Wie ich bei REWE einkaufte und ganz nebenbei für mehr inklusive Spielplätze sorgte

Freitagnachmittag, kurz vor vier. Gerade noch rechtzeitig schlüpfe ich durch die Tür der Kita, die Erzieherin wartet schon mit meinem Sohn. Moritz steht in seinem Gruppenraum am Fenster, direkt neben dem großen lachenden Igel, den die ganze Gruppe zur Herbstzeit bunt bemalt hat. Als er mich sieht, läuft er auf mich zu. “Mama, Mama”, ruft er. Der Dreijährige freut sich riesig, mich zu sehen. 

Wir umarmen uns, ich streichel ihm über den Rücken. dann hebe ich ihn auf die Bank und ziehe ihn an. “Wir fahren jetzt noch kurz zu REWE zum Einkaufen, mein Schatz. Dann kannst du im Einkaufswagen fahren.” Mein Sohn schaut mich müde an. Aber er kommt mit. Er liebt es über alles, im Einkaufswagen zu sitzen. 

Auf zum Supermarkt

Wir setzen uns ins Auto, fünf Minuten dauert die Fahrt von der Kita zum REWE. Der Parkplatz ist völlig überfüllt. Unser REWE ist ein sehr beliebter Supermarkt. Hier gibt es einfach alles. Ich fahre die Reihen von Autos entlang und entdecke tatsächlich einen Parkplatz, nicht weit vom Eingang entfernt. Ich parke und mache den Motor aus. Dann krame ich in meiner Handtasche nach dem REWE-Prospekt.

Ich erinnere mich daran, dass REWE und Procter & Gamble (P&G) gemeinsam mit der Aktion Mensch die tolle Aktion „Stück zum Glück“ veranstalten: Für jedes Produkt, dass ich bei REWE von der Marke P&G kaufe, landet automatisch 0,01 Cent im Spendentopf. Das Spendengeld wird für den Bau von inklusiven Spielplätzen in ganz Deutschland genutzt. Eine Million Euro sollen so zusammenkommen, 18 Spielplätze wurden bereits gebaut, vier weitere werden demnächst eröffnet. Diese Aktion möchte ich gern unterstützen. Denn auf inklusiven Spielplätzen können alle Kinder, egal ob mit oder ohne Behinderung, gemeinsam spielen und Spaß haben.

inklusiver Spielplatz wird eröffnet

Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, dann ist das gelungene Inklusion.

Ich denke an strahlende Kinderaugen. An Eltern, die es ihren Kindern durch diese Spielplätze ermöglichen, mit dabei zu sein. Ein Teil der Gesellschaft zu sein.

Und vor allem denke ich an Nina, die Tochter von Moritz` ehemaliger Tagesmutter. Nina kam mit dem Down Syndrom auf die Welt. Sie liebt es, sich zu bewegen, zu spielen. Vor allem mit anderen Kindern. Aber auf dem Spielplatz um die Ecke ist es für sie oft schwer, mit dabei zu sein. Ihre Füße verfehlen die Stufen, die sie zur Rutsche hinaufklettern muss. Und auf dem glatten Boden der Rampe zum Klettergerüst rutscht sie immer wieder aus. Wie glücklich sie wäre, wenn sie auf dem Spielplatz mit anderen Kindern zusammen sein könnte, ohne dass es für sie gefährlich wird.

Ich schaue nach, welche Produkte zu P&G gehören. Zum ersten Mal fällt mir auf, wie viele es sind. Insgesamt sind es mehr als 60 Marken: Pampers, die ich für Moritz immer kaufe, weil die auch nachts nicht auslaufen. Auch Produkte von Always, Gilette und Lenor nutze ich regelmäßig.

Ich freue mich. Denn offenbar habe ich sogar schon Gutes getan, ohne es zu merken. 

Ich schiebe mit Moritz durch die Reihen, dann laufe ich das Regal mit den Rasierern entlang. Schon seit Jahren benutze ich die Nassrasierer von Gillette Venus. Ein paar Regale weiter fängt mein Kind langsam an zu quängeln. “Mama, ich will ein Eis”, nörgelt es aus dem Einkaufswagen. Moritz, der sich bisher noch interessiert im Supermarkt umgeschaut hat, macht sich nun bemerkbar. 

Pampers als Ablenkung

Ich lege ihm behutsam die Packung Pampers auf den Schoß. “Schau mal, mein Schatz”, sage ich. “Die lustigen Bilder auf der Windel.” Moritz schaut interessiert. Aber lange lässt er sich sicher nicht ablenken.

Dann packe ich noch eine Familienpackung Ariel in den Einkaufswagen. Waschmittel kann man mit kleinem Kind nie genug haben. “Eis, Mama. Ich will ein Eis”, quengelt es nun immer lauter aus dem Einkaufswagen. 

Schnell schiebe ich mit Moritz Richtung Kasse. Er sucht sich sein Lieblingseis aus, dann bezahle ich und gehe mit einem guten Gefühl und vollen Einkaufstaschen zum Auto. Heute habe ich ein paar Cent für den Bau inklusiver Spielplätze gespendet und viele Produkte gekauft, die für mich und meine Familie nützlich sind. Was für ein gutes Gefühl. 

Auch du kannst helfen!

Gehe in den nächsten REWE-Markt und kaufe dort die Produkte von P&G.

Beim Kauf dieser P&G Produkte geht automatisch ein Cent pro Produkt an die Aktion „Stück zum Glück“

Beim Kauf dieser P&G Produkte geht automatisch ein Cent pro Produkt an die Aktion „Stück zum Glück“

Denn mit jedem Kauf eines P&G Produkts seit Aktionsstart am 30. April 2018 unterstützen Procter & Gamble und REWE die Aktion Mensch bei der Errichtung von inklusiven Spielplätzen in Deutschland mit 0,01 Cent bis zum Erreichen der Spendensumme von einer Million Euro.

Sarah Wiedenhoeft

Hamburger Deern, Journalistin, Mutter eines Sohnes. Immer auf der Suche nach besonderen Menschen und dankbar, ihre Geschichten zu erzählen.

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