Schieben, schieben, schieben – wenn das Baby am liebsten im Kinderwagen schläft

10.000 Schritte Tagesziel setzen manche Fitness-Apps. Einige Mamas können darüber nur müde lächeln. Denn es gibt viele Babys, die am allerliebsten im Kinderwagen ein Schläfchen halten. Das ist wunderbar gemütlich, schuckelt so schön – herrlich! Auch mein Sohn Bruno schlief im ersten Babyjahr tagsüber ausschließlich im Kinderwagen. Und das auch nur, wenn der in Bewegung war. Tja, und da Schlaf für die Entwicklung (und die Laune) der Mäuse bekanntlich enorm wichtig ist, lief ich Kilometer um Kilometer…

Das Motto: Bloß nicht stehen bleiben

Nur nicht stehen bleiben, lautete im ersten Babyjahr mit Bruno die Devise. Denn sonst gingen, zack, die Äuglein sofort wieder auf. Sein kleines, süßes Gesichtchen lief rot an, er holte tief Luft – und ich setzte mich augenblicklich wieder in Bewegung, um Aufwachen (und Schreien) zu verhindern. In den ersten Monaten mit Bruno war ich zwischen drei und fünf Stunden jeden Tag unterwegs. Irgendwann kannte ich bei uns in der Gegend jeden Busch und jeden Stein!

Versteht mich nicht falsch. Ich gehe gerne spazieren. Nur hatte ich geplant, dass Bruno einen Teil seiner Tagesschläfchen im liebevoll ausgesuchten Stubenwagen macht. Die Zeit wollte ich nutzen, um ein paar Handgriffe in der Wohnung zu machen oder mich selbst auszuruhen. Schlafe, wenn das Baby schläft, sagt man ja. Aber keine Chance. Zuhause kam Bruno einfach nicht zur Ruhe. Unterwegs im Kinderwagen dagegen schlummerte er stundenlang selig.

Überlebenswichtig: Der richtige Kinderwagen

Was ich in dieser Zeit sehr schnell gemerkt habe: Wenn man als Mama so viel spazieren geht, ist ein guter Kinderwagen fast schon überlebensnotwendig. Andernfalls drohen eine Sehnenscheidenentzündung, Rückenschmerzen oder Muskelkater. Oder ein Nervenzusammenbruch, weil die Räder des Wagens immer wieder an Steinen hängen bleiben oder beim Schieben verhaken.

Über unseren ersten Kinderwagen habe ich mich so geärgert, dass ich ihn kurzerhand über Kleinanzeigen verkauft und mir einen neuen besorgt habe. Meine Ansprüche an einen guten Kinderwagen waren nach ein paar Wochen mit Bruno extrem gestiegen: Ein guter Kinderwagen lässt sich entspannt schieben (im Idealfall mit nur einer Hand), ist schön wendig, lässt sich leicht auseinander- und wieder zusammenklappen, bietet viel Stauraum für Wickelzeug & Co. und hat schlaue Extras, die Mamas Leben leichter machen. Ach ja, und schick aussehen sollte er natürlich auch!

Diesen Kinderwagen hätte ich schon damals gerne gehabt

Das alles erfüllt der neue Joolz Day⁺, ein Kombi-Kinderwagen mit Wanne für Babys und Sitzaufsatz für größere Kinder. Der Day⁺ ist easy mit einer Hand lenkbar – leider nicht selbstverständlich, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann … Auch das Zusammenklappen ist in Sekundenschnelle erledigt. Und er kann noch mehr: Die Babywanne hat zum Beispiel eine atmungsaktive Matratze und Lüftungsschlitze am Kopfende, die sich in große Netz-Fenster verwandeln lassen.

Toll: Durchblick und frische Luft für unsere kleinen Mäuse.

Toll: Durchblick und frische Luft für unsere kleinen Mäuse. Foto: Echte Mamas

Und er bietet mit seinem großen Korb (bis zu 24l oder 5kg) sehr viel Stauraum.

Beutel mit Krimskrams, Snacks, Wechselklamotte fürs Baby – und immer noch jede Menge im großen Korb.

Beutel mit Krimskrams, Snacks, Wechselklamotte fürs Baby – und immer noch jede Menge im großen Korb. Foto: Echte Mamas

Mit dem neuen Joolz Modell seid ihr für Spaziergänge bei jedem Wetter gerüstet: Es gibt einen kuscheligen Fußsack, Regenverdeck, Sonnenschirm und Comfort Cover für Schatten (das gesamte Material des Joolz+ hat übrigens Lichtschutzfaktor 50!), und und und ..  Wir haben den Kinderwagen hier schon ausführlich für euch auf Herz und Niedern geprüft. Probiert den Day⁺ doch einfach mal selbst im Fachgeschäft aus oder schaut euch hier auf der Joolz-Website um!

Joolz-Fans unterwegs: Vorne der Buggy Aer, hinten der Kinderwagen Day+.

Joolz-Fans unterwegs: Vorne der Buggy Aer, hinten der Kinderwagen Day+. Foto: Echte Mamas

Frische Luft und viel Bewegung: Ich lebte gesünder als je zuvor

Aber wenn ich als Mama eins gelernt habe, dann: Pläne sind dazu da, um wieder verworfen oder geändert zu werden. Am Ende habe ich die Sache positiv gesehen. Durch die vielen Spaziergänge lebte ich gesünder als je zuvor: Ich war viel an der frischen Luft und dauernd in Bewegung. Die Schwangerschaftskilos purzelten, ganz ohne Sport.

Außerdem begann ich, mir die Spaziergänge zu versüßen: Ich besorgte mir einen Becher für den Cupholder des Kinderwagens. So hatte ich immer heißen Kaffee dabei. Ich fragte Freundinnen, ob sie mich begleiten. Während Bruno selig im Wagen schlummerte, quatschten wir über Gott und die Welt und kauften uns in unserer Lieblingskonditorei einen leckeren Kuchen auf die Hand. Wenn niemand Zeit hatte, hörte ich unterwegs einfach Podcasts und Hörbücher auf meinem Smartphone.

An alle Mamas von kleinen Kinderwagen-Fans: Frohes Schieben!

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft und freue mich, bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Hier schreibe ich über den bunten Alltag mit meinem Sohn (zwei Jahre) und die kleinen (und großen) Herausforderungen, die das Mamasein so mit sich bringt.

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