Die schönsten neuseeländischen Jungennamen

Neuseeland ist für seine gastfreundlichen, weltoffenen Einwohner und seine idyllischen Landschaften bekannt. Neben den weitreichenden Naturkulissen finden sich im Land unterschiedliche Bevölkerungsgruppen – ein Grund, warum die in Neuseeland beliebten Vornamen so vielseitig sind.

Etwa 15 Prozent der Bevölkerung gehören zu den Maori, den neuseeländischen Ureinwohnern, die hier schon lange lebten, bevor Europäer das Land besiedelten. Neuseeländische Jungennamen können also sowohl englischsprachiger Abstammung sein als auch der Tradition der Maori entstammen. Wir stellen die hier die schönsten Jungennamen des Landes vor.

Neuseeländische Jungennamen der Maori und der Europäer

Wie in anderen Sprachen auch kannst du dich bei neuseeländischen Jungennamen zwischen traditionellen Varianten und modernen Formen entscheiden.

Zu allererst wurde Neuseeland von Polynesiern besiedelt, deren Nachkommen die Kultur der Maori begründeten. Man geht davon aus, dass dies ca. 400 n. Chr. geschah. Die Vornamen, die aus der Sprache der Maori stammen, sind also sehr alt. Ihr hübscher Klang und ihre schönen Bedeutungen können ebenfalls überzeugen.

Beachte dabei aber: Hast du selbst keine engeren Verbindungen zu den Maori, kann es zu Schwierigkeiten bei der Namensvergabe kommen, Stichwort: kulturelle Aneignung. Für ein wenig Inspiration dürfen die ur-neuseeländischen Jungennamen aber natürlich dennoch sorgen.

Im Jahr 1642 landete schließlich der erste, europäische Seefahrer in Person des Holländers Abel Janszoon Tasman auf Neuseeland. Über 100 Jahre später kam dann die Crew rund um James Cook hinzu. So hielt die englische Sprache auf Neuseeland Einzug, und mit ihr die englischstämmigen Vornamen, die hier bis heute sehr verbreitet sind.

Wir freuen uns in jedem Fall, dir hier eine Auswahl unserer Favoriten unter den neuseeländischen Jungennamen zu präsentieren.

Übrigens – bei uns findest du natürlich auch neuseeländische Mädchennamen.

Neuseeländische Jungennamen und ihre Bedeutung

Anaru

Bei Anaru handelt es sich um einen Vornamen der Maori. Er bedeutet „der Männliche“ und leitet sich vermutlich vom griechischen Jungennamen Andreas ab.

Carter

Dieser in Neuseeland beliebte Jungenname stammt von einem alten Familiennamen ab, den jemand trägt, der ein „Fuhrwerk“ fährt. Auch in Deutschland wird dieser Jungenname immer beliebter.

Charlie

Die Verniedlichungsform von Charles klingt sehr süß. Mit Charlie entscheidest du dich für einen fröhlich klingenden Jungennamen, der so viel wie „Mann“ bedeutet – und für einen Namen, der in neuseeländischen Krankenhäusern sehr oft auf den Geburtsurkunden landet.

Cooper

Bei Cooper handelt es sich ursprünglich ebenfalls um einen Familiennamen. Er ist auf das mittelalterliche Handwerk der Fass- und Bottich-Hersteller zurückzuführen. Bis heute haben sich diese beiden Wörter daher als Bedeutungen etabliert.

George

Bevorzugst du das ländliche Leben mit all seinen Facetten oder hast sogar eine bäuerliche Herkunft? Dann könnte dieser Name sehr gut passen. Aus der altgriechischen Sprache abgeleitet, bedeutet George „Landarbeiter“ oder auch „der Bauer“.

Hunter

Dieser Vorname eignet sich besonders gut für alle, die einen Bezug zum Wald oder zur Jagd haben. Der in  Neuseeland sehr gebräuchliche Jungenname bedeutet nämlich nichts anderes als „Jäger“.

Ira

Einfach nur „leben“: Das sagt der fremdartige Jungenname Ira aus, der aus der Sprache der Maori kommt.

Jack

Mit dem Vornamen Jack verbinden viele Filmbegeisterte auf Anhieb große Abenteuer, schließlich begeisterte Captain Jack Sparrow ein Millionenpublikum in „Fluch der Karibik“. Auch abseits der Karibik wird der englische Jungenname als Variante von Johannes gerne vergeben. Daher lautet die Übersetzung auch wie bei Johannes „Gott ist gnädig“.

James

Neuseeländische Jungennamen beginnen oft mit einem J – so auch dieser. Bei James denken wir als allererstes an guten englischen Tee und einen höflichen Butler. Tatsächlich handelt es sich dabei ursprünglich um einen hebräischen Jungennamen, der neben „Gott möge schützen“ auch „Fersenhalter“ bedeutet.

John

Eine weitere Kurzform von Johannis, die sich zu einem eigenständigen Vornamen entwickelte. John kannst du mit „Gott ist gnädig“ oder „Gott ist gütig“ deuten.

Joshua

Den Vornamen Joshua kannst du ebenfalls vom hebräischen Wort „Jahwe“ („Gott“) ableiten. Die vollständige Übersetzung von Joshua lautet „Gott hilft“.

Lachlan

Dieser ursprünglich schottische Jungenname passt ideal zu kleinen Seemännern. Seine Bedeutungen „Seeland“ und „der aus dem Land der Seen und Fjorde“ lassen sich auch auf die Bezeichnung der Schotten für Menschen aus Norwegen zurückführen.

Leo

Als Kurzform von Leonhard oder Leopold hat sich Leo weltweit – und vor allem auch in Neuseeland – als immerwährender Klassiker etabliert. Seine Deutungen: „der Kühne“, „der Tapfere“ oder „der Löwenstarke“.

Liam

Mit Liam bekommt dein Sohn einen starken Vornamen aus England und Irland und die Bedeutungen „Willensstarker“ oder auch „entschlossener Beschützer“ mit auf den Weg.

Lucas

Lucas kommt in englischsprachigen Ländern genau wie hierzulande häufig vor. Da sich der Vorname aus dem Altgriechischen „leucos“ ableitet, ist der Namensträger ein „Lichtbringer“ oder ein „bei Tageslicht Geborener“.

Matiu

Dieser Maori-Name leitet sich von Matthias ab und bedeutet „Geschenk Gottes“.

Maui

Dieser Vorname ist perfekt für temperamentvolle Jungen, die „Feuer“ haben. Auf Hawaii deuten die Bewohner diesen Vornamen mit „Gott des Feuers“, während ihn die Maori mit „Zauberei“ übersetzen.

Nikau

Vom Klang her erinnert dieser Vorname an den beliebten Niklas. Doch Nikau hat eine andere Bedeutung, denn er steht für eine besondere Palme, wie sie in Neuseeland zu finden ist.

Noah

Noah kommt aus dem Hebräischen und ist uns weltweit dank der Bibel bekannt. Unvergessen ist selbst für Atheisten das Alte Testament mit dem Buch Genesis, in dem von der Sintflut und der Arche Noah erzählt wird. Deuten kannst du den hierzulande und in Neuseeland beliebten Vornamen mit „der Tröstende“ oder „der Beruhigende“.

Oliver

Einst gelangte der althochdeutsche Vorname über Frankreich nach England und ist dort sehr populär geworden. So verwundert es nicht, dass der in englischsprachigen Ländern beliebte Oliver auch nach Neuseeland überschwappte. Übersetzen kannst du Oliver nicht nur mit „der Ölbaum-Pflanzer“, sondern auch mit „der Friedliche“ oder der „Hoffnungverbreitende“.

Wie gefallen dir neuseeländische Jungennamen?

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Ilona Utzig

Ich bin Rheinländerin, lebe aber seit vielen Jahren im Hamburger Exil. Mit meiner Tochter wage ich gerade spannende Expeditionen ins Teenager-Reich, immer mit ausreichend Humor im Gepäck. Wenn mein Geduldsfaden doch mal reißt, halte ich mich am liebsten in Küstennähe auf, je weiter nördlich, desto besser.

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