Wie du spielend die Kreativität, Motorik und Sensorik deines Kindes förderst

Spielen ist für unsere Kinder einfach das Allergrößte! Sie sind von Natur aus sooo neugierig, wollen entdecken, erforschen, Dinge anfassen, umräumen, stapeln, anmalen. Und das solltest du fördern – denn Spielen ist nicht nur reine Beschäftigung, sondern kann auch einen positiven Effekt auf die Entwicklung deines Kindes haben: Im Spiel verbessern Kinder ganz nebenbei auch ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten und entwickeln ihre Kreativität und Fantasie.

Lasst eure Kinder spielen!

Um sich voll zu entfalten brauchen sie Raum für ihr Spiel. Für uns Mamas heißt das, dass wir auch mal Chaos aushalten sollten. Denn die permanente Ermahnung zur Ordnung hemmt den Spieltrieb der Kleinen. Versuche also, dein Kind im Spiel nicht durch Kommentare auszubremsen („Wie sieht es hier denn schon wieder aus?!“, „Was machst du denn bloß für ein Chaos?“, „Das räumst du aber gleich alles wieder weg!“), sondern ermutige es, kreativ zu sein und Dinge auszuprobieren.

Für die ganz Kleinen: Sensorik-Spielzeug

Ein gutes Spiel bezieht möglichst viele Sinne mit ein. Perfekt für kleine Kinder ist Sensorik-Spielzeug, denn es unterstützt bei der Entwicklung sensorischer und motorischer Fähigkeiten, fördert die Auge-Hand-Koordination und stärkt die Konzentration.

  • Schnell selbst gemacht ist ein Sensorik-Brett: Befestige mit einer Heißklebepistole einfach verschiedene Dinge auf einem Stück Holz oder festem Pappkarton. Einen unbenutzten, rauen Küchenschwamm, ein Stück weichen Stoff, ein buntes Wollknäuel, eine lustig geformte Nudel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, es sind möglichst viele unterschiedliche Farben, Materialien und Strukturen, damit dein Kind ordentlich was zu entdecken und zu erfühlen hat.
  • Toll ist auch ein sensorischer Beutel. Dafür füllst du einfach einen Plastik- oder Gefrierbeutel mit verschiedenen Dingen wie Tannenzapfen, Perlen, Knisterfolie, Sand oder Knöpfen und verschließt ihn fest.
  • Nochmal deutlich ausgefeilter sind Sensorik-Spielzeuge, bei denen nicht nur gefühlt, sondern auch sortiert oder umgesteckt werden kann. Mit dem Sensorik Formsortierer von SES Creative zum Beispiel stärken kleine Kinder spielend ihren Sinn für Formen, Farben und Oberflächenstrukturen. Verschiedene Greif-Elemente müssen durch passende Löcher gesteckt werden, dabei erkunden die Kinder ganz unterschiedliche Materialien, Farben und Texturen. Praktisch: Die Formen hängen alle an einer Schnur und können so nicht verloren gehen.
Formen ertasten – toll für ganz kleine Mäuse!

Formen ertasten – toll für ganz kleine Mäuse! Foto: Echte Mamas

Einfach kreativ: Malen mal anders

Malen, Basteln und Kneten sind die absoluten Kreativklassiker, bei denen Kinder ganz nebenbei auch ihre Sensorik und Motorik trainieren, weil sie Stifte oder Scheren halten und Figuren formen. Schon kleine Variationen fördern die Fantasie zusätzlich:

  • Für ein kreatives Tintenbild male mit Tusche oder Plakatfarbe einen dicken, bunten Klecks in die Mitte eines weißen Papiers, falte das Papier dann einmal in der Mitte zusammen und wieder auseinander und lasse es trocknen. Schaue dir dann mit deinem Kind das entstandene „Gemälde“ an und überlegt zusammen, was das sein könnte. Das trainiert Fantasie und Vorstellungskraft. Gleichzeitig üben Kinder so, sich auszudrücken und Dinge miteinander zu vergleichen.
  • Auch zu Musik kann man toll malen: Spiele deinem Kind ein Lied vor und lass es dazu eine Minute lang malen, was ihm in den Sinn kommt. Dann kommt für eine Minute ein neues Lied. Wenn langsame und schnelle Stücke sich abwechseln, macht das besonders viel Spaß!
  • Für etwas größere Kinder sind auch Wortspiele perfekt. Einer überlegt sich drei Worte – der andere muss dann eine Geschichte erzählen, in der alle Worte vorkommen. Dabei entstehen häufig sehr lustige, kreative Erzählungen.

Für Wasserratten: So wird die Badewanne zum Spielplatz

Auch beim Baden kannst du viele Dinge einbauen, die Sensorik und Motorik deines Kindes fördern. Denn Wasser ist nicht nur zum Waschen da, sondern auch zum Spielen!

  • Mit kleinen Plastikbechern kann dein Kind Befüllen und Umfüllen üben. 
  • Auch eine Mini-Gießkanne oder für etwas Ältere, ein Trichter, kommen bei vielen Kindern gut an – gerade in Kombination mit Bechern, die befüllt werden können. Tipp: Gieße den Wasserstrahl aus der Gießkanne auch mal vorsichtig über den Rücken deines kleinen Kindes. Das fördert die sensorische Wahrnehmung.
  • Für gute Laune sorgen Wasserspiele wie „Angeln im Wasser“ von SES Creative. Dabei müssen kleine Krebse, Fische, Seepferdchen und andere Meeresbewohner mit der magnetischen Angel gefangen werden – das fördert die Motorik und stimuliert die Fantasie. Denn gemeinsam mit deinem Kind kannst du dir wunderbare Geschichten ausdenken, wie die Meeresbewohner heißen und welche Abenteuer sie in der Wanne erleben.
So macht Baden noch mehr Spaß: Angel-Spielzeug von Tiny Talents.

So macht Baden noch mehr Spaß: Angel-Spielzeug von SES Creative. Foto: Echte Mamas

  • Bunte Badewannensticker können die Kleinen nach Lust und Laune an die Fliesen kleben und wieder abziehen. Die wiederverwendbaren Sticker sind auch eine schöne Ablenkung, wenn Kinder nicht so gern baden. Erhältlich sind sie z.B. bei Etsy oder Amazon oder du stellst selbst welche aus Moosgummi her.
  • Dann hilft es übrigens auch oft, Farbe ins Spiel zu bringen. Über Färbetabletten oder mit einer Malseife wird das Wasser im Handumdrehen schön bunt – und selbst das Haarewaschen zum Vergnügen. Mit speziellen Bademalstiften können Kinder sogar problemlos die Fliesen anmalen – auch das fördert die Fantasie und Kreativität. Die bunten Bademalstifte von SES Creative etwa sind auf Seifenbasis hergestellt und können ganz leicht wieder abgewaschen werden.
Genial: Während des Badens malen – geht ruckzuck auch wieder ab, versprochen.

Genial: Während des Badens malen – geht ruckzuck auch wieder ab, versprochen. Foto: Echte Mamas

Spielen? Aber sicher!

Damit dein Kind sich im Spiel frei entfalten kann, muss die Wohnung kindersicher sein. Alle gefährlichen Gegenstände gehören also außer Reichweite. Steckdosen und Herd sollten gesichert sein, genauso wie scharfe Ecken und Kanten, damit auch wildes Toben möglich ist. Bei aller Freiheit dürfen einige Räume natürlich auch für bestimmte Spiele tabu sein (z.B. „Mit Wasser spielen wir nicht im Kinderzimmer, sondern nur im Bad“ etc.). Wichtig beim Baden: Lege auf jeden Fall immer eine rutschfeste Gummiunterlage in die Wanne und lass dein Kind niemals unbeaufsichtigt.

Spiel-Spaß mit Lerneffekt für alle Altersgruppen: Vom Familienunternehmen SES Creative gibt es 350 verschiedene Spielzeug-Produkte.

Spiel-Spaß mit Lerneffekt für alle Altersgruppen: Vom Familienunternehmen SES Creative gibt es 350 verschiedene Spielzeug-Produkte. Foto: PR

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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