Ab wann kann mein Baby Nudeln essen? Leckere Rezeptideen

Es geht doch einfach nichts über eine leckere Pasta! Auch das Baby mag Nudeln oftmals schon ziemlich gerne. Doch sind die tatsächlich schon für so kleine Genießer geeignet? Ab wann dürfen Babys eigentlich Nudeln essen und welche Rezepte sind für den Anfang besonders gut? Hier bekommst du alle Infos:

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sobald dein Baby mit der Beikost startet, können auch Nudeln auf dem Speiseplan stehen.
  • Besonders gut eignen sich für Babys Nudeln wie Penne, Spirelli oder Rigatoni. Diese können die Kleinen besser greifen.
  • Vollkornnudeln sind oft besser verträglich und enthalten viele Nährstoffe.
  • Da Salz für Babys tabu ist, solltest du Nudeln nicht in Salzwasser kochen.
  • Auch Spaghetti können Babys schon essen – schneide diese aber vor dem Verzehr möglichst klein.

2. Ab wann darf mein Baby Nudeln essen?

Mit dem Start der Beikost dürfen Babys schon Nudeln essen – also mit rund sechs Monaten. Wichtig ist hierbei jedoch, dass dein Würmchen die Reifezeichen für Beikost anzeigt. Ist das der Fall, steht der ersten Pasta fast nichts mehr im Weg. Tipp: Lass die Nudeln gut abkühlen. Dadurch werden diese klebriger und lassen sich super greifen, ohne dabei aus der kleinen Kinderhand zu flutschen.

3. Welche Nudeln sind für mein Baby geeignet?

Besonders gut sind für Babys und Kleinkinder Spirelli, Penne sowie Rigatoni aus Hartweizengrieß geeignet. Diese Nudelformen können die Kleinen oft problemlos mit der vollen Faust greifen und somit sehr gut alleine halten. Für die Verwendung in Babybrei sind aber natürlich sämtliche Nudelarten unproblematisch (schließlich werden diese sowieso püriert).

Übrigens: Auch wenn dein Baby in den ersten neun Monaten möglichst keine Eier essen sollte, spricht nichts dagegen, wenn es schon vorher eine kleine Menge Eiernudeln probiert.

Warum sind Vollkornnudeln für Babys eher zu empfehlen?

Vollkornnudeln (oder auch Nudeln aus Dinkel) sind für die Kleinen oftmals zu empfehlen, da diese in der Regel besser vertragen werden als klassische Pasta aus Weizen. Zudem besitzen Vollkornnudeln zahlreiche wertvolle Nährstoffe, Ballaststoffe sowie Mineralien – eben alle Bestandteile aus dem vollen Korn. Und: Vollkornnudeln machen länger satt!

4. Kann ich meinem Baby Nudeln in den Brei geben?

Klar! Den Brei für dein Baby kannst du ganz ohne Probleme mit ein paar Nudeln verfeinern. Dafür empfehlen wir vor allem kleine Nudeln – wie Buchstaben- oder Sternchennudeln. Oft können die Kleinen mit rund acht Monaten schon etwas kauen, wodurch auch eine gröbere Breikonsistenz mit anderen Nudelformen möglich ist.

5. Und wie sieht es mit Baby-led Weaning aus?

Wenn du auf Babybrei verzichten und deinem Baby stattdessen Fingerfood anbieten möchtest, sind Nudeln perfekt. Denn sie sind weich, lassen sich gut greifen und einfach kauen bzw. sogar ohne Zähnchen im Mund zerdrücken. Am besten geeignet für Baby-led Weaning (BLW)sind Spirelli, Fusili, Rigatoni oder auch Farfalle. Durch ihre Form kann dein Baby sie gut greifen und in den Mund stecken.

6. Sind Spaghetti fürs Baby schon erlaubt?

Grundsätzlich sind für dein Baby auch Spaghetti kein Problem. Allerdings empfehlen wir, diese erst anzubieten, wenn dein Schatz bereits relativ sicher mit Löffel und/oder Gabel essen kann. Um ein Verschlucken durch die langen Nudelfäden zu verhindern, solltest du die Spaghetti vor dem Servieren nämlich möglichst klein schneiden.

7. Darf ich die Nudeln für mein Baby in Salzwasser kochen?

Nein, lieber nicht! Salz ist gerade für Babys noch nicht geeignet und deshalb solltest du Nudeln nur in Wasser kochen. Im ersten Lebensjahr sollte dein Würmchen maximal ein Gramm Salz pro Tag essen. Da dies schnell durch Brot, Frischkäse & Co. erreicht ist, solltest du auf zusätzliches Salz idealerweise verzichten.

8. Einfache Rezepte mit Nudeln fürs Baby

Nudelgerichte schmecken nicht nur unheimlich gut – sie sind auch fix gezaubert. Ob zum Mittag oder als Abendessen: Über diese drei Rezepte freuen sich große und kleine Feinschmecker.

1. Rezept: Nudeln mit Gemüsesoße

Gesund, schnell und lecker: Das Rezept für Nudeln mit Gemüsesoße von breirezept.de schmeckt nicht nur dem Baby, sondern der ganzen Familie.

Wichtige Zutaten:

  • 200 g Vollkornnudeln
  • drei Möhren
  • eine Zucchini
  • eine Dose geschälte Tomaten
  • etwas Öl

Und so geht das Rezept:

  1. Bereite die Nudeln laut Packungsanleitung zu.
  2. Jetzt wäschst und schälst du die Möhren sowie die Zucchini und schneidest alles in kleine Stücke.
  3. In einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  4. Sobald das Gemüse bissfest ist, die Tomaten dazugeben und alles nochmal kurz aufkochen lassen.
  5. Anschließend mit einem Pürierstab zu einer feinen Soße mixen.
  6. Nun nimmst du eine Tasse voll Nudeln und gibst etwa zwei Tassen Soße dazu.
  7. Alles mit einem Pürierstab zu einem Babybrei pürieren.
  8. Zum Schluss noch einen Teelöffel Rapsöl unterrühren.
  9. Für die restliche Familie kannst du die Soße einfach über die Nudeln geben und mit etwas Parmesan verfeinern.

2. Rezept: Pasta mit Babypesto

Das Pesto für die Pasta von breifreibaby.de wird ohne Salz zubereitet und kann bereits ab Beikoststart gegessen werden.

Das brauchst du dafür:

  • zwei Knoblauchzehen
  • 250 g Tomaten
  • zwei rote Paprika
  • 250 g Walnüsse
  • drei Esslöffel Olivenöl
  • 350 g Nudeln
  • zwei Esslöffel Tomatenmark
  • 60 g Mini-Mozzarella

So wird das Pesto gemacht:

  1. Die Knoblauchzehen schälen und in eine Auflaufform geben.
  2. Jetzt wäschst du die Tomaten, halbierst diese und gibst sie ebenfalls in die Form.
  3. Paprika waschen, vierteln, entkernen und mit der Haut nach oben dazulegen.
  4. Das Gemüse mit Öl beträufeln und bei 180 °C (Ober-/ Unterhitze) rund 30 Minuten backen.
  5. In der Zwischenzeit die Nudeln laut Packungsanleitung zubereiten.
  6. Nach dem Backen die Haut von der Paprika abziehen.
  7. Gib den Inhalt der Auflaufform in eine Schale, Walnüsse dazu und alles fein pürieren.
  8. Zusammen mit den Nudeln und dem Mini-Mozzarella servieren.

3. Rezept: Nudeln mit roter Thunfischsoße

Mmmhhh … die Pasta mit roter Thunfischsoße von breifreibaby.de ist einfach so lecker und schnell gemacht.

Diese Zutaten benötigst du:

  • 50 ml Olivenöl
  • eine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • drei Esslöffel Tomatenmark
  • zwei Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
  • einen Teelöffel Paprikapulver
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 150 ml Wasser
  • zwei Rote Bete Knollen
  • einen halben Apfel
  • ein Lorbeerblatt
  • etwas salzfreie Gemüsebrühe
  • zwei Dosen Thunfisch (im eigenen Saft)
  • eine Zucchini
  • 100 g Crème fraîche
  • 600 g Nudeln

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel sowie die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark, Kräuter und Paprikapulver anbraten.
  3. Jetzt die Rote Beete schälen und grob reiben.
  4. Den Apfel waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  5. In die Pfanne nun Tomaten, Rote Beete, Lorbeerblatt und etwas Gemüsebrühe geben. Alles für 30 Minuten köcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Nudeln laut Packungsanleitung zubereiten.
  7. Jetzt noch die Zucchini waschen, putzen und grob reiben.
  8. Den Thunfisch abgießen und mit der Zucchini sowie Crème fraîche unterrühren.
  9. Mit einem Pürierstab alles fein mixen. Fertig!

 

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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