Follikelreifung unterstützen: Tipps, um schwanger zu werden!

Ein regelmäßiger Eisprung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um schwanger zu werden. Wenn die Follikel allerdings in deinen Eierstöcken nicht richtig heranreifen können, kann das dazu führen, dass dein Zyklus unregelmäßig wird oder der Eisprung sogar ganz ausbleibt. Wir sagen dir, was du tun kannst, um die Follikelreifung zu unterstützen – damit du schon bald dein Baby in den Armen halten kannst.

Was bedeutet eigentlich Follikelreifung?

Als Follikel bezeichnet man die schützende Hülle, von der eine Eizelle in deinem Eierstock umgeben ist. In diesem Follikel kann die Eizelle sich entwickeln, bis sie bereit für den Eisprung ist. Der Follikel platzt dann auf und die Eizelle wandert in Richtung Gebärmutter. Diese Entwicklung vom ersten Tag des Zyklus bis zum Eisprung nennt man Follikelreifung.

Wenn die Eizelle nicht befruchtet wird, du also nicht schwanger bist, findet ab dem 1. Tag deiner Periode schon die nächste Follikelreifung statt.

Woran kann es liegen, wenn die Follikelreifung gestört ist?

Wenn die Follikel nicht richtig reifen können, findet der Eisprung nur sehr unregelmäßig statt oder bleibt sogar ganz aus. Die Chancen, schwanger zu werden, nehmen in diesem Fall rapide ab.

Ein Grund dafür kann sein, dass dein Hormonhaushalt aufgrund verschiedener Ursachen aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Zu viel Stress kann beispielsweise zu einem erhöhten Prolaktin-Spiegel führen. Das Hormon ist für die Milchbildung zuständig und hemmt die Produktion von FSH und LH, ohne die wiederum die Eizellen nicht reifen können, sodass der Eisprung ausbleibt.

Auch ein Überschuss an männlichen Hormonen kann dafür sorgen, dass die Follikelreifung gestört ist. Auch starkes Über- oder Untergewicht, Zysten oder Verletzungen an den Eierstöcken, Überanstrengung beim Sport, Probleme mit der Schilddrüse oder bestimmte Medikamente können die Ursache sein. Deshalb ist es wichtig, dass du dich auf jeden Fall einmal vom Arzt durchchecken lässt, wenn du dir ein Kind wünschst und einen unregelmäßigen oder gar keinen Eisprung hast. (Das merkt man – in den meisten Fällen zumindest – daran, wenn deine Periode nur unregelmäßig kommt oder gar ganz ausbleibt.)

Trotzdem gibt es einige Tipps, die du auch so schon ausprobieren kannst, um die Follikelreifung zu unterstützen:

1. Sei achtsam mit dir selbst

Es klingt so banal und ist trotzdem so wichtig. Denn wenn du gestresst bist, nicht zur Ruhe kommst und dir zu viel im Kopf herumgeht, kann sich das auch auf deinen Zyklus auswirken. Um einen regelmäßigen Zyklus mit einer normalen Follikelreifung zu unterstützen, solltest du deshalb:

Tipp 1: Regelmäßig Entspannungspausen einlegen

Überanstrenge dich nicht und versuche, auch seelischen Stress zu vermeiden – oder ihn zumindest für eine Zeit lang auszublenden.

Tipp 2: Genug schlafen

Erholsamer und vor allem ausreichend Schlaf ist ein wichtiger Faktor, der deine Fruchtbarkeit nicht unwesentlich beeinflussen kann. Optimal sind 8 Stunden Schlaf pro Nacht.

Tipp 3: Für ausreichend Bewegung sorgen

Damit ist nicht gemeint, dass du täglich mehrere Stunden Sport machen sollst. Aber regelmäßige Bewegung hilft dir beim Stressabbau, hält dich fit, wirkt sich positiv auf deinen gesamten Körper aus – und damit auch auf deinen Zyklus.

Tipp 4: Beim Sex entspannt bleiben

Klar, wenn wir uns ein Baby wünschen, und es nicht klappt, neigen wir dazu, in Stress zu verfallen. Wir rechnen aus, wann unsere fruchtbaren Tage sein müssten, haben Sex nach Zeitplan und sind umso enttäuschter, wenn es (wieder) nicht geklappt hat. Genau das sorgt leider für zusätzlichen Druck, den du eigentlich vermeiden solltest. Deshalb: Versuche, entspannt an das Thema heranzugehen und deinem Körper und dir Zeit zu geben.

2. Follikelreifung durch Ernährung unterstützen

Dass gesunde Ernährung wichtig ist, ist nichts Neues. Dass sie allerdings auch unsere Fruchtbarkeit beeinflussen kann kann, ist vielleicht nicht so bekannt. Dabei können bestimmte Mangelerscheinungen deinen Zyklus genauso aus der Bahn werfen wie starkes Über- bzw. Untergewicht oder Nikotin. Deshalb kommen hier unsere Tipps, mit denen du die Follikelreifung unterstützen kannst:

Tipp 1: Behalte dein Gewicht im Auge

Wir Frauen kennen (und hassen) es fast alle: das leidige Gewichtsthema. Wenn unser Zyklus allerdings aus dem Gleichgewicht gerät, kann sich ein Blick auf die Waage durchaus lohnen. Denn laut verschiedener Studien, können großes Über- bzw. Untergewicht der Grund dafür sein, dass der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht.

Tipp 2: Ernähre dich möglichst ausgewogen

Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Milchprodukte, Eier, Fleisch und Fisch: Wenn deine Ernährung zum größten Teil so aussieht, wirst du im Normalfall mit allem versorgt, was du brauchst, und beugst Mangelerscheinungen vor. Dein Körper es dir danken – und dein Zyklus auch.

Tipp 3: Vegetarier oder Veganer? Sprich mit deinem Arzt

Auch als Vegetarier kannst du dich über eine ausgewogene Ernährung mit (fast) allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen. Bei Veganern sieht das schon etwas schwieriger aus. Falls du nicht schwanger wirst, weil dein Zyklus unregelmäßig ist, sprich am besten einmal mit deinem Arzt. Er kann dich auf Mangelerscheinungen untersuchen und dir gegebenenfalls Vitaminpräparate und Co. verschreiben.

Tipp 4: Achte auf ausreichend Mineralstoffe

Auch ein Mineralstoffmangel kann dafür sorgen, dass ein regelmäßiger Eisprung ausbleibt. Um die Follikelreifung zu unterstützen, solltest du also auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen sorgen. Besonders wichtig sind diese beiden hier:

  • Jod:
    Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann die Follikelreifung negativ beeinflussen. Damit die Schilddrüse richtig arbeiten kann, braucht sie Jod. Deshalb solltest du zwei Mal pro Woche Fisch wie Kabeljau, Seelachs oder Hering essen und Salz verwenden, dem Jod hinzugefügt wurde. Auch in anderen Meeresfrüchten und Algen ist viel Jod enthalten.
  • Zink
    Die Follikelreifung positiv unterstützen kannst du auch mit Zink. Denn Zink hat Einfluss auf deine Hormone, genauer gesagt auf das Östrogen und Progesteron. Dadurch sorgt er dafür, dass die Eizelle besser reifen kann. Viel Zink ist zum Beispiel enthalten in rotem Fleisch, Käse, Wal- und Pekannüssen, Linsen, Haferflocken, Weizen, Kürbiskernen und Meeresfrüchten.

Tipp 5: Iss häufig Milchprodukte

Allerdings solltest du dabei den Light-Käse im Regal lassen. Denn nur die fetthaltigen Milchprodukte können dir dabei helfen, die Follikelreifung und den Eisprung zu unterstützen, da sie mehr Östrogen enthalten. Deshalb: Finger weg von Magerquark und Co. und lieber richtig schlemmen.

Tipp 6: Koche dir Eier

Denn die enthalten Fette, die dein Körper braucht, um Östrogen und Progesteron zu produzieren. Ohne diese beiden Hormone können die Follikel nicht richtig reifen, und vor allem kann die Eizelle nicht befruchtet werden. Gleichzeitig liefern Eier viel Vitamin D, das die Hormone bei ihrer Arbeit unterstützt. Selen und Schwefel aus dem Ei sorgen außerdem dafür, dass dein Körper giftige Schwermetalle ausscheiden kann.

Tipp 7: Setze Brokkoli & Radieschen auf den Speiseplan

Sowohl Brokkoli als auch Radieschen enthalten sogenannte Gluconisolate. Das sind Stoffe, die deinen Hormonhaushalt positiv beeinflussen und damit für einen regelmäßigen Zyklus sorgen können. Gleichzeitig unterstützen Radieschen eine normale Funktion der Schilddrüse.

Tipp 8: Nutze pflanzliche Östrogene

Falls ein Östrogenmangel der Grund dafür ist, dass du nicht schwanger wirst, kannst du es mit sogenannten Phytohormonen versuchen. Das sind pflanzliche Stoffe, die dem Östrogen sehr ähnlich sind. Sie können deinen Körper dazu anregen, die Produktion anzukurbeln, und damit die Follikelreifung unterstützen. Phytohormone sind zum Beispiel in vielen Hülsenfrüchten, Getreide, Hopfen, Soja, Salbei und Knoblauch enthalten. Und auch in Frauenmantel, der deshalb häufig in Zyklustee zum Einsatz kommt.

Tipp 9: Weg mit der Zigarette

So schwer es dir vielleicht auch fallen mag: Versuche unbedingt, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn es kann nachweislich dazu führen, dass deine Eierstöcke weniger arbeiten, und dein Zyklus aus dem Gleichgewicht gerät. Wenn du also die Follikelreifung unterstützen möchtest, wirf die Zigaretten weg.

3. Follikelreifung natürlich unterstützen

Wenn dein Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht, weil dein Zyklus nicht mitspielt und/oder dein Eisprung ausbleibt, ist das nicht immer ein Grund, direkt auf Medikamente zurückzugreifen. Auch die Natur bietet einige Möglichkeiten, um die Follikelreifung zu unterstützen. Dabei solltest du allerdings beachten, dass sich die Wirkung von natürlichen Mitteln im Normalfall erst nach einigen Wochen voll entfalten kann. Das heißt, du solltest die folgenden Tipps möglichst über mehrere Wochen anwenden:

Tipp 1: Prolaktinspiegel mit Mönchspfeffer senken

Prolaktin ist ein Hormon, das normalerweise für die Milchbildung zuständig ist. Gleichzeitig hemmt es die Follikelreifung bzw. den Eisprung. Deshalb bekommen Mamas, die ihre Kinder stillen, nach der Geburt häufig erst deutlich später ihre Periode als Mamas, die das Fläschchen geben.

Wenn dein Eisprung also ausbleibt, kann es daran liegen, dass deine Hormone durcheinandergeraten sind, und dein Körper zu viel Prolaktin produziert. In diesem Fall kann Mönchspfeffer oder auch Keuschlamm dir helfen, den Prolaktinspiegel zu senken und so die Follikelreifung und den Eisprung zu unterstützen.

Gleichzeitig kurbelt Mönchspfeffer die Produktion von Progesteron an, das für einen regelmäßigen Zyklus notwendig ist und später bei der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter.

Übrigens kannst du dir Mönchspfeffer in einigen Fällen auch von deinem Arzt verschreiben lassen. In diesem Fall übernehmen manche Krankenkassen die Kosten.

Tipp 2: Zyklus regulieren mit Frauenmantel

Auch Frauenmantel kann dir helfen, deinen unregelmäßigen Zyklus zu regulieren. Denn das Kraut enthält viele Gerbstoffe und weibliche Phytohormone. Dadurch ist es in der Lage, deinen Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen, was die wichtigste Voraussetzung für einen regelmäßigen Zyklus ist.

Um die Follikelreifung zu unterstützen und den Eisprung anzuregen, kannst du zum Beispiel Frauenmanteltee oder Zyklustee mit Frauenmantel trinken. Am besten drei Mal pro Tag eine Tasse und das über mehrere Wochen.

Tipp 3: Eisprung auslösen mit Phytohormonen

In der ersten Hälfte deines Zyklus sorgt das follikelstimulierende Hormon (LSH) dafür, dass deine Eierstöcke Östrogene produzieren. Die sind wiederum wichtig, damit die Eizelle im Follikel heranreifen kann. Ist ein bestimmter Östrogenspiegel erreicht, wird das luteinisierende Hormon ausgeschüttet, um den Eisprung auszulösen.

Ein Östrogenmangel kann also der Grund sein, dass genau das nicht passiert. In diesem Fall kannst du auf natürliche Helfer setzen, die weibliche Phytohormone enthalten. Das sind wie gesagt Stoffe, die unserem Östrogen ähnlich sind, und deinen Körper anregen, mehr Östrogen zu produzieren und damit die Follikelreifung zu unterstützen.

Pflanzen und Kräuter, die diese Phytohormone enthalten, sind zum Beispiel Engelswurz, Falsches Einkorn, Beifuß, Himbeerblätter, Holunderblüten, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Koriander und Melisse. Am besten sprichst du einmal mit deinem Arzt oder einem Phytotherapeuten. Er kann dich dabei unterstützen, die beste Wirkung für dich zu erzielen.

4. Follikelreifung mit Tee unterstützen

Auch einige Tees können dir dabei helfen, deinen Zyklus zu regulieren und damit die Follikelreifung zu unterstützen. Dabei kommen verschiedene Kräuter zum Einsatz, die gegen unterschiedliche Beschwerden helfen können. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie können dir helfen, (schneller) schwanger zu werden. Damit sie ihre Wirkung richtig entfalten können, solltest du die Tees über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig trinken.

Teeglas mit Zyklustee

Zyklustee besteht aus verschiedenen Kräutern, die alle eine positive Wirkung auf deinen Zyklus haben.

Tipp 1: Zyklustee

Wie der Name schon verrät, ist dieser Tee dafür geeignet, deinen Zyklus zu beeinflussen. Allerdings gibt es nicht DEN einen Zyklustee, sondern verschiedene Mischungen für die verschiedenen Zyklusphasen.

Um die Follikelreifung zu unterstützen, solltest du vor allem den sogenannten „Zyklustee 1“ trinken. Er ist für die erste Hälfte deines Zyklus gedacht, also vom 1. Tag der Periode bis zum Eisprung. Die in den Kräutern enthaltenen Phytohormone sorgen dafür, dass dein Körper mehr Östrogen produziert. Das ist wichtig, damit die Follikel in den Eierstöcken reifen können, und der Eisprung ausgelöst wird. Ein Östrogenmangel verhindert nämlich genau das und lässt deinen Zyklus unregelmäßig werden. Gleichzeitig kann der Tee auch deinen FSH-Spiegel beeinflussen. Das follikelstimulierende Hormon sorgt ebenfalls dafür, dass das Ei heranreifen kann.

In der zweiten Zyklushälfte solltest du dann zu „Zyklustee 2“ wechseln. Die hier enthaltenen Kräuter enthalten andere Phytohormone, die deinen Progesteronspiegel regulieren können. Das ist wichtig, da die befruchtete Eizelle sich bei einem Progesteronmangel nicht einnisten kann.

Hier bekommst du mehr Infos zum Zyklustee.

Tipp 2: Klapperstorchtee

Auch der so genannte Klapperstorchtee kann die Follikelreifung unterstützen. Im Gegensatz zum Zyklustee kannst du ihn allerdings während des gesamten Zyklus trinken. Deshalb ist er besonders geeignet, wenn du einen unregelmäßigen Zyklus hast und nicht genau weißt, wann dein Eisprung stattfindet.

Für die Wirkung des Tees sind ebenfalls die Phytohormone entscheidend, die in den einzelnen Kräutern enthalten sind. In der ersten Zyklushälfte regen sie deinen Körper an, mehr Östrogen zu produzieren und einen Eisprung auszulösen. In der zweiten Zyklushälfte unterstützen sie die Bildung von Progesteron. Sie helfen also dabei, deinen Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringe. Deshalb wird Klapperstorchtee auch Kinderwunschtee genannt.

Hier bekommst du mehr Infos zum Klapperstorchtee.

Tipp 3: Frauenmanteltee

Frauenmantel ist ein wichtiger Bestandteil des „Zyklustee 1“. Du kannst ihn aber auch pur trinken, um seine Wirkung zu verstärken. Der Tee enthält viele Gerbstoffe, die sich positiv auf deinen Zyklus auswirken können, indem sie ihn regelmäßiger machen und einen Eisprung auslösen.

Gleichzeitig enthält auch Frauenmantel die schon erwähnten Phytohormone, die deinen Hormonspiegel wieder ins Gleichgewicht bringen können. Dadurch sorgt er dafür, dass die Follikel richtig heranreifen können, und der Eisprung ausgelöst wird.

Nebenbei trägt Frauenmantel übrigens auch zu einer besseren Durchblutung des Beckens und dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bei,

Hier bekommst du mehr Infos zum Frauenmanteltee.

Tipp 4: Himbeerblättertee

Der vierte Tee, den du trinken kannst, um die Follikelreifung zu unterstützen, ist Himbeerblättertee. Seine Phytohormone helfen deinem Körper dabei, die Eizellen richtig reifen zu lassen. Auch ein regelmäßiger Eisprung wird von diesem Tee unterstützt. Er fördert die Durchblutung des Beckens, trägt zur Entgiftung deiner Gebärmutter bei und hilft dabei, die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen.

Hier bekommst du mehr Infos zum Himbeerblättertee – und wie er dir auch in der Schwangerschaft helfen kann.

5. Follikelreifung homöopathisch unterstützen

Zugegeben, Homöopathie ist nicht jedermanns Sache. Die einen schwören darauf, die anderen halten es für Hokuspokus. Ich finde: Einen Versuch ist es wert. Denn auch homöopathische Mittel können deinen Zyklus positiv beeinflussen, damit du deinen Eisprung besser vorhersagen kannst. Welche Mittel die Follikelreifung unterstützen können, verraten wir dir hier.

Aber Achtung: Bevor du eine Behandlung mit Globuli & Co. startest, solltest du am besten mit einem erfahrenen Homöopathen oder Heilpraktiker sprechen.

Tipp 1: Agnus castus

Agnus castus ist der lateinische Name für Mönchspfeffer oder auch Keuschlamm. Und den gibt es nicht nur als pflanzliches, sondern auch als homöopathisches Mittel. Die Globuli können dir helfen, wenn dein Zyklus zu lag, zu kurz oder generell unregelmäßig ist. Sie wirken ausgleichend auf den Hormonhaushalt, können einen zu hohen Prolaktinspiegel ausgleichen und dadurch die Follikelreifung unterstützen.

Tipp 2: Ovaria comp

Ovaria comp Globuli enthalten bestimmte Stoffe, die unserem weiblichen Östrogen sehr ähnlich sind. Dadurch können sie die Reifung der Eizellen unterstützen und sogar ihre Qualität verbessern. Gleichzeitig fördern die Globuli den Eisprung und wirken regulierend auf deinen Zyklus ein.

Tipp 3: Alchemilla Urtinktur (Frauenmantel)

Frauenmantel kann dir nicht nur als Tee dabei helfen, schwanger zu werden. Es gibt ihn auch als homöopathisches Mittel unter dem Namen Alchemilla Urtinktur. Diese hilft dir bei einer Unterfunktion der Eierstöcke, regt den Eisprung an und wirkt dabei ausgleichend auf eine mögliche Gelbkörperschwäche.

Tipp 4: Argentum Metallicum

Übersetzt heißt dieses Mittel „Metallisches Silber“. Die Globuli haben eine anregende Wirkung und können dazu beitragen, dass deine Eierstöcke besser arbeiten und die Follikel darin besser reifen können.

Tipp 5: Hormeel

Dieses homöopathische Mittel setzt sich aus mehreren verschiedenen Wirkstoffen zusammen. Es kann die Follikelreifung unterstützen, indem es die Funktion der Eierstöcke anregt. Außerdem hat es eine regulierende Wirkung auf den Zyklus und kann deinen Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, wenn er durcheinandergeraten ist.

6. Follikelreifung mit Akupunktur unterstützen

Akupunktur kommt besonders häufig in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zum Einsatz. Auch sie kann deinen Eizellen auf die Sprünge helfen – vorausgesetzt, sie wird von jemandem durchgeführt, der sich wirklich damit auskennt. Deshalb solltest du dich vor einer Behandlung genau informieren, welcher Arzt in deiner Nähe Akupunktur anbietet. Inzwischen haben auch viele Hebammen eine zusätzliche Ausbildung in diesem Bereich.

Bei der Akupunktur werden mit sehr feinen Nadeln bestimmte Punkte deines Körpers stimuliert. Das kann sich regulierend auf deinen Zyklus und die Follikelreifung auswirken. Wenn deine Eierstöcke zum Beispiel zu wenig Follikel produzieren, sie zu klein sind, nicht reifen oder nicht befruchtet werden können, hast du mit Akupunktur gute Chancen, das auszugleichen.

Dafür solltest du über etwa drei Zyklen lang einmal die Woche zur Akupunktur gehen. Je nach Zyklusphase werden die Nadeln dann an verschiedene Punkte gesetzt. Besonders in der ersten Hälfte des Zyklus wird dadurch die Follikelreifung unterstützt.

7. Follikelreifung mit Medikamenten unterstützen

Wenn alle Maßnahmen nicht wirken, wird dir dein Arzt vermutlich zu einer Hormonbehandlung raten. Das bekannteste Medikament dafür ist Clomifen. Wenn du es nimmst, denkt dein Körper, dass er nicht genug Östrogen produziert. Um das auszugleichen, produziert er automatisch mehr von dem follikelstimulierenden Hormon (FSH) und dem luteinisierenden Hormon (LH). Beide sind dafür verantwortlich, dass deine Eierstöcke so arbeiten, wie sie sollten, die Follikel darin reifen können, und schließlich der Eisprung ausgelöst wird.

Falls der Arzt feststellt, dass du auch nach 3 Zyklen mit Clomifen keinen Eisprung hattest, wird er dir die beiden Hormone FSH und LH vermutlich direkt spritzen. Wenige Tage später kann er auf dem Ultraschall und in deinem Blut sehen, ob die Behandlung Erfolg hat.

Wir hoffen, unsere Tipps haben die geholfen und drücken dir sehr die Daumen, dass du ganz schnell schwanger wirst.
In unserer Facebook-Gruppe „Echte Mamas mit Kinderwunsch“ kannst du dich übrigens mit vielen anderen Frauen austauschen, die sich auch ein Baby wünschen.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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