Mama warnt: „Wenn Kinder auffallend durstig sind, ist das ein Alarmsignal!”

Als der kleine Maddox anfing, sehr viel Wasser zu trinken, dachte seine Mutter Courtney Moore, er sei durstig wegen der Hitze. Sie hatte keine Ahnung, dass es ein Zeichen für etwas anderes war.

Vor etwa zwei Wochen fing Courtneys 16 Monate alter Sohn Maddox an, nach ihrer Wasserflasche zu greifen und große Schlucke Wasser zu trinken. Sie war nicht überrascht – die Temperaturen in Sacramento, Kalifornien, hatten die 30-Grad-Marke überschritten. Also ging die Mama zunächst davon aus, dass der Kleine eben einfach wegen der Hitze besonders durstig sei.

Doch dann machte Maddox sich nachts plötzlich so stark in die Windeln, dass diese durchnässten. Courtney war alarmiert und vereinbart einen Termin beim Kinderarzt. Wenig später erhält sie eine unerwartete Diagnose: Ihr Sohn hat Typ-1-Diabetes und befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Courtney teilt ihre Geschichte, um andere Eltern zu warnen

„Der Arzt sagte am Telefon: ‚Sein Blutzuckerwert ist 684‘“, erzählt Mama Courtney gegenüber TODAY Parents. „Er erklärte mir, dass der Wert eigentlich bei 150 liegen sollte. Und ich dachte nur: Oh ja, das ist hoch!“ Weil sie selbst überhaupt nicht auf eine solche Diagnose vorbereitet war, möchte Courtney ihre Geschichte teilen, um andere Eltern zu warnen.

„Vertraut auf euer Bauchgefühl”, schreibt sie in einem Facebook-Beitrag. „Wenn ihr das Gefühl habt, dass etwas nicht stimmt, sprecht mit einem Kinderarzt. Sprecht mit einem Arzt und kümmert euch darum!”

Maddox hatte auffällig starken Durst

Sobald Maddox mobil wurde, schien er von Mamas Wasserflasche magisch angezogen zu werden. Sie sah nicht wirklich ein Problem darin, aber es kam ihr schon so vor, als würde er viel mehr trinken als normal. Doch erst durch das Durchnässen der Windeln machte sich Courtney ernsthaft Sorgen.

„Ich fragte in einem Beitrag nach Ratschlägen und ein paar Mütter empfahlen uns, einfach dickere Windeln zu nehmen”, erinnert sie sich. „Wir haben buchstäblich alles ausprobiert, jede Marke, die uns einfiel, und nichts hat funktioniert. Er wachte völlig durchnässt von seiner Pipi auf. Es war überall in seinem Bettchen. Es war einfach furchtbar.”

Courtney recherchiert im Netz und stößt auf eine Diagnose

Courtney suchte online nach Lösungen für Maddox‘ Windelproblem und ein Ergebnis tauchte bei ihrer Suche immer wieder auf: Typ-1-Diabetes, eine Autoimmunkrankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produzieren kann. Nach einer weiteren Nacht, in der seine Windel durchnässt war, entschied sie sich, einen Kinderarzt anzurufen, der ihr die Blutuntersuchung empfahl.

„Innerhalb einer Stunde nach der Blutuntersuchung bekamen wir einen Anruf aus dem Krankenhaus, sie sagten uns: ‚Sie müssen Maddox in die Notaufnahme bringen‘“, erzählt die Mama. Maddox litt zu diesem Zeitpunkt bereits an einer diabetischen Ketoazidose, einer potenziell tödlichen Komplikation bei unbehandeltem oder schlecht eingestelltem Diabetes. Das heißt, dass sein Stoffwechsel schon völlig entgleist war und eine Übersäuerung des Blutes vorlag.

Ärzte versuchen bleibende Schäden abzuwenden

Die Ärzte gaben dem Kleinen sofort Flüssigkeit, um ihn zu rehydrieren. Denn obwohl Menschen mit unbehandeltem Diabetes extremen Durst spüren und viel Wasser trinken, können sie austrocknen. Der Körper kann die Flüssigkeit einfach nicht richtig verarbeiten.

Seine Blutzuckerwerte waren so hoch, dass er hätte bleibende Schäden davon tragen können“, erklärt die Mama. „Das erste, was sie tun wollten, war, ihn aus der Gefahrenzone, der diabetischen Ketoazidose, herauszuholen.”

Mama Courtney besorgt, was die Diagnose für ihr Kind bedeutet

Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen ihr ganzes Leben lang Insulin nehmen. Courtney machte sich nach der Diagnose Sorgen, was das für ihr Kleinkind bedeuten würde. „Du denkst nie, dass dein Kind eine solche Diagnose treffen könnte. Als wir dann wussten, was Maddox fehlt, musste ich daran denken, dass er in der Grundschule damit umgehen muss und möglicherweise gehänselt wird.”

Aber momentan zählt für Courtney nur, dass sich ihr Sohn langsam erholt. Sie hofft darauf, dass er dann schnell lernt, mit seiner Krankheit zu leben.

Wir wünschen dem kleinen Mann weiterhin gute Besserung!

 

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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