Corona: Auch im Supermarkt gibt’s neue Regeln

Jeden Tag bekommen wir neue Regeln, um die Coronakrise abzuschwächen – nicht leicht, aber einfach notwendig. Nachdem alle Geschäfte geschlossen sind, die nicht der Grundversorgung dienen, liegt der Fokus auf denen, die noch offen haben und es auch bleiben. Um auch dort das Risiko einer Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren, werden verschiedene Vorkehrungen getroffen. Deshalb gibt es wegen Corona nun auch neue Regeln im Supermarkt.

Vorab ist aber wichtig zu wissen, dass diese Regeln (noch) nicht in jedem Supermarkt gelten. Dies ist keine bundesweite Entscheidung, sondern jedem Supermarkt selbst überlassen.

5 Corona-Regeln, die du im Supermarkt beachten solltest:

Einige werden jetzt denken: Was? Noch mehr Vorschriften? Das ist verständlich, aber einige Vorkehrungen sind sicher nötig, um die Ausbreitung des Virus zu reduzieren:

1. Mit Karte zahlen

Mehr und mehr Supermärkte und Bäckereien setzen auf bargeldloses Bezahlen an der Kasse. Warum? Weniger Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer und weniger „dreckiges“ Geld im Umlauf, das von Hand zu Hand gereicht wird. Denn Banknoten sind wirklich fies und gar nicht hygienisch.

2. Nicht alles antatschen!

Eine Regel, die meines Erachtens überall und immer gelten sollte. Nicht ohne Grund heißt es gerne mal: Schauen tut man mit den Augen!

Als Mama erlebt man auch oft, dass ohne zu fragen das Baby angefasst wird. Genauso verhält es sich auch bei Ausstellungen, wo selbst der Hinweis „Bitte nicht berühren“ viele nicht davon abhält, ihre Hände auszustrecken.

Im Supermarkt passiert das leider auch häufig, besonders beim Obst und Gemüse. Ist die Avocado reif, oder doch eher die andere? Ist der Salat noch frisch genug, oder sollte ich mir mal den darunter ansehen? Dabei ertappt sich sicher jeder mal. Doch was ein generelles No-Go sein sollte, ist besonders jetzt während der Coronakrise gefährlich. Deshalb rufen einige Supermärkte dazu auf, sich noch mehr beim Einkauf zu kontrollieren. Frische Lebensmittel nach Augenmaß auszuwählen und Backwaren wirklich nur mit der beiliegenden Zange aus den Fächern zu holen.

3. Abstand halten

Vermehrt führen Supermärkte und andere Geschäfte strikte Anweisungen durch, was das Abstandhalten und die Anzahl der Menschen im Geschäft angeht. So findet man besonders im Kassenbereich Bodenmarkierungen vor, die einen Mindestabstand zum nächsten Kunden garantieren. Auch gibt es mittlerweile Einlasskontrollen. Ein großer Supermarkt bei mir ums Eck lässt beispielsweise nur 100 Personen gleichzeitig in das Gebäude. Danach heißt es Schlange stehen – mit Abstand, versteht sich. Sobald also jemand das Geschäft verlässt, darf jemand Neues rein.

Auch die Mitarbeiter bekommen endlich mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. So haben die meisten Unternehmen bereits einen sogenannten Spuckschutz um den Mitarbeiter am Kassenband herum installiert.

4. Einen Einkaufswagen benutzen

Diese Regel verbreitet sich auch zunehmend. Kunden werden aufgefordert, sich einen Einkaufswagen zu nehmen, da so der vorgegebene Abstand noch eher gegeben ist, als ohne. Selbstverständlich werden die Wagen im Anschluss desinfiziert.

5. Während Corona: Kein Zutritt für Kinder im Supermarkt erlaubt

Dies ist eine wirklich umstrittene Regel, über die wir hier bereits ausführlich geschrieben haben. Gerade für Eltern ist die aktuelle Zeit nicht einfach. Denn die Kinder sind zuhause, Kitas und Schulen haben geschlossen. Einige haben einfach keine Möglichkeit, dann alleine einkaufen zu gehen. Eine Mama aus Hamburg hat sich zu dieser neuen Regel bei Radio Hamburg gemeldet: „Ich bin alleinerziehend und kann ihn nicht abgeben, weil ich niemanden habe, der auf ihn aufpassen kann. Kinder sind doch keine Hunde!“

Andere finden die neue Regel sinnvoll, möchten ihr Kind in der derzeitigen Situation sowieso nicht mit zum Einkaufen nehmen.

Wichtig ist, sich und seine Mitmenschen zu schützen:

Diese fünf neuen Regeln werden nun also mehr und mehr unseren Einkauf begleiten. Einige sind bereits aktiv, andere werden es noch. Welche Regeln während Corona eingeführt werden, bleibt jedem Supermarkt (vorerst) selbst überlassen. Wichtig ist, sich und seine Mitmenschen zu schützen. Und das geht am besten mit regelmäßigem Händewaschen, Abstand beim Einkaufen und bargeldlosem Bezahlen.

Am besten ist es sowieso, wenn man versucht, die Anzahl der Einkäufe bestmöglich zu reduzieren, um sich so oft es geht von anderen fernzuhalten.

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Tamara Müller

Als süddeutsche Frohnatur liebe ich die Wärme, die Berge und Hamburg! Letzteres brachte mich vor vier Jahren dazu, die Sonne im Herzen zu speichern und den Weg in Richtung kühleren Norden einzuschlagen. Ich liebe die kleinen Dinge im Leben und das Reisen. Und auch wenn ich die einzige Nicht-Mama im Team bin, verbringe ich liebend gerne Zeit mit Kindern.

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