So schläft dein Baby trotz Schnupfen besser

„Hilfe, mein Baby hat Schnupfen!“ Wenn dein Schatz nachts schlecht Luft bekommt und immer wieder hochschreckt, ist auch für dich wenig Schlaf drin. Ist es die erste Erkältung, sind die Sorgen oft besonders groß: Was, wenn mein Baby nicht genug Luft bekommt? Wenn es nicht genug schläft, um schnell wieder gesund zu werden? 

Schnupfen bei Babys: belastend für die ganze Familie!

Mamas leiden meist mit, wenn sich die Kleinsten einen Schnupfen eingefangen haben.Vor allem im ersten Lebensjahr haben Babys häufig eine verstopfte Nase. Der Grund: Die Nasengänge sind sehr klein und schwellen daher schnell an. Außerdem können Babys bis zum Alter von sechs Monaten noch nicht so gut durch den Mund atmen – generell atmen Kinder bis zum Alter von zwei Jahren hauptsächlich durch den Nase. Kein Wunder also, dass die Kleinen schon mit einem „harmlosen“ Schnupfen arg zu kämpfen haben. Besonders nachts.

Doch keine Sorge: Gefährlich oder gar lebensbedrohlich ist ein Schnupfen für dein Baby nicht. Wenn die Nase komplett dicht ist, atmen die Kleinen notfalls durch den Mund. Kommen keine weiteren Symptome hinzu, ist der Schnupfen also nicht bedrohlich, sondern einfach nur lästig. Und glücklicherweise gibt es ein paar Dinge, die gut und schnell helfen:

Die besten Tipps für ruhigere Nächte trotz Schnupfen

1. Viel trinken

Ist dein Baby erkältet, sollte es viel trinken, um einer Austrocknung der Schleimhäute vorzubeugen. Flüssigkeit lässt den Schleim besser abfließen. Wenn du stillst, kannst du dein Baby ruhig häufiger als sonst anlegen. Muttermilch enthält alles, was dein Kind bei einem Infekt braucht und versorgt es mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Apropos Muttermilch: Träufle deinem Schatz regelmäßig ein bis zwei Tropfen Muttermilch ins Nasenloch, das schützt vor dem Austrocknen und enthält wertvolle Antikörper. 

Ist dein Baby schon älter (ab sechs Monate) und trinkt schon andere Getränke, kannst du ihm auch Wasser oder lauwarmen Tee anbieten. Du kannst die Getränke auch ausnahmsweise leicht süßen, um deinem kleinen Schatz das Trinken schmackhaft zu machen, zum Beispiel mit einem kleinen Schluck Fruchtsaft oder etwas Zucker (bitte kein Honig bei Kindern unter zwei Jahren!)

2. Nasentropfen: Kleine Tropfen, große Wirkung!

Nasenspray gilt als wahre Wunderwaffe gegen Schnupfen. Wenn wir Erwachsenen spüren, dass sich ein Infekt anbahnt, zücken wir meistens sofort das Nasenspray. Was viele nicht wissen: Sogar für Babys ab der ersten Lebenswoche gibt es eine Hilfe – in dem Fall Nasentropfen, die sich gut dosieren lassen und die Nase effektiv und vor allem langanhaltend befreien.

Wichtig dabei: Nasentropfen sollten keine Konservierungsstoffe enthalten. Der Konservierungsstoff BKC hemmt die Arbeit der Flimmerhärchen in der Nase, die Krankheitserreger in den Rachen transportieren. Die Folge: Das Nasensekret kann schwerer abtransportiert werden.¹ Deshalb zu empfehlen: Nasivin® Dosiertropfer o.K. Baby, das  einzige abschwellende Baby-Schnupfenmittel ohne Konservierungsstoffe!

Und so geht’s: Putze vorher das Näschen und lege den Kopf deines Babys minimal überstreckt in den Nacken. Gebe einen Tropfen pro Nasenloch ab. Das ist ganz einfach, der Dosiertropfer enthält eine spezielle Technologie für eine exakte Dosierung (s. auch Packungsbeilage).

Gut zu wissen: Der Nasivin® Dosiertropfer o.K. Baby befreit die Nase effektiv und bis zu 12 Stunden lang, die Wirkung ist also langanhaltend.² Die sanfte Formulierung befreit die Nase deines Babys und hilft ihm somit, besser zu schlafen.

 

3. Nasensauger

Eine weitere – wenn auch unangenehmere – Möglichkeit, die Babynase von Schnupfen zu befreien, ist ein Nasensauger. Da kleine Babys noch nicht selbst ausschnauben können, hilft der Nasensauger, das Sekret aus der Nase zu ziehen. Ja, das klingt erst mal fies, ist aber ziemlich effektiv! Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und sehr sanft vorgehst. Du kannst deinen Schatz ruhig mit Spielzeug, einem schönen Buch oder einem kurzen, dem Alter angemessenen Video ablenken. Es gibt simple, manuelle Nasensauger, oder solche, die an den Staubsauger angeschlossen werden können. Kaufen kannst du Nasensauger in der Apotheke oder der Drogerie.

Schaffst du es, die Nase vor dem Schlafengehen gründlich von Schnupfen zu befreien, steht einer ruhigen Nacht nichts mehr im Wege!

 

Durch eine leicht erhöhte Schlafposition bekommt dein Baby besser Luft! Foto: Pexels

Durch eine leicht erhöhte Schlafposition bekommt dein Baby besser Luft! Foto: Pexels

4. Aufrechte Schlafposition

Einer der einfachsten und effektivsten Tricks für ruhige Nächte: Lege ein dünnes Kissen oder ein locker gefaltetes Handtuch unter die Matratze im Kopfbereich des Babybetts. Beides sorgt für eine leicht erhöhte Schlafposition. Somit wird der Druck von den Nebenhöhlen genommen und das Nasensekret kann besser abfließen. Dein Baby bekommt besser Luft! Ein Hebammen-Hack zum Ausprobieren: Einen  Din A4-Ordner unter die Matratze legen. Durch seine keilförmige Form bringt er die Matratze im Kopfbereich ein Stück höher.  

Ist dein Baby sehr quengelig und braucht viel Nähe, kannst du es auch halb aufrecht liegend an deiner Brust schlafen lassen. Das ist für dich selbst nicht besonders erholsam, aber in angespannten Phasen eine gute Möglichkeit, deinen Schatz zumindest in den Schlaf zu wiegen.

5. Feuchte Zimmerluft & Zwiebel-Trick

Trockene (Heizungs-)Luft kann die Symptome verschlimmern. Lüfte daher das Kinderzimmer vor dem Schlafengehen ordentlich durch und achte auf eine gute Raumtemperatur – als ideal gelten 16-18 Grad. Wichtig ist auch, dass du die Luft zusätzlich feucht hältst. Statt einen teuren Raumbefeuchter zu kaufen, kannst du feuchte Handtücher im Zimmer aufhängen oder eine Schale Wasser auf die Heizung stellen. 

Zusätzlich kannst du eine halbierte Zwiebel neben das Bett legen. Das Zimmer riecht dann zwar ziemlich doll nach Küche, die Zwiebel-Aromen in der Luft erleichtern aber das Atmen und wirken außerdem antibiotisch.

6. Entspannungsbad vor dem Schlafen

Ob erkältet oder nicht: Viele Babys lieben es, gebadet zu werden. Ganz besonders sinnvoll ist ein Bad dann, wenn die Kleinen gerade einen Infekt ausbrüten. Ein warmes Bad vor dem Zubettgehen wirkt entspannend und beruhigend. Der Wasserdampf befeuchtet außerdem die Schleimhäute. Du kannst auch ein speziell für Babys geeignetes Erkältungsbad ins Wasser geben. Dieses enthält Kräuter, die das Durchatmen zusätzlich unterstützen. Achtung: Achte auf die Altersangabe auf der Verpackung. Die meisten Badezusätze sind aufgrund der ätherischen Öle eher für ältere Babys geeignet, einige sind aber schon früher zugelassen.

7. Ganz viel Liebe & Nähe

Hat dein Baby einen Schnupfen, hilft auch viel Nähe und Zuwendung – und das nicht nur tagsüber, sondern auch nachts! Verständlich, dass deine Nerven teilweise blank liegen, wenn du ununterbrochen gefragt bist. Trotzdem sind Geduld, Trost und Körperkontakt gerade jetzt wichtig. Du kennst das selbst: Wenn du krankt bist, brauchst du ganz besonders viel Verständnis und Liebe. Bei körperlicher Nähe werden zudem Glückshormone freigesetzt, die sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken.

Hilfe, mein Baby hat Schnupfen: Wann zum Arzt?

Ein harmloser Schnupfen ist kein Grund, gleich zum Kinderarzt zu rennen. Anders sieht es aus, wenn noch andere Symptome hinzukommen. Sobald Fieber auftritt (also bei sehr kleinen Babys eine Temperatur über 38,5 Grad), solltest du immer abklären lassen, ob es sich um einen bakteriellen Infekt handelt, der mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Einen Arzt aufsuchen solltest du auch, wenn dein Baby starke Probleme beim Atmen hat und Pfeifgeräusche macht.

Hier eine kurze Checkliste, wann du mit deinem Baby zum Arzt gehen solltest: 

  • Wenn dein Baby jünger ist als sechs Monate und länger als 24 Stunden erhöhte Temperatur hat (Temperatur ab 38 Grad).
  • Wenn dein Baby älter ist als sechs Monate und die Temperatur über 39 Grad steigt.
  • Das Fieber sehr plötzlich auftritt.
  • Dein Schatz schwach und teilnahmslos wirkt.
  • Dein Baby Probleme beim Atmen hat und / oder heiser ist.
  • Dein Baby unter plötzlich auftretendem, bellenden Husten leidet (Verdacht auf Pseudokrupp).
  • Dein Baby gelblichen oder blutigen Schleim schnupft oder hustet.
  • Noch andere Symptome hinzukommen, wie andauernder Husten, Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Schmerzen (zeigen sich meistens durch vermehrtes Weinen).
  • Wenn du ein ungutes Gefühl hast. Wir Mamas kennen unser Kind am besten. Verlass dich auf dein Bauchgefühl!

 

1. Mickenhagen A et al. Der Einfluss verschiedener a-Sympathomimetika und Benzalkoniumchlorid auf die Zilienschlagfrequenz humaner Flimmerzellen in vitro; Laryngo-Rhino-Otol 2008; 87: 30–38.

2. Martindale: The complete drug reference. Oxymetazoline Hydrochloride; The Royal Pharmaceutical Society Britain 2017.

Pflichttext: Bezeichnung: Nasivin® Dosiertropfer ohne Konservierungsstoffe Baby (0,1 mg/ml).

Wirkstoff: Oxymetazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Akuter und allergischer Schnupfen, anfallsweise auftretender Fließschnupfen. Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Zur diagnostischen Schleimhautabschwellung. Stand: Juli 2023

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Corinna Siemokat

Ich bin zweifache Jungs-Mama und Journalistin aus Leidenschaft und freue mich sehr, hier bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Am liebsten schreibe ich über Frauen- und Familienthemen & Vereinbarkeit. Mit meinem Mann und unseren Söhnen lebe ich in Berlin. Wenn zwischen Spielplatz, Sporthalle und anderen spannenden Aktivitäten mit den Kids noch Zeit bleibt, gehe ich gerne joggen, zum Yoga oder entspanne in der Badewanne.

Alle Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen