Breifrei: 9 praktische Tipps für den Baby-led Weaning-Alltag

Macht Baby-led Weaning, haben sie gesagt. Es macht so viel Spaß, haben sie gesagt. Es ist so toll für dein Kind, haben sie gesagt.

Es macht so viel Dreck und Wäsche, haben sie nicht gesagt….

Unter Baby-led Weaning (kurz auch BLW) versteht man die schrittweise Umstellung von Milch zu fester Nahrung – und zwar in dem Tempo, das dein Kind vorgibt. Die Idee: Das Baby füttert sich selbst, statt Brei gibt es Fingerfood, das babygerecht zubereitet wird.

Die britische „Breifrei“-Ernährungsweise ist voll im Trend und gleichzeitig umstritten. Kritiker befürchten, dass Kind bekomme nicht genug zu essen, wenn es beim Essen keine Unterstützung bekommt und sich alles selbst aussuchen darf.

Ich selbst habe Baby-led Weaning ausprobiert. Hier ein paar Dinge, auf die du dabei achten solltest:

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (Kostenloser Download)

Das M in Mama steht für müde ? Das andere M auch ?

Damit schlaflose Nächte der Vergangenheit angehören und du voller Energie durch den Tag gehst!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte deine kostenlosen Schlaftipps sofort via E-Mail:

Wir schicken dir in regelmäßigen Abständen E-Mails mit spannenden neuen Artikeln, Neuigkeiten aus unserer Community und Updates von Echte Mamas.  Mit dem Absenden deiner Daten abonnierst du unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter und akzeptierst unsere Datenschutzerklärung.


schlaftipps cover

Nimm einen Teller mit Saugnapf oder überhaupt keinen

Es gibt unglaublich niedliche Baby-Teller: Mit Enten und Raketen, rosarot, blau, gelb, mit Herzchen und Sternchen. Kauf sie nicht! Sie werden auf dem Boden landen, bevor du auch nur „Guten Appetit“ gesagt hast, und auch die härtesten Baby-Teller können zerbrechen. Wenn es unbedingt sein muss, du dein Kind ganz schnell mit dem Arm erreichen kannst und es  nicht so stark ist wie meines, dann nimm einen Teller mit Saugnapf. Aber ganz ehrlich: Vom Tisch essen ist vollkommen ok – vollgeschmiert wird er sowieso.

Kühle den Saugnapf-Teller vorab im Kühlschrank

Wenn du die (heiße) Mahlzeit auf den gekühlten Teller stellst, können alle gleichzeitig essen, ohne dass sich dein Baby den Mund verbrennt. Aber auf jeden Fall vorher nochmal probieren, ob die Temperatur stimmt!

Ein Auffang-Lätzchen ist nicht die bekloppteste Idee

Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich mich mit Passion über die Lätzchen lustig gemacht, die so aussehen, als wäre an ihrem unteren Ende eine Dachrinne angebracht. Inzwischen weiß ich: Sie sind praktisch. Schließlich fallen den Babys ziemlich viele kleinere Essensstückchen wieder aus dem Mund oder der Faust. Die kann man vom Hochstuhl oder Boden sammeln, um sie nochmal anzubieten (natürlich in derselben Mahlzeit), oder man benutzt so ein Lätzchen und muss sich nicht mehr so oft bücken.

Schmecken immer: Muffins, Muffins, Muffins

Der einzige Tipp von mir, der sich konkret ums Essen dreht, schließlich gibt es dafür ErnährungsberaterInnen und WissenschaftlerInnen, die das besser können. Aber wirklich: Muffins sind auch für Kinder genial. Man kann sie süß oder herzhaft eigentlich immer essen – ob zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendbrot, als Snack oder unterwegs. Und sie schmecken der ganzen Familie.

Wische den Tisch gleich ab

So schwer es auch manchmal fällt, wenn du gleich nach dem Essen mit dem Schwammtuch drüber gehst, geht es noch leicht. Eine Stunde später ist meistens schon alles angekrustet und du darfst mit den Fingernägeln schubbern. Das macht nicht so viel Spaß.

Besorg‘ dir einen billigen, bunten Teppich. Oder besser zwei.

Ist der Boden um den Essplatz herum und vor allem unter dem Baby-Sitzplatz abgedeckt, ist das Saubermachen entspannter. Manche meinen, alte Zeitungen auszulegen sei sinnvoll. Das muss dann aber vor jeder Mahlzeit geschehen und die müssen ja auch gleich danach wieder weg, damit das Kind sie nicht auch in den Mund steckt. Als praktisch hat sich hingegen ein billiger Teppich erwiesen. Wenn er schön bunt ist, fallen auch die vielen Essensflecken und -reste nicht so auf. Hat man zwei, kann man wechseln während einer in der Wäache ist. Alternative: siehe folgender Tipp.

Suche dir auf einem Dachboden/Flohmarkt einen alten Staubsauger mit Wegwerf-Beuteln.

Viele neuere Staubsauger haben einen Filter und eine Kammer, die man in den Mülleimer kippt. Das ist zwar umweltfreundlicher, aber die Essensreste fangen da drin ganz schnell an zu schimmeln. Und wenn du schon dabei bist, dann mal doch gleich noch ein lustiges Gesicht auf den Staubsauger – ihr werdet im Laufe der ersten Monate eine sehr intensive Beziehung haben.

Stell‘ eine Packung Feuchttücher auf den Tisch.

Damit kannst du dem Knirps zumindest schon mal die gröbsten Essensreste von Händen und Gesicht machen, bevor es zum Wasserhahn geht. So schonst du deine Waschmaschine, weil zumindest deine Klamotten nicht von den schmutzigen Fingern vollgesaut werden.

Nackt und draußen isst es sich am besten.

Gut, vielleicht nicht unbedingt in Kombination…

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

Alle Artikel