Babynamen finden: So trefft ihr die richtige Entscheidung!

Manche Frauen haben sogar schon lange vor der Schwangerschaft eine Idee, wie ihr erstes Kind mal heißen soll. Aber vielen Eltern fällt es bis zum Schluss schwer, den richtigen Babynamen zu finden. Schließlich hat der Name Einfluss auf das ganze Leben – und Mama und Papa die Qual der Wahl!

Die beliebtesten Babynamen 2020 lassen einen gewissen Trend erkennen: Die meisten Eltern mögen es eher kurz und unkompliziert. Während bei den Mädchen Mia und Emilia beliebt sind, waren bei den Jungs Noah und Ben die Spitzenreiter der jungen Eltern.

Aber welcher Babyname passt am besten zu eurem Kind?

Darum ist es so wichtig, den richtigen Babynamen zu finden

Schon seit Jahrhunderten ist der Vorname wichtig für das ganze weitere Leben. Psychotherapeut Dr. Christian Lüdke erklärt im Interview mit der BILD: „Schon im Mittelalter wurden Menschen nach ihren Berufen benannt, zum Beispiel Müller oder Bauer. Und bis heute ist es so, dass unser Name uns prägt, unsere Identität bestimmt und teilweise sogar über unseren Lebensweg entscheidet.

Außerdem ist der Psychotherapeut sicher, dass Namen sogar einen Einfluss auf unsere Karriere nehmen können. So würden schon Lehrer unbewusst ihre Schüler nach ihren Vornamen bewerten, je nachdem, welche Assoziationen sie mit dem jeweiligen Namen verknüpften.

10 Tipps, um den richtigen Babynamen zu finden

1. In der Kürze liegt die Würze

Tatsächlich könnte es eurem Kind von Vorteil sein, wenn ihr ihm einen Namen gebt, der kurz ist. Verschiedene Studien haben nämlich gezeigt, dass kurze Namen vertrauensvoller wirken. Also lieber Lea oder Ben als Franziska oder Johannes.

2. Der richtige Babyname sollte zum Nachnamen passen

Bei euren Überlegungen zum Babynamen solltet ihr auch den Nachnamen nicht vergessen, kein Kind möchte schließlich die nächste „Rosa Schlüpfer“ sein. Deswegen lasst den Vornamen eurer Wahl gemeinsam mit eurem Nachnamen eine Weile wirken: Passen sie zueinander oder sind die Namen in Kombination ungewollt doppeldeutig?

3. Internationale Namen könnten von Vorteil sein

Unsere Welt wird durch die Globalisierung immer kleiner, deswegen ist ein Name, der international funktioniert, eine Überlegung wert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Adam oder einer kleinen Anna?

4. Vorsicht bei Trendnamen für euer Baby

Ihr seid bereits erfolgreich gewesen bei der Findung eines passenden Namens für euer kleines Wunder? Dann könnte sich ein Blick auf die aktuellen Vornamen-Hitlisten lohnen. Ist euer Babyname auf den vorderen Plätzen, wird euer Kind vermutlich viele Namensvetter haben. Wer das vermeiden möchte, umgeht die Trendnamen besser und wendet seinen Blick eher ins Mittelfeld der Hitlisten.

5. Einfache Schreibweise – Mach es deinem Kind nicht unnötig schwer

Die Kinder mit den komplizierten Namen brauchen nun mal am längsten, um ihn selbst richtig aussprechen und schreiben zu können. Außerdem ist es auch als erwachsener Mensch ziemlich nervig, wenn man ständig den eigenen Namen buchstabieren muss. Ein weiterer Vorteil von einfachen Namen: Ein Name, der einfach auszusprechen ist, erweckt beim Gegenüber gleichzeitig den Eindruck, eine unkomplizierte Person vor sich zu haben.

6. Auf Spitznamen und Abkürzungen achten

Vor einem fiesen Spitznamen können Eltern ihr Kind wahrscheinlich nie zu 100 Prozent schützen. Aber die Überlegung lohnt sich trotzdem, welche Nicknames und Abkürzungen sich aus dem Namen eurer Wahl ergeben. Hier findet ihr noch andere Vornamen, die möglicherweise zu Hänseleien führen könnten.

7. Bitte keine Reime

Falls ihr wirklich zu den Eltern gehört, die denken, dass es sicher lustig wäre, wenn der Name eures Babys sich auf den Nachnamen reimt: Nein, das ist nicht lustig! Zumindest nicht, wenn man selbst die Person ist, die den Namen trägt und dafür immer wieder Spott erntet.

8. Die Initialen nicht vergessen

Auch wenn euch das erstmal unwichtig erscheint, lohnt es sich, dabei genauer hinzusehen. Schließlich werden Initialen nicht nur in der Schule, sondern auch bei geschäftlichen Mailadressen gerne verwendet. Wer möchte schon gerne sein Leben lang mit „NS“ oder „SS“ abgekürzt werden?

9. Geschwisternamen sollten zueinander passen

Vielleicht seid ihr auch schon Eltern und und nun erwartet ihr euer zweites, drittes oder vielleicht sogar viertes Wunder? Geschwisternamen stellen viele werdende Eltern vor Herausforderungen. Schließlich soll der Name des neuen Kindes mit den Namen der anderen Kinder harmonieren. Ein ähnlicher Namenstil ist also günstig. Unsere Empfehlung: Lieber keinen Stilmix, denn Gustav-Alexander und Sandy passen irgendwie nicht zueinander.

10. Babynamen finden, die zu jedem Alter passen

Auch wenn man es sich manchmal kaum vorstellen kann: Aus jeder kleinen Mia wird auch mal eine erwachsene Frau, die womöglich ein Unternehmen leitet. Bei der Namenwahl können Eltern sich also fragen, ob der Wunschname zu allen Altersklassen passt.

Babynamen finden: Mit einem Babynamen-Generator

Ihr seid immer noch ratlos und möchtet euch einfach noch mal inspirieren lassen? Vielleicht ist dann ein Babynamen-Generator das Richtige. Egal, ob Jungenname oder Mädchenname, der automatische Namensfinder berücksichtigt eure Wünsche bezüglich Länge und Klang des Namens und macht euch auf der Grundlage eurer Einstellungen ein paar passende Vorschläge. Dafür muss nur der Nachname angegeben und ein paar Suchkriterien festgelegt werden. Wer weiß, vielleicht findet ihr so euren individuellen Wunschnamen?

Der Name deines Babys kann sogar sein Gehalt beeinflussen

Die Jobplattform „Adzuna“ nutzte 2019 die eigenen Daten, um herauszufinden, wie die deutschen Top-Verdiener heißen. Bei den Frauen lag Alexandra auf Platz 1, dicht gefolgt von Judith und Andrea. Bei den Männern brachten besonders diejenigen mit dem Namen Lutz viel Geld nach Hause, aber auch Rolf und Rainer gehören zu den Topverdienern.

Nun, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber Rolf oder Rainer sind als Babynamen vielleicht nicht mehr ganz so zeitgemäß, oder? Um den richtigen Namen zu finden, sind die der Topverdiener deswegen vielleicht nur bedingt eine Inspirationsquelle.

Letztendlich ist aber natürlich das Allerwichtigste, dass der Name euch beiden gefällt! Wenn ihr unsicher seid, bleibt eigentlich nur noch eines: Dem eigenen Bauchgefühl vertrauen! Dann wird der Name sicher auch eurem Kind später gefallen!

Hmm… und wenn nicht?

Babynamen kann man ändern – jedenfalls manchmal

Wenn sich jemand mit seinem Vornamen so überhaupt nicht anfreunden kann, kann er versuchen, ihn ändern zu lassen. Jede Stadtverwaltung und jedes Standesamt hat nämlich tatsächlich eine Namensänderungsstelle.

Dort kann man dann seinen Antrag stellen. Allerdings muss durch ein psychologisches Gutachten nachgewiesen werden, dass man immens unter dem Vornamen leidet.

Doch auch das ist keine Garantie, dass man mit seinem Anliegen durchkommt: Die Erfolgsrate liegt 20 bis 30 Prozent.

Lena Krause

Als Wahlhamburgerin könnte ich mir keine schönere Stadt vorstellen, um dort zu leben. Gemeinsam mit meinem kleinen Hund Lasse bin ich gerne im Grünen unterwegs und erkunde die vielen tollen Ecken Hamburgs. Das Schreiben hat mir schon immer Spaß gemacht und deswegen war für mich schnell klar, dass ich diese Leidenschaft zum Beruf machen möchte.

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