Meine 5 besten Tipps für entspannte Abende (und ruhige Nächte) mit Baby

Klar liebe ich mein Kind. Aber ganz ehrlich: Ich bin abends auch froh, wenn er endlich schläft und ich Feierabend habe. Mein Sohn Bruno (2 ½) war ein sehr „schlechter“ Schläfer und kam abends nur schwer zur Ruhe (hier habe ich schon mal ausführlich darüber geschrieben). Entspannung? Fehlanzeige. Es hat etwas gedauert, bis wir als Familie eine gute Routine für den Abend und die Nacht gefunden haben.

Hier verrate ich dir, was uns dabei geholfen hat!

1. Ein schönes Abendritual – für Mama und Kind!

Ein liebevolles Ritual hilft, dass sich unser Baby entspannt: Führen wir bestimmte Handlungen immer gleich aus, verbindet unser Baby diese Dinge mit dem Einschlafen. Dein Baby kann sich somit darauf einstellen und kommt besonders nach trubeligen Tagen besser runter. Vielleicht gibt es ja z.B. ein schönes Schlaflied, das dein Baby gerne mag? Singen beruhigt Babys nachweislich besonders gut.

Was wir beim Zubettbringen oft vergessen: Auch für Mamas kann das Zeit sein, die du (auch) für dich nutzen kannst. Schöne Entspannungsmusik zum Beispiel beruhigt nicht nur dein Baby, sondern auch dich. Du kannst auch eine meditative Traumreise machen. Falls dein Kind – wie Bruno – nur mit Körperkontakt einschläft und du gefühlt ewig daneben liegst bzw. sitzt, lies ein gutes Buch auf dem Reader. Viel besser, als frustriert darauf zu warten, dass das Baby ENDLICH einschläft…

2. Ein verlässliches Babyphone

Ich will nicht alle zehn Minuten auf Zehenspitzen ins Babyzimmer schleichen, um zu schauen, ob alles okay ist (das Ende vom Lied: das Baby wacht auf…). Oder in Habachtstellung auf dem Sofa sitzen, mit einem Ohr immer beim Baby – jederzeit bereit, beim kleinsten „Piep“ loszusprinten. Ein gutes Babyphone ist das absolute A&O, damit ich den Abend entspannt genießen kann. Wir Mamas müssen uns zu hundert Prozent auf die Technik verlassen können. Was ich super finde: Inzwischen gibt es Geräte, die nicht nur als Babyphone funktionieren, sondern mehrere Funktionen in einem Gerät vereinen. Wie den Dräger Dreamguard.

Der Dreamguard überwacht (zusätzlich zur „normalen“ Babyphone-Funktion, die Geräusche in Echtzeit überträgt) auch die Atmung deines Schatzes durch das Messen der Bewegung des Brust- und Bauchbereichs. Werden länger als 20 Sekunden keine Bewegungen erkannt, schlägt das Gerät Alarm. Angezeigt wird das durch eine Ampel-Funktion. Grün bedeutet: alles gut, dein Baby schläft ruhig. Orange: dein Baby hat sich auf den Bauch gedreht oder der Akku ist schwach. Rot: Achtung, der Dreamguard hat 20 Sekunden keine Bewegung registriert. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal. Sehr beruhigend!

Endlich was Gesundes essen oder einfach die Füße hoch legen: aufs Babyphone muss Verlass sein.

Endlich was Gesundes essen oder einfach die Füße hoch legen: aufs Babyphone muss Verlass sein. Foto: PR

Außerdem erkennt der Dreamguard die Schlafposition deines Babys – ein tolles Extra, wie ich finde. Die offiziellen Empfehlungen lauten, dass Babys am sichersten auf dem Rücken schlafen. Bruno hat sich allerdings immer wieder von uns unbemerkt auf den Bauch gedreht. In diesem Fall sendet der Dreamguard umgehend ein Signal. Diese Funktion lässt sich aber auch ganz einfach ausschalten, falls du sie nicht brauchst.

Der Dreamguard besteht aus zwei Komponenten: dem Wearable (ein Clip mit Sensor, den du an der Kleidung deines Babys befestigst) und der Empfangsstation. Das Wearable kann außerdem mit der dazugehörigen App gekoppelt werden, falls man zum Beispiel kurz nochmal den Müll rausbringt. Alle Komponenten lassen sich superleicht und intuitiv bedienen. Mir persönlich gefällt auch das zeitlose Design. Immerhin steht das Babyphone meistens gut sichtbar in der Wohnung herum! Geeignet ist dieses Babyphone für Babys von 0 bis 24 Monate.

Exklusiv für Echte Mamas: Ihr bekommt den Dreamguard mit 50 € Preisnachlass!

Für alle Mamas, die ruhigere Abende genießen wollen, haben wir ein supertolles Goodie: Ihr bekommt den Dreamguard mit 50 € Preisnachlass! Gebt hier bei eurer Bestellung einfach den Code DREAMMAMA50 ein. Der Code ist gültig bis zum 31.10.2020.

Der Dreamguard ist ein Baby-Bewegungsmonitor mit Atemüberwachung, Bauchlagenerkennung und integriertem Babyphone.

Der Dreamguard ist ein Baby-Bewegungsmonitor mit Atemüberwachung, Foto: PR Bauchlagenerkennung und integriertem Babyphone.

3. Relax-Helfer für Mamas

Es gibt Tage, da reicht es nicht aus, sich aufs Sofa fallen zu lassen und den Fernseher anzuschalten. Die innere Anspannung will nicht weichen, das Gedankenkarussell dreht sich immer weiter. Das hilft mir an solchen Tagen, gezielt „runterzufahren“:

  • Eine kleine Yoga-Session wie diese hier (dauert eine halbe Stunde und ist auch für Anfänger geeignet):

  • Eine Atem-Übung (z.B. per Smartphone-App, oder einfach eine Minute lang ganz tief und konzentriert in den Bauch ein- und ausatmen). Diese wenigen Minuten reichen oft schon, um innere Unruhe in den Griff zu bekommen.
  • Ein Entspannungstee mit Lavendel, Hopfen und Melisse. Alleine der Duft lässt mich den Alltagsstress vergessen.

Was entspannt dich nach einem anstrengenden Tag – vielleicht eine Duftkerze oder ein Bad? Leg dir doch vielleicht auch eine kleine „Mama-Relax-Box“ mit deinen Entspannungs-Helfern an.

4. Gute Gespräche mit Familie und Freunden

Was ich vor Brunos Geburt unterschätzt habe, ist, wie wenig Zeit man als Mama für gute Gespräche hat. Oft ist man den ganzen Tag fast nur mit dem Baby zusammen – und merkt am Abend: Außer „eieiei“ und „dududu“ hat man nicht viel (Sinnvolles) von sich gegeben. Gesprächen mit anderen Mamas, die man in Babykursen & Co. trifft, drehen sich häufig um immer die gleichen Baby-Themen. Gerade in den ersten Monaten habe ich den Austausch mit Gleichaltrigen (ohne Kinder) schmerzhaft vermisst.

Ich habe mich deshalb regelmäßig mit meiner Mama oder Freundinnen zum abendlichen Telefonieren verabredet. Besonders die Geschichten meiner Single-Freundinnen über heiße Dates, Männer-Katastrophen und Liebeskummer haben mich vom Mama-Alltag abgelenkt (und mir gleichzeitig gezeigt, wie glücklich ich mich mit meiner kleinen Familie schätzen kann…). Und wenn mal niemand zum Quatschen Zeit hatte, habe ich mich bewusst NICHT mit Baby-Themen befasst, sondern einen guten Krimi gelesen oder einen Wissenschafts-Podcast gehört.

5. Tipps für die Nacht: So schläft dein Kind besser durch

Zum Schluss noch ein paar Tipps, wie ihr dafür sorgen könnt, dass ihr euch auch nachts so gut wie möglich erholt. Natürlich sollte dabei immer klar sein: So gut wie alle Mamas leiden im ersten Babyjahr unter Schlafmangel – und oft auch darüber hinaus. Das ist ganz normal. Außerdem ist jedes Baby und jede Mama anders. Daher musst du individuell schauen, was zu euch passt. Trotzdem möchte ich hier aufzählen, was uns geholfen hat. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei:

  • Weißes Rauschen: Kurz nach der Geburt habe ich eine App auf dem Handy installiert, die Geräusche wie das berühmte „Weiße Rauschen“ abspielt. Das Rauschen erinnert Babys an die Geräusche im Bauch der Mutter, sie fühlen sich geborgen und kommen besser zur Ruhe.
  • Pucksack: Nicht für jedes Baby was, in unserem Fall aber die Rettung! Da Bruno einen ausgeprägten Moro-Reflex hatte, kam er eingepuckt besser zur Ruhe – und schlief damit längere Phasen am Stück.
  • Viel Körperkontakt im Familienbett: In den ersten Monaten schlief Bruno besser, wenn er direkt neben uns lag. Ich las daraufhin viel über das Familienbett und überwand so meine Vorurteile. Das Ende vom (Schlaf-)Lied: Die ganze Familie schlief tiefer, länger und besser.

Hier findest du noch mehr hilfreiche Tipps, wie du es schaffst, dass dein Baby durchschläft.

Ich wünsche allen Mamas mit Baby einen entspannten Abend – und eine ruhige Nacht!

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft und freue mich, bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Hier schreibe ich über den bunten Alltag mit meinem Sohn (zwei Jahre) und die kleinen (und großen) Herausforderungen, die das Mamasein so mit sich bringt.

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Kommentare

  1. der mit dem Singen klappt nicht immer. meine Enkelin, und ich liegen zusammen im Kinderzimmer auf dem Bett, ich singe jetzt schon gefühlte Stunden und die Kleine schläft immer noch nicht. Plötzlich flüstert sie: Grosi, könntest du aufhören zu singen, ich bin sehr müde und möchte endlich schlafen😍

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