Alte Jungennamen: Erfrischend klassisch & trotzdem modern đź’™

Dir sind viele Vornamen einfach zu modern oder ausgefallen? Und gleichzeitig wĂĽnschst du dir fĂĽr deinen Sohn einen Namen, der auch im Erwachsenenalter gut funktioniert? Dann schau dir unbedingt alte Jungennamen an. Die stammen zwar aus GroĂźmutters Zeiten, sind aber trotzdem alles andere als verstaubt und uncool. Ganz im Gegenteil: Viele alte Namen liegen heute wieder voll im Trend. Wir stellen dir unsere 20 Favoriten plus Bedeutung vor.

Warum sind alte Jungennamen wieder so beliebt?

Im Vergleich zu vielen anderen Vornamen wirken alte Jungennamen eher bodenständig und haben trotzdem jede Menge Charme. Der klassische Touch begeistert heutzutage viele Eltern in Deutschland, die bei der Namenssuche oft zu ihren Wurzeln zurückkehren und sich einen traditionsbewussten Namen aussuchen. Dabei haben alte Jungennamen häufig eine besondere Bedeutung innerhalb der eigenen Familie, denn oft hießen auch schon der Opa oder Uropa so.

Übrigens funktionieren alte Jungennamen auch international sehr schön. Denn in anderen Ländern sind sie ebenfalls ziemlich gefragt. Oder wusstest du, dass Franz die deutsche Version vom italienischen Vornamen Francesco ist?

20 alte Jungennamen, die wir besonders mögen – und ihre Bedeutung

Sie sind zeitlos, klassisch und klingen zwischen all den modernen Jungennamen herrlich anders: Wir finden alte Jungennamen einfach großartig.  Und genau deshalb haben wir dir die schönsten von ihnen in einer Liste zusammengestellt. Lass dich überzeugen und erfahre zusätzlich etwas über die jeweilige Bedeutung hinter jedem unserer 20 Favoriten.

1. Alwin

Dieser männliche Vorname ist eine Kurzform von Adalwin und stammt aus dem Althochdeutschen. Er bedeutet übersetzt „edler Freund“ oder „Freund der Elfen“.

2. Anton

Ein sehr beliebter alter Jungenname, der es immer wieder in die Top-Namenslisten der letzten Jahre geschafft hat, ist Anton. Die Kurzform von Antonius hat lateinische Wurzeln und bedeutet „der aus dem Geschlecht der Antonier Stammende“.

3. Emil

Auch Emil zählt zu den gefragten männlichen Vornamen und wird häufig mit „der Eifrige“, „der Nachahmende“ und „der Fleißige“ interpretiert.

4. Ferdinand

Aus dem Gotischen stammend bedeutet die spanische Variante von Fernando so viel wie „der kühne Beschützer“.

5. Franz

Diese Kurzform von Francesco ist absolut zeitlos und damals sowie heute für Neugeborene sehr beliebt. Franz besitzt mehrere Bedeutungen und wird neben „der kleine Franzose“ auch gerne mit „der Freie“ und „der Franke“ übersetzt.

6. Frederick

Die englische Namensform von Friedrich hat eine althochdeutsche Herkunft und heißt übersetzt „friedvoller Herrscher“, „der Friedensreiche“ oder auch „der Friedensfürst“. In Schweden sowie Dänemark wird der Name ohne das C geschrieben.

7. Fritz

Eine niedliche Koseform von Friedrich ist dagegen dieser männliche Vorname. Fritz stammt ebenfalls aus dem Althochdeutschen und bedeutet „der Friedensreiche“, „Schutz und Macht“ und „der mächtige Beschützer“.

8. Henri

In der englischen sowie französischen Sprache wird statt Heinrich gerne Henri verwendet. Der althochdeutsche Vorname bedeutet „der Mächtige“. Sehr stark!

9. Jakob

Einen hebräischen Ursprung und damit einen biblischen Bezug weist dieser alte Jungenname auf. Jakob stammt aus dem Alten Testament und steht für „Gott beschützt“ und „der Fersenhalter“.

10. Julius

Julius hat lateinische Wurzlen und bedeutet „der aus dem Geschlecht der Julier Stammende“ sowie „der dem Jupiter Geweihte“.

11. Justus

Der wohlklingende Jungenname Justus weist ebenso einen lateinischen Ursprung auf und wird mit „der Gerechte“ übersetzt.

12. Kasimir

Echte „Friedensbringer“ sind Jungen mit dem Vornamen Kasimir, der aus dem Polnischen stammt und vor allem in Polen sowie Russland gerne vergeben wird.

13. Knut

Im Norden Europas und auch in Norddeutschland ist Knut ein gerne gewählter Jungennamen, der „der Verwegene“, „der Freie“, „der Adlige“, „der Waghalsige“ oder auch „der Kühne“ bedeutet.

14. Kuno

Die althochdeutsche Kurzform von Konrad steht ebenfalls für „der kühne Ratgeber“.

15. Levin

Auch wenn es sich bei Levin um einen alten Jungennamen handelt, klingt die niederländische bzw. niederdeutsche Form von Liebwin doch ziemlich modern. Seine Bedeutung: „lieber Freund“ oder „Liebe und Freund“.

16. Maximilian

Seit 2016 ist der männliche Vorname Maximilian („der Größte“) mit seinen lateinischen Wurzeln nicht mehr aus den Top-Listen der beliebtesten Jungennamen in Deutschland wegzudenken.

17. Simon

Einen religiösen Bezug weist auch dieser Jungenname auf. Simon geht auf den biblischen Namen Simeon zurück und bedeutet „der Erhörte“ sowie „Gott hat gehört“.

18. Sepp

Ziemlich beliebt ist die Kurzform von Joseph bei uns vor allem in Bayern. Der Name bedeutet „Gott vermehre“ und besitzt damit einen religiösen Bezug.

19. Theodor

Aus dem Altgriechischen kommt der Jungenname Theodor und bedeutet „das Geschenk Gottes“. Wenn dir der Vorname zu lang ist, ist die Kurzform Theo vielleicht eine bessere Option.

20. Viktor

Kleine „Sieger“ sind Jungen mit diesem lateinischen Vornamen ganz bestimmt.

Traditionsreich oder altbacken: Wie findest du alte Jungennamen?

Kommen für dich alte Jungennamen infrage? Oder sind dir unsere Vorschläge doch etwas zu altmodisch? Verrate uns gerne, was für dich der perfekte Vorname haben muss. Schreib uns deine Meinung sowie Tipps für die Namenssuche einfach in die Kommentare.

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Ob ausgefallen, modern, selten oder sĂĽĂź – hier findest du noch mehr Inspiration fĂĽr einen schönen Jungennamen:

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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