Dein Kind ist erkältet? Warum Inhalieren jetzt die beste Lösung ist

Der Winter ist bei uns zuhause die meist gefürchtete Jahreszeit. Warum? Weil die Kinder aktuell wirklich alles an Kita-Viren mit nach Hause bringen, was sie finden können. Schilder wie „Wir haben Hand-Mund-Fuß“ oder „Wir haben Scharlach im Haus“, lösen bei mir regelmäßig mittelschwere Panikattacken aus – bitte nicht schon wieder! Da ist man schon fast erleichtert, wenn gerade mal „nur“ eine Erkältungswelle die Runde macht.

Der Einjährige kommt dann meistens mit ein paar Tagen Schnupfen davon. Die dreijährige große Schwester hat allerdings leider meine anfällige Lunge geerbt. Während andere den Husten nach ein paar Tagen wieder los sind, bekommt sie regelmäßig eine Bronchitis. Zum Glück haben wir inzwischen ein Mittel entdeckt, um die Viren in Schach zu halten: Wir inhalieren.

Unser Wundermittel gegen Erkältungen: ein Dampfinhalator

Eine Schüssel mit heißem Wasser, über die meine Dreijährige sitzt, ist mir nämlich zu gefährlich. Stattdessen hat unser Kinderarzt uns einen Dampfinhalator verschrieben. Den befüllen wir ganz einfach mit Kochsalzlösung aus der Apotheke (die bekommt man mit Rezept für Kinder übrigens ohne Zuzahlung), meine Tochter setzt die Maske über Mund und Nase, und während sie eine Folge „Peppa Pig“ schauen darf, strömen die Mini-Tröpfchen in ihre Bronchien. Dort lösen sie den Schleim, befreien die Nase und befeuchten und beruhigen die Schleimhäute. Und das ganz natürlich, ohne Medikamente. Stattdessen ist es ein bisschen so, als würde man frische, salzige Meeresluft einatmen.

Inhalieren und Bronchitis

Ich habe tatsächlich schon eine Bronchitis verhindern können, indem ich meine Tochter gleich bei den ersten Erkältungszeichen inhalieren ließ. So konnten sich die Erreger erst gar nicht ausbreiten und festsetzen. Hatte meine Tochter schon eine Bronchitis, dann verschreib mir mein Arzt ein Medikament, das ich zusammen mit der Kochsalzlösung in den Vernebler geben sollte, damit unter anderem die Schleimhäute abschwellen.

Wirkstoff gelangt direkt in die Atemwege

Der Vorteil dieser Behandlung ist, dass ein paar wenige Tropfen Kochsalzlösung genügen, um alle Bereiche der Bronchien zu erreichen. Das liegt an den mini-kleinen Tropfen, die der Vernebler produziert. Bei einem Medikament reicht sogar oft nur ein Tropfen, da der Wirkstoff direkt und damit in einer relativ hohen Konzentration in die Atemwege gelangt. Deshalb ist eine Behandlung mit dem Dampfinhalator häufig effektiver als zum Beispiel eine Alternative mit Tabletten.

Einen kleinen Nachteil haben einige Dampfinhalatoren allerdings: Sie sind relativ unhandlich und laut. Als meine Tochter noch kleiner war, hatte sie deshalb erst einmal Angst vor dem Gerät und hat es von sich gestoßen. Und wenn wir zu Oma und Opa fuhren, mussten wir den Inhalator plus Kabel, Schlauch, Maske und Kochsalzlösung einpacken. Ganz schön umständlich für einen kurzen Nachmittagsbesuch.

Unsere neueste Entdeckung: ein leiser Inhalator im handlichen Taschen-Format

Deshalb haben wir uns über unsere neueste Entdeckung gefreut: der „MicroAIR U100″ von Omron ist ein kompaktes Inhalationsgerät, das man problemlos in der Jackentasche mitnehmen kann. Dabei funktioniert er nach dem gleichen Prinzip wie der große Vernebler. Weil er mit Batterien betrieben wird, kommt er aber komplett ohne Kabel und Schläuche aus.

Handlich, batteriebetrieben und effizient: das OMRON „MicroAIR U100“ Inhalationsgerät. Foto: PR

Ein weiterer Vorteil, besonders für jüngere Kinder: Der MicroAir U100 ist sehr leise. Man hört fast nichts, wenn man ihn benutzt – es muss also auch niemand Angst vor ihm haben. Da der Vernebler klein und leicht ist, kann meine Tochter ihn ohne Probleme selbst festhalten. Und wenn sie beim Inhalieren mal nicht stillsitzen mag, ist das auch kein Problem mehr: Der Inhalator kann nämlich auch im Sitzen, Liegen oder beim Spielen verwendet werden.

Leise Membran statt lautem Motor

Die meisten größeren Inhalationsgeräte arbeiten mit einem lauten Kompressor. Der OMRON „MicroAIR U100“ setzt stattdessen auf eine neuartige Membran-Technologie. Die macht ihn nicht nur leise, sondern sorgt auch dafür, dass eine höhere Dosis des Medikaments in die Lunge gelangt. Genau wie bei den großen Verneblern gibt es auch für den kompakten Inhalator Masken und Aufsätze in verschiedenen Größen. Darunter eine Schnullermaske für Babys und Kleinkinder, bei der der Dampf durch einen Schnuller den Rachenraum erreicht. Da steht mein einjähriger Sohn drauf.

Zwei Tipps zum Inhalieren:

Zum Schluss noch zwei kurze Tipps: Am besten startet ihr wirklich direkt zu Beginn der Erkältung mit dem Inhalieren und nachdem ihr einmal mit dem Kinderarzt darüber gesprochen habt. Wir konnten dadurch, wie gesagt, schon die ein oder andere Bronchitis abwehren.

Bei meinem kleinen Sohn hat dass Inhalieren außerdem am besten funktioniert, wenn er müde war oder sogar schon geschlafen hat. Dann ist es auch für euch entspannter, weil der Zwerg sich (im besten Fall) nicht wehrt. Bei größeren Kindern könnt ihr zum Beispiel ein Buch vorlesen – oder eben ein kurzes Lieblingsvideo anschalten. Hilft bei meiner Tochter immer.

Echte Mamas

Echte Mamas. Wir sind echt und ehrlich.

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