Meine Geheimwaffe bei Erkältungen – Inhalieren! Warum das so gut hilft, und wie es funktioniert:

Das erste Lebensjahr hatte ich uns schon glücklich gewähnt – abgesehen von einem normalen Schnupfen war meine Tochter immer gesund, meine anfällige Lunge hatte sie zum Glück nicht geerbt. Dann kam sie in die Kita – und los ging es. Plötzlich wurde jede Erkältung ruckzuck zur Bronchitis oder im schlimmsten Fall zur Lungenentzündung. Unser Kinderarzt verschrieb uns damals einen Inhalator von OMRON, der seitdem zu unserer Grundausstattung gehört. Inzwischen ist meine Tochter 3 ½ und leider häufig krank, und der Husten oft zäh. Wir inhalieren viel, da ich der festen Überzeugung bin, dass das Inhalieren schon oft Schlimmeres verhindert hat. Durch das Inhalieren gelangt das Medikament einfach in die unteren Atemwege – es wird in einem mikroskopisch feinen Nebel verwandelt der sich einfach einatmen lässt.

Jetzt konnte ich einen tragbaren Inhalator (OMRON MicroAir U100) testen, super, denn wenn man viel unterwegs ist und sich die Erkältung wochenlang zieht, ist es umständlich, große Geräte mit viel Kabel mit zu Oma zu transportieren.

Im Gegensatz zu dem Standgerät ist er so klein, dass er in jede Jackentasche passt. Der Vernebler ist kabellos und wird mit Batterien betrieben. Das finde ich extrem praktisch, und ich glaube, der „Micro Air U100“ wird uns auch in den nächsten Urlaub begleiten. Da kämpfen wir nämlich regelmäßig um jeden Zentimeter Stauraum im Auto.

Inhalieren (fast) ohne Geräusche

Neben der handlichen Größe gefallen mir besonders die Geräusche, die der der U100 macht – nämlich fast keine. Im Gegensatz zu den großen Inhalatoren ist der MicroAir U100 so leise, dass man außer einem Zischen wirklich nichts hört. Sehr angenehm! Findet übrigens auch meine Tochter, die zu ihrem „Peppa Pig“-Video, mit dem man sie beim Inhalieren bestechen muss um ruhig sitzen zu bleiben, jetzt endlich den Ton hören kann.

Inhalator

Der MicroAir U100 Inhalator funktioniert geräusch- und kabellos / Foto: ©Echte Mamas

Ich erinner‘ mich noch an früher, an ihre Angst vor dem lauten Inhalator, da haben wir uns nachts teilweise zwei Mal überlegt, ob sie inhalieren muss – denn danach war sie erst mal wach. Heute wenden wir das Gerät auch einfach an, während sie schläft.

Mittlerweile inhaliert auch unser kleiner Sohn regelmäßig. Er ist zwar nicht ganz so anfällig wie seine große Schwester, bloß: Wie kriegt man einen knapp 1 ½-Jährigen dazu, sich fünf bis zehn Minuten nicht zu bewegen, weil das Kabel des Inhalators nicht länger ist? Es gibt übrigens auch einen Schnuller-Aufsatz für das Inhalationsgerät, mit dem inhaliert werden kann, sodass es auch für Babys ganz problemlos ist. Aber ich will ihn nicht wieder an den Schnuller gewöhnen.

Deshalb benutzen wir den tragbaren OMRON MicroAir U100 fast immer bei meinem Sohn 

Dadurch, dass er ohne Kabel auskommt, haben die Kinder schon mal mehr Bewegungsfreiheit. Das heißt, sie können stehen, sitzen, liegen oder auch herumlaufen. Einziges kleines Problem: Man muss den Vernebler kurz kippen, bis das Gerät anfängt, die Salzlösung zu vernebeln, und das auch während der Inhalation immer mal wiederholen. Das heißt, man sollte ein Auge darauf haben, ob die Inhalation wirklich schon beendet ist, wenn kein Dampf mehr aus dem Gerät kommt, oder ob sie nur ins Stocken geraten ist.

Man kann das MicroAir U 100 Inhaliergerät in jeder Position verwenden / Foto: PR

Weil wir jetzt immer schon frühzeitig inhalieren, kommen unsere beiden Zwerge oft mit einer normalen Erkältung davon. Wenn es doch einmal schlimmer wird, mischen wir in Absprache mit dem Kinderarzt ein paar Tropfen eines Medikaments mit in die Salzlösung. Dann messe ich das Ganze vorher einmal ab, denn im Gegensatz zu den großen Inhalatoren hat der „MicroAir U100“ leider keine genaue Skala.

Inhalieren leicht gemacht – so geht’s:

Macht aber nichts, denn dafür ist die Benutzung ansonsten wirklich sehr einfach:

  1. Batterien einlegen.
  2. Medikamentenbehälter auf die Markierung setzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
  3. Medikamentenbehälter an beiden Seiten drücken, um ihn zu öffnen.
  4. Salzlösung bzw. Medikament einfüllen.
  5. Membranabdeckung auflegen.
  6. Deckel schließen, bis es klickt.
  7. Maskenadapter auf das Gerät setzen.
  8. Passende Maske auf den Adapter setzen.
  9. Gerät anschalten und leicht zur Seite neigen.
  10. Maske aufsetzen – los geht’s!
Omron Inhaliergerät

Das Omron MicroAirU100 Inhaliergerät (UVP 116,95 EUR) ist super handlich, geräusch- und kabellos. Inkludiert sind zwei Maskenaufsätze (für Kinder und Erwachsene). Zusätzlich gibt es auch einen Schnulleraufsatz für Babys.

Mein Fazit: Zum Inhalieren mit Kindern sehr praktisch

Wir haben den OMRON MicroAir U100 ausgiebig getestet, und inzwischen gehört er zur festen Ausstattung. Meine Tochter möchte am liebsten nur noch mit „dem neuen“ inhalieren, weil ihr die handliche Form und die leisen Geräusche so gut gefallen. Beim kleinen Bruder ist Inhalieren generell noch etwas schwierig, wird aber durch den kleinen Vernebler auch einfacher, weil er nicht an Kabel und Schläuche gebunden ist. Auch ich verwende mittlerweile den MicroAir am liebsten, weil wir ihn nutzen können, wenn ich mit den Kindern im Zimmer spiele oder nebenbei etwas Anderes erledige.

 

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

Alle Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.