Sonnenhut fürs Baby: Welcher ist gut und wie bleibt er auf dem Köpfchen?

Wir alle lieben den Sommer, oder? Kinder aber ganz besonders, und zwar von klein auf. Nackte Füße, ein warmes Lüftchen, den ganzen Tag draußen spielen, plantschen – das Leben kann so schön sein… Was sie nicht wissen: Für ihre Mamas bedeuten heiße, sonnige Tage auch etwas Planung: Wie schützen wir unseren Kleinen vor einem Sonnenbrand? Wie kühlen wir sie zwischendurch mal ab? Und: Wie schlafen Kinder nachts gut, auch, wenn ihr Zimmer ganz schön warm wird? Natürlich gehört auch die richtige Kleidung dazu, wenn der Sonnentag ein voller Erfolg werden soll – allem voran eine schützende Kopfbedeckung fürs Kind. Hier gibt es eine riesige Auswahl! Wir erklären euch, worauf man beim Sonnenhut fürs Baby achten sollte:

1. Wann sollte mein Baby einen Sonnenhut tragen?

Zuallererst: Natürlich gehören Babys nie, wirklich nie, in die pralle Sonne! Sondern in den Schatten. Weil aber auch dort die UV-Strahlung hoch ist und es natürlich komplett unrealistisch ist, dass ein Baby nicht mal kurz durch die Sonne getragen wird, ein wenig Sonne ins Auto auf den Kindersitz fällt o.ä., braucht ein Baby an sonnigen Tagen immer ein Mützchen oder einen Sonnenhut. Ansonsten drohen Sonnenbrände oder ein Sonnenstich/Hitzschlag.

2. Was sollte ich beim Kauf eines Sonnenhuts für mein Baby beachten?

Es gibt so süße Sonnenhüte, Caps und Mützchen für Kinder! Aber: Kann man diese allein nach ihrem Design kaufen, nach dem Motto: Erlaubt ist, was gefällt? Oder gibt es doch ein paar Dinge, die man für den optimalen Sonnenschutz des kleinen Köpfchens beachten sollte?

Ihr ahnt es: Natürlich gibt es Modelle, die super sind – und auch solche, die man besser nicht kauft. (Wobei man sagen muss, dass alles besser als gar kein Kopfschutz ist!)

Diese Punkte sollte man beim Kauf beachten:

  • Aus welchem Material sollte der Sonnenhut fürs Baby sein?

Es ist ein Zwiespalt: Der Hut soll das Köpfchen vor der Sonneneinstrahlung schützen – aber auch keinen Hitzestau verursachen! Daher sind an heißen Sommertagen Mützchen aus leichter Baumwolle oder Leinen sehr angenehm. Bevorzugt helle Farben kaufen, denn das hält den Kopf kühler.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass dein Kind Sonne abbekommt, sind Stoffe mit UV-Schutz (Faktor 50+) megagut!

Auch beim Planschen ist ein Sonnenhut natürlich Pflicht fürs Baby – hier eignen sich Aqua-Bademützen mit UV-Schutz (Affiliate Link) ausgezeichnet. Die schützen auch nass und trocknen superschnell wieder.

  • Welche Form ist am besten geeignet?

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kauft seinem Baby-Jungen oder Baby-Mädchen einen Sonnenhut mit Schirm und Ohrenklappen (Affiliate Link). Das verhindert, dass die Sonnenstrahlen auf die sogenannten „Sonnenterrassen“ knallen – und schützt dazu noch davor, dass die Sonne das Baby blendet.

Sobald es krabbeln oder robben kann, sollte der Sonnenhut fürs Baby einen großzügigen Nackenschutz (Affiliate Link) haben.

Tipp: Wenn du keinen passenden Sonnenhut für dein Baby findest, kannst du ihn natürlich auch selber nähen. Im Internet gibt es viele tolle Anleitungen dafür, hier ist ein Beispiel:

  • Welche Größe sollte der Sonnenhut beim Baby haben?

Ist die Kopfbedeckung zu eng, kneift das und ist einfach unangenehm, ganz klar. Zu weit ist aber auch nicht gut, weil der Sonnenhut dem Baby dann immer wieder ins Gesicht rutscht. Du tust also gut daran, vor dem Kauf eines Sonnen-Mützchens den Kopfumfang deines Babys zu messen. Mehr dazu findest du im nächsten Punkt:

3. Wie finde ich die richtige Größe für den Sonnenhut heraus?

Gerade in den ersten Lebensmonaten wächst der Babykopf superschnell. Nimm deshalb am besten wirklich vor jedem geplanten Kauf einer Kopfbedeckung den aktuellen Umfang des Kopfes.

Und so misst du den Kopfumgang richtig:

  • Nimm ein weiches, flexibles Maßband, vielleicht findest du eines in deinem Nähkorb. Ansonsten bekommst du es für wenig Geld im Handel oder im Internet (Affiliate Link).
  • Lege es ganz vorsichtig an der breitesten Stelle des Kopfes an, diese befindet sich genau oberhalb der Ohren.
  • Eigentlich selbstverständlich: Vermeide es unter allen Umständen, irgendwie Druck auf den empfindsamen Babykopf auszuüben.
  • Leichter wird es, wenn du Hilfe bekommst und ein anderer das Baby ablenkt oder den Kopf ganz sanft (!) kurz hält.

4. Wie behält mein Kind sein Mützchen denn auf dem Kopf?

All diese Tipps sind wichtig – sie nützen nur wenig, wenn ein Baby sich seinen Sonnenhut am laufenden Band vom Kopf zieht. Und fast alle Babys tun das 😉 Ob sie nun genervt davon oder neugierig auf dieses Ding auf ihrem Kopf sind, das Greifen üben oder es einfach lustig finden, wie ihre Eltern reagieren – kaum jemand hat ist so ausdauern wie ein Baby, dass sein Hütchen von sich wirft.

Probiere doch mal folgende Tricks aus:

1. Kauf einen Sonnenhut mit Band

Selbsterklärend, oder 😉 ?

Es sei denn, dieser Tipp passt bei euch besser:

2. Kauf einen Sonnenhut ohne Band

Ja, das Band hindert die Mütze am Rutschen und dein Schatz kann seine Mütze nicht so schnell abziehen. Das Band kann aber auch total nerven, drücken und überhaupt. Vielleicht ist das Band genau der Grund, warum dein Schatz die Mütze nicht tragen will.

3. Sonnenhut? Total normal, Baby!

Mama trägt eine Mütze, wenn´s heiß ist. Papa ein Cap. Der große Bruder einen Anglerhut. So sieht das Baby: Aha, das ist ja total normal! Und im Übrigen tut es auch der ganzen Familie gut, denn zu viel Sonne auf dem Kopf ist nie gut.

4. Die Qual, äh die Freude der Wahl

Schon die Kleinsten lieben es, selbst entscheiden zu dürfen. Deswegen kann es helfen, zwei, drei Sonnenhüte zur Auswahl zu haben.

5. Ein Hut ganz nach meinem Geschmack

Je nach Alter des Kindes hat es schon Comichelden, Tiere o.ä., die es am liebsten mag. Wenn diese auf dem Hut abgebildet sind (aufgemalt, gestickt, als Patch…), stehen die Chancen gut, dass dieser gerne getragen wird.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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