Gut schlafen trotz Zeitumstellung – So klappt es bei deinem Kind

Es ist wieder soweit: Die Uhren werden in der Nacht auf Sonntag um eine Stunde verstellt. Wie jedes Jahr werde ich diesen Termin beinahe verpassen – trotz Smartphone und Funkuhren, die sich von selbst umstellen. Und am Sonntag fluchend durch die Wohnung rennen, um alle restlichen Uhren, Wecker, Armbanduhren und elektrischen Geräte auf die neue Zeit umzustellen.

Ich fand die Zeitumstellung schon immer total nervig und überflüssig, besonders zum Sommer hin, wenn einem vom wertvollen Sonntag eine ganze Stunde gestohlen wird!

Aber seit ich Mama bin, hat diese Abneigung noch einmal eine ganz neue Dimension bekommen. Und damit bin ich nicht allein, denn:

Als wäre der Schlaf unserer Kleinen nicht sowieso schon ein hochsensibles Thema, grätscht jetzt noch eine geklaute Stunde mitten in meinen ausgeklügelten Zeitplan. Hallo!? Gehts noch? Die Umstellung von der Winterzeit zur Sommerzeit finde ich besonders schlimm, weil die Kinder morgens nicht aus undabends nicht ins Bett kommen.

Naja, aber da wir Mamas es wohl nicht schaffen werden, Sommer- und Winterzeit abzuschaffen, müssen wir eben das Beste daraus machen.

Experten raten dazu, den Tag der Zeitumstellung am besten einige Tage lang vorzubereiten. An diesen Abenden soll ich mein Kind einfach jeweils eine Viertelstunde früher hinlegen – bis wir die volle Stunde vorgezogen haben. Du Umstellung dauert als mindestens vier Tage. Nicht so schwer, oder?

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Diese sanfte, allmähliche Veränderung werden Babys und Kinder wesentlich besser „mitmachen“ als eine Hauruck-Aktion – und genau das ist eine plötzliche Verschiebung von einer ganzen Stunde für kleine Kinder.

Ansonsten kann es tatsächlich schwierig werden, in den neuen Rhythmus der Sommerzeit zu kommen. Meine Tochter am Sonntag Abend ohne jede Vorbereitung einfach eine Stunde eher hinzulegen, um Montag zur „neuen“ Zeit in der Kita und bei der Arbeit zu sein – das klappt tatsächlich nicht. Denn sie wird abends einfach noch nicht müde genug sein, lange wachliegen und am nächsten Morgen katastrophal müde sein.

Ein Problem kann auch bei bester Planung natürlich noch auftreten: Durch die Zeitumstellung ist es abends plötzlich länger hell und viele Kinder kommen dadurch schlechter in „Abendstimmung“. Ich helfe inzwischen mit einem Rollo und dämmriger Beleuchtung nach.

Ich werde diese kleinen Tipps dieses Jahr auf jeden Fall beherzigen, denn begeistern werde ich mich für die Zeitumstellung wohl nie, aber ich muss ja das Beste draus machen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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