Ist das Neurodermitis?

Unfassbar weich… Keine Mama wird je vergessen, wie zart die Haut eines Babys ist. Umso erschrockener ist man, wenn das Kleine auf einmal raue, trockene oder gerötete Hautpartien hat. Hat mein Kind eine Allergie, oder ist das nur ein Ausschlag? Oder vielleicht Neurodermitis? Diese Fragen stellen sich leider sehr viele Mamas, denn: Neurodermitis ist hierzulande die häufigste chronische Hautkrankheit. Und vor allem Babys und Kleinkinder sind immer öfter betroffen. Neurodermitis lässt sich nicht heilen, aber man kann zum Beispiel durch Ernährung und regelmäßige Hautpflege juckende Schübe verringern.

Wir haben Mamas gesprochen, die zu unserem Besser leben mit Neurodermitis-Event, mit persönlicher Sprechstunde und süßem Foto-Shooting, gekommen sind: Das hatten wir mit Unterstützung von Eucerin in einer Hautarztpraxis in Hamburg organisiert. Die Dermatologin Nora Hauptmann beriet Mamas und ihre Kinder. Hier erzählen euch drei Teilnehmerinnen, welche Sorgen sie hatten und was ihren Kindern hilft.

Schon als Paula neun Monate war, ahnte ich: Das sieht nach Neurodermitis aus …

„Wir waren im Strandurlaub. Als ich meine kleine Paula auszog, der Schock: der ganze Brust- und Halsbereich voller roter, handgroßer Flecken. Ich wurde selbst als Kind wegen meiner Neurodermitis oft gehänselt – es traf mich, dass ich es ihr wohl vererbt hatte“, erinnert sich Nadine.

„Auch ihre jüngere Schwester Lena hat es, sie bekam es ebenfalls schon als Baby, mit etwa einem Dreiviertel Jahr. Sie hat es so doll, dass ihre Haut vor allem an den Kniekehlen, Armbeugen, um Augen und Mund herum und sogar an den Füßen oft entzündet ist und meine Kleine furchtbar leidet. Im Sommer machen Hitze und Schweiß ihrer Haut zu schaffen. Im Winter ist es leider nicht besser: Dann ist ihre Haut noch trockener.

Was uns hilft: viel Pflege. Das ist für meine Töchter eigentlich die beste Therapie. Das heißt: morgens und abends cremen. Wir baden trotz Neurodermitis gerne und oft, dann immer ein Öl mit rein.

Beim Essen habe ich das Gefühl, dass Paula bei Tomaten wegen der Säure einen etwas geröteten Mund bekommt, Ansonsten will ich ans Thema Ernährung aber ganz unvoreingenommen rangehen. Ich selbst bin gegen so ziemlich alles allergisch (Nüsse, Zitrusfrüchte, Konservierungsstoffe, Farbstoffe…) – aber ich habe das Gefühl, je weniger ich mir darum einen Kopf mache, desto besser geht es mir. Meine Töchter sollen zu allem Zugang haben, was ihnen schmeckt. Und bis jetzt fahren wir ganz gut damit, sie haben zum Glück keine offensichtlichen Allergien.

Lena (3 Jahre) und Paula (5 Jahre) sind trotz ihrer Neurodermitis unglaublich fröhliche Mädchen.

Lena (3 Jahre) und Paula (5 Jahre) sind trotz ihrer Neurodermitis unglaublich fröhliche Mädchen. Foto: Nilay Pavlovic

Viel naschen, also Zucker, wirkt sich allerdings negativ auf ihre Haut aus. Und: Stress. Spät ins Bett gehen, aufwühlende Filme oder Kita-Situationen etc. Die Haut ist ein Spiegel der Seele, an dem Spruch ist was dran …

Wir haben lange eine Hydro-Cortison-Creme (speziell für Kinder, also relativ schwach) verwendet, zu der uns ein Arzt geraten hatte. Aber ich hatte ein ungutes Gefühl, ständig mit Cortison zu behandeln, das will wohl keine Mama. Die Ärztin Nora Hauptmann, bei der wir auf dem Echte Mamas-Event eine persönliche Sprechstunde bekommen haben, riet uns: Lieber einmal etwas Stärkeres, also kurzzeitig mit stärkerem Cortison behandeln und danach wieder ohne Cortison und mit Basispflege auskommen, als dauerhaft mit Cortison, wenn auch nur schwach, zu cremen.“

Ich bin so erleichtert!

„Oh Gott, was hat sie denn da, ist das ansteckend?“ Diese Frage hörte Danica, als ihre Tochter Ida plötzlich am Brust- und Halsbereich münzgroße, knallrote Flecken hatte. „Die Apothekerin mischte uns eine Salbe zusammen. Genützt hat das aber leider nichts, eine Stelle blieb. Auch an Händen und Füßen hat sie oft sehr trockene Haut.“ Mama Danica machte sich Sorgen und kam zu unserem Sprechstunden-Event in die Arzt-Praxis.

„Die Dermatologin Nora Hauptmann hat uns sehr geholfen, und zwar in zweifacher Hinsicht: Zum einen, weil sie uns sagte, dass es doch keine Neurodermitis ist. Idas Haut ist eben sehr sensibel, und meine Kleine sabbert einfach so viel, dass der Brustbereich gereizt ist. Außerdem hat sie darauf hingewiesen, dass in der angerührten Creme Konservierungsstoffe enthalten sind, darauf reagiert meine Kleine nicht gut. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall noch mehr darauf achten, dass in Cremes keine Konservierungsstoffe oder ätherischen Öle enthalten sind.

Mein Tipp an alle Mamas, deren Mäuse: Lieber einmal mehr zu einem Experten oder einer Experten gehen, der oder die aufs Thema Hautpflege spezialisiert ist!“

Die Neurodermitis ist weg – es hat sich verwachsen

Mit wenigen Monaten schon hatte Naila, die Tochter der Berliner Influencerin Eileena_Ley, Ekzeme am ganzen Körper. Ihre Mama versuchte sehr viel, um ihr zu helfen, teils leider mit wenig Erfolg (Heilwolle, Muttermilch, homöopathische Salben), und sie litt bei jedem Schub mit. Nach und nach merkte sie, worauf es bei ihrer Tochter ankommt: Gesunde, möglichst vegane Ernährung, Baumwoll-Kleidung statt Schurwolle, Bodys auf links tragen (damit die Nähte nicht kratzen) und die instabile Hautbarriere mit Cremes unterstützen.

 

 

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Werbung Viele hatten mich gefragt wie es Nailas Haut geht. Rückblick: sie hatte seitdem sie 3 Monate alt ist mit roten trockenen Hautstellen zu kämpfen. Es ging sogar soweit dass die stellen sich schlagartig ausgebreitet haben. Habe dazu auch ein ausführliches YouTube Video gedreht. * Heute war ich in Hamburg auf dem Event von @echtemamas und @eucerin_de und habe mir für euch ein paar Tipps von einer Hautärztin – alles rund ums Thema #neurodermitis geholt: ➡️ jetzt wo es in Richtung Herbst geht: achte auf keine allzu trockene Raumluft zb Wäsche aufhängen oder einen Raumbefeuchter besorgen ➡️ nicht allzu oft baden und danach die Haut gut pflegen ➡️ meide Lebensmittel mit Säure: Tomaten und Zitrusfrüchte ➡️ wenn Schübe kommen und du nicht weißt woher (Entwicklungssprung, äußere Einflüsse wie kratzende Kleidung oder Stress) mache einen Allergietest beim Hautarzt oder HNO ☝️ Das Cremen ist schlussendlich bei Neurodermitis oder empfindlicher Babyhaut das A und O. Mit Hilfe von den Eucerin-AtopiControl Produkten kann man zu Neurodermitis neigende Haut gut pflegen. Das Atopi Balsam ist hier ganz neu und nachhaltig: 40% weniger Plastik, 100% weniger Papier, auf pflanzlicher Basis zb Süßholzwurzel Extrakt, Nachtkerzensamenöl, Traubenkernöl, zieht schnell ein und vermindert die Schübe. #werbung #meinlebenmitneurodermitis #atopicontrol #neurodermitis #eucerin #empfindlichebabyhaut #mamablog #mamablogger_de

Ein Beitrag geteilt von YouTube: Eileena (@eileena_ley) am

Symptome von Neurodermitis

Bei welchen Anzeichen sollten wir zum Arzt gehen?

Neurodermitis von anderen Hautkrankheiten zu unterscheiden, ist für den Laien recht schwierig. Sie kann reichen von einer vorübergehenden, extrem trockenen Haut über ausgeprägten Juckreiz bis zu stark gereizten, knallroten und nässenden Partien. Trockene Haut kann wiederum lediglich ein Ekzem sein, aber auch Zeichen einer Allergie, Schuppenflechte – oder eben Neurodermitis.

Hautärztin Nora Hauptmann rät deshalb: Wenn ein Kind mehrere Tage lang oder immer wieder Hautprobleme hat und sich die Mama Sorgen macht, sollte sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, was dahinter steckt.“

Pflege-Tipps bei sehr trockener Haut oder Neurodermitis

Empfindliche Haut braucht besonders viel Pflege. Als Basispflege sollte das betroffene Baby oder Kind daher mindestens zwei Mal täglich eingecremt werden, auch in Phasen, in denen die Haut vermeintlich in Ordnung ist. Es gibt tolle Produkte, die auch schon für Babys geeignet sind: Zum Beispiel enthalten der Balsam und die Lotion der AtopiControl-Serie Omega-6-Fettsäuren, natürliches Nachtkerzensamenöl und Traubenkernöl. Das hilft, die natürliche Barrierefunktion der Haut zu stärken. Der Balsam zieht superschnell ein und hat jetzt eine neue, umweltfreundlichere Verpackung mit 40% weniger Plastik.

Der Balsam aus der AtopiControl-Reihe von Eucerin: jetzt mit nachhaltiger Verpackung.

Der Balsam aus der AtopiControl-Reihe von Eucerin: jetzt mit nachhaltiger Verpackung. Aktuell bekommt in der Apotheke den Affen Anton geschenkt, wenn ihr zwei AtopiControl-Produkte kauft. Foto: PR

In akuten Phasen, wenn der Juckreiz richtig schlimm ist, hilft Intensivpflege. Spezielle Cremes und Sprays beruhigen und kühlen die Haut und helfen dabei, den Teufelskreis aus Jucken und Kratzen zu unterbrechen. Generell gilt: Achtung vor Duftstoffen, sie reizen die Haut unnötig!

Übrigens: Im November gibt es eine tolle Aktion in teilnehmenden Apotheken. Beim Kauf von zwei AtopiControl-Produkten eurer Wahl bekommt ihr den kleinen Affen Anton geschenkt (seht ihr oben im Bild). Das niedliche Sigikid-Kuscheltier soll Kindern helfen, zu spielen und zu kuscheln statt zu kratzen. Denn Ablenkung und ganz viel Liebe sind das A und O für alle kleinen Patienten.

Wenn ihr mehr zum Thema Neurodermitis wissen wollt, hört euch unbedingt auch diese Folge unseres Echte Mamas-Podcasts an. Darin erzählt Aileen, eine Mama aus unserer Community, über die Auswirkungen der Hauterkrankung bei ihrem kleinen Maxi und Expertin Dr. Simone Presto gibt wertvolle Tipps für alle Betroffenen. Den Podcast hört ihr kostenlos auf Spotify, Apple Podcasts, Podigee und Deezer.

Vitesse Schleinig

Aus der Münchner Verlagswelt kam ich vor rund zehn Jahren in die Hamburger Online-Welt, wo ich seither texte, was die Tastatur hergibt. Das Leben mit meinem Mann und unserem 3-Jährigen nehme ich mit Humor, Liebe – und viel Yoga. Und ich bin überzeugt, dass aus willensstarken Kindern großartige Erwachsene werden. Ganz bestimmt!

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