Draußenkinder sind die glücklichsten!

Sonne, Wind, Regen oder Schnee – unseren Kleinen ist der Wetterbericht total egal. Im Freien sind Kinder einfach am glücklichsten! Falsches Wetter gibt es nicht, sondern nur falsche Kleidung? Ok, der alte Spruch nervt ein bisschen. Aber er stimmt! Und weil man auch bei der Wahl von Outdoor-Essentials einiges falsch machen kann, geben wir euch gern ein paar nützliche Tipps. Damit jeder Tag ein unvergesslicher Ausflug ins Abenteuer werden kann!

Schweres Flanellmäntelchen und helle Hosen? Auch mal schön. Aber definitiv nichts für kleine Entdecker und Abenteurerinnen, die bei JEDEM Wetter im Garten oder auf dem Spielplatz unterwegs sind. Würdest du etwa über deine Klamotten nachdenken wollen, während du Ausschau vom Lieblingskletterbaum hältst, mit dem Kumpel Fangen spielst oder Marienkäfer verfolgst? Siehst du! Manchmal hilft es, die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Und damit du dich als Mama zu jeder Jahreszeit auf die einmal gewählte Outdoor-Kleidung verlassen kannst (und nicht böse gucken musst, wenn du einen Fleck oder Riss entdeckst), geben wir dir Tipps, woran du die perfekten Teile erkennst. Und die dürfen natürlich auch gern richtig toll aussehen!

Optimaler Schutz gegen Kälte und Nässe

Wahrscheinlich hat jede von uns schon einmal so einen Fehlkauf gemacht. Da macht man einen Ausflug an die Küste, und der Nachwuchs klagt nach 100 Metern, dass er in seiner dünnen Regenjacke friere. War wohl nichts mit windabweisend… Und als dann später der Regen einsetzt, dringt die Nässe schneller durch den Stoff, als man überlegen kann, ob noch Wechselkleidung im Kofferraum ist. Dass eine Regenjacke wind- und wasserdicht sein sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Ich hatte trotzdem ein Fragezeichen im Kopf, als mir eine Freundin von der „Wassersäule“ als Kaufkriterium berichtete. Was das ist? Einfach gesagt: Die Wassersäule gibt an, welchem Wasserdruck das Obermaterial einer Regenjacke standhalten kann, ehe Wasser durchdringt. Ab 1.500 Millimeter spricht man in der Regel von wasserdichter Kleidung – ich gebe gern zu, dass ich darauf vorher noch nie geachtet hatte.

Ich erinnere mich noch gut an eine andere Jacke, die zwar Wind und Regen abhielt, aber so „dicht“ war, dass mein Sohn komplett nass geschwitzt vom Spielplatz zurückkam. Atmungsaktive Kleidung zeichnet sich dadurch aus, dass Tropfen draußen bleiben, Wasserdampf aber entweichen kann. Dazu werden Membranen wie Gore-Tex oder aber besondere Beschichtungen eingesetzt. Ich bin neulich auf ein Modell der finnischen Marke Reima gestoßen. Ins Auge ist mir die Jacke natürlich gefallen, weil ich die Farben so cool fand. Wirklich überzeugt haben mich dann aber die Qualität des angenehm leichten Materials und Details wie versiegelte Nähte. Entscheidend ist nämlich auch die Verarbeitung des Kleidungsstücks: Durch Schwachstellen wie Nähte oder ungünstig angebrachte Kapuzen kann schnell Wasser eindringen! Man sieht – ich bin durchaus lernfähig.

Wusstest du, dass Finnland – die Heimat der Marke Reima – als das glücklichste Land der Welt gilt?

Wusstest du, dass Finnland – die Heimat der Marke Reima – als das glücklichste Land der Welt gilt? Foto: PR

Angenehm zu tragen

Zumindest im Norden Deutschlands kann man gefühlt ja sechs Monate im Jahr „Übergangsjacken“ tragen. Ich bin totaler Fan von Softshell und habe festgestellt, dass die Marke Reima auch da absoluter Experte ist. Nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass es das Unternehmen schon seit 1944 gibt. Mega finde ich das Jackenmodell „Vantii“, das bei uns im Dauereinsatz ist – auf dem Weg zu Schule, beim Einkaufen oder im Garten. Die Reimatec- und Softshell-Jacken funktionieren als klassische Regenbekleidung, sind darüber hinaus aber auch atmungsaktiv. Das Tolle: Die Kleinen können sie die meiste Zeit im Jahr tragen, es reicht wenn man die Schichten darunter anpasst. Und wenn es mal richtig muckelig sein soll beim ausgelassenen Outdoor-Toben, dann schlüpft mein Kleiner schnell in seinen Overall „Nurmes“. Den findet er unheimlich gemütlich, weil innen kuscheliger Fleece-Stoff ist, und er mag es, dass er ihn gut allein an- und ausziehen kann. ICH finde den kindgerechten Schnitt und die elastischen Ärmelenden praktisch, weil beim Rennen und Klettern nichts behindert. Irgendwie merkt man, dass da Menschen Mode entworfen haben, die verstanden haben, dass sich Körperproportionen mit dem Wachstum verändern. Und oft auch der Geschmack: Wie gut, dass es diverse Farben gibt.

So sieht sie aus, die neue Frühjahrskollektion!

So sieht sie aus, die neue Frühjahrskollektion! Foto: PR

Strapazieren erlaubt!

Noch ein großer Vorteil bei unserem Overall: Die Knie- und Popo-Partie sind verstärkt. Wenn Lieblingssachen im Dauereinsatz sind, dann ist es ja klar, dass sie mit der Zeit leiden. Beim alltäglichen Fußballspielen genauso wie beim wilden Pfützenspringen während des Wandertags. Umso wichtiger ist es, dass es sich um widerstandsfähige und schmutzabweisende Materialien handelt. Die man nicht oft (schont die Umwelt!) und vor allem easy wäscht. Ich war extrem begeistert, dass auch viele Sneaker von Reima nicht nur wasserdicht, sondern auch waschbar sind: Bei 30 Grad im Schonwaschgang. Gut, dass es einige Modelle bis Größe 40 gibt – da passt der große Sohn auch noch rein.

Perfekt für's Pfützenspringen: Die wasserdichten Schuhe von Reima.

Perfekt für’s Pfützenspringen: Die wasserdichten Schuhe von Reima. Foto: PR

Weil neulich nach dem Auslüften im Park plötzlich ein Riss in einer Regenhose war, war ich dankbar für das „Repair Kit“, das Reima vor ein paar Jahren auf den Markt gebracht hat. Damit lassen sich Löcher in jeder wasserdichten Oberbekleidung flicken – und das ohne Nähen. Herrlich praktisch für uns Mütter, schließlich muss ja immer alles schnell gehen.

Nachhaltigkeit für ein gutes Gefühl

Vor einer Weile habe ich Aufnahmen von überproduzierten Kleiderbergen gesehen, die in der Wüste in Südamerika entsorgt wurden. Das hat mich schockiert, und ich habe mir vorgenommen, in Zukunft bewusster einzukaufen. So, wie ich auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln achte, informiere ich mich nun mehr darüber, was in unserer Kleidung drin ist. Ihr werdet sehen, dass verantwortungsvolle Produzenten transparent handeln und auf ihrer Website genau das mitteilen, was ihr wissen wollt. Dass keine schädlichen Chemikalien im Spiel sind zum Beispiel. Oder dass kein echtes Fell verwendet wird und nur Wolle oder Federn, bei deren Gewinnung das Tierwohl nicht vergessen wird. Bei Reima habe ich außerdem gelesen, dass man ständig nach neuen Materialien sucht, die biologisch besser abgebaut werden können. Wundert mich nicht, dass die Marke schon einige Preise gewonnen hat. Warum auf dem Etikett in unserer Regenjacke Platz für drei Namen ist? Weil man die Teile wunderbar weitergeben oder auf dem Flohmarkt verkaufen kann. Mir wurde jedenfalls noch jedes einzelne Stück mit Kusshand abgenommen. Ist doch auch ein toller Beitrag zum Umweltschutz! Und das funktioniert eben nur, wenn ein Teil langlebig ist UND ein tolles, zeitloses Design hat. Wir Mamas wissen schließlich, dass auch unsere Kleinen ziemlich anspruchsvoll sind.

Von einer Generation zur nächsten und übernächsten

Von einer Generation zur nächsten und übernächsten – Foto: PR

Alma Ettwig

Ich bin Mutter zweier Söhne (2010 und 2015 geboren) – und oft ist es nicht so einfach, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wie gut, dass ich das, was ich tue, so sehr liebe! Schreiben ist immer auch Ausgleich für mich. Für Abwechslung sorgt außerdem unser Labradoodle Kalle, der uns freudig zu Ausflügen an Alster, Elbe und Ostsee begleitet. Der vierte Mann im ohnehin ziemlich lebendigen Haus. Aber ich find’s herrlich!

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