„Wegen Corona ist unser Traumurlaub geplatzt!“

Das Corona-Virus und die Schutzmaßnahmen, die seine explosionsartige Verbreitung verhindern sollen, greifen stark in unseren Alltag ein. Das tägliche Austoben auf dem Spielplatz, der Kaffeeklatsch mit Freunden, das Bummeln durch die Geschäfte in der Mittagspause – all das entfällt aktuell. Aber einige von uns trifft es noch härter. Denn natürlich fallen in diese Zeit auch besondere Ereignisse, auf die man sich besonders gefreut hat. In die man seine ganze Ersparnisse investiert und die man lange geplant hat. So werden Hochzeiten abgesagt, Taufen, runde Geburtstage. Und Traumurlaube!

In dieser Situation befindet sich aktuell auch unsere Echte Mama Jana (29, aus Nürnberg). Sie hat uns erzählt, wohin ihre Reise gehen sollte – und was passiert ist:

„Ich habe seit meiner Kindheit davon geträumt, mal in die USA zu fliegen. New York City war mein absolutes Traumziel.

Mein Freund teilte diesen Traum. Und deswegen planten wir, in ein paar Jahren unsere Reise zu machen. Wenn unsere Kinder (1 und 3 Jahre alt) etwas größer wären.

Letztes Jahr im September haben wir zum Träumen mal wieder im Internet herumgeschaut. Und dabei ein unschlagbares Angebot entdeckt. Wir mussten es einfach buchen!

Wir hatten ein Hotel mitten in Manhattan gebucht, nur 10 Minuten zum zu Fuß zum Time Square. Mein Traum sollte wahr werden, wir konnten unser Glück kaum fassen.

Diesen Monat sollte es endlich losgehen. Ich hatte schon alles besorgt, wir hatten schon genau geplant, was wir uns alles ansehen wollen…

Nun, und dann kam Corona. Bange beobachteten wir täglich die Lage und wollten kurz vor unserer Reise spontan entscheiden, ob wir noch mit einem guten Gefühl verreisen – oder aber zu Hause bleiben würden. Heute denke ich, wir wären nicht geflogen.

Aber Donald Trump kam uns ja zuvor und hat uns mit seinem Einreiseverbot für Europäer die Entscheidung abgenommen. Den Moment, in dem ich davon las, also den Moment, in dem endgültig feststand, dass mein Traum zerplatzte – den vergesse ich nie.

Inzwischen denke ich: Es ist natürlich wahnsinnig traurig, dass wir unsere Reise nicht antreten konnten. Aber natürlich ist es in dieser Situation das Allerbeste. Die Gefahr, uns oder jemand anderen anzustecken, ist viel zu groß.

Natürlich ist es auch eine finanzielle Geschichte. Das Geld für unser Hotel haben wir zum Glück schon wiederbekommen. Für unsere Flüge und alle Extrabuchungen haben wir noch keine Infos, ich hoffe, wir bekommen auch dieses Geld wieder. Bei unserem Reiseveranstalter ist seit einer Woche niemand erreichbar, um uns Informationen zu geben…“

Liebe Jana, es tut uns furchtbar leid, dass deine Traumreise nicht stattfinden konnte. Was für eine bittere Enttäuschung… Danke, dass du uns deine Geschichte erzählt hast!

Erzählt mal: Hat euch die Corona-Krise auch einen Strich durch die Rechnung gemacht?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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