Ist Honig in der Stillzeit erlaubt oder gefährlich?

Ob auf dem Brot, im Tee oder zum Backen statt Zucker: Honig ist vielfältig und lecker. Aber ist er auch für stillende Mamas erlaubt? Hier liest du alles, was du zu dem Thema Honig in der Stillzeit wissen musst.

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Honig ist auch in der Stillzeit erlaubt und gesund.
  • Er hat antibakterielle und antioxidative Eigenschaften.
  • In seltenen Fällen kann Honig Botulismus-Sporen enthalten, sie werden aber nicht über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben.
  • Achte auf eine gute Handhygiene, damit dein Baby vorm ersten Lebensjahr nicht direkt mit Honig in Kontakt kommt.

2. Darf ich während der Stillzeit Honig essen?

Ja, Honig ist sicher und gesund, auch in der Stillzeit. Er ist ein natürlicher Süßstoff und gesünder als Zucker. Dabei hat er einen ähnlich belebenden Effekt: Honig hat einen hohen Anteil an Fruktose und Glukose, die für Energie und Ausdauer sorgen. Wusstest du schon, dass Honig auch heilende Wirkungen hat? Er hilft bei Erkältung und Halsschmerzen und seine antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften stärken das Immunsystem.

Honig in der Stillzeit: Ein natürliches Mittel gegen Husten

Wenn du krank bist, können natürliche Hausmittel dir während der Stillzeit gegen viele Dinge helfen. Honig ist zum Beispiel ein guter Tipp bei Erkältung und ganz besonders bei Husten. Aus Honig und Zwiebeln kannst du dir nämlich ganz schnell und einfach einen natürlichen Hustensaft selber machen. Und der ist ab dem 1. Geburtstag auch für dein Kind geeignet.

3. Warum ist Honig in der Stillzeit erlaubt, obwohl er für mein Baby gefährlich ist?

Bestimmt weißt du, dass du deinem Baby vor seinem ersten Geburtstag keinen Honig geben darfst. Das liegt daran, dass Honig ein Naturprodukt ist und in seltenen Fällen Clostridium botulinum enthalten kann. Das sind spezielle Sporen, die bei und Erwachsenen zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Für Babys können schon kleine Spuren davon lebensgefährlich werden.

Aber keine Sorge: Die Sporen können nicht über die Muttermilch übertragen werden. Das liegt daran, dass unser Körper sie im Normalfall leicht abbauen und ausscheiden kann. Dadurch gelangen keine Giftstoffe in den Blutkreislauf. Außerdem sind die Sporen viel zu groß, um ihren Weg in die Milch zu finden. Nur wenn dein Baby den Honig selbst isst, kann das gefährlich werden.

Was kann passieren, wenn mein Baby Honig isst?

Wenn ein Baby, das jünger als 1 Jahr ist, in direkten Kontakt mit dem Bakterium aus dem Honig kommt oder sie verschluckt, kann das fatale Folgen haben. Die Sporen von Clostridium botulinum können sich im Darm des Säuglings explosionsartig ausbreiten und kommen darüber in den Blutkreislauf. Im schlimmsten Fall kann das zu so genanntem Säuglingsbotulismus führen, der lebensbedrohlich für ein Baby ist. Mehr Infos zu den möglichen Folgen eine Infektion findest du hier.

4. Worauf sollte ich achten, wenn ich Honig in der Stillzeit esse?

  1. Desinfiziere deine Hände regelmäßig.
  2. Achte nach dem Verzehr von Honig besonders auf die Handhygiene, damit Hände und Lippen deines Babys nicht mit dem Lebensmittel in Kontakt kommen.
  3. Trage den Honig nicht auf deine Haut oder deine Brüste auf, da dein Säugling damit in Berührung kommen könnte.
  4. Biete einem Baby unter einem Jahr auf keinen Fall Honig an.
  5. Entscheide dich für gefilterten anstelle von rohem Honig.

Mehr Tipps zum Thema „Ernährung in der Stillzeit“ bekommst du hier >>>

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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