Genderneutrale Unisex Namen: So schön und voll im Trend

Nur Mädchen dürfen rosarote Shirts tragen und nur Jungs blaue – es ist gut, dass es immer weniger Menschen gibt, die tatsächlich in diesen Gendermustern denken. Die Handlungsspielräume und Lebenswelten für Mädchen und Jungen weiten sich immer mehr aus, und damit vergrößert sich automatisch die Chancengleichheit. Inzwischen gibt es sogar schon Eltern, die das Geschlecht ihres Kindes bis zu dessen Pubertät geheim halten. Für viele ist das zwar extrem, aber die politische Richtung ist klar. Mädchen dürfen stark sein und Jungs weinen. Kein Wunder also, dass auch der Trend bei der Namensgebung in diese Richtung weist. Viele Neu- und Bald-Eltern wünschen sich für ihre Kinder genderneutrale Unisex Namen. Die Vorschrift, dass es dann einen Zweitnamen braucht, gibt es nämlich so auch schon länger nicht mehr.

Und genderneutrale Unisex Namen gibt es viele, einer schöner als der andere!

ANDREA ist der wohl bekannteste italienische Unisex-Name. Andrea Bocelli und Andrea Pirlo sind nur zwei berühmte Namensträger, die, anders als im klassischen deutschen Verständnis, männlich sind. Inzwischen ist Andrea aber auch hierzulande als Männer- UND Frauennamen etabliert.

BENJA ist die spanische bzw. russische Kurzform von Benedikta, Benedikt und Benjamin.

BENTE bedeutet der/die Gesegnete und stammt aus Skandinavien.

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CHARLIE könnte der Name einer kleinen Königin sein – oder eines kleinen Königs. Er ist nicht nur Kosename von Charles oder Charline, sondern wurde in Deutschland schon durch Karl den Großen im 8./9. Jahrhundert bekannt.

DOMINIQUE war früher ein beliebter Name für Sonntagskinder. Er stammt aus der Bibel und bedeutet „zum Herrn gehörend“.

EIKE ist ein Name, der aus dem Althochdeutschen stammt, und zwar vom Wort „ekka“, welches „die Spitze“ oder „die Schneide“ bedeutet.

ELISA ist sowohl die Kurzform von Elisabeth als auch -laut Bibel- der Name eines Propheten aus Israel. Die englische Version davon lautet Elijah, wie der „Frodo“-Schauspieler.

FLORIN lässt einen sofort an duftende, bunte Blumen denken. Der Name kommt vom lateinischen Wort „florus“, was blühend, glänzend und prächtig bedeutet.

GERRIT ist ein friesischer Name, der vom Wort „ger“, der Speer, abgeleitet wird.

JANIS wurde hierzulande zwar bisher eher an Jungs vergeben, aber auch das ändert sich. Schließlich ist Janis auch die Kurzform von Johanna. Und man denke außerdem an die Rock-Röhre Janis Joplin…

KIM ist einer der ersten genderneutralen Namen, die in Deutschland gebräuchlich waren. Einerseits gibt es Kim als Kurzform von englischen Namen wie Kimberly, aber auch als skandinavische Kurzform von Joachim.

LOVIS kann ebenfalls beides sein – ein starker Mann oder eine starke Frau, wie beispielsweise die Mutter von Ronja Räubertochter.

LUCA ist wieder ein italienischer Name. Sein Ursprung ist altgriechisch, und er bedeutet „die/der Leuchtende“.

MERLE stammt entweder vom lateinischen Wort „merula“, die Amsel, ab, oder vom gälischen Wort „muir“, das „Meer“ oder „hell“ bedeutet. Vor allem in Norddeutschland und in Frankreich ist Merle ein beliebter Name für Mädchen und Jungen gleichermaßen.

MIKA ist ebenfalls ein skandinavischer Name. Er stammt aus Finnland, wo er hauptsächlich an Jungen vergeben wird. In den USA, Japan und Osteuropa aber wird er im Gegensatz dazu meist für Mädchen verwendet – was ihn bei uns zum perfekten genderneutralen Namen macht.

NICOLA ist die italienische Form von Nikolaus und wird in Deutschland, England und Skandinavien auch als Mädchenname verwendet.

NOAH ist ein eigentlich männlicher Vorname, der aber zunehmend auch für Mädchen verwendet wird.

ROBIN leitet sich von althochdeutschen „hruod“ ab, was Ruhm bedeutet. Mit ihm können wir Robin Hood assoziieren, aber auch die toughe Kanadierin Robin aus „How I Met Your Mother“. Ein genauso tougher Name ist es auf jeden Fall!

SASCHA war eigentlich mal eine Abkürzung, und zwar für Alexandra und Alexander. Inzwischen ist Sascha ein anerkannter, eigenständiger Name.

TONI ist der „Schutzpatron“ und der vierte Italiener. Er war nämlich mal ein römischer Familienname. Seit dem 13. Jahrhundert ist Toni auch in Deutschland verbreitet, und zwar seit der Verehrung des heiligen Antonius von Padua. Da es aber nicht nur Anton und Antonius gibt, sondern natürlich auch eine Antonia, ist Toni als selbstständiger Name sowohl für Mädchen als auch für Jungs beliebt.

TOMKE ist wieder ein friesischer Name. Die Friesen hatten nämlich schon Unisex-Namen, bevor wir überhaupt daran dachten…. Und dort bedeutet Tomke übrigens auch „Zaunkönig“.

Wie gefallen euch denn genderneutrale Unisex Namen? Viele sind einem schon lange geläufig und sehr beliebt, nicht wahr? Also ist es eigentlich ganz egal, ob man sie aus Überzeugung wählt – oder einfach nur, weil sie einem gefallen.

Wie heißen eure Kids so?

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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