Zeitumstellung mit Baby: So klappt es mit der Winterzeit

Die Zeitumstellung ist bei vielen unbeliebt, denn sie bringt die innere Uhr durcheinander. Das gilt leider nicht nur für uns Erwachsene, sondern insbesondere für Babys und Kleinkinder, für die ein geregelter Schlaf besonders wichtig ist. Also, wie solltet ihr am besten vorgehen, wenn die Zeitumstellung für euer Baby ansteht, weil die Uhr auf Winterzeit umgestellt wird? Wir wissen Rat und geben euch ein paar gute Tipps!

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Am 31. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht
  • Der Schlafrhythmus von Babys und Kleinkindern reagiert sehr empfindlich
  • Mit der richtigen Vorbereitung kannst du dein Kind umgewöhnen
  • Sommer- und Winterzeit wird womöglich abgeschafft

2. Zeitumstellung mit Baby: Die Winterzeit kommt

Die Tage werden länger und dunkler, die Winterzeit steht vor der Tür – im doppelten Sinne! Denn am 31. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit gestellt, dafür werden sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr auf 02:00 zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es scheinbar früher hell, dafür ist es aber abends schneller dunkel. Klingt eigentlich okay, oder?

Das Doofe ist nur, dass es für unseren Biorhythmus gar nicht so leicht ist, damit klarzukommen.
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Wie geht es dir und deiner Familie mit der Zeitumstellung?x

Besonders schwierig ist das für Babys und Kleinkinder – und auch für ihre Mamas, deren ausgeklügelter Zeitplan durch die Winterzeit plötzlich durcheinander gebracht wird. Zum Glück könnt ihr euer Baby auf die Zeitumstellung vorbereiten. Die Winterzeit muss also kein Killer für guten Babyschlaf sein, WENN ihr ein paar Tipps beherzigt und rechtzeitig mit der Umstellung anfangt.

3. So helft ihr eurem Baby mit der Zeitumstellung

Alle Mamas können ein Lied davon singen: Der Schlaf von Babys und Kleinkindern ist einfach so empfindlich, schon kleine Veränderungen können ihn ganz schön durcheinanderbringen. Für die Zeitumstellung zur Winterzeit bedeutet das schlimmstenfalls, dass eurem Schatz schon beim Abendessen die Augen zufallen und morgens zu früh wach wird. Die Folge: Akuter Schlafmangel! Damit das durch die Zeitumstellung nicht passiert, haben wir ein paar Tipps für euch!

Langsam umgewöhnen

Am besten fangt ihr schon ein bis zwei Wochen vor der Zeitumstellung mit der Umgewöhnung an. Ihr könnt zum Beispiel jeden Tag etwas später mit dem Abendritual anfangen. Solltet ihr euren Schatz jeden Tag 10 Minuten später in den Schlaf wiegen, dann ist die Umstellung schon in weniger als einer Woche geschafft.

Auf Lichtverhältnisse achten

Licht spielt eine entscheidende Rolle für die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Deswegen solltet ihr darauf achten, dass ihr abends das Zimmer gut abdunkelt und morgens viel Helligkeit in den Raum lasst. Damit erleichtert ihr euren Kindern das Einschlafen und das Aufstehen im neuen Rhythmus.

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Essenszeiten umlegen

Ihr habt schon ein festes Ritual, wann euer Schatz seinen letzten Brei oder die letzte Milch bekommt? Dann achtet darauf, auch das in der Vorbereitungsphase Stück für Stück nach hinten zu verschieben.

Kinder vorsichtig wach halten

Lässt sich euer Kind durch ein wenig Ablenkung leicht wach halten? Dann könnte das am Tag der Zeitumstellung tatsächlich ein Vorteil sein. Denn falls ihr bemerken solltet, dass trotz der Vorbereitungsphase euer Schatz zu früh müde wird, könnt ihr das Einschlafen noch etwas rauszögern, damit er morgens länger schlafen kann.

4. Zeitumstellung mit Baby: Keine Angst vor der Winterzeit

Ihr seht: Mit der richtigen Vorbereitung, bringt ihr den Schlafrhythmus eurer Kinder nicht allzu sehr durcheinander. Die Zeitumstellung mit Baby ist für die Winterzeit auf jeden Fall etwas einfacher als zur Sommerzeit. Denn bei Ersterem bekommen unsere Kleinen theoretisch eine Stunde mehr Schlaf, während ihnen bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit eine Stunde geklaut wird. Doch keine Sorge, auch dann ist eine Umstellung problemlos möglich, dazu verraten wir euch hiermehr.

Pünktlich zur Zeitumstellung fragen sich viele, warum es diese überhaupt noch gibt. Schließlich gab es doch schon eine große Umfrage dazu, sollte die Zeitumstellung nicht längst abgeschafft werden? Das stimmt, die Umfrage 2019 war aber nur ein erster Schritt. Wie es nun weitergeht, könnt ihr in unserem Beitrag „Zeitumstellung 2021: Ist die Abstimmung denn vergessen?” nachlesen.

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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