Geheimtipp Wehen auslösen? Erfahrungen & beste Hebammen-Tipps

Wenn der Geburtstermin näherkommt, steigt nicht nur die Vorfreude, sondern auch die Ungeduld. Dabei kommen nur wenige Babys am Stichtag zur Welt – und letztlich geben die Kleinen den Startschuss. Dennoch kannst du einiges tun, um die Geburt sanft zu fördern und deinen Körper vorzubereiten. Wir verraten unsere Erfahrungen mit natürlichen Mitteln wieTee, Ananas, Baden und Zimt. Geheimtipp Wehen auslösen gesucht? Hier kommen die besten Hausmittel. Von Hebammen empfohlen!

1. Wehen fördern – ab wann?

Erst einmal das wichtigste: Jeder Tag in deinem Bauch ist wichtig für dein Kind. Deshalb solltest du auf jeden Fall warten, bis die vollen 40 Schwangerschaftswochen (SSW) um sind – auch wenn du am Ende der Schwangerschaft am liebsten sofort deinen kleinen Schatz in den Armen halten möchtest.

Erst wenn sich nach dem errechneten Geburtstermin (ET) nichts tut, kannst du versuchen, die Wehen natürlich und sanft zu fördern, um die Geburt mit Hilfe verschiedener Tipps in Gang zu bringen.

Es gibt zwar keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass sie wirklich funktionieren – allerdings gibt es auch keinen Beleg dafür, dass sie es nicht tun. Oder anders gesagt: Nicht jeder Geheimtipp wird bei jeder Schwangeren Wehen auslösen. Trotzdem ist es wichtig, dass du nicht alles auf einmal ausprobierst, um deinen Körper nicht zu überfordern.

2. Geheimtipp Wehen auslösen: Die besten Hausmittel & Tipps

Wie gesagt gibt es nicht DAS eine Mittel, um die Geburt in Gang zu bringen, wenn der ET überschritten ist. Bevor die Ärzte im Krankenhaus mit einem Wehentropf oder Gel nachhelfen, können dir als Schwangere diese Hausmittel helfen, um Wehen natürlich zu fördern.

Unser Rat: Besprich alles, was du tust, vorher mit deiner Hebamme!

1. Übungen, die Wehen auslösen

Auch wenn es besonders zum Ende der Schwangerschaft hin sehr verlockend ist, die meiste Zeit auf dem Sofa zu verbringen, solltest du genau das nicht tun. Geheimtipp Wehen auslösen? Beweg dich!

Gute Tipps sind zum Beispiel ein langer Spaziergang, leichter Sport wie Yoga oder auch ganz normales Treppensteigen (bitte nicht exzessiv!). Durch die Anstrengung wird deine Plazenta besser durchblutet und das Köpfchen drückt auf den Muttermund – dadurch könnten die Wehen gefördert werden.

Wehen auslösen mit Gymnastikball

Auch ein Gymnastikball kann helfen, die Wehen auf natürlichem Weg zu fördern. Allerdings sieht das Hebamme Martina Höfel skeptisch:

„(…) durch die Bewegung auf dem Pezziball kommt es zur Uterusverschiebung. Das widerum zerrt an den Haltebändern und das widerum macht Kontraktionen bzw. Vorwehen. Allerdings führen diese nicht zur Geburt.“

Schaden tut´s aber sicherlich auch nicht. Viele werdende Mamas schwören übrigens auf den Gymnastikball während der Eröffnungsphase. Die kreisenden Bewegungen helfen, dem Baby eine optimale Startposition zu geben, die aufrechte Position übt Druck auf den Muttermund aus. All das kann dazu führen, die Geburt zu beschleunigen. Mehr zu den Geburtspositionen liest du hier.

Bei allen Sportübungen gilt: Bitte überanstrenge dich nicht! Schließlich brauchst du deine ganze Kraft für die Geburt.

Hier ist ein tolles Yoga-Video mit Übungen, um die Wehen natürlich auszulösen

2. Stimulation der Brustwarzen

Wenn es darum geht, Wehen auszulösen, ist dies einer der Tipps, die relativ schnell wirken können. Dafür massierst du deine Brustwarzen mit sanftem Druck mehrmals für jeweils eine Minute und machst anschließend einige Minuten Pause. Natürlich kann auch dein Partner die Massage übernehmen.

Die Stimulation der Brustwarzen sorgt dafür, dass dein Körper Oxytocin ausschüttet. Es wird auch als Wehenhormon bezeichnet, weil die Konzentration in deinem Körper steigt, je stärker deine Wehen werden. Wenn du innerhalb von 30 Minuten nach der Brustwarzenstimulation erste Wehen spürst, weißt du, dass dein Körper bereit für die Geburt ist.

„Bei mir hat das tatsächlich geholfen; in der Nacht nach der Stimulation haben die Wehen eingesetzt“, erzählt Sina von ihren Erfahrungen zum Thema Geheimtipp Wehen auslösen.

3. Sex

Ja, du hast richtig gelesen. Vielleicht ist es das letzte, woran du am Ende deiner Schwangerschaft denkst. Aber auch Sex kann dabei helfen, die Geburt in Gang zu bringen. Das liegt zum einen daran, dass Sperma natürliche Prostaglandine enthält, die wehenfördernd wirken. Deshalb sind die Hormone auch in dem Gel enthalten, das im Krankenhaus zur Geburtseinleitung verwendet wird.

Außerdem wird beim Sex Oxytocin ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass Wehen einsetzen – und später stärker werden. Zu guter Letzt zieht sich deine Gebärmutter zusammen, wenn du einen Orgasmus hast. Und diese Kontraktionen können ebenfalls Wehen auslösen.

Keine Lust mehr auf Sex? Verstehen wir! Die gute Nachricht: Auch Kuscheln sorgt dafür, dass ordentlich Hormone ausgeschüttet werden.

4. Warmes Bad nehmen

Auch ein entspannendes Bad in der warmen Wanne kann dir dabei helfen, die Wehen zu fördern, wenn du diese beiden Tipps beachtest: Das Wasser sollte eine Temperatur von etwa 38 Grad haben, und du solltest maximal 20 Minuten in der Wanne bleiben.

Wärme fördert nämlich die Durchblutung, und das wiederum kann deine Gebärmutter anregen und Wehen auslösen.

Zusätzlich kannst du ein ätherisches Öl mit ins Wasser geben, das die Wehentätigkeit anregt, um Beispiel Ingwer-, Nelken-, Zimt- oder Lavendelöl.

Allerdings kann es auch passieren, dass dein Kreislauf die Wärme am Ende der Schwangerschaft nicht so gut verträgt. Deshalb bitte nur baden, wenn du nicht allein zuhause bist – und nicht zu heiß!

„Ich weiß natürlich nicht, ob meine Wehen sowieso in der Nacht angefangen hätten, aber das Bad hat geholfen und ist deshalb für mich ein Geheimtipp zum Wehen auslösen“, erzählt Sina.

5. Welcher Tee Wehen auslösen kann

Ein sogenannter Wehentee besteht meistens aus Ingwer, Nelken, Zimt und Verbene (Eisenkraut). Die Kräuter haben eine wehenfördernde Wirkung und können dir dabei helfen, die Geburt natürlich anzuregen. Dafür trinkst du über den ganzen Tag verteilt immer wieder einige Schlucke der Teemischung. Schon nach einem oder zwei Tagen kann der Tee erste Wehen auslösen.

Viele Hebammen empfehlen auch Himbeer- oder Brombeerblättertee. Den kannst du übrigens nicht nur trinken, um die Wehen in Gang zu bringen, sondern schon ab der 37. Woche. Dann soll er dabei helfen, die Durchblutung zu fördern und den Beckenboden weich zu machen.

Hebamme Heike Edmaier sagt dazu: „Die Wirkung von Himbeerblättertee ist sehr vielseitig: entzündungshemmend, krampflösend, stimmungsaufhellend, leicht blutzuckersenkend. Den im Himbeerbättertee enthaltenen Phytohormonen können eine auflockernde Wirkung auf die Beckenmuskulatur entfalten.“

„Ich habe Himbeerblättertee getrunken – in der Nacht nach meinem ET haben die Wehen eingesetzt“, erzählt Sina von ihren Erfahrungen.

Aber Achtung: Wie bei allen Mitteln gilt auch für den Wehentee – sprich bitte vorher einmal mit deiner Hebamme oder deinem Arzt, um zu klären, ob der Tee für dich geeignet ist.

6. Mit einem Heublumendampfbad Wehen fördern – geht das?

Jein. Das Dampfbad löst zwar keine Wehen aus, ist aber ab der 38. SSW wunderbar geeignet, um deinen Körper ganz sanft auf die Entbindung vorzubereiten. Das Bad ist nämlich eigentlich ein Sitzbad und unterstützt dein Gewebe dabei, weich und geschmeidig zu werden – und wohltuend ist es allemal!

So funktioniert´s:

  1. Getrocknete Heublumen bekommst du in der Apotheke.
  2. Du kannst einen Topf oder eine Schüssel verwenden und diesen in die Toilette oder in die Badewanne stellen. Oder du besorgst ein Sitzbad, das du in die Toilette hängen kannst.
  3. Nun 2-3 Liter kochendes Wasser auf 8-12 Löffel Heublumen geben und für fünf Minuten ziehen lassen.
  4. Im Anschluss soviel kaltes Wasser hinzufügen, bis es sich für dich angenehm anfühlt, wenn du dich auf die Toilette setzt. Es sollte nicht zu heiß sein und trotzdem noch die entspannende Wirkung durch die Wärme entfalten können.
  5. Du kannst auch ein Handtuch über deine Beine legen, um den Dampf aufzufangen und dich zu wärmen.

Bitte nicht anwenden, wenn du an Hämorriden, Krampfadern oder Allergien leidest. In diesem Artikel erfährst du mehr über das Heublumendampfbad.

7. Einlauf

Früher war der Einlauf DAS Mittel, um die Geburt in Gang zu bringen – und sogar ein Muss. Die plötzliche Kontraktion im Darm konnte Wehen auslösen, gerade nach einem Blasensprung wichtig, damit das Baby zeitnah auf die Welt kommt.

Heute wird der Einlauf seltener vorgenommen. Vor allem ist es deine Entscheidung, ob du ihn haben möchtest oder nicht. Nicht selten erledigt das dein Körper nämlich von ganz allein: „Kurz bevor bei mir die Eröffnungswehen einsetzten, musste ich sehr häufig auf die Toilette. Mein Darm entleerte sich vollständig, dann ging´s los“, erzählt Sina von ihren Erfahrungen.

Wenn du selbst einen Einlauf machen möchtest, besprich dich unbedingt mit deiner Hebamme! Mehr zur Vorgehensweise erfährst du hier.

8. Bauchmassage – nicht ohne Go von der Hebamme

Eine sanfte Bauchmassage ist nicht nur entspannend, sondern auch ein guter Tipp, um deine Wehen zu fördern. Am besten machst du es dir dafür auf einem Sessel bequem oder legst dich gemütlich aufs Bett.

Für die Massage kannst du ein wehenförderndes Öl benutzen, das anregend auf die Muskeln der Gebärmutter wirkt, wie zum Beispiel Zimt-, Ingwer-, Nelken- oder Eisenwurzöl. Die Öle bekommst du im Internet, im Reformhaus oder auch in der Apotheke.

Einfach zwei Teelöffel davon mit zehn Millilitern Mandelöl vermischen, auf deinen Bauch geben und mit kreisenden Bewegungen sanft einmassieren. Am besten im Uhrzeigersinn, denn dann regst du gleichzeitig deine Verdauung an – und das kann ebenfalls Wehen auslösen.

Übrigens kann auch eine professionelle Reflexzonenmassage helfen, berichten Schwangere. Frag am besten einmal bei deiner Hebamme nach.

9. Nelkenöltampon – bitte nicht im Alleingang

Wenn es darum geht, Wehen natürlich zu fördern, gehört der Nelkenöltampon für viele Hebammen zu den besten Tipps. Dafür wird ein Tampon mit einer Mischung aus Nelken- und neutralem Öl getränkt und in die Scheide eingeführt.

Das Nelkenöl soll den Muttermund weicher machen, die Muskeln um die Gebärmutter lockern und die Wehen fördern. Wenn dein Muttermund bereit für die Geburt ist, kann ein Nelkenöltampon den letzten Anstoß geben, damit die Wehen starten.

3. Geheimtipp zum Wehen auslösen: Lebensmittel & Getränke

Neben den oben genannten Hausmitteln gibt es auch einige Lebensmittel, die deine Wehen fördern können. Aber auch bei diesen Tipps gilt: Eine Garantie für die Wirksamkeit gibt es nicht, am Ende ist es dein Baby, das bereit sein muss.

Du solltest es auf jeden Fall erst einmal langsam testen und auf keinen Fall alles gleichzeitig oder in zu großen Mengen essen, was Wehen auslösen kann.

Wehen fördern: Zu den Tipps gehört es, frische Ananas zu essen

Frische Ananas kann Wehen fördern, wenn du eine große Menge davon isst.
Foto: unsplash / Julien Pianetti

Ja, Ananas kann Wehen fördern

Ananas enthält Bromelain, das ist ein Enzym, das durchblutungsfördernd wirkt und dabei helfen kann, deinen Muttermund weicher zu machen. Gleichzeitig regt die Frucht die Verdauung an, was wiederum Wehen auslösen kann.

Das Ganze funktioniert allerdings nur mit frischer Ananas, nicht mit Ananas aus der Dose. Und du müsstest eine relativ große Menge essen – nur bitte dabei aufpassen, dass es dir nicht auf den Magen schlägt.

Chinin

Chinin ist ein natürlicher Bitterstoff, der aus der Rinde eines Baumes gewonnen wird. Du kennst es vielleicht aus Getränken wie Bitter Lemon oder Tonic Water.

In der Schwangerschaft solltest du darauf verzichten, regelmäßig chininhaltige Getränke zu trinken, weil es sonst bei deinem Baby zu Entzugserscheinungen kommen kann – und weil Chinin Wehen fördern kann. Genau deshalb kann es dir nach dem ET helfen, etwas Bitter Lemon und Co. zu trinken, um die Geburt in Gang zu bringen.

Gewürze und Kräuter wie Zimt

Auch bei Kräutern und Gewürzen gibt es einige, die Wehen fördern können. In kleinen Mengen sind die meisten allerdings unbedenklich, das heißt, du musst während der Schwangerschaft nicht auf den Oregano auf deiner Pizza verzichten. Erst größere Mengen oder das jeweilige Öl können wirklich Wehen auslösen.

Wenn du versuchen möchtest, die Geburt nach dem ET natürlich anzuregen, eignen sich am besten Ingwer, Kardamom, Nelke, Oregano, Zimt und Eisenkraut. Sie alle enthalten Campfer, der allgemein als wehenfördernd gilt.

Auch Frauenmantel, Liebstöckel, Schafgabe, Wacholder und Basilikum-Öl regen die Gebärmutter an und können dabei helfen, Wehen auszulösen. Eine etwas geringere Wirkung können Majoran, Koriander, Zitronenverbene, Petersilie, Pfefferminze und Rosmarin haben.

Geheimtipp: Wehen auslösen mit Papaya

Eine unreife Papaya enthält eine große Menge an Papain und Latex. Papain ist ein Enzym, das zum einen die Verdauung fördert, zum anderen dem Prostaglandinen relativ ähnlich ist, das die Ärzte im Krankenhaus häufig verwenden, um eine Geburt mit Hilfe von Gel einzuleiten.

Latex wiederum kann dafür sorgen, dass die Gebärmutter sich zusammenzieht. Um Wehen natürlich zu fördern, ist einer der Tipps also, eine unreife, rohe Papaya zu essen. Am besten als leckeres Gericht zubereitet. Wie wäre es mit einem thailändischen Papaya Salad? Hier findest du ein großartiges Rezept, das wie das Original schmeckt!

Scharfes Essen

Du möchtest mit deinem Partner zum Ende der Schwangerschaft noch einmal Zweisamkeit genießen und gemütlich Essen gehen? Dann geht doch am besten in ein indisches oder asiatisches Restaurant. Hier ist das Essen dank Curry, Chili und Co. nämlich häufig richtig schön scharf. Und das wiederum kann deinen Wehen den letzten nötigen Anstoß geben.

Übrigens ist auch der Papaya Salad mit ordentlich Chilis abgeschmeckt – damit schlägst du also zwei Fliegen mit einer Klappe! Geheimtipp Wehen auslösen: Papaya Salat!

Und was ist mit Alkohol?

Früher gab es wohl regelmäßig einen Sekt oder ein Glas Rotwein, um die Geburt in Gang zu bringen. Davon wird heutzutage jedoch strikt Abstand genommen – gut so, denn: Der Alkohol geht auf das Kind über und schon geringe Mengen können dem Ungeborenen schaden!

4. Wehen auslösen mit Akupunktur und Homöopathie

Akupunktur

Vielleicht hast du es schon im Geburtsvorbereitungskurs gehört oder mit deiner Hebamme darüber gesprochen: Wenn du den ET erreicht hast und die Wehen fördern möchtest, gehört Akupunktur zu den gängigsten Tipps, die Erfolg versprechen.

Dabei werden Nadeln an bestimmte Punkte deines Körpers gesetzt, um die Gebärmutter zu stimulieren. Das Ganze kann mehrmals und an aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt werden.

Du kannst dich auch für die sogenannte „geburtsvorbereitende Akupunktur“ entscheiden. Dafür gehst du ab der 36. Woche einmal wöchentlich zu einer Sitzung. Laut einer Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim kann das auch die Dauer der Geburt um bis zu zwei Stunden verkürzen.

Wichtig: Bitte lasse Akupunktur nur von jemandem durchführen, der sich auch wirklich damit auskennt. Viele Hebammen bieten die geburtsvorbereitende Akupunktur an, oder du fragst deinen Frauenarzt.

Geheimtipp: Wehen auslösen mit Homöopathie

Einige Frauen schwören darauf, andere halten gar nichts davon: Wenn du möchtest, dass die Geburt losgeht, kannst du versuchen, die Wehen mit homöopathischen Mitteln zu fördern. Vielleicht für dich kein Geheimtipp – für mich jedoch schon, denn von Homöopathie zur Geburtsvorbereitung hatte ich vorher nichts gehört.

Zu den Hebammen-Tipps gehören zum Beispiel Globuli, die den Wirkstoff Caulophyllum enthalten. Sie sollen wehenanregend wirken und gleichzeitig krampflösend sein, und du kannst schon ab der 37. Schwangerschaftswoche dreimal pro Tag jeweils fünf Kügelchen davon nehmen.

Auf globuli.de kannst du dich außerdem darüber informieren, welches Mittel am besten zu deiner aktuellen Situation passt. Aber wichtig: Bevor du Globuli nimmst, sprich es bitte unbedingt mit deiner Hebamme oder deinem Arzt ab.

Nelkenöl für Nelkenöltampons: Zum Wehen Fördern einer der Tipps vieler Hebammen

Geheimtipp Wehen auslösen? Viele Hebammen schwören auf Öle, so unsere Erfahrung.
Foto: Bigstock

5. Wehen fördern mit Wehencocktail – bitte NICHT allein!

Vielleicht hast du bei deiner Suche nach den Möglichkeiten, Wehen zu fördern unter den Tipps auch den sogenannten Wehencocktail gefunden. Der wird in den meisten Fällen mit Rizinusöl zubereitet, das zum Beispiel in Fruchtsaft gemischt wird. Rizinusöl ist ein starkes Abführmittel, das die Darmtätigkeit anregt und Durchfall verursacht. Es kann auch zu Übelkeit führen und dich sehr schwächen – dabei brauchst du deine Kraft für die Geburt.

Deshalb ganz wichtig: Wenn du dich für einen Wehencocktail entscheidest, bereite ihn bitte niemals alleine zu! Sprich am besten mit deiner Hebamme darüber und bitte sie, das für dich zu übernehmen. Sie sollte auch auf jeden Fall dabeibleiben, wenn du den Cocktail getrunken hast, denn er kann eine sehr starke Wirkung haben.

6. Geheimtipp Wehen auslösen: Erfahrungen

Am Ende wissen wir natürlich nie, ob die Geburt nicht auch von allein genau an dem Tag losgegangen wäre oder ob die Tipps wirklich geholfen haben. Aber manchmal hilft es ja schon, ein paar Mittelchen in der Hand zu haben – wenn auch nur fürs Gefühl!

Letztlich kommt das Baby, wenn es dazu bereit ist. Genau dann gibt es nämlich ein Hormon an deinen Körper ab und signalisiert damit: Es kann losgehen!

Erfahrungen von Mama Sina:

„Ich glaube im Nachhinein, dass ich etwas zu viel gewollt habe: Heublumendampfbad, Himbeerblätter-Tee, Louwen-Ernährung und am Tag des ETs Brustwarzenstimulation, Bad, scharfes Essen … In der Nacht fingen tatsächlich die Wehen an, und zwar ziemlich heftig! Bei der nächsten Schwangerschaft würde ich das Ganze entspannter angehen.“

Mehr Erfahrungen zum Thema „Wehen auslösen“ seht ihr in diesem Video von Isa:

 

Hast Du auch noch einen Geheimtipp zum Wehen auslösen? Was sind deine Erfahrungen? Was hat dir geholfen? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.
Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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