Schadstoffe, Waschmittel, Weichspüler: Worauf du bei Babykleidung achten musst

Fast jede Mama macht sich vor der Geburt viele Gedanken, das ist vollkommen normal – gerade dann, wenn du das erste Mal Mutter wirst. Du möchtest deinen kleinen Schatz eben mit deiner ganzen Kraft beschützen und nur das Beste für ihn. Das nennt man Mutterliebe.

Du trägst jetzt die Verantwortung für einen kleinen Zwerg, der dir bedingungslos vertraut und auf dich angewiesen ist. Es ist gut, wenn du Dinge hinterfragst, die deinem Baby schaden könnten. Super wichtig ist dabei zum Beispiel das Thema Haut. Die Haut von Babys ist empfindlich, denn sie ist fünfmal dünner als die von uns Erwachsenen und ihre Schutzbarriere ist noch nicht voll ausgebildet. Bakterien, Keime und Schadstoffe können leichter in sie eindringen.

Vorbereitung aufs Baby: Babykleidung ohne Schadstoffe

Babykleidung kann, wie alle industriell hergestellten Textilien, mit Schadstoffen belastet sein. Das können zum Beispiel Farbstoffe sein, optische Aufheller oder auch chemische Weichmacher, die mitunter etwa in Kunststoffapplikationen auf Bodys stecken. Wenn du deine Erstausstattung kaufst, achte deshalb gerade bei der Babykleidung, die direkt und lange die Haut berührt (wie Bodys und Schlafanzüge) auf gute Qualität. Spezielle Siegel geben dir Orientierung beim Einkauf:

  • „NATURTEXTIL zertifiziert BEST“ ist ein Siegel des Internationalen Verbands der Naturtextilhersteller (IVN). Es gilt als besonders streng und kennzeichnet Naturtextilien, die zu 100 % aus Naturfasern bestehen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Bedenkliche Substanzen dürfen in keinem Produktionsschritt zum Einsatz kommen.
  • Das „Öko-Tex® Standard 100“-Prüfsiegel ist das wohl bekannteste Prüfsiegel in Sachen Textilsicherheit. Es kennzeichnet Textilien, die auf verbotene oder andere gesundheitsschädliche Substanzen geprüft wurden.
  • Das „GOTS-Siegel“ (Global Organic Textile Standard) steht für strenge ökologische Kriterien entlang der gesamten Produktionskette. Textilien, die das GOTS-Siegel tragen, müssen zu mindestens 70 % aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, giftige Stoffe sind verboten.

Grundsätzlich gilt: Babykleidung muss vor dem ersten Tragen gewaschen werden, auch wenn sie zertifiziert ist. Denn auch diese Textilien können Schadstoffrückstände aufweisen, zum Beispiel von einer Plastikverpackung.

Angies Sohn Linus bekam Hautausschlag – vom Waschmittel

Dabei ist es wichtig, dass du ein Waschmittel verwendest, das extra auf empfindliche Babyhaut abgestimmt ist. Denn es kann vorkommen, dass Babys auf andere Waschmittel mit Hautirritationen reagieren. Angie aus der Echte Mamas-Community hat das erlebt. Sie selbst leidet unter empfindlicher Haut, und als vor zwei Jahren ihr Sohn Linus auf die Welt kommt, merkt sie schnell: Er reagiert noch sensibler als sie selbst. „Ich habe mir damals eine neue Waschmaschine gekauft und ein Vollwaschmittel benutzt“, erzählt Angie. „Für unsere Kleidung hat das super funktioniert, aber als Linus Ausschlag bekommen hat, sind bei mir alle Alarmglocken angegangen. Ich wollte auf keinen Fall, dass er später ähnliche Hautprobleme bekommt wie ich.“

Das Thema Waschen bekam für Angie aus der Echte Mamas-Community eine neue Bedeutung, als ihr Kleiner Ausschlag bekam.

Das Thema Waschen bekam für Angie aus der Echte Mamas-Community eine neue Bedeutung, als ihr Kleiner Ausschlag bekam. Foto: Privat

Also hat die Neu-Mama das Waschmittel gewechselt. „Ich bin auf sensitives Waschmittel umgestiegen. Seitdem hat Linus keinen Ausschlag mehr. Ich wasche jetzt alles von ihm nur noch sensitiv. Er verträgt das super. Die Produkte riechen auch viel milder und nicht so chemisch wie einige andere Waschmittel, das mag ich“, sagt Angie.

Sensitives Waschmittel ist für Babykleidung perfekt

Tatsächlich sind sensitive Waschmittel ideal für das Waschen von Babykleidung, Spucktüchern und Bettwäsche. Die Produkte sind extra für empfindliche Haut entwickelt und besonders sanft und verträglich. Die neue Lenor Sensitiv Kollektion (Flüssigwaschmittel, All-in-1 PODS und Weichspüler) wurde dermatologisch getestet – perfekt für sensible (Baby-)Haut.

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Gründlich sauber wird mit sensitiven Waschmitteln trotz aller Sanftheit übrigens auch alles. „Ich habe bislang noch jeden Fleck rausbekommen“, so Angie. „Bei ganz hartnäckigen Flecken helfe ich mitunter mit etwas Gallseife nach, aber das muss man bei normalem Vollwaschmittel auch.“

Für weichere Kleidung sind sensitive Weichspüler super – auch für Babys!

Auch einen Weichspüler kannst du bedenkenlos benutzen. Es heißt zwar immer wieder, Weichspüler seien für die Babywäsche tabu, weil sie bei Allergikern nicht geeignet seien. Aber es gibt inzwischen spezielle sensitive Weichspüler, die hypoallergen sind und keine Stoffe enthalten, die allergische Reaktionen auslösen könnten, wie den Lenor Sensitiv Weichspüler.

Die Benutzung eines Weichspülers ist sogar gut für die Haut deines Babys. Denn er legt sich wie ein Schutzfilm um die Textilfasern und glättet sie. Die Kleidung fühlt sich weniger rau auf der Haut an, Reibungen werden reduziert und Hautreizungen vorgebeugt. Noch dazu verkürzt sich die Trockenzeit der Wäsche, es entstehen weniger Falten in den Kleidungsstücken und die statische Aufladung wird reduziert.

In unserer Facebook-Gruppe „Wir sind Echte Mamas – eure Fragen und Antworten“ kommt das Thema Weichspüler ebenfalls immer wieder auf. Und auch dort berichten viele Mamas von guten Erfahrungen mit sensitiven Produkten:

Waschmittel Frage aus der Echte Mamas Community

Waschmittel Frage aus der Echte Mamas Community

Michelle zum Beispiel antwortet: „Am Anfang mit normalem Weichspüler, was ich sonst immer hatte, davon hat er aber ständig rote Punkte bekommen, dann Sensitiv.“ Sabrina meint: „Ich habe da einen eigenen Weichspüler für Babys, Sensitiv ohne Parfum, weil meine Kinder auf normale Mittel schlecht reagieren sowie Juckanfälle oder rote Punkte am Körper bekommen. Das werde ich dann auch wieder für meinen Bauchzwerg benutzen!“ Und Melanie schreibt: „Ich wasche von Anfang an mit sensitivem Waschmittel und auch sensitivem Weichspüler. Manchmal zusätzlich noch Hygienespüler. Wenn ich was anderes nutze, bekommt mein Sohn Ausschlag.“

Am besten probierst du selbst aus, was gut für dich und dein Baby funktioniert. Ein sensitives Waschmittel allein oder die Kombination mit einem hypoallergenen, sensitiven Weichspüler. Angie jedenfalls steigt nicht mehr auf normales Waschmittel um. „Zu wissen, dass Linus sich endlich wohl in seiner Haut fühlt und nichts juckt oder kratzt, beruhigt mich als Mama einfach!“ sagt sie.

Wichtig: Waschmittel, PODS und Weichspüler gehören, wie andere Reinigungsmittel auch, nicht in Kinderhände. Deshalb müssen sie immer gut verschlossen und außerhalb der Reichweite unserer kleinen Mitbewohner aufbewahrt werden. Am besten in der kindersicheren Originalverpackung, in einem verschlossenen Schrank oder ganz weit oben im Regal!

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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