Karotte, Milch & Co.: die besten Tipps gegen fiese Flecken

Wenn man etwas als Mama sehr schnell lernt, dann das: Mit Baby steht die Welt Kopf und die Waschmaschine dreht und dreht sich … Die Erfahrung haben auch Filiz und Jenny, zwei Mütter aus unserer Echte Mamas-Community, gemacht. Beide waschen viel mehr, seitdem sie ein Baby haben. „Unglaublich, welche Wäscheberge so ein kleiner Mensch produziert“, sagt Jenny. Und auch Filiz ist gefühlt nur noch am Wäsche auf- und abhängen. „Ständig wird gekleckert, gesabbert oder die Windel läuft aus“, sagt sie und lacht. Die fiesesten Flecken? Karotten und Tomaten – da sind die beiden sich einig. „Die behandle ich mit Gallseife oder flüssigem Waschmittel vor, dann gehen sie gut raus“, sagt Filiz. Jenny reibt erst Speiseöl auf Karottenflecken und wäscht die Kleidung dann in der Waschmaschine. „Den Tipp habe ich aus der Echte Mamas-Community. Das funktioniert super!“ freut sie sich.

Die besten Hausmittel gegen Flecken

Wir haben mal in der Echte Mamas Community geschaut, ob ihr noch mehr Tipps gegen Flecken auf Lager habt. Wir waren überrascht, wie viele es waren! Hier haben wir die besten Tipps gesammelt:

  • Milchflecken vor dem Waschen kalt ausspülen oder in kaltem Wasser einweichen, das löst den Fleck. Achtung: Heißes Wasser hingegen bringt das Eiweiß aus der Milch zum Gerinnen und würde den Fleck noch hartnäckiger machen.
  • Fettflecken kriegt man mit Babypuder in den Griff: Auf den Fleck streuen, trocknen lassen und ausbürsten. Dann wie gewohnt waschen.
  • Bei Grasflecken hilft Butter: Den Fleck damit einreiben, dann mit Gallseife oder ein wenig Flüssigwaschmittel behandeln und zum Schluss mit kochendem Wasser spülen.
  • Obstflecken, gerade die von dunklen Früchten wie Kirschen oder Blaubeeren, kann man in kaltem Wasser einweichen. Notfalls im Anschluss mit etwas Zitronensaft oder Essig nachbehandeln und dann waschen.
  • Karottenflecken kann man wie Jenny mit Speiseöl vorbehandeln, aber auch Babyöl funktioniert. Oder du steigst auf Pastinake um: Die schmeckt Babys meist genauso gut wie Karotte und färbt nicht ab.
  • Blutflecken in kaltem Wasser einweichen und dann mit Backpulver bestreuen. Einwirken lassen, ausspülen und in der Maschine waschen.
  • Matschflecken immer erst trocknen lassen und dann ausbürsten, bevor das Kleidungsstück in die Waschmaschine wandert.
Jenny hat nach Tipps aus der Echte Mamas-Community gesucht, um Flecken aus Emelies Kleidung zu kriegen.

Jenny hat nach Tipps aus der Echte Mamas-Community gesucht, um Flecken aus Emelies Kleidung zu kriegen. Foto: privat

Generell gilt bei Flecken:

  • Schnell sein! Behandle Flecken möglichst schnell. Das heißt: Sofort einweichen oder direkt in die Waschmaschine damit. Je länger ein Fleck in den Stoff einziehen kann, umso hartnäckiger wird er. Ausnahme: Matschflecken, die müssen erst trocknen und ausgebürstet werden.
  • Reiben verboten! Der erste Impuls ist, Flecken schnell mit einem nassen Tuch abzureiben. Damit drückst du sie jedoch meistens noch tiefer in den Stoff. Besser: Ein Stück Küchenpapier auflegen, um überschüssige Flüssigkeit aufzusaugen – dann so bald wie möglich waschen.
  • Notfalls vorbehandeln! Hartnäckige Flecken (z.B. Karottenbrei, Fett- und Blutflecken oder Flecken vom Stuhlgang) kannst du mit Gallseife und etwas Flüssigwaschmittel vorbehandeln. Einfach den Fleck damit einreiben, 1-2 Stunden einwirken lassen und dann wie gewohnt waschen.

Das richtige Waschmittel für saubere Kleidung – abgestimmt auf zarte Babyhaut

Wichtig ist, dass du das richtige Waschmittel für Babysachen benutzt. Natürlich muss es Flecken bekämpfen, aber zugleich sanft zur empfindlichen Haut deines Babys sein. Die Haut der Kleinen ist fünfmal dünner als die von uns Erwachsenen und ihre Schutzbarriere ist noch nicht voll ausgebildet, deshalb ist sie viel leichter reizbar.

Filiz aus unserer Community wäscht und wäscht, seit ihr Sohne Elyas aus der Welt ist.

Filiz aus unserer Community wäscht und wäscht, seit ihr Sohne Elyas auf der Welt ist. Dabei setzt sie auf sensitives Waschmittel. Foto: privat

Unsere Echten Mamas Filiz und Jenny benutzen durch ihre Erfahrungen beide sensitives Waschmittel. „Ich selbst habe viele Allergien, deshalb hat mir meine Hebamme auch ein sensitives Waschmittel für meinen Sohn empfohlen. Das duftet frisch, aber nicht zu stark, und seine Haut verträgt es wunderbar.“
In der Familie von Jennys Mann gibt es sogar einige Neurodermitiker. Sie hat deshalb von Anfang an ein dermatologisch getestetes Waschmittel für die Sachen ihrer Tochter Emelie verwendet. „Ich habe schon vor ihrer Geburt all ihre Kleidung, Plüschtiere und Bettwäsche mit sensitivem Waschmittel durchgewaschen, um alles, worauf ihre Haut reagieren könnte, zu minimieren“, erzählt Jenny.

Sensitives Waschmittel ist besonders schonend

Dass Babys sensitives Waschmittel so gut vertragen hat einen Grund: Produkte wie zum Beispiel die Lenor Sensitiv Kollektion (Waschmittel, All-in-1 PODS und Weichspüler), enthalten keine Allergie auslösenden Stoffe. Das macht sie besonders verträglich – super für zarte Babyhaut. Wie sensibel die reagieren kann, hat Jenny erfahren müssen. „Die Kleidung von meinem Mann und mir habe ich weiterhin mit normalem Waschmittel gewaschen“, erzählt sie. „Emelie war ein Schreibaby und brauchte ganz viel Nähe. Irgendwann fiel mir auf, dass sie rote Flecken bekam, wenn sie länger mit unserer Kleidung in Berührung war. Da bin ich auch für unsere Sachen sofort umgestiegen, seitdem wird bei uns alles nur noch sensitiv gewaschen – Rötungen hat sie seither keine mehr.“

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Für Babyhaut ideal: Die Lenor Sensitiv-Produkte sind dermatologisch getestet und zertifiziert von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung.

Weiche Wäsche kratzt nicht auf der Babyhaut

Es gibt das Vorurteil, sensitives Waschmittel hätte nicht ausreichend Waschkraft, aber können die beiden nicht bestätigen. „Ich kriege alles damit raus, die Sachen werden wirklich sauber“, sagt Filiz. „Klar – einige Flecken muss man vorbehandeln, aber das ist bei Vollwaschmittel auch so.“ Trotz des besonders milden Dufts sensitiver Waschmittel werden auch alle unangenehmen Gerüche, zum Beispiel von eingetrockneter Milch oder Gerteidebrei, zuverlässig entfernt und die Kleidung riecht angenehm frisch.

Weichspüler sorgt für eine Extra-Portion Sanftheit: Der legt sich wie ein Schutzfilm um die Textilfasern, so dass die Kleidung sich garantiert nicht rau auf der Haut anfühlt. Für Babywäsche sollte er explizit als hypoallergen ausgewiesen sein. Filiz und Jenny benutzen beide den Lenor Sensitiv Weichspüler. Der ist dermatologisch getestet, frei von Allergie auslösenden Stoffen und damit auch bestens für Babykleidung, Bettwäsche, Spuck- oder Handtücher geeignet – eben für alles, was mit der sensiblen Haut der Kleinen in Berührung kommt.

Wichtig: Waschmittel, PODS und Weichspüler gehören, wie andere Reinigungsmittel auch, nicht in Kinderhände. Deshalb müssen sie immer gut verschlossen und außerhalb der Reichweite unserer kleinen Mitbewohner aufbewahrt werden. Am besten in der kindersicheren Originalverpackung, in einem verschlossenen Schrank mit Kindersicherung oder ganz weit oben im Regal! 

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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