Kinderwagenkauf: Das sollte ein Kinderwagen unbedingt können – Tipps und Erfahrungen von Echten Mamas

Ein Kinderwagen gehört zu den kostspieligsten Anschaffungen für ein Baby – kein Wunder, es ist ja auch quasi ein kleines Auto für das Kind. Viele Eltern vergleichen und suchen danach auch fast genauso lang wie nach einem passenden Auto!

Wir haben euch die Arbeit mal abgenommen, und Mamas in unserer Community gefragt, worauf ihr wirklich achten solltet, wenn ihr euch einen neuen Kinderwagen kauft. Diese Punkte wurden am häufigsten genannt:

Kinderwagen Tipps

Am häufigsten genannt: Diese Eigenschaften sollte ein neuer Kinderwagen haben

Kinderwagen Erfahrungen

Finden die Mamas unerlässlich: Das sollte ein Kinderwagen können

Es kommen jedes Jahr so viele neue Kinderwagen auf den Markt, dass die Auswahl wirklich schwer fällt. Am Ende kauft das Auge auch mit, schließlich wollen wir auch einen stylischen Kinderwagen haben. Wir finden den neuen Joie Signature „Aeria“ gut, denn er erfüllt so ziemlich alle Wünsche und Tipps unserer erfahrenen Mamas und sieht super aus.

 

Unser neuer Lieblingskinderwagen: „Aeria“ von Joie Signature. Kosten: 469 € (Extra-Kosten für Babywanne und Babyschale), mit höhenverstellbarem und umkehrbarem Sitz, schaumstoffgefüllten Rädern, flacher Liegeposition – und bis 22 kg belastbar.

Tipp Nr 1: „Achtet darauf, dass die Sitzrichtung umkehrbar ist“

Mit Abstand der am häufigsten genannte Tipp: Vielen Eltern (und Babys) ist es wichtig, die Sitzrichtung des Sportsitzes ändern zu können. Wenn die Babys noch sehr klein sind, schauen sie am liebsten auf ein vertrautes Gesicht. Viele Eltern wollen auch eine Überstimulation vermeiden und wollen vor allem, dass das Baby im Wagen schläft. Wenn die Kleinen älter werden und die Welt entdecken, finden es die meisten Babys schöner, nach vorn zu schauen und mehr Input zu haben: viele Menschen, Farben, etc. zu sehen.

Beim „Aeria“ von Joie Signature könnt ihr nicht nur die Sitzrichtung, sondern auch die Sitzhöhe verstellen – eure kleinen Babys sind so näher bei euch. Außerdem ist das ein Riesenvorteil für große Eltern!

Tipp Nr. 2: „Die Babywanne sollte groß sein, und der Sportsitz weit umklappbar“

Das Geburtsgewicht und die -größe der Babys sind in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – im Schnitt ist ein Baby bei Geburt 53 cm groß. Viele große Babys haben das Problem, schon größer als die Babywanne zu sein – aber noch nicht sitzen zu können. Dann braucht ihr einen Sportsitz, der möglichst weit nach hinten klappbar ist, und außerdem sehr gemütlich, so dass die Babys darin weiterhin gut schlafen können. Auch wichtig: Checkt auf jeden Fall, wieviel Gewicht euer Kinderwagen tragen kann (vor allem, wenn ihr schon wisst, dass ihr ein großes Kind erwartet). Viele Kinderwagen mit Sportsitz können bis 15 Kilo tragen – der „Aeria“ bis zu 22 Kilo.

Tipp Nr. 3: „Stauraum – ein großer Wagenkorb ist wichtig“

Ich hätte nie erwartet, dass das einer der Tipps ist, die ich am meisten unterschreiben würde. Der Drogeriemarkt wird zum zweiten Zuhause, so viel muss man für’s Baby besorgen. Und Windeln, Snacks, Wasserflaschen und dazu noch Wickeltasche nehmen mehr Platz weg als man glauben mag.

Joie Signatur Aeria Kinderwagen mit Stauraum

Ein großer Korb ist wichtig, um Einkäufe und Wickeltasche zu verstauen

Tipp Nr. 4: „Der Kinderwagen sollte leicht und kompakt zusammenklappbar sein“

Ob im Auto oder schmalen Treppenhaus – je leichter und kompakter sich ein Kinderwagen zusammenklappen lässt, desto praktischer. Super sind auch Kinderwagen, die sich hochkant zusammenfalten lassen, so kann das Gestell nah an der Wand stehen und nimmt gerade bei schmalen Gängen oder kleinen Räumen nicht viel Platz weg. Auch eine einfache und leichtgängige Falttechnik ist wichtig, am besten mit einer Hand, falls man in der anderen das Baby halten muss.

Aeria Joie Signature zusammengeklappt

Lässt sich hochkant zusammenfalten: der „Aeria“ von Joie Signature

Tipp Nr. 5: „Ein großes Verdeck, das weit heruntergezogen werden kann“

Nicht nur Neugeborene schlafen noch viele Stunden am Tag – auch später, wenn die Kids mobiler werden, brauchen viele noch ihre Tagesschläfchen. Gerade auf Ausflügen ist es super, wenn das Kind gemütlich unterwegs schlafen kann: Fast alle Eltern wissen, dass man einen Ausflug quasi knicken kann, wenn die Kids übermüdet und quengelig sind.
Die Größe des Verdecks haben viele Mamas in unserer Community dabei schätzen gelernt: So kann euer Kind ungestört schlafen, und ist bestens vor Sonne, Wind oder Kälte geschützt. Auch wichtig, vor allem im Sommer: Ein Lichtschutzfaktor im Verdeck.

Tipp Nr. 6: „Testet vorher die Festellbremse“

Auch eine Erfahrung, die ich schmerzvoll machen musste: Die Feststellbremse war schon beim Kauf unseres Kinderwagens etwas ruckelig, und im Laufe der Zeit hielt sie nur noch, wenn man mit Nachruck mehrmalig darauf trat. Scheint wie eine Kleinigkeit, ist aber supernervig. Also: Achtet auf leichte Bedienbarkeit der Bremse, und ein richtiges Einrasten.

Tipp Nr. 7: „Wichtig: Große, schwenkbare Räder, die man fixieren kann“

Bei den Rädern kam oft der Tipp, auf große, luftgefüllte Reifen zu achten. Da solltet ihr allerdings schauen, wo und wie ihr wohnt und den Kinderwagen am meisten einsetzt. Große Räder sind grundsätzlich super – wendig und leichter navigierbar, vor allem auf Kopfsteinpflaster eine bessere Federung, aber: sehr große Räder nehmen auch viel Platz weg im zusammengeklappten Zustand. Ob Luftreifen, Hartgummi- oder schaumstoffgefüllte Reifen – alles hat seine Vorteile. Schaumstoffgefüllte Reifen sind ein gutes Mittelding: Sie federn fast so gut wie Luftreifen, sind aber pannensicher.

Tipp Nr. 8: „Ein Gurt mit Anschnallhilfe ist Gold wert“

Für alle, die noch kein Kind haben, schwer vorstellbar – für die meisten, die schon eins haben, ein bekanntes Szenario: Es ist Zeit, aufzubrechen, aber das Kind will nicht in den Kinderwagen. Fast alle Eltern wissen, dass sich Kinder leicht beruhigen oder ablenken lassen, wenn sie einmal drin sitzen. Aber: einen Gurt zuzufummeln, wenn die Kids nicht kooperieren, ist nervenaufreibend. Super ist eine magnetische Anschnallhilfe, das heißt, die Verschlüsse des 5-Punkt-Gurtes finden sich quasi „von allein“. Und nein, niemand sollte ein sich wehrendes Kind in den Kinderwagen zwingen! Aber manchmal ist es zeitkritisch, und je einfacher es ist bis das Kind sitzt, desto besser. Und erfahrungsgemäß dauert es meist zwei Sekunden bis sie happy sind.

Aeria Joie Signature Kinderwagen mit Anschnallhilfe

5-Punkt-Gurt mit magnetischer Anschnallhilfe. Bild: PR Joie Signature

Judith Sylla

Ich habe zwei Kinder (2015 und 2019 geboren). Als Mama habe ich eines früh gelernt: Vorsätze sind da, um sie wieder über Bord zu werfen. Intuitiv handeln, statt nach Prinzipien, macht so ziemlich alles und alle entspannter.

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