NFP Verhütung lernen: Wie du die Methode sicher anwendest

Du suchst eine hormonfreie Verhütung ohne Nebenwirkungen, die trotzdem sicher ist? Die NFP Verhütung (Natürliche Familienplanung) hilft dir als Frau, deinen Zyklus besser kennenzulernen und deine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Was genau NFP ist, eine einfache Anleitung, unsere Erfahrungen und alle Regeln, die du beachten solltest. 

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • NFP Verhütung steht für „Natürliche Familienplanung“.
  • Dabei achtest du genau auf bestimmte Zeichen deines Körpers, um deine fruchtbaren Tage und den Zeitpunkt deines Eisprungs zu erkennen.
  • NFP gehört zu den hormonfreien Verhütungsmethoden und hat keine Nebenwirkungen.
  • Die Methode hat einen Pearl Index von 0,6 und ist damit (richtig angewendet!) fast so sicher wie die Pille.
  • Du musst bereit sein, dich genau mit deinem Körper und seinen Signalen auseinanderzusetzen.
  • Morgenritual: Temperatur messen und Schleim beobachten!
  • Bis du die NFP Verhütung zuverlässig anwenden kannst, wird es 4-12 Zyklen dauern.
  • Hilft auch beim Kinderwunsch.

2. NFP Verhütung: Was ist das eigentlich und wie sicher ist die Methode?

NFP steht für „Natürliche Familienplanung“: Mit dieser Methode lernst du die Eisprung-Signale deines Körpers kennen und kannst dadurch bestimmen, wann deine fruchtbaren Tage sind, und wann dein Eisprung stattfindet.

Da deine Körpertemperatur eine wichtige Rolle spielt, spricht man auch von der „symptothermalen Methode“.

Dadurch kann NFP dir auch helfen, wenn du dich irgendwann doch dazu entscheidest, dass du ein Baby bekommen möchtest.

Die Vorteile von NFP als Verhütungsmethode

  • komplett hormonfrei
  • kommt ohne Medikamente oder andere Hilfsmittel aus
  • keinerlei Nebenwirkungen
  • so gut wie keine Kosten, abgesehen von einem Thermometer (und evtl. einem Kalender)
  • NFP hilft dir, deinen Körper besser kennen zu lernen
  • Zyklus immer genau im Blick

Die Nachteile

  • muss gelernt werden
  • dauert lange, bis sie als Verhütungsmethode verlässlich ist (mind. 4 Monate, eher 12)
  • hoher Aufwand, weil u. a. jeden Morgen die Temperatur gemessen werden muss
  • bei sehr unregelmäßigem Zyklus weniger sicher
  • der Anfang der fruchtbaren Phase kann nicht genau bestimmt werden, das Ende (meist) schon
  • Stress und Krankheiten können zu Schwankungen führen

Pearl Index: Wie sicher ist es, mit NFP zu verhüten?

Die gute Nachricht ist: Wenn du die NFP Verhütung richtig anwendest, ist sie fast so sicher wie die Pille. Der Pearl-Index dieser Methode liegt bei durchschnittlich 0,6 – das bedeutet, dass von 1.000 Frauen, die über 12 Monate mit dieser Methode verhüten, nur 6 schwanger werden.

Du solltest allerdings bedenken, dass die Sicherheit nicht vom ersten Zyklus an gegeben ist. Sondern erst, wenn du Temperatur, Zervixschleim usw. regelmäßig und zuverlässig dokumentierst und auswertest.

3. Anleitung: Wie funktioniert NFP Verhütung?

Bei der NFP Verhütung beobachtest du deinen Körper genau und achtest auf bestimmte Signale, um deinen Zyklus zu durchschauen – oder besser gesagt, deinen Eisprung vorherzusagen. Dadurch kannst du deine fruchtbaren von den unfruchtbaren Tagen unterscheiden weißt, wann du schwanger werden kannst, und wann nicht.

Zu den Anzeichen gehören unter anderem Veränderungen in deiner Basaltemperatur, im Zervixschleim oder am Muttermund.

Um diese Veränderungen zu erkennen, gibt es ganz unterschiedliche Methoden, die sich nicht nur in ihrer Anwendung unterscheiden, sondern vor allem darin, wie sicher sie sind:

Methoden für die natürliche Familienplanung:

  • Symptothermale Methode (am sichersten, Pearl-Index: 0,2-2,2)
  • Temperatur Methode (auch sehr sicher, Pearl-Index: 0,3-3)
  • Hormonmethode (recht sicher, Pearl-Index: 5-6)
  • Billingsmethode (recht unsicher, Pearl-Index: 3-23)
  • Kalendermethode (unsicher, Pearl-Index: 9-30)

Da die symptothermale Methode Sensiplan® für die meisten Frauen am sichersten ist, wollen wir dir diese jetzt genau vorstellen. Sensiplan® wurde von der Malteser Arbeitsgruppe NFP zusammen mit dem Forschungsprojekt NFP der Universitäten Düsseldorf und Heidelberg entwickelt.

NFP Verhütung lernen: Einfache Anleitung für die symptothermale Methode

So sicher wie die Pille, das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2017. Vorausgesetzt, du wendest die NFP Methode richtig an und hast bereits mehrere Monate all deine Symptome festgehalten und ausgewertet.

Dabei achtest du sowohl auf deine morgendliche Aufwachtemperatur, die so genannte Basaltemperatur, als auch auf den Schleim in deiner Vagina:

Ist dein Schleim dünnflüssig und klar haben die fruchtbaren Tage begonnen. Steigt deine Temperatur um wenige Grad an, weißt du, dass dein Eisprung vorüber ist.

So die Theorie. In der Praxis ist das Ganze dann doch etwas aufwändiger.

Das brauchst du:

So geht´s:

  1. Lege dir ein Thermometer neben dein Bett.
  2. Miss gleich nach dem Aufwachen bzw. vor (!) dem Aufstehen deine Temperatur immer an der gleichen Stelle, z. B. im Mund oder im After.
  3. Den Wert dieser so genannten Basaltemperatur trägst du in eine Tabelle oder – am besten – in eine spezielle App ein.
  4. Nach deinem Eisprung wirst du feststellen, dass deine Temperatur um ca. 0,2 Grad ansteigt.
  5. Im Anschluss überprüfst du deinen Zervixschleim, also den Schleim, der sich in deiner Vagina befindet.
  6. Führe dafür vorsichtig einen Finger ein und beobachte die Flüssigkeit genau: Wenn du fruchtbar bist, ist diese flüssig und klar. An unfruchtbaren Tagen gar nicht vorhanden, zähflüssig und trüber/milchig. Dadurch kommen die Spermien nämlich nicht durch!
  7. Notiere auch die Konsistenz in der App oder im Kalender.

Bei Sensiplan® tasten Frauen zusätzlich ihren Muttermund ab.

Auswertung: Wann verhüten?

Du bist höchstwahrscheinlich gerade in der unfruchtbaren Zeit, wenn

  • deine Basaltemperatur den dritten Morgen in Folge höher als an den vorherigen sechs Tagen und
  • der Schleim bereits seit drei Tagen erkennbar zähflüssiger und trockener geworden ist.

Leider lässt sich der Anfang deiner Fruchtbarkeit nicht so genau bestimmen. Deshalb greifst du hier auf deine Werte der vergangenen zwölf Zyklen zurück.

Die App kann dir dabei helfen: So werden vom frühesten Tag der letzten Zyklen, an denen deine Temperatur angestiegen ist, acht Tage abgezogen. Und: Du bist spätestens dann fruchtbar, wenn du ein feuchtes Gefühl am Scheideneingang verspürst – auch ohne sexuell erregt zu sein.

Ganz wichtig

Du musst die Werte jeden (!) Tag überprüfen und eintragen. Erst nach mehreren Monaten, also mehreren Zyklen, kannst du dadurch deine fruchtbaren Tage von den unfruchtbaren unterscheiden – und weißt also, wann du zusätzlich verhüten solltest oder lieber auf Sex verzichtet.

Wenn du dies vernachlässigt und dich nicht akribisch an die Vorgehensweise hältst, ist das Risiko sehr hoch, (ungewollt) schwanger zu werden. Das ist der große Nachteil an dieser Methode.

Neben den grundlegenden Anzeichen Temperatur und Schleim kannst du auf weitere körperliche Veränderungen achten, um deinem Eisprung noch mehr auf die Spur zu kommen.

Weitere Eisprung-Symptome:

  • Veränderungen am Muttermund
  • empfindliche Brüste
  • Schmierblutungen
  • Mittelschmerz
  • eine gesteigerte Libido
  • Appetitveränderungen
  • Hautveränderungen
  • Stimmungsschwankungen

Auch diese solltest du mehrere Monate in Folge beobachten und notieren. Nur so kannst du sie letztlich von PMS-Symptomen unterscheiden und andere Ursachen wie eine Erkältung ausschließen.

Weitere Regeln und Tipps für die NFP Verhütung

Welches Basalthermometer nehme ich am besten?

Ganz wichtig bei dieser Methode ist, zum Messen der Basaltemperatur ein Thermometer mit zwei Stellen nach dem Komma zu verwenden. Die Körpertemperatur erhöht sich nämlich nur minimal um mindestens ca. 0,2 °C. Ein herkömmliches Thermometer kann diese kleine, aber dennoch wichtige Temperaturerhöhung nicht erkennen.

Unsere Basalthermometer Empfehlung:

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Das richtige Basalthermometer für NFP Verhütung? Auf die Nachkommastellen kommt es an

Das richtige Basalthermometer für NFP Verhütung? Auf die Nachkommastellen kommt es an. Foto: Amazon

Keine Hemmungen vor dem eigenen Körper

Bei der symptothermalen Methode wirst du deinen Körper ganz genau kennenlernen. Wenn du dich davor scheust, täglich und möglicherweise mehrmals am Tag in deine Scheide zu fassen, um den Zervixschleim auszuwerten und den Muttermund abzutasten, wird diese Methode nicht funktionieren.

Regelmäßige Tagesabläufe – und Nächte

Zur NFP gehört es, dass du täglich die Basaltemperatur (die Temperatur gleich nach dem Aufwachen) misst, da diese zum Zeitpunkt des Eisprungs leicht erhöht ist. Die Temperatur kann allerdings nur richtig bestimmt werden, wenn du mindestens eine, besser aber mehrere Stunden Schlaf hattest. Auch darfst du vor dem Messen nicht aufstehen, sondern musst liegen bleiben.

Mal Verschlafen ist dabei kein Problem – die Temperatur muss nicht unbedingt zur selben Uhrzeit gemessen werden. Doch nur mit einem regelmäßigen Schlafrhythmus und einer Morgenroutine kann die Temperatur richtig festgehalten werden. Wer in Schichten oder in verschiedenen Zeitzonen arbeitet, könnte mit der morgendlichen Messung Schwierigkeiten haben.

Außerdem können Medikamente, Alkohol, Stress oder Krankheiten die Basaltemperatur verändern. Wenn du also erkennst, dass deine Basaltemperatur stark von anderen Lebensumständen beeinflusst wird, solltest du lieber auf eine andere Verhütungsmethode setzen.

Disziplin, Ausdauer und Verantwortung

Damit NFP als Verhütungsmethode funktioniert und dir einen guten Schutz bietet, musst du die Körperanzeichen täglich und über längere Zeit kontinuierlich festhalten. Nur, wenn du die notwendigen Daten jeden Tag (und besonders um den Eisprung herum) erfasst, kannst du den Eisprung und somit deine fruchtbaren Tage bestimmen.

Machst du das nicht regelmäßig, ist der Verhütungsschutz eingeschränkt. Da auch regelmäßige Zyklen schwanken können, solltest du dich auch nicht zu sehr auf Daten aus früheren Zyklen verlassen, sondern immer den aktuellen Zyklus beobachten. Die Methode verlangt also ein großes Maß an Disziplin und Eigenverantwortung.

Zusätzliche Verhütungsmittel

Mit NFP bestimmst du die Tage, an denen du fruchtbar oder unfruchtbar bist. Sie bietet logischerweise keinen Schutz an den fruchtbaren Tagen. An diesen musst du, wenn du nicht schwanger werden willst, auf Sex verzichten oder zusätzliche Verhütungsmittel verwenden. Wichtig dabei ist, dass es sich um hormonfreie Verhütungsmittel handelt, die nicht in deinen Zyklus eingreifen. Sonst kann die NFP Methode nicht mehr zuverlässig funktionieren.

NFP hat zwar einen niedrigen Pearl-Index und gilt somit als ziemlich sicher, doch wie alle anderen Methoden auch ist sie nicht perfekt. Wenn eine Schwangerschaft für dich absolut nicht infrage kommt, solltest du nicht allein auf diese Methode setzen.

Ein fester Partner

Dieser Punkt ist natürlich kein Muss. Wechselst du allerdings deinen Sex-Partner häufig, solltest du dich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. NFP bietet in diesem Punkt keinen Schutz – verwende daher am besten immer ein Kondom.

Auch ist es sinnvoll, den Partner in die Verhütung einzubeziehen. So könnt ihr zusammen darauf achten, dass ihr euch an den fruchtbaren Tagen zusätzlich schützt.

5. NFP: Wann muss ich verhüten?

Sobald du ein feuchtes Gefühl am Scheideneingang verspürst und siehst, dass dein Zervixschleim sich von zähflüssig/milchig zu dünnflüssig und klar verändert, solltest du zusätzlich verhüten – am besten schon einige Tage vorher. Da du keine Hellseherin bist, helfen dir hier die App und deine eingetragenen Werte.

Ganz sicher weißt du erst, wann du verhüten solltest, wenn du Temperatur und Schleim über 4-12 Monate dokumentiert hast. 

NFP: Ab wann unfruchtbar?

Steigt deine Temperatur an und wird der Schleim wieder zäh, trocken und trüb, ist dein Eisprung höchstwahrscheinlich vorüber. Warte jetzt noch zwei bis drei Tage, dann brauchst du prinzipiell nicht mehr zu verhüten. Auch das wird dir die App anzeigen.

Wie lange bin ich fruchtbar?

Generell bist du nur ca. sechs Tage im Monat fruchtbar. Leider kannst du diesen Zeitraum auch mit der NFP Verhütung nicht genau bestimmen, sondern nur eingrenzen. Außerdem werden als Puffer noch einige Tage addiert, sodass du mit dieser Methode auf ca. 12-14 Tage kommst, an denen du zusätzlich verhüten solltest oder auf Sex-Praktiken verzichtest, bei denen du schwanger werden könntest.

Wenn du nach mehreren Monaten weißt, wie lang ungefähr dein Zyklus ist (vorausgesetzt dieser ist regelmäßig), wann sich dein Schleim verändert und wann deine Aufwachtemperatur ansteigt, kannst du das Ende deiner fruchtbaren Phase recht genau bestimmen, den Anfang leider nicht. 

Das Problem: Schwankungen sind immer möglich, z. B. wenn du krank bist oder viel Stress hast. Das heißt, dass sich dein Zyklus auch spontan verschieben kann oder deine Temperatur ansteigt, obwohl dein Eisprung nicht vorüber ist.

Willst du also immer auf Nummer sicher gehen, solltest du über zusätzliche Verhütungsmethoden nachdenken, besonders im Anschluss an deine Periode.

6. NFP Verhütung: Unsere Empfehlung für App und Buch

Stiftung Warentest hat Verhütungs-Apps genau unter die Lupe genommen und kann nur zwei Stück empfehlen.

Zum Testsieger gehören myNFP und ladycicle.

Beide nutzen die symptothermale Methode als Grundlage für ihre Beratung. Dennoch erhalten sie nicht die Bestnote, sondern nur ein „gut“. Aussagekräftige Studien fehlen nämlich bislang.

My NFP: Unsere Empfehlung für eine App

My NFP: Unsere Empfehlung für eine Verhütungs-App. Foto: www.mynfp.de

Das Buch von der Arbeitsgruppe NFP findest du auf Amazon. Beratung und Hilfe erhältst du auch direkt auf der Sensiplan Website.

Das Buch zur NFP Verhütung

Das Buch zur NFP Verhütung. Foto: Amazon

7. Erfahrungen mit der NVP Verhütung

Erfahrungen im Video

Wula verhütet mit der NVP Methode seit 2 Jahren hormonfrei und berichtet von ihren Erfahrungen:

Bei Lunar Jess sind es sogar schon 6 Jahre!

Schwanger werden mit NFP? Echte Mamas-Podcast

Natürlich kannst du NFP nicht nur zur Verhütung nutzen. Die Natürliche Familienplanung kann dir auch dabei helfen, deinem Traum vom Wunschkind näher zu kommen. Wie, das erklärt Magge von „wearetheladies.de“ dir in unserem Echte Mamas-Podcast:

8. Fazit: Für wen ist NFP Verhütung geeignet?

NFP eignet sich als Verhütungsmittel für alle Frauen, die auf Hormone und andere Eingriffe in ihren Körper verzichten möchten. Allerdings solltest du die Bereitschaft mitbringen, dich ausführlich mit deinem Körper zu beschäftigen – und dir vor allem auch genügend Zeit dafür zu nehmen.

Denn NFP ist gerade zu Beginn gewöhnungsbedürftig und wird vermutlich deine Morgenroutine erst einmal ordentlich durcheinanderbringen. Es dauert ein paar Monate, um zu lernen, wie man die eigenen Körperanzeichen erkennt und deutet.

Falls du also auf der Suche nach einer Verhütungsmethode bist, auf die du sich sofort verlassen kannst, ist NFP leider nicht geeignet.

Die meisten Frauen können etwa ab dem 4. Zyklus bestimmen, wann ihre fruchtbaren- und unfruchtbaren Tage sind. Lass dir daher ein paar Zyklen Zeit, um deinen Körper kennenzulernen, und verwende in dieser Zeit eine alternative (hormonfreie) Verhütungsmethode.

Das ist besonders wichtig, wenn du die Pille absetzt oder mit einer anderen hormonellen Verhütungsmethode aufhörst. Dein Körper wird in diesem Fall ein paar Monate brauchen, bis der Zyklus sich wieder einpendelt und bestimmte Symptome sich deutlich zeigen.

NFP Verhütung und unregelmäßiger Zyklus: Passt das zusammen?

Im Prinzip schon. NFP ist zwar bei einem unregelmäßigen Zyklus nicht ganz einfach umzusetzen, aber auch nicht unmöglich. Wenn dein Zyklus unregelmäßig ist, ist es besonders wichtig, dass du den Zeitpunkt deines Einsprungs nicht anhand von Daten der vergangenen Zyklen bestimmst.

Stattdessen solltest du bei der Aufzeichnung und Auswertung der aktuellen Daten besonders aufmerksam sein. Dann kannst du auch bei einem unregelmäßigen Zyklus deine unfruchtbaren Tage und den Eisprung relativ zuverlässig erkennen. Sogar, wenn du unter PCO leidest, ist de NFP-Methode grundsätzlich geeignet.

Du solltest allerdings beachten, dass die NFP Verhütung bei sehr unregelmäßigen Zyklen möglicherweise weniger sicher ist als im Normalfall. Wenn du also auf gar keinen Fall schwanger werden möchtest, nutzt du am besten zusätzliche Verhütungsmittel.

Übrigens: Es gibt auch einige moderne Hilfsmittel, die das Erfassen der Daten erleichtern und zum Teil sogar deinen Zyklus vorberechnen können. Dazu zählen zahlreiche Verhütungs- bzw. Kinderwunsch-Apps, Zykluscomputer oder sogar Wearables wie der OvulaRing, die dir die Arbeit abnehmen. Diese sind aber natürlich kein Muss.

Jetzt sind wir gespannt: Hast du schon Erfahrungen mit NFP Verhütung gemacht? Dann erzähle uns gern davon – in den Kommentaren oder in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe „Wir sind Echte Mamas“.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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