„Meinen ‚einzigartigen‘ Namen nehme ich meinen Eltern heute noch übel.”

Keine Mama der Welt will es ihrem Kind mit seinem Vornamen schwermachen. Jedoch wünschen sich viele Eltern einen einzigartigen Namen für ihren Schatz und schießen dabei übers Ziel hinaus.

Was für Mama und Papa „besonders”  klingt, kann für andere schon wieder merkwürdig oder viel zu kompliziert sein. Das Problem: Mit den negativen Reaktionen müssen nicht nur die Eltern, sondern vor allem die Kinder zurechtkommen – und das lebenslang.

Frau nimmt Eltern bis heute übel, dass sie ihr einen „einzigartigen” Namen gegeben haben

Eine Frau, die selbst Trägerin eines ungewöhnlichen Vornamens ist, appelliert deswegen im Forum Reddit eindringlich an alle Mamas und Papas, ihren Kindern keine ungewöhnlichen Namen zu verpassen. Sie selbst nimmt es ihren Eltern noch heute übel, dass sie es ihr mit einem seltenen Mädchennamen schwer gemacht haben.

„Hi, ich bin Petal Flora und niemand nimmt mich ernst”, schreibt die Frau im Forum. Das Wort Petal bedeutet übersetzt „Blütenblatt” und gemeinsam mit ihrem Nachnamen Flora (Blume) hat sie damit einen Namen erwischt, den man durchaus kitschig finden kann. Petal Flora mag zwar hübsch klingen, aber er passt nicht wirklich zu einer erwachsenen Person.

„Die Leute denken bei meinem Namen an ein Kind.”

„Ich mache gerade meinen Doktor und ich hasse es, dass immer, wenn mein Name genannt wird, die Leute automatisch denken, dass ich ein Kind bin, weil der Name so kindisch ist.” Sie hat deswegen eine dringende Bitte an alle Eltern: „Bitte denkt daran, dass euer Kind eines Tages professionell wirken möchte. Möglicherweise landet es in einem Beruf, in dem der Name stark mit der Arbeit in Verbindung steht.”

Petal bittet Eltern, auch an die Zukunft ihrer Kinder zu denken

Petal gibt deswegen einen Tipp, der namenssuchenden Mamas und Papas helfen kann: „Stellt euch euren Wunschnamen auf einer Visitenkarte vor, als Autorenname auf einem Buch oder als Name eines Künstlers. Wenn euch die Vorstellung unpassend erscheint oder ihr dabei kichern müsst, solltet ihr vielleicht einen anderen Namen wählen.”

Unter dem Beitrag von Petal Flora sammeln sich die zustimmenden Kommentare. Auch andere Betroffene melden sich zu Wort: „Bei meinem Namen ist es fast unmöglich, ihn richtig auszusprechen, es gibt ihn insgesamt nur dreimal in den USA. Weil es so schwer ist, meinen Namen richtig zu betonen, sprechen mich alle mit einem Spitznamen an, den ich noch mehr hasse.”

Welcher Name als schön empfunden wird, ist letztendlich Geschmacksache.

Petals Tipp hilft euch vielleicht dabei, den passenden Vornamen für euer Kind zu finden. Allerdings gibt es auch Mamas, die die Kritik an ungewöhnlichen Namen nicht nachvollziehbar finden. So wie Josie, die ihrem Sohn trotz Shitstorm immer wieder den Namen „Lucifer” geben würde.

Würdest du deinen Kindern einen ausgefallenen Namen geben? Verrate es uns gerne in den Kommentaren!

Lena Krause
Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt. Auch wenn ich selbst keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz. Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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Kim
Kim
4 Monate zuvor

Ich habe einen amerikanischen Namen bekommen, benannt nach der Schauspielerin Kim Basinger. Meine Eltern wollten einen kurzen Namen, der nicht zu sinnlos verkürzt werden kann und den ich schnell schreiben kann. Als ich geboren wurde (*1991), gab es noch keine Regelung, dass das Geschlecht eindeutig erkennbar sein muss, sodass ich keinen 2. Vornamen habe. Die Post ist oft überfordert, da mein Nachname ein deutscher männlicher Vorname ist. Mein Vorname ist in Asien ein Nachname. Die Adressvarianten sind daher immer sehr kreativ. Trotzdem mag ich meinen Namen sehr und meine britischen Verwandten, die ich erst mit über 20 kennengelernt habe, haben mit meinem Namen gar keine Probleme 🙂 Wenn jemand fragt, dann sage ich immer, mein Name kommt aus dem alten Englischen, damit macht es ihn für mich zu etwas Besonderem.

Kay
Kay
8 Monate zuvor

Meine Eltern fanden es witzig mir einen amerikanischen Namen zu geben. Ich hab den noch nie gemocht – ausserdem klingt Karen deutsch ausgesprochen einfach nur bescheiden. Dazu kommt, dass er jetzt zu einem allgemeinen Schimpfwort für besonders nervige Personen geworden ist. Das nervt gewaltig. Wäre ich nicht schon jenseits der 60 würde ich ihn auf jeden Fall ändern lassen.

Bei unseren Kindern haben wir darauf geachtet dass man die Namen auch im Erwachsenenalter gut tragen kann: (Mara) Lena, (Jan) Robert und (Char)lotte. Mara hiess die Oma meines Mannes und Jan war mein Onkel. Die Rufnamen sollten zudem zu den Beinamen gut auszusprechen und melodisch sein. Und wenns brenzlig wird kling Mara Lena einfach energischer als Lena allein 😉 Nur Lotte hat sich ihren Rufnamen selbst ausgesucht.

Leute bitte denkt bei der Namensgebung nicht an euch sondern an eure Kinder! Die müssen den Namen länger tragen als ihr bei ihnen sein könnt. Wäre doch schlimm wenn sie erst mal an einen doofen Namen denken, wenn sie sich an euch erinnern.

Und bitte verfallt nicht dem Chantalismus! „Lyam“ klingt, sorry, wie gewollt und nicht gekonnt – das ist schrecklich fürs Kind. Wenn schon amerikanisch dann wenigstens richtig!

Anon
Anon
Antworten  Maria
1 Jahr zuvor

Der ist aber auch wirklich wunderschön und ich habe ihn noch nie gehört. Eigentlich finde ich, sollte es jeden Namen nur 1x geben.

Anon
Anon
1 Jahr zuvor

Ich habe Mal eine Diskussion verfolgt, wo eine Mutter damit orahlte ihrem Sohn, den Namen des fiktiven Serienmörders der Serie Dexter gegeben zu haben, da sie diesen ja so hot findet. Außerdem hat dieser Dexter in der Serie, wenn ich richtig informiert bin, auch versucht seine Neigung so auszuleben, dass es 1. möglichst nicht auffällt (was wohl die meisten Serienkiller versuchen) und dassxes nur bestimmte Keute trifft, die es angeblich auch verdien5lt haben. Zudem hat er bei der Puzei gearbeitet. Trotzdem würde ich mein Kind niemals nach einem Serienkiller benennen und Stelle es mir auch sehr seltsam vor, würde meine Mutter mir eröffnen dass sie mich nach einer Serienkillerin benannt hätte.

Allerdings hasse ich selbst meinen Vornamen auch wie die Pest. Er ist wirklich sehr selten, mir persönlich ist noch nie eine andere Person begegnet, die diesen Namen trägt. Also in mein eigenen, echten Leben noch nie. Nur 1x im Fernsehen und es gibt eine norwegische Sängerin aus den 70ern, die so heisst, und in einem Anzeigengesuch ist der Name mir in 46 Jahren auch Mal begegnet. Also in 46 Jahren insgesamt 3 Mal.

Auch alles was ich zu dem Namen an Informationen finde, finde ich äußerst peinlich. Bis auf die Bedeutung. Eine Sache, die ich auch unglaublich peinlich finde ist, wie man meinen Namen im amerikanischen/englischen ausspricht.

Also er wird ursprünglich anders ausgesprochen. Aber fragen mich Englisch stammige/-sprachige Menschen nach meinem Namen und lesen ihn dann, dann sprechen sie ihn aus wie ein amerikanisches Wort, das im Deutschen ‚beschissen‘ heißt.

Und ich frage mich, ob das nicht schon ein Grund wäre, diesen Namen ändern lassen zu können, ohne grosse Kosten. Ich würde meinen Namen nämlich sofort ändern lassen, wenn ich nicht gelesen hätte, dass es ohne einen grossen, offensichtlich beeinträchtigenden Grund zu haben, eine Namensänderung sehr teuer sein kann.
Ich finde jedenfalls unglaublich, wie wenig sich manche Eltern Gedanken um den Vornamen ihrer Kinder machen und nicht dran denken, dass das KIND sich mit diesem rumplagen muss. Ich erlebe auch nahezu immer Sprüche zu meinem Namen oder die Leute denken meistens es wäre mein Nachname.

Ich wär echt Happy, wenn ich meinen Namen ändern könnte, weil ich ihn als Bestrafung empfinde und als hätte meine Mutter mir da schon einen mitgeben wollen, zumal ich eh schon viel unter dieser leiden musste.

Alexandra
Alexandra
Antworten 
1 Jahr zuvor

Ich bin schockiert über die Sichtweise, dass ein Mensch ausschließlich dann etwas Besonderes bzw. einzigartig sein kann, wenn er einen außergewöhnlichen Namen trägt. Die Taten bestimmen, was ein Mensch ist, doch nicht der Vorname!

Diana Steinberg
Diana Steinberg
1 Jahr zuvor

Meine 13jährige Tochter sollte Jule heißen, die Standesbeamtin war jedoch der Meinung, dass der Name nicht eindeutig weiblich ist. So kam Jule dann zu ihrem zweiten Vornamen Anouk. Der Nachname beginnt mit C. Ihr Kürzel JAC ist jetzt oft ihr Spitzname, ihr gefällt das gerade ziemlich gut.
Meine elfjährige Tochter hat dann einen eindeutig weiblichen Namen bekommen und liebt ihn sehr. Sie heißt Milla, und sie könnte auch nicht anders heißen, es passt einfach super zu ihr, und das wird sich auch im Erwachsenenalter nicht ändern.
Ich bin mit meinem eigenen Namen immer sehr zufrieden gewesen. Ich war immer die einzige Diana in der Schule etc. und das ist auch gut so.

Theresa
Theresa
1 Jahr zuvor

@nancy:
Bitte mach das nicht. Nimm lieber Amalia oder Lia.
Du sagst ja selbst, du hast bedenken weil „anal“ darin vorkommt, das ist wirklich ein Name der Angriffsfläche bieten könnte.
Lg

Maria
Maria
1 Jahr zuvor

Ich wollte für meine Tochter auch einen aussergewöhnlichen, aber leicht auszusprechenden Namen und hab sie Aurinia genannt. Sie liebt ihren Namen

Julia
Julia
1 Jahr zuvor

Man kann einem Kind mehrere Vornamen geben und davon einen Namen als „Rufnamen“ verwenden. Welcher Name der „Rufname“ ist, kann man sich als Jugendlicher/Erwachsener ja selbst aussuchen. Einer der Vornamen sollte aber dann „normal“ sein. z.B. „Petal Cheyenne Christine“ – so bekommt Jeder sein „Recht“ – die Eltern können ihr Kind „Petal“ rufen, als Jugendliche will sie vielleicht „Cheyenne“ genannt werden und als Doktorantin steht dann Christine auf Urkunde/Vistienkarte.

Birgit
Birgit
1 Jahr zuvor

Ich heiße Birgit (keltisch: die Helfende), was aufgrund meiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit echt passend ist.
Die Hoch-Zeit von Birgit war wohl Anfang bis Mitte der 1960er Jahre. Ich bin Jahrgang 1968 und ich kenne einige Birgits. Wenn bei der Arbeit nach Birgit gerufen wurde, haben zwei Kolleginnen und ich „Hier!“ gerufen.
Ich finde meinen Namen für mich passend und habe nie auf Spitznamen wie Gitti oder Gitte gehört.

Regina H.
Regina H.
1 Jahr zuvor

Ich würde meinen Kindern immer wieder einen besonderen Vornamen geben, denn jedes Kind ist was besonderes. Alberne Modenamen oder selbstausgedachte Schöpfungen Grenzen allerdings eher an Kindesmisshandlung!
Individuell sind Namen, die eher selten, kaum gebräuchlich oder historisch sind. Auf jeden Fall aber solche, die als reguläre Vornamen in der aktuellen Landessprache erkennbar sind.
Meine erwachsenen Söhne sind jedenfalls froh, nicht Justin, Kevin, Roger oder Enrico heißen.

B.K.
B.K.
1 Jahr zuvor

Ich habe ebenfalls einen, für mein Alter (Jahrg. ’61), ungewöhnlichen Namen. … Und ich mag ihn nicht. Leider habe ich keinen zweiten Namen. Während meiner Schulzeit wurde er aufs Schlimmste verunstaltet. Ausser zufällig in der ersten Klasse, habe ich nie wieder jemanden in meiner Altersklasse, mit diesem Namen getroffen, irgendwo gelesen o.ä.
Liest man ihn mal gelegentlich in einer Traueranzeige, handelt es sich meist um Frauen im Jahrgang zwischen 1925 und ’35.
Keine Ahnung, was sich meine Eltern bei der Namensgebung gedacht haben. Meine Mutter weiß es selbst nicht

Anonym
Anonym
Antworten  Eleonore Braun-Folta
1 Jahr zuvor

hallo,eine meiner Töchter heißt Eleonore-Theodora und hat damit keine Probleme.
Die findet es Klasse anders als gewöhnlich:Elenore oder Elenora zu heißen.
Sie nennt sich aber Nore

Anonym
Anonym
Antworten  Sabine L.
1 Jahr zuvor

Sabine ist doch ein ganz normaler Name!!! Finde ich überhaupt nicht schlimm! Eine Kollegin von mir heißt auch so, sie ist Jahrgang ’89

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen. Ich habe selbst mehrere außergewöhnliche Namen und bin meinen Eltern unglaublich dankbar dafür. Ich bin einzigartig, jeder weiß sofort, dass es um mich geht und ich werde niemals verwechselt. Ich hatte auch niemals ein Problem damit, die korrekte Aussprache meines Namens oder die Herkunft jemandem zu erläutern. Ich finde es hingegen sehr grausam einem Kind durch einen 0815 Namen jegliche Individualität zu rauben. Zum Argument; andere können besondere Namen nicht aussprechen – tja das sagt mehr über sie und ihren Bildungshorizont aus als über den/die Namensträger selbst. Meine zukünftigen Kinder werden ebenso außergewöhnliche, seltene Vornamen erhalten, sollen andere Eltern die Welt mit gesichtlosen Annas, Maries, Toms und Bens bevölkern.

C.
C.
Antworten  Katja
1 Jahr zuvor

Hier ists ähnlich unser Sohn ist zwar erst 8, aber findet seinen Namen (Thorg.en) auch total super, auch wenn er weiß, dass er hier selten ist. Ich habe einen seltenen Namen und der war mir nie selten genug, auch wenn ich bisher erst 2 Personen mit dem selben Namen persönlich kennengelernt habe (in Filmen und auf Büchern ist er öfters).lg

brigitte
brigitte
1 Jahr zuvor

ich heiße auch Brigitte. Hänseleien gibt es immer wieder Mal, aber das kann dir bei einem anderen Namen auch passieren, oder wie bei mir, als ich eine Brille bekam. Irgendwann steht man da drüber.

Bellis
Bellis
Antworten  Bernadette
1 Jahr zuvor

Meine Mutter hat bei uns auch außergewöhnliche Namen gewählt. Ich selbst habe mit „Bellis“ (lat. für das Gänseblümchen) auch einen Namen bekommen, der nicht üblich ist. Aber er gefiel mir als Kind und heute auch noch. Merle und Nele wurden meine Schwestern genannt.

Meine beiden Töchter tragen den Namen Maja Noelle und Majvi Sophie. 🙂

Sabine B.
Sabine B.
2 Jahre zuvor

Hallo Sabine,
ich kann dich trösten. Auch meine Mama fand diesen Namen sehr toll und hat mich damit beglückt. Ich hasste ihn immer. Und auch heute bin ich manchmal irritiert, wenn ich darüber nachdenke, dass ich wirklich so heiße. Ich bringe diesen Namen nicht wirklich mit meiner Person in Einklang. Irgendwann fiel mir aber auf, dass, immer wenn in einem Buch oder Film eine Sabine ins Spiel kam, es unabhängige, starke Personen waren, vllt ein wenig frivol und nicht immer angepasst. Und das passt nunmal sehr zu dem Bild, das ich von mir habe 😅.

Lourdes Carolina
Lourdes Carolina
2 Jahre zuvor

Mir ging es mit meinem Namen genauso, ich hab ihn gehasst, weil er immer falsch ausgesprochen wurde. Er hat mir auch für mich damals fiese Spitznamen gebracht, auf die ich gerne hätte verzichten können. Seitdem nutze ich nur noch meinen zweiten Vornamen und Caro als Spitzname.

Da ich es immer noch hasse, einen seltenen Vornamen zu haben, denke ich darüber nach, meinem Baby einen eher verbreiteten zu geben. Ich hab zwar noch ein paar Monate Zeit, um mich festzulegen, aber man sollte schon früh abwägen, welche Namen und für ein Neugeborenes und den später erwachsenen Menschen geeignet wären.

Anita
Anita
2 Jahre zuvor

Ich heiße auch Anita und mag meinen Namen sehr. Ich bin Jahrgang 76 und somit nur 6 Jahre älter. Als kleines Kind war ich auch traurig, dass Niemand außer mir diesen Namen hatte, aber schon als Schulkind gefiel mir der Name und ich wollte auch keinen Spitznamen…bekommen.

Prince König
Prince König
2 Jahre zuvor

Meine Mutter ist damals extra in ausland gefahren für die Geburt damit sie mich Prince nennen darf. Meine Geschwister haben ebenfalls „ausgefallene Namen“ wir sind echte unglücksraben😒😅

Katja
Katja
2 Jahre zuvor

Mein Sohn heißt Thorgen Jesse und er fand es als Kind blöd, wenn er Thoben genannt wurde, dann hat er selbstbewusst nicht reagiert. Er findet seinen Namen heute noch toll und mein Namenkürzel KA und sein Kürzel TJA ergeben meinen Vornamen. Diesen Code hat er mit 7 Jahren geknackt, wie er sagt. Mir war das nicht bewusst. Wir bereuen es nicht.

Sabine L.
Sabine L.
2 Jahre zuvor

Meine Kinder heißen Neven Lukas & Jonathan Réfael. Ich selbst heiße Sabine und hasse diesen Namen furchtbar. Überall bin ich nur Biene, Bienchen oder Sabinsch. Wenn sich meine Eltern wenigstens eine SabinA überlegt hätten. Ausserdem bin ich Jahrgang 83. Und da war der Name anscheinend schon längst wieder out……..

Eleonore Braun-Folta
Eleonore Braun-Folta
2 Jahre zuvor

Ich heiße Eleonore. Und keiner schafft es diesen Namen richtig auszusprechen. Also gab ich mir die Abkürzung Elli. Ich war nicht nur die einzige Eleonore in meiner Klasse, sondern in der ganzen Schule und im Beruf war es genau so. Im ganzen Klinikum gab es nur eine Eleonore. Und immer wurde ich gefragt, hast du auch eine Abkürzung? Auch in meinem neuen Wohnort bin ich Elli. Eleonore ist der offizielle Name. Also gebt eurem Kind einen einfachen Namen, den jeder Aussprechen kann.

Soebi
Soebi
2 Jahre zuvor

Es finden sich immer Namen, die etwas seltener sind, aber das Kind nicht zur Lachnummer werden lassen. Schrei den Namen beim Fußball oder stell dir ein dickes Kind mit Pickeln vor oder als Manager*in in einer großen Firma.
Er muss zum Baby/ Kind und zum Erwachsenen passen!

Helene
Helene
2 Jahre zuvor

@Sqirrel
Flora ist der Nachname.

Bernadette
Bernadette
2 Jahre zuvor

Ich finde ungewöhnliche Namen faszinierend. Meine Schwester hat einen ungewöhnlichen Namen und auch meine Kinder. Sie sind alle stolz darauf. Klar müssen sie ihn das eine oder andere Mal buchstabieren, aber das stört sie nicht.
Meine Arbeitskollegin hat einen für unsere Gegend (Süden Deutschlands) ungewöhnlichen Namen, aber im Norden (wo sie geboren wurde) ist ihr Name gebräuchlich.
Mein Name ist eher selten und ich mochte es, dass ich nicht die vierte Melanie oder die dritte Sandra in meiner Klasse war.
Und diese Namen sind in der heutigen Zeit auch nicht mehr häufig. Die Zeiten ändern sich und auch die Namen.
Wir haben doch so viele Kulturen hier und jede hat ihre Namen. Manche sind für uns jetzt ungewöhnlich. Mache waren es bis vor ein paar Jahren, sind aber jetzt jedem geläufig.

Und wie man liest, werden ja auch die ’normalen‘ Namen nicht von Spott ausgelassen.

vanny
vanny
2 Jahre zuvor

Mein Sohn heißt Lyam ist zum Beispiel in der Schreibweise Liam sehr verbreitet und so wie ich ihn hab besonders aber gleich ausgesprochen. Sowas kann man vllt auch machen statt sein kind petal was für mich halt eher wenns deutsch ausspreche lustig klingt

Almut Müller
Almut Müller
2 Jahre zuvor

Liebe Anita, Du sprichst mir aus der Seele!!!
Ich heiße Almut Müller – sobald ich meinen Vornamen als Kind oder Jugendliche nennen musste, bin ich in Schubladen gesteckt worden – altbacken, uncool, spießig – nichts davon traf auf mich zu. Der Name wurde mir als Person nicht gerecht.

Irgendwann fand ichs dann ganz schön, dass „Mut“ drinsteckt – und das passt wiederum zu mir!

Schlimm ist für mich nach wie vor, dass ich sehr oft mit „Herr Müller“ angeschrieben werde, wenn es keinen persönlichen, sondern nur schriftlichen Kontakt gibt, da für mich völlig unverständlicherweise viele Menschen „Almut“ für einen männlichen Namen halten.
Da erlebe ich die skurrilsten Situationen mit…

Meine Mutter hatte sich als Jugendliche in den Namen „Almut“ verliebt und wollte ihre Tochter unbedingt so nennen…

Allerdings kann man auch als Eltern nicht mit allen Dummheiten der Mitmenschen rechnen…

Bina
Bina
2 Jahre zuvor

Ich würde es einfach anders schreiben … statt ‚Analia‘ vielleicht lieber ANNA LEA oder einfach ANNI oder AMALIA …

Der Name geht schon
Der Name geht schon
2 Jahre zuvor

@Squirrel warum sie Flora als Rufnamen nicht verwendet?
Weil Flora der Nachname sprich Familienname ist.

Caja
Caja
Antworten  Squirrel
2 Jahre zuvor

Der Vorname ist Petal und der Nachname Flora wenn ich das richtig verstanden habe. Und ja, es ist natürlich möglich, sich mit seinem Nachnamen rufen zu lassen, kann aber auch wieder zu Verwirrungen führen. Mir fiele im Fall von Petal nur eine Namensänderung oder Hochzeit ein.

Jens
Jens
Antworten  Nancy
2 Jahre zuvor

Bitte nicht

Hünniger Ev
Hünniger Ev
2 Jahre zuvor

Ich kann das nur bestätigen, denn ich habe auch so einen Vornamen, denn keiner ernst nimmt oder falsch schreibt, ausspricht.
Ich heiße einfach Ev.

Nina
Nina
Antworten  Squirrel
2 Jahre zuvor

Flora ist der Nachname der Frau.

Anonym
Anonym
Antworten  Nancy
2 Jahre zuvor

Analia ist nicht so toll. Warum nicht Amalia?

sonnenschein
sonnenschein
Antworten  Squirrel
2 Jahre zuvor

Flora ist ja aber ihr Nachmame. Sie hat keinen Doppelnamen. Sie heisst Petal Flora mit vollem Namen.

Ana
Ana
2 Jahre zuvor

Meine kleine Tochter ist am Valentinstag geboren habe sie Valentina gennant 🤗ich hoffe natürlich, dass nachher mit ihre Vorname zufrieden wird.

Anita
Anita
2 Jahre zuvor

Mein Vorname ist Anita und ich hasse ihn dermaßen weil ich als kleines Mädchen immer damit geärgert wurde was Costa Cordalis damals sang. In meinem Jahrgang 1982 gab es Jasmin’s, Melanie’s oder Julia’s….Mareike, Juliane oder Kathrin, Tina, Mia, oder sehr hübsch eine Fabienne, meinem absoluten Lieblingsnamen.

Anita ist altmodisch und die Namensträgerinnen die meinen Vornamen ebenfalls tragen sind alle 50 Jahre alt und älter.

Ich fing an mich selbst in Frage zu stellen, mich als Person zurückzunehmen, weil sobald mein Name fiehl es mit der coolness und dem Interesse an meiner Person vorbei war.

Oft belog ich andere als ich Teenagerin war, wenn ich wusste, daß sie meinen Namen nicht erfahren würden und stellte mich als Jasmin oder als Julia vor. Ich hatte dann immer das Gefühl, das es einfacher war Kontakt zu knüpfen als mit meinem echten Namen.

Traurig bin ich darüber, das ich heute mit 40 Jahren weiß, das mir dieser Vorname ein Hindernis war, mich selbstbewusst und stark zu entwickeln. Ich hatte immer einen Makel, der mir als Namen vorauseilte und schon vorher ein Urteil über mich fällte bevor ich mich überhaupt als Mensch der ich bin vorstellen konnte………

Sollte ich jemals Kinder bekommen würde meine Tochter Fabienne, oder Mariella, mein Sohn Antonio oder Paolo heißen.

Ich liebe klangvolle und hübsche Namen, die auf eine großartige und selbstbewusste Frau / Mann schließen lassen, bevor die Person den Raum betritt.
Deshalb würde meinen Kindern das erspart was ich erfahren musste.

Last edited 2 Jahre zuvor by Anita
Hörnchen Dagmar
Hörnchen Dagmar
2 Jahre zuvor

Man kann Namen auch ändern lassen.

Tosca Laass
Tosca Laass
2 Jahre zuvor

No, never ever… Ich selbst heiße Tosca und das ist für mich eine Katastrophe… Schon immer gewesen

Squirrel
Squirrel
2 Jahre zuvor

Grundsätzlich finde ich die Aussage, den Namen seines Kindes sorgfältig und vor allem im Interesse des Kindes auszuwählen sehr gut und auch den Tipp am Ende.
Nicht so ganz verstehe ich jedoch, warum die betroffene nicht einfach nur Flora als Rufname wählt. Ein absolut nicht abgedrehter, dabei jedoch klangvoller und immer noch nicht alltäglicher Name, der mir persönlich auch als Name für eine Tochter gefallen würde. Niemand ist doch gezwungen, sich mit seinem vollen Doppelnamen ansprechen zu lassen.

Biggy
Biggy
2 Jahre zuvor

Hallo zukünftige Eltern!
Passen Sie wirklich gut auf, welchen Namen Sie Ihren Kindern geben.
Ich leide sehr unter meinem ersten Vornamen der amtlich Brigitte lautet. Da steckt das Wort „igitt“ drin und ich wurde die gesamte Schulzeit damit oder mit „Brigitte Bardot “ gehänselt.
Ich würde jeden Vornamen googeln und gut überlegen. Schließlich wird man den Vornamen nie wieder los!
Viel Glück!

Nancy
Nancy
2 Jahre zuvor

Ich würde gerne meine Tochter Emily Analia nenen nur ich bin mir bei Analia unsicher weil Anal in diesem Namen drin ist. Was meint ihr? Also falls es ein Mädchen wird.😊

Julia K.
Julia K.
2 Jahre zuvor

Ich mag besondere und seltene Vornamen. Das liegt wohl daran, dass mein Vornamen (Julia) so häufig vorkommt und ich in keiner Klasse die einzige Julia war. Und deshalb habe ich bei meinen beiden Kindern darauf geachtet, dass sie keinen Vornamen bekommen, der in den Top-10-Vornamenslisten zu finden sind. Der Name meiner Tochter ist sogar relativ selten. Aber mir war wichtig, dass sie gut auszusprechen sind, auch für Erwachsene passen und das Kind keinesfalls lächerlich machen. Man hat als Eltern eine ziemliche Verantwortung, einen guten Namen auszusuchen und sollte sich deswegen auch Zeit nehmen und nicht spontan entscheiden.