Kniffeliger Kinder-Spaß: Das passende Puzzle für jedes Alter

Kaum ein Spielzeug begleitet Kinder so lange wie Puzzles. (Und einige sind auch als Erwachsene noch begeisterte Puzzler!) Die Aufgabe, aus den vielen bunten Teilen ein tolles Bild zu erschaffen, weckt den Ehrgeiz und macht so viel Spaß, dass die Zeit einfach verfliegt. Darüber hinaus hat Puzzeln aber noch viele weitere Vorteile für Kinder, die ihnen selbst nicht bewusst sind, uns Eltern aber wichtig: Denn Puzzeln ist super für die Feinmotorik und die Hand-Augen-Koordination,  es übt Konzentration und Geduld. Es lehrt Kindern, wie sie Probleme lösen können. Es trainiert das Erinnerungsvermögen, das Durchhaltevermögen und die Frustrationstoleranz. Damit all das aber auch gut funktioniert und die lieben Kleinen auch Lust haben, sich länger mit dem Puzzle zu beschäftigen, ist es wichtig, das jeweils passende Puzzle fürs Kind auszuwählen. Passend heißt hier in erster Linie altersgerecht! Aber: Welche Kinder-Puzzle sind denn für welches Alter geeignet? Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen.

Aber vorab einmal: Ab wann können Kinder denn überhaupt puzzeln?

Tatsächlich haben viele Kinder sehr früh Freude daran, die bunten Bilder zusammenzusetzen. Theoretisch sind ganz einfache Puzzles (mehr dazu weiter unten) schon für die Kleinsten geeignet, die um und bei einem Jahr alt sind.

Neben dem Interesse an den Teilchen benötigt das Kind noch folgende Eigenschaften:

  1. Es sollte Gegenstände bewusst greifen können.
  2. Es sollte den Pinzettengriff beherrschen.
  3. Es sollte Formen und Farben unterscheiden können – du solltest zumindest das Gefühl haben, dass dein Kind es kann.

Natürlich gibt es aber auch einfach Kinder, die so gar keine Lust aufs puzzeln haben – klar, Geschmäcker sind eben auch hier ganz verschieden. Man kann einfach mal entspannt ein Puzzle anbieten und schauen, was passiert 😉

🧩 1-2 Jahre: Die besten Puzzles für die Allerkleinsten

Für kleine Puzzle-Rookies eignen sich einfache, stabile Holzpuzzles mit wenigen, großen Teilen. Super ist auch ein Rahmen, der die Teile an ihrem Platz hält und vielleicht sogar die Formen ein wenig verrät.

An zwei Jahren darf es schon mal ein bisschen kniffeliger werden! In der Regel können Kinder jetzt Puzzles mit acht bis zehn Teilen mit ein wenig Übung gut zusammenlegen.

Extra-Tipp: Bei meiner Tochter kamen die „My first Puzzles“ von Ravensburger (ab etwa 2 Jahren) super an, als sie so klein war!

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Töchterleins Lieblings-Puzzle
Supersüß und ganz schön kniffelig, für alle ab 2 Jahre

🧩 3-5 Jahre: So sollten Kinder-Puzzles im Kita-Alter aussehen

Klar, die kleinen Großen haben sich schon wieder extrem weiterentwickelt und können schon mehr. Was sie allerdings noch nicht können: Ein Puzzle strategisch zu legen. Sie testen einfach relativ wild aus, welche Teile zusammenpassen (jepp, das fordert beim Zuschauen oft ganz schön viel Geduld von uns). Daher sollten die Spiele immer noch nicht allzu viele Teile haben. Wie viele genau, das hängt stark vom Kind ab. Genauer gesagt, von seiner Geduld. Testet es seelenruhig immer weiter, bis es das richtige Teil hat? Dann ist es eher ein(e) geduldige(r) Vertreter(in) und verträgt ein paar mehr Puzzleteile als kleine Unruhegeister.

Eine Faustregel:

Für Dreiährige ist ein einfaches Holzpuzzle mit bis zu zehn Teilen gut geeignet.

Für Vierjährige sind oft schon Puzzles mit bis zu 30 Teilen gut geeignet – das Motiv sollte dann aber einfach und klar und nicht zu detailreich sein.

Fünfjährige können dagegen oft schon mit komplexeren Motiven umgehen, die Teilchen-Empfehlung bleibt gleich. Experten raten: Ab jetzt wird noch lieber gepuzzelt, wenn das Motiv genau dem Geschmack des Kindes entspricht.

Extra-Tipp: Von KOSMOS gibt es tolle „Wissenspuzzles“ (ab etwa 5 Jahren) , die neben dem Legespaß mit Suchaufgaben, Spielideen und einer Lese-Geschichte ganz viel Wissen zu einem Thema vermitteln.

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Mehr als „nur“ ein Puzzle
Geschichte, Wimmelbild & Rätsel in einem.

🧩 6-8 Jahre: So puzzeln Schulkinder

Jetzt wird das Motiv des Puzzles noch wichtiger – Schulkinder vertiefen ihre Interessen und haben deutlich mehr Lust auf ein Puzzle, dessen Motiv ihrem Hobby entspricht.

Grundschüler gehen allmählich ganz analytisch und systematisch beim Puzzeln vor. Sie können die Teile bewusst in Rand- und Innenteile vorsortieren, und dann jeweils noch nach Farben und Formen.

So können Sechsjährige häufig auch Puzzles mit bis zu 100 Teilen legen. Mit jedem Geburtstag kann die Anzahl der Teile dann theoretisch erhöht werden, bis zu 250 Teilen. Dann sollte das Puzzle aber möglichst detailreich sein, damit sich die Teile gut unterscheiden.

Extra-Tipp: Richtig coole Motive gibt es u.a. bei den Puzzles von Schmidt Spiele.

Grusel-Wusel
Das Monster-Puzzle (ab etwa 8 Jahren hat als tolles Extra einen „Glow-in-the-Dark-Effekt

🧩 9-12 Jahre: Für die großen Kinder werden Puzzles richtig kniffelig

Okay, wow: Jetzt können viele Kinder schon Puzzles mit bis zu 500 Teilen legen! Und: Auch ungewöhnliche Formen oder dreidimensionale Puzzles können in diesem Alter bewältigt werden.

Extra-Tipp: Heye bietet viele lustige Puzzles mit 500 Teilen an, die „den Großen“ gut gefallen.

Konzentration, bitte!
Mit dem lustigen Puzzle ist man schon eine Weile beschäftigt – und kommt in Reisestimmung.

Seid ihr und eure Kinder auch Puzzle-Fans?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt!

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Puzzles: Top oder Flop?x

Ganz wichtig ist natürlich, dass es sich hier um absolute Durchschnittsangaben handelt! Wenn dein Kind „mehr“ oder „weniger“ kann, ist das völlig normal.

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Laura Dieckmann
Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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