Fruchtbarkeit erhöhen: 18 Hausmittel, die helfen können

Der Weg zum eigenen Wunschkind ist manchmal gar nicht so leicht. Wenn es nicht sofort klappt mit dem schwanger werden, ist das allerdings noch kein Grund zum Verzweifeln. Jeder Körper ist unterschiedlich, und die eine Frau wird schneller schwanger, bei der anderen dauert es länger. Trotzdem gibt es einiges, was du tun kannst. Wenn du deine Fruchtbarkeit erhöhen möchtest, verraten wir dir hier die passenden Hausmittel. Außerdem haben wir noch mehr wertvolle Tipps für dich gesammelt.

1. Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Wenn du dir ein Baby wünschst und deine Fruchtbarkeit auf natürliche Weise erhöhen möchtest, kannst du es mit verschiedenen Hausmitteln versuchen.
  • Viele Lebensmittel und Kräuter können regulierend auf deinen Hormonhaushalt einwirken und dabei helfen, deinen Zyklus ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Außerdem gibt es bestimmte Vitamine und Spurenelemente, die wichtig für die Fruchtbarkeit sind. Die meisten kannst du ebenfalls über die richtige Ernährung aufnehmen.
  • Es gibt leider keine Garantie, dass jedes Hausmittel dir auch hilft, denn jeder Körper ist verschieden.
  • Bitte beachte, das auch Hausmittel und bestimmte Lebensmittel Nebenwirkungen haben können.

2. Fruchtbarkeit erhöhen mit Hausmitteln – geht das überhaupt?

Grundsätzlich: ja! Natürlich gibt es keine Garantie, dass wirklich jedes Mittel auch bei jeder Frau wirkt. Schließlich reagiert jeder Körper anders auf bestimmte Stoffe. Trotzdem ist es einen Versuch wert und kostet auch nicht viel. Denn die Hausmittel, die wie dir hier vorstellen, um deine Fruchtbarkeit zu erhöhen, sind alle Lebensmittel oder Kräuter. Das heißt, sie wirken vollkommen natürlich. Viele von ihnen kommen schon seit mehreren Generationen zum Einsatz.

Trotzdem solltest du immer bedenken, dass auch Hausmittel leider keine Wundermittel sind. Wenn du trotz aller Versuche nicht schwanger wirst, kann das nämlich viele verschiedene Gründe haben. Am besten sprichst du einmal mit deiner Ärztin, um körperliche Ursachen auszuschließen.

Grundsätzlich kannst du deine Fruchtbarkeit erhöhen, indem du auf eine gesunde Ernährung achtest. Dabei ist es wichtig, dass dein Körper alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente bekommt. Außerdem können sich einige Hausmittel dank ihrer Inhaltsstoffe positiv auf denen Hormonhaushalt auswirken. Das kann zum Beispiel bei einem unregelmäßigen Zyklus oder einem hormonellen Ungleichgewicht sehr hilfreich sein.

3. Fruchtbarkeit erhöhen: 18 Hausmittel, die du kennen solltest

Wusstest du, dass allein deine Ernährung dir dabei helfen kann, schneller schwanger zu werden? Viele Lebensmittel enthalten Stoffe, die dein Körper braucht, um deinen Zyklus im Gleichgewicht zu halten. Auch einige Kräuter haben sich seit Jahrhunderten als Helfer bei einem Kinderwunsch bewährt. Wenn du also deine Fruchtbarkeit fördern möchtest, teste doch einmal diese Hausmittel:

1. Avocado

Avocado ist nicht nur lecker, sondern enthält auch viele Antioxidantien, die die Qualität der Eizelle bei Frauen und auch die Spermienqualität bei Männern verbessern. Außerdem versorgt Avocado dich unter anderem mit Vitamin E und Folsäure. Vitamin E ist wichtig für eine richtige Funktion der Gebärmutter und die Einnistung der Eizelle. Folsäure wirkt sich positiv auf den Zyklus aus und ist notwendig für die richtige Entwicklung des Fetus.

Da Avocado recht fettig ist, reicht etwa eine halbe Frucht täglich. Du kannst sie entweder frisch essen, aufs Brot schmieren oder in einen leckeren Smoothiei mischen.

2. Brennessel

Brennessel und insbesondere Brennesselsamen enthalten eine ganze Reihe an wertvollen Nährstoffen. Unter anderem sind das Magnesium, Kalzium, Eisen und Kieselerde, die Vitamine A, B, C und E. Diese verbessern die Funktion der Organe und können auch die Fruchtbarkeit verbessern. Außerdem enthalten Brennesselsamen so genannte Phytoöstrogene. Das sind pflanzliche, hormonähnliche Stoffe, die deinen Östrogenspiegel steigern und deinen Hormonspiegel regulieren können.

Wenn du die Brennesseln nicht selber sammeln möchtest, kannst du einfach getrocknete Blätter oder samen oder fertige Produkte wie Brennesseltee kaufen.

3. Brokkoli

Wenn ein unregelmäßiger Zyklus der Grund dafür ist, dass du nicht schwanger wirst, solltest du Brokkoli in deinen Speiseplan aufnehmen. Das leckere Gemüse enthält nämlich so genannte Glucosinolate. Und die können deine Fruchtbarkeit erhöhen, indem sie zu einem regelmäßigen Zyklus beitragen. Außerdem hilft Brokkoli deinem Körper, mögliche Giftstoffe auszuleiten.

4. Frauenmantel

Wenn es darum geht, deine Fruchtbarkeit zu erhöhen, ist Frauenmantel ein bewährtes Hausmittel. Er kann deinen Eisprung unterstützen, indem er die Östrogenproduktion positiv beeinflusst. In der zweiten Zyklushälfte regt er außerdem die Produktion des so genannten Gelbkörperhormons an. Das ist wichtig, damit ein befruchtetes Ei sich in der Gebärmutter einnisten kann. Außerdem fördert Frauenmantel den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und sorgt für eine bessere Durchblutung des Beckens.

Frauenmantel ist ein heimisches Kraut. Du kannst es selber sammeln und zum Tee aufkochen. Oder du kaufst abgepackten Frauenmantel-Tee in der Apotheke. Jeden Tag kannst du bis zu drei Tassen des Tees trinken. Ist er dir zu bitter, mische etwas Honig dazu.

5. Gelée Royale

Gelée Royale ist der Saft, von dem sich eine Bienenkönig ich ganzes Leben lang ernährt. Und auch die Bienenlarven trinken den Futtersaft in ihren ersten Lebenstagen. Gelée Royale enthält sehr viel so genanntes Rovalactin. Das ist ein Protein, dem nachgesagt wird, dass es die Fruchtbarkeit erhöhen kann. Du bekommst Gelée Royale als Saft Kaspeln in vielen Reformhäusern – oder direkt beim Imker.

Übrigens: Statt Gelée Royal kannst du auch mit Blütenpollen versuchen, deinem Kinderwunsch auf die Sprünge zu helfen. Den bekommst du ebenfalls im Reformhaus oder Bioladen. Allerdings solltest du ihn über einen längeren Zeitraum einnehmen, damit er fruchtbarkeitsfördernd wirken kann.

6. Getreideflocken und Hülsenfrüchte

Getreide und Hülsenfrüchte enthalten so genannte Phytoöstrogene. Das sind Pflanzenstoffe, die dem weiblichen Östrogen sehr ähnlich sind. Wenn du also unter einem Östrogenmangel leidest, kannst versuchen, mit diesen Nahrungsmitteln deinen Hormonhaushalt auszugleichen. Das stabilisiert nicht nur deinen Zyklus, sondern kann auch deinen Eisprung unterstützen. Wenn du deine Fruchtbarkeit fördern möchtest, ist das also ein tolles Hausmittel.

Gut eignen sich z. B. Bohnen, Linsen, Erbsen, aber auch Hirse- und Haferflocken, sowie Flach- und Leinsamen. Achte darauf, Produkte möglichst in Bio-Qualität zu kaufen. Getreide sollte am besten ungeschält sein (Vollkorn), denn viele der wertvollen Inhaltsstoffe sind in der Schale enthalten.

7. Granatapfel

Genau wie die Hülsenfrüchte enthält auch der Granatapfel Pflanzenstoffe, die dem weiblichen Östrogen sehr ähnlich sind. Das heißt, auch diese leckeren Kerne können dazu beitragen, deinen Hormonhaushalt auszugleichen und deinen Zyklus in regelmäßige Bahnen zu lenken. Außerdem sorgen Granatäpfel für eine bessere Durchblutung und haben eine aphrodisierende Wirkung, und zwar bei Männern und Frauen. Du siehst also: Um deine Fruchtbarkeit zu erhöhen, ist auch Granatapfel ein tolles Hausmittel.

8. Grapefruit

Die Grapefruit enthält Stoffe, die sich auf den Östrogenspiegel auswirken und so den Zervixschleim verbessern können. Nur, wenn der Schleim eine bestimmte Konsistenz hat, können die Spermien in die Gebärmutter und so zur Eizelle gelangen.

Am besten trnkst du ein Glas Grapefruitsaft morgens auf leeren Magen. Natürlich kannst du die Grapefruit aber auch als Frucht essen.

9. Ingwer

Wenn es darum geht, deine Fruchtbarkeit zu erhöhen, darf ein Hausmittel nicht fehlen: Ingwer. Zum einen stärkt er dein Immunsystem und hemmt Entzündungen, zum anderen regt er die Durchblutung an. Die bessere Durchblutung der Gebärmutter führt dazu, dass sich die Gebärmutterschleimhaut besser aufbaut. Das wiederum verbessert die Einnistungschancen der Eizelle.

Du kannst die Ingwerwurzel in verschiedenen Speisen verwenden, sie als Tee aufkochen oder roh essen.

10. Knoblauch und Zwiebeln

Knoblauch und Zwiebeln können sowohl bei Frauen als auch bei Männern die Fruchtbarkeit erhöhen. Insbesondere Knoblauch enthält Antioxidantien, die die Qualität der Eizellen und Spermien verbessern können. Auch sorgen Knoblauch und Zwiebeln dafür, dass der Embryo nach der Einnistung gesund ist.

11. Leinsamenöl

Leinsamenöl kann eine ausgleichende Wirkung auf deinen Hormonhaushalt haben und somit den Zyklus stabilisieren. Auch wirken sich die Inhaltsstoffe (insbesondere die pflanzlichen Fette) positiv auf die Gebärmutter aus. Sie fördern die Durchblutung und regen die Produktion des Zervixschleims an. Die Omega-3-Fettsäuren im Leinsamenöl helfen außerdem dabei, die Qualität der Eizellen zu verbessern.

12. Löwenzahn

Löwenzahn kann deinen Hormonhaushalt regulieren und somit den Zyklus stabilisieren. Außerdem regt er die Funktion der Gebärmutter an.

Löwenzahn kannst du einfach roh im Salat essen. Wenn du ihn selber sammelst, dann möglichst an einem naturbelassenen Ort (oder dem eigenen Garten) und nicht neben einer viel befahrenen Straße. Alternativ kannst du Löwenzahn-Tee kaufen.

13. Maca-Wurzel

Die Maca-Wurzel enthält ebenfalls Stoffe, die dazu beitragen können, deinen Hormonhaushalt zu regulieren. Genauer gesagt kann Maca deinen Gestagen-Östrogen-Spiegel wieder ins Gleichgewicht bringen. Außerdem soll die Wurzel einen aphrodisierende Wirkung haben – auch ein Vorteil, wenn es um die Familienplanung geht.

Du bekommst die Maca-Wurzel in gut sortierten Super- und Biomärkten.

14. Milchprodukte

Joghurt, Käse, Quark, Milchspeiseeis: Wenn du deine Fruchtbarkeit erhöhen möchtest, solltest du unbedingt regelmäßig Milchprodukte essen. Wichtig ist dabei, dass du zu den fettreichen Varianten greifst und die fettarmen möglichst vermeidest. Denn während die fetthaltigen Produkte deinen Eisprung fördern können, bewirken fettarme Milch und Co. genau das Gegenteil. Eine Studie hat gezeigt, dass sie möglicherweise sogar zu Unfruchtbarkeit führen können, weil sie den Eisprung verhindern.

Warum das so ist, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Fruchtbarkeit entweder durch den hohen Fettgehalt gefördert wird oder durch den höheren Östrogengehalt der Produkte mit normalem Fettgehalt.

Übrigens solltest du auch deinen Partner davon überzeugen, möglichst viele Milchprodukte zu essen. Denn eine zweite Studie belegt, dass sie aufgrund des hohen Kalziumgehalts auch die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien verbessern,

15. Mönchspfeffer

Wenn Zyklusstörungen dem Kinderwunsch im Weg stehen, kommt häufig Mönchspfeffer (auch Keuschlamm oder Agnus Castus) zum Einsatz. Er kann den Hormonhaushalt stabilisieren und dadurch den Zyklus regulieren. Denn ein unregelmäßiger Zyklus ist eine der häufigsten Ursachen dafür, dass es mit dem Wunschkind nicht klappt. Mönchspfeffer senkt den Prolaktin-Spiegel, gleicht eine mögliche Gelbkörperschwäche aus, fördert deine sexuelle Lust und kann sogar bei PCO helfen.

Mönchspfeffer-Präparate – z. B. Tee, Kapseln, Tropfen oder Globuli – bekommst du rezeptfrei in der Apotheke. Mönchspfeffer braucht einige Zeit, bis er seine Wirkung entfaltet. Du solltest ihn deshalb mindestens drei Monate einnehmen.

16. Rosmarin

Um deine Fruchtbarkeit natürlich zu erhöhen, kannst du außerdem Rosmarin als Hausmittel ausprobieren. Die Pflanze riecht und schmeckt nicht nur sehr aromatisch, sondern wirkt auch anregend auf deinen Eisprung.

17. Yams

Die Yamswurzel trägt nicht umsonst den Beinamen „Frauenpflanze“, denn sie bringt gerade für uns Frauen einige Vorteile. Einer davon ist eine verbesserte Fruchtbarkeit. Die Wurzel enthält nämlich ebenfalls pflanzliche Hormone, die helfen können, den Zyklus zu regulieren. Yams enthält viel von dem sogenannten Phytohormon Diosgenin, das unserem körpereigenen Progesteron sehr ähnlich ist. Wenn dein Körper zu wenig Progesteron produziert, spricht man von einer Gelbkörperschwäche. Sie verkürzt die zweite Zyklushälfte und verhindert dadurch, dass die Eizelle sich einnisten kann. Auch bei Östrogenmangel oder Östrogendominanz kann die Yamswurzel dir helfen.

Yams ist in Deutschland noch nicht so einfach zu finden. In größeren Supermärkten, asiatischen Läden oder Reformhäusern könntest du trotzdem auf sie stoßen. Yams schmeckt ähnlich wie Süßkartoffel und wird auch so zubereitet. Alternativ kannst du zu Präparaten mit Yams greifen.

18. Zitrone

Sauer macht lustig – und schützt im Fall der Zitrone deine Eizellen (und die Spermien deines Partners) vor möglichen Giftstoffen. Denn die Vitamin C-Bombe trägt dazu bei, deinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten und wirkt damit positiv auf deinen Hormonspiegel.

4. Welche Lebensmittel können noch dazu beitragen, die Fruchtbarkeit zu erhöhen?

Wenn du deine Fruchtbarkeit erhöhen möchtest, gibt es noch weitere Lebensmittel, die du auf deinen Ernährungsplan setzen solltest. Denn die versorgen deinen Körper mit wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mikronährstoffen:

Folsäure ist wichtig für die Fruchtbarkeit

Folsäure oder auch Vitamin B9 gilt nicht umsonst als eines der wichtigsten Schwangerschaftsvitamine. Eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin fördert die Durchblutung und die Blutbildung und unterstützt deine Organe. Ein besserer Gesundheitszustand führt meist zu besseren Einnistungschancen. Außerdem spielt Folsäure eine wichtige Rolle bei der Bildung von Erbmaterial und ist wichtig für die Teilung und Vermehrung von Zellen.

Ein Folsäuremangel kann dazu führen, dass es länger dauert, bis du schwanger wirst, oder dass eine Schwangerschaft gar nicht möglich ist. Deshalb solltest du bei Kinderwunsch mindestens 400 Mikrogramm Folsäure zu dir nehmen, um deine Fruchtbarkeit zu fördern, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wenn du schwanger bist, ist Folsäure extrem wichtig, damit dein Baby sich gesund entwickeln kann.

Lebensmittel, die viel Folsäure enthalten sind zum Beispiel:

  • Getreide: Weizenkeime, Weizenklei.e, Roggen, Quinoa
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen, Mungo, Kidney- und weiße Bohnen
  • Grünes (Blatt-)Gemüse: Spinat, Grünkohl, Feldsalat. Brokkoli, Rosenkohl, Porree
  • Leber (außer Schwein)
  • Weichkäse wie zum Beispiel Brie
  • Erdnüsse

Eisenmangel kann die Fruchtbarkeit einschränken

Eine Studie hat herausgefunden, dass auch Eisenmangel ein Grund dafür sein kann, dass du nicht schwanger wirst. Dafür haben die Forscher 18.555 Frauen über mehrere Jahre begleitet. Die Teilnehmerinnen, die Eisen einnahmen, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko, unfruchtbar zu sein. Deshalb solltest du unbedingt auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen achten, wenn du deine Fruchtbarkeit mit Hilfe von Hausmitteln erhöhen möchtest.

Lebensmittel, die viel Eisen enthalten, sind zum Beispiel:

  • Getreide: Weizenkleie, Hirse
  • Nüsse und Samen: Pinienkerne, Kürbiskerne
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Erbsen, Sojabohnen
  • Getrocknete Früchte: Rosinen, Datteln, Pflaumen, Aprikosen, Mango, Feigen
  • Fleisch: rotes Fleisch, Schweineleber, Blutwurst

In vielen Fällen reicht das Eisen, das wir über die Nahrung aufnehmen, nicht aus, um den erhöhten Bedarf bei Kinderwunsch und während der Schwangerschaft zu decken. Sprich dazu am besten einmal mit deiner Ärztin. Wenn du keine Medikamente nehmen möchtest, helfen dir vielleicht auch natürliche Eisenlieferanten wie zum Beispiel Kräuterblut (Affiliate Link).

Zink bringt deinen Zyklus ins Gleichgewicht

Auch Zink gehört zu den Spurenelementen, die dein Körper dringend benötigt. Nicht nur, wenn du planst, Mama zu werden, aber auch beim Thema Fruchtbarkeit spielt Zink eine wichtige Rolle. Es bringt unsere Hormone in Schwung und unterstützt unseren Körper bei der Produktion von Östrogen, Testosteron und Progesteron. Damit hat Zink einen wesentlichen Einfluss darauf, dass unsere Eizellen heranreifen.

Mit diesen Lebensmitteln nimmst du besonders viel Zink zu dir:

  • Fleisch: Lamm, Rind,
  • Getreide: Weizen, Mais, Haferflocken, Soja
  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Paranüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Sojabohnen (getrocknet)
  • Austern
  • Hartkäse: Emmentaler, Gouda, Tilsiter und Co.

Jod beeinflusst deine Fruchtbarkeit

Ein Jodmangel kann ebenfalls ein Grund dafür sein, wenn du nicht schwanger wirst. Deine Schilddrüse braucht es nämlich, damit sie keine Unterfunktion entwickelt. Die wiederum kann dazu führen, dass deine Eierstöcke nicht mehr genug Hormone bilden. Die Folge können Zyklusstörungen und sogar Unfruchtbarkeit sein. Denn die Eizellen können nicht mehr richtig heranreifen und sich nicht einnisten.

Diese Lebensmittel helfen dir dabei, genug zu dir zu nehmen, um deine Fruchtbarkeit zu erhöhen:

  • Algen und Seetang
  • Fisch: Salzwasserfische wie Schellfisch, Seelachs, Scholle, Kabeljau
  • Meeresfrüchte: Miesmuscheln, Garnelen, Austern)
  • Milch und Milchprodukte
  • Gemüse: Spinat, Brokkoli, Grünkohl
  • Nüsse: Cashews, Walnüsse, Erdnüsse
  • Jodiertes Speisesalz

Wichtige Vitamine, um die Fruchtbarkeit mit Hausmitteln zu erhöhen

Zu guter Letzt spielen auch Vitamine eine Rolle, wenn es darum geht, die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Auf diese drei solltest du dabei besonders achten:

Vitamin A ist wichtig für die Hormonbildung

Damit unser Immunsystem richtig funktioniert, braucht es unbedingt Vitamin A, das auch Retinol genannt wird. Bei einem Mangel sind wir anfällig für Krankheiten. Außerdem spielt Vitamin A bei der Bildung verschiedener Hormone eine Rolle und ist extrem wichtig für die Zellteilung.

Viel Vitamin A nimmst du zu dir mit:

  • Eisbergsalat
  • Gemüse: Süßkartoffeln, rote Paprika, Erbsen, Kohlrabi, Tomaten, Grünkohl, Spinat, Kürbis
  • Obst: Mango, Pfirsich, Aprikose, Papaya
  • Leberwurst
  • Ei(gelb)

Vitamin B erhöht deine Fruchtbarkeit um bis zu 40 %

Das trifft zumindest auf Vitamin B6 zu, wie eine Studie der Universität von Massachusetts gezeigt hat. Genauso wichtig ist übrigens das Vitamin B12, denn es aktiviert die Folsäure, die dein Körper speichert, sodass sie ihre Wirkung entfalten kann.

Deinen Bedarf an Vitamin B6 kannst du mit folgenden Lebensmitteln decken:

  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Linsen
  • Gemüse: Kohl, Brokkoli, Kartoffeln, Feldsalat, Avocado
  • Nüsse: Cashews, Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse
  • Samen: Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam, Mohn

Größtenteils ist Vitamin B6 in tierischen Produktenvorhanden, zum Beispiel in Leber, Rindfleisch, Austern, Lachs, Makrele, Forelle, Miesmuscheln und verschiedenen Käsesorten wie Camembert, Hüttenkäse oder Emmentaler

Vitamin E hilft der Eizelle bei der Einnistung

Vitamin E oder auch Tocopherol unterstützt deinen Körper dabei, dass die befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutter einnisten kann. Der normale Tagesbedarf liegt bei etwa 12 Milligram. Wenn du schwanger werden und deine Fruchtbarkeit erhöhen möchtest, solltest du etwa 13 Milligramm Vitamin E pro Tag zu dir nehmen. Das klappt zum Beispiel mit:

  • Weizenkeimen und Weizenkeimöl
  • Nüssen und Sonnenblumenkernen
  • Paprika
  • Ölsardinen
  • Ei(gelb)

5. Mit diesen Hausmitteln kann dein Partner seine Fruchtbarkeit erhöhen

Übrigens: Nicht nur du kannst etwas tun, um deine Fruchtbarkeit zu erhöhen, einige der Hausmittel helfen auch deinem Partner. So können Avocado, Knoblauch und Zwiebeln die Qualität der Spermien positiv beeinflussen. Milchprodukte, Vitamin C und Selen fördern außerdem Anzahl und Beweglichkeit. Außerdem schützen Selen, Kupfer sowie die Vitamine E und C die Zellen vor oxidativem Stress. Das ist besonders wichtig, weil er die Qualität der Spermien negativ beeinflussen kann.

6. Fruchtbarkeit mit Hausmitteln erhöhen: Das solltest du beachten

Wenn du deine Fruchtbarkeit erhöhen möchtest, können die vorgestellten Hausmittel dir dabei helfen. Wichtig ist zum einen, dass es keine Garantie gibt, dass jeder Tipp dir weiterhilft. Denn jede Frau ist verschieden und jeder Körper reagiert unterschiedlich.

Außerdem solltest du bedenken, dass Hausmittel zwar als sanft und natürlich gelten, einige von ihnen aber trotzdem Nebenwirkungen haben können. Deshalb solltest du es mit den Mengen nicht übertreiben und auf deinen Körper hören. Wenn du dich unwohl fühlst, nachdem du etwas gegessen hast, dann zwinge dich nicht dazu.

Auch können Hausmittel Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Wenn du also etwas einnimmst – z. B. Blutdrucksenker oder Antidepressiva – einnimmst, sprich unbedingt mit deinem Arzt ab, auf welche Lebensmittel du lieber verzichten solltest.

Gib deinem Körper außerdem etwas Zeit, um auf die Inhaltsstoffe zu reagieren. Es kann durchaus ein paar Monate dauern, bis sich die Wirkung zeigt. Sollten die Hausmittel allerdings nicht helfen, lohnt es sich, deinen Arzt um Rat zu bitten und mit professioneller Hilfe der Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen.

Wir hoffen, unsere Tipps haben dir geholfen, und drücken ganz fest die Daumen, dass dein Kinderwunsch bald in Erfüllung geht!

Mehr Infos und Tipps zum Thema „Schwanger werden“ findest du HIER.

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Der lange Weg zur Schwangerschaft – im Echte Mamas Podcast

Du wünschst dir ein Baby, aber es will einfach nicht klappen? Damit bist du nicht allein! Viele Frauen und Paare kommen trotz Kinderwunsch ihrem Traum von einer Familie nicht näher – sie werden einfach nicht schwanger! Wie belastend und frustrierend das sein kann, weiß auch Schauspielerin Lilli Hollunder. Im Echte Mamas-Podcast spricht sie über ihren langen und schwierigen Weg zur Schwangerschaft:

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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