Kratzer und Schrammen – so heilen Wunden am besten!

Ein kleiner unachtsamer Moment und dann ist es auch schon passiert: Kullertränen und eine fiese Abschürfung. Unsere Kleinen machen bereits in jungen Jahren einige schmerzhafte Erfahrungen und wir können sie davor nicht immer bewahren.

Mein Sohn ist ein kleiner Bruchpilot. Selten vergeht eine Woche ohne Schrammen, Schnitte oder blaue Flecken. Was mir früher den Angstschweiß auf die Stirn getrieben hat, beantworte ich mittlerweile mit routinierten Handgriffen. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen ich mir unsicher bin, wie ich richtig handle. Pflaster beispielsweise – absolut notwendig oder doch lieber an der Luft trocknen? Wann sollte ich mit meinem Kleinen besser zum Arzt? Und was kann ich tun, damit die Pflaster beim Ablösen nicht ziepen?

3 Mythen rund um die Wundheilung

Mythos 1: Wunden mit Alkohol reinigen

Die Wunde zuerst reinigen ist wichtig, um vor Infektionen zu schützen, aber bitte nicht mit Alkohol! Alkohol brennt nicht nur stark – und ist schon deshalb nichts für Kinder – er kann auch das empfindliche Hautgewebe schädigen.

Wenn die Verletzung also pocht, der Schock noch tief sitzt, müssen wir zum Glück nicht noch mit brennender Lösung eins draufsetzen. Mittlerweile gibt es gute Alternativen zur Wundreinigung wie beispielsweise das Wundspray von Hansaplast.

Es gilt also wie so oft: Finger weg vom Alkohol!

Mythos 2: Wunden heilen am besten an der frischen Luft

Diesen Mythos kennen wir noch aus unserer Kindheit und er hält sich hartnäckig. Wusstest du, dass eine der häufigsten Komplikationen von Verletzungen eine bakterielle Infektion ist? Und ein Pflaster schützt eine gereinigte Wunde schon mal besser vor Schmutz und Bakterien. Die Pflaster von Hansaplast mit dem Bacteria Shield Logo schützen vor 99 % der Bakterien*.

Um die Wunde zu verschließen, Krusten zu vermeiden und ein erneutes Aufreißen der Wunde zu verhindern, ist ein Pflaster ebenfalls die beste Wahl. Und wie du sicher aus eigener Erfahrung weißt, kratzen Kinder oft an ungeschützten Verletzungen, was die Heilung verzögert und Infektionen sowie Narbenbildung begünstigt.

Also: Haut auf: Pflaster drauf!

So versorgst du Wunden von Kindern richtig.

So versorgst du Wunden von Kindern richtig.

Mythos 3: Kleine Wunden müssen nicht versorgt werden

Auch dieser Mythos ist ebenso falsch wie weit verbreitet. Denn Bakterien ist die Größe der Wunde egal – sie passen schließlich überall rein. Daher sollte jede Wunde, ob groß oder klein, oberflächlich oder tief bestmöglich versorgt werden, um sie vor einer fiesen Wundinfektion zu schützen: Reinigen mit Wundspray und danach ein Pflaster drauf.

Einfache Formel: Reinigen + Abdecken = optimale Wundheilung!

Die Wahl des richtigen Pflasters

Ich sag’s wie es ist, mein Sohn fürchtet Pflaster oft mehr, als die Verletzung darunter. Denn das Ablösen bedeutet für ihn – Zitat – “Schmerz nach dem Schmerz”.

Pflaster sollten – soweit ärztlich nicht anders empfohlen – täglich gewechselt werden. Ich verfüge daher mittlerweile über ein breites Repertoire an Ablöse-Tricks: Ob stundenlanges Einweichen in der Badewanne, Tränken in Öl oder die radikale Ruck-Zuck-Variante. Keine dieser Varianten hat sich allerdings für uns im Alltag bewährt.

Mit den neuen Sensitive Pflastern von Hansaplast extra für Kinder kann ich Pflaster jetzt schmerzarm entfernen! Für mich und vor allem meinen Sohn eine große Erleichterung. Die Hautverträglichkeit der Pflaster ist dermatologisch bestätigt, sie sind hypoallergen und eignen sich besonders für empfindliche Haut. Das atmungsaktive Material wirkt gleichzeitig als Schutzschild und Polster für die Wunde.

Die sensitive Pflaster von Hansaplast lassen sich schmerzarm entfernen.

Die sensitive Pflaster von Hansaplast lassen sich schmerzarm entfernen. Foto: PR Hansaplast

Ich dachte anfangs, dass das Pflaster einfach weniger klebt und deshalb beim Ablösen nicht ziept, aber das hat sich nicht bestätigt. Mein Kleiner hat mittlerweile sogar Freude daran, das Pflaster selbst abzulösen. Und anders als bei anderen Pflastern reagiert die Haut meines Sohnes nicht mit Rötungen an den Klebestellen.

Tipp: Ist das Pflaster mal durch das Wundsekret verkrustet oder verklebt, befeuchte es von außen mit Hansaplast Wundspray. So weichst du die Verklebung auf. Klappt prima.

Wann sollte ich mit einer Verletzung zum Arzt?

Wir Mamas haben eine untrügliche Intuition, der wir immer folgen sollten. Wenn ich mir unsicher bin, denke ich immer: „Lieber einmal unnötig zum Arzt, als im entscheidenden Moment doch nicht zu gehen.“ Bist du dir unsicher, helfen bei Verletzungen folgende Anhaltspunkte: Wunden, die stark oder dauerhaft bluten, sollten unbedingt ärztlich versorgt werden. Dasselbe gilt für stark verschmutzte Wunden sowie große Schnitt-, Biss-, Brand- und Platzwunden.

Bitte denke bei frischen Verletzungen auch an ausreichenden Tetanus-Impfschutz. Im Zweifelsfall den Arzt fragen, ob eine Auffrischung notwendig ist.

Hat sich die Wunde entzündet, erkennst du das an der Rötung um die betroffene Hautstelle, manchmal wird eine Infektion auch durch eine Schwellung begleitet. Fühlt sich die Stelle zudem warm an, sind das Anzeichen einer Infektion. Auch zunehmende Schmerzen, Eiterbildung oder gar Fieber sind Symptome. Konsultiere besser einen Arzt, wenn du eine Infektion der Wunde vermutest.

Mit Wundspray und Sensitive Pflastern in der Tasche können wir bei der nächsten Verletzung besonnen handeln und unsere Energie in das stecken, was wirklich zählt, nämlich für unsere Kleinen da zu sein und Auas dort hin zu pusten, wo sie hingehören – weit, weit weg.

*Hansaplast Pflaster schützen vor Schmutz und Bakterien

Judith Sylla

Ich habe zwei Kinder (2015 und 2019 geboren). Als Mama habe ich eines früh gelernt: Vorsätze sind da, um sie wieder über Bord zu werfen. Intuitiv handeln, statt nach Prinzipien, macht so ziemlich alles und alle entspannter.

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