Zeitumstellung mit Baby: 5 Tipps für den Wechsel zur Winterzeit

Die Zeitumstellung ist bei vielen unbeliebt, denn sie bringt die innere Uhr durcheinander. Das gilt leider nicht nur für uns Erwachsene, sondern insbesondere für Babys und Kleinkinder, für die ein geregelter Schlaf besonders wichtig ist. Also, wie solltet ihr am besten vorgehen, wenn die Zeitumstellung für euer Baby ansteht, weil die Uhr auf Winterzeit umgestellt wird? Wir wissen Rat und geben euch ein paar gute Tipps!

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ende Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgedreht
  • Der Schlafrhythmus von Babys und Kleinkindern reagiert sehr empfindlich
  • Mit der richtigen Vorbereitung kannst du dein Baby sanft umgewöhnen – und euch viel Stress ersparen.

2. Warum gibt es überhaupt die Zeitumstellung?

Ursprünglich wurde die Zeitumstellung eingeführt, um Energie zu sparen. Der Gedanke dahinter war: Wird es im Sommer eine Stunde später dunkel, braucht man entsprechend weniger Strom für Lampen und Co. Die Winterzeit ist also die „normale“ Zeit. Gebracht hat die Umstellung allerdings leider nichts. Es wird zwar wirklich im Sommer abends weniger Strom verbraucht. Dafür stellen aber in anderen Monaten (wie zum Beispiel dem April und dem Oktober) viele ihre Heizung morgens früher an, was wiederum zu einem erhöhten Energieverbrauch führt.

3. Zeitumstellung mit Baby: Die Winterzeit kommt

Die Tage werden länger und dunkler, die Winterzeit steht vor der Tür – im doppelten Sinne! Denn Ende Oktober werden die Uhren auf Winterzeit gestellt, dafür werden sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr auf 02:00 zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es scheinbar früher hell, dafür ist es aber abends schneller dunkel. Klingt eigentlich okay, oder?

Das Doofe ist nur, dass es für unseren Biorhythmus gar nicht so leicht ist, damit klarzukommen.
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Wie geht es dir und deiner Familie mit der Zeitumstellung?x

Besonders schwierig ist das für Babys und Kleinkinder – und auch für ihre Mamas, deren ausgeklügelter Zeitplan durch die Winterzeit plötzlich durcheinander gebracht wird. Zum Glück könnt ihr euer Baby auf die Zeitumstellung vorbereiten. Die Winterzeit muss also kein Killer für guten Babyschlaf sein, WENN ihr ein paar Tipps beherzigt und rechtzeitig mit der Umstellung anfangt.

4. So helft ihr eurem Baby mit der Zeitumstellung

Alle Mamas können ein Lied davon singen: Der Schlaf von Babys und Kleinkindern ist einfach so empfindlich, schon kleine Veränderungen können ihn ganz schön durcheinanderbringen. Für die Zeitumstellung zur Winterzeit bedeutet das schlimmstenfalls, dass eurem Schatz schon beim Abendessen die Augen zufallen, und er morgens zu früh wach wird. Die Folge: Akuter Schlafmangel! Damit das durch die Zeitumstellung nicht passiert, haben wir ein paar Tipps für euch!

Langsam umgewöhnen

Am besten fangt ihr schon ein bis zwei Wochen vor der Zeitumstellung mit der Umgewöhnung an. Ihr könnt zum Beispiel jeden Tag etwas später mit dem Abendritual anfangen. Solltet ihr euren Schatz jeden Tag 10 Minuten später in den Schlaf wiegen, dann ist die Umstellung schon in weniger als einer Woche geschafft.

Essenszeiten umlegen

Ihr habt schon ein festes Ritual, wann euer Schatz seinen letzten Brei oder die letzte Milch bekommt? Dann achtet darauf, auch das in der Vorbereitungsphase Stück für Stück nach hinten zu verschieben.

Mittagsschlaf anpassen

Wenn euer Baby mittags schläft, solltet duihrdas auch vor, während und nach der Zeitumstellung unbedingt beibehalten. Es kann allerdings hilfreich sein, den Mittagsschlaf ebenfalls Schritt für Schritt etwas nach hinten zu verschieben. Direkt vor der Zeitumstellung macht es auch durchaus Sinn, wenn euer Kind mittags etwas länger schläft als sonst. Dann ist es abends nicht so schnell müde und dementsprechend morgens (mit etwas Glück) erst zu seiner „normalen“ Zeit wach.

 Auf Lichtverhältnisse im Schlafzimmer achten

Durch die Umstellung von der Sommer- zur Winterzeit wird es abends eine Stunde später dunkel und morgens eine Stunde früher hell. Licht spielt eine entscheidende Rolle für die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Wenn wir tagsüber viel Tageslicht abbekommen, produziert unser Körper mehr Serontonin. Wird es dunkel, wandelt unser Körper es in Melatonin um, damit wir müde werden und schlafen können.

Für die Zeitumstellung mit Baby auf die Winterzeit heißt das, ihr solltest das Zimmer, in dem euer Kind schläft, abends gut abdunkeln und morgens viel Helligkeit in den Raum lassen. Damit erleichtert ihr euren Kleinen das Einschlafen und das Aufstehen im neuen Rhythmus.

Kinder vorsichtig wach halten

Lässt sich euer Kind durch ein wenig Ablenkung leicht wach halten? Dann könnte das am Tag der Zeitumstellung tatsächlich ein Vorteil sein. Denn falls ihr bemerken solltet, dass trotz der Vorbereitungsphase euer Schatz zu früh müde wird, könnt ihr das Einschlafen noch etwas rauszögern, damit er morgens länger schlafen kann. Aber Achtung: Wenn euer Baby zu übermüdet ist, dreht es vielleicht eher auf und kann gar nicht mehr einschlafen. Deshalb solltet ihr es am besten mit dem Wachhalten nicht übertreiben.

5. Zeitumstellung mit Baby: Keine Angst vor der Winterzeit

Ihr seht: Mit der richtigen Vorbereitung, bringt ihr den Schlafrhythmus eurer Kinder nicht allzu sehr durcheinander. Die Zeitumstellung mit Baby ist für die Winterzeit auf jeden Fall etwas einfacher als zur Sommerzeit. Denn bei Ersterem bekommen unsere Kleinen theoretisch eine Stunde mehr Schlaf, während ihnen bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit eine Stunde geklaut wird. Doch keine Sorge, auch dann ist eine Umstellung problemlos möglich, dazu verraten wir euch hier mehr.

Pünktlich zur Zeitumstellung fragen sich viele, warum es diese überhaupt noch gibt. Schließlich gab es doch schon eine große Umfrage dazu, sollte die Zeitumstellung nicht längst abgeschafft werden? Das stimmt, die Umfrage 2019 war aber nur ein erster Schritt.

Wie geht es euch mit der Zeitumstellung – kommt ihr gut damit klar? Oder fallen die ersten Tage nach der Umstellung euch eher schwer? Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, wie es für die Kleinen besser klappt?

Wir freuen uns auf euer Feedback in den Kommentaren!
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Lena Krause
Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt. Auch wenn ich selbst keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz. Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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