Erste Hilfe für dein Kind: So reagierst du richtig, wenn dein Kind sich verletzt

Wenn unsere Kinder sich verletzen, ist das für uns Mamas ein riesiger Schreck, besonders, wenn Blut fließt oder der Kopf betroffen ist. Gerade ist es mir selber wieder passiert: Mein 2-jähriger Sohn ist beim Rennen gestolpert und mit dem Gesicht aufs Kopfsteinpflaster gestürzt, Brunos Nase und Mund waren blutverschmiert. Ich habe erstmal kurz nach Luft geschnappt. Alptraum jeder Mama!

Aber: Schnitt-, Kratz- und Schürfwunden oder Verbrennungen gehören zum Großwerden dazu. Solche Verletzungen sind die kleinen Unwägbarkeiten des Alltags. Mach dir also bitte keine Vorwürfe! Viel wichtiger ist, dass du weißt, wie du in so einem Moment richtig reagierst. Falsch geleistete Erste Hilfe oder ungeeignete Hausmittelchen können die Situation manchmal sogar noch verschlimmern.

Die wichtigsten drei Schritte, wenn dein Kind sich verletzt hat:

1. Kühlen Kopf bewahren und Kind trösten

Oft leichter gesagt als getan, aber: Die wichtigste Grundregel ist, in so einem Moment die Nerven zu behalten. Es bringt niemandem etwas, wenn Mama auch noch panisch wird. Sprich ganz normal und ruhig mit deinem Kind, um es zu beruhigen und zu trösten. Bei ganz vielen Kindern ist Pusten DAS Zaubermittel gegen Schmerz und Schreck. Du kannst auch eine Süßigkeit auf das Aua legen oder ein Küsschen darauf hauchen.

Das Wichtigste was unsere kleinen Verletzten brauchen: unsere Nähe und Liebe.

Das Wichtigste was unsere kleinen Verletzten brauchen: unsere Nähe und Liebe. Foto: Kapturing

Es gibt auch süße Trostlieder und Sprüche, die dein Kind von seinem Schmerz ablenken, zum Beispiel den Reim „Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen, übermorgen Sonnenschein, dann wird’s wieder besser sein! Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen, übermorgen Schnee, dann tut’s nicht mehr weh!“ (die Melodie kannst du hier anhören).

Bitte spiele die Verletzung niemals herunter mit Worten wie „ist doch gar nicht so schlimm“. Das ist gut gemeint, hilft dem Kind aber überhaupt nicht. Es fühlt sich dann in seinem Schmerz nicht ernst genommen und bekommt das Gefühl vermittelt, dass sein Empfinden „falsch“ ist. Zwischen unserer sachlichen Einschätzung und dem Schmerzempfinden des Kindes liegen manchmal Welten!

2. Gefahrenstelle sichern, Verletzung begutachten

Verschaffe dir einen Überblick über die Gefahrensituation, sichere die Gefahrenstelle ggf. ab und bringe dich und das Kind weg von der Gefahrenquelle (z.B. Herd abschalten oder Sicherungen ausstellen, oder beispielsweise bei Stürzen auf dem Spielplatz das Kind möglichst rasch an den Rand bringen, so dass es nicht zu weiteren Unfällen kommt, wenn ein weiteres Kind vom Gerüst stürzt etc.).

Wenn dein Kind sich etwas beruhigt hat, schaust du: Wie schlimm ist die Verletzung? Natürlich ist das als Nicht-Mediziner nicht leicht abzuschätzen. Vor allem, weil Babys und kleine Kinder noch nicht sagen können, wie stark die Schmerzen sind. Manchmal fließt viel Blut, obwohl die Verletzung an sich nicht extrem dramatisch ist (beispielsweise bei Stürzen auf die Nase). Schaue daher auch immer auf das Verhalten deines Kindes. Als Mama hat man oft ein feines Gespür dafür, wie es dem Schatz geht. Ist das Kind blass, apathisch, verhält es sich anders als sonst? Häufig gilt: Schreit das Kind laut und kräftig, ist das erst mal ein recht gutes Zeichen.

3. Wunde behandeln, ggf. parallel Notarzt rufen

Wenn die Wunde sehr großflächig bzw. tief ist, lagerst du das entsprechende Körperteil (beispielsweise die Beine) hoch. Bei starken Blutungen, die sich mit Taschentüchern nicht stoppen lassen, drückst du das Körperteil zusätzlich oberhalb der Wunde zusammen und erstellst einen Druckverband (wie das geht, erklären wir dir in diesem Artikel). Je nachdem wie schlimm die Verletzung ist, fährst du so mit dem kleinen Patienten zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Natürlich kannst du auch den Notruf  (112) anrufen. Meistens braucht der 10 bis 15 Minuten. Bist du dir nicht sicher, ob es wirklich der Krankenwagen sein muss, wählst du die 116 117 und erreichst damit den ärztlichen Notdienst. Der schickt bei Bedarf auch einen Arzt zu dir, ist jedoch nicht so schnell vor Ort, wie die Sanitäter es wären.

Alltagswunden richtig behandeln

Ich kann dich aber beruhigen: In den meisten Fällen handelt es sich glücklicherweise um (mehr oder weniger) harmlose Alltagswunden, die du gut selbst behandeln kannst. Bei Bruno habe ich schnell erkannt: Er hat sich die Nase aufgeschürft, angestoßen (daher das Nasenbluten) und ein Stück vom Schneidezahn ausgeschlagen. Oberflächliche Alltagswunden reinigst du am besten zuerst mit feuchten Kompressen oder einem Küchentuch.

Gerade bei Babys und Kleinkindern ist es wichtig, möglichst keine Keime in die Wunde kommen zu lassen. Schnitt- oder Schürfwunden sind zwar auf den ersten Blick harmlose Bagatellwunden – jedoch können sie sich entzünden, wenn Erreger und Schmutz eindringen.

Schürfwunden: Schnell mit dem Gel oder Spray von octenisept behandeln, damit keine Keime reinkommen.

Schürfwunden: Schnell mit dem Gel oder Spray von octenisept behandeln, damit keine Keime reinkommen. Foto: Kapturing

Spezielles Wundspray zur Desinfektion und eine Versorgung der Wunde mit einem speziellen Wundgel helfen, die Wunde vor Infektionen zu schützen.

Achtung: Überprüfe in jedem Fall auch im Impfausweis, ob noch Schutz durch die letzte Tetanusimpfung besteht und sprich ggf. mit eurem Kinderarzt.

Zwei Dinge, die ich immer als Erste Hilfe dabei habe

Es ist in jedem Fall gut, wenn du als Mama auf alles vorbereitet bist. Super zur schnellen und schmerzlosen Behandlung leichter Wunden (wie Schürfwunden, kleine Schnitte und leichte Verbrennungen) sind das Spray und das Gel von octenisept®.

Perfekt bei kleinen Unfällen, die zum Großwerden einfach dazugehören: Spray und Gel von octenisept®.

Perfekt bei kleinen Unfällen, die zum Großwerden einfach dazugehören: Spray und Gel von octenisept®. Foto: PR

1. Wund-Desinfektion Spray: Schützt vor Infektionen und fördert die Wundheilung:

Das octenisept® Wund-Desinfektion Spray ist farblos, wirkt schnell und schmerzfrei und ist daher für Kinder und Säuglinge super geeignet. Es schützt aktiv vor einer Infektion und fördert die Wundheilung. Das handliche Spray passt problemlos in jede Tasche und ist somit ideal für unterwegs. Du hast es in Notfällen immer dabei.

Und so wendest du das octenisept® Wund-Desinfektion Spray an: Bevor du die Wunde versorgst, solltest du dir die Hände desinfizieren. So vermeidest du, dass Erreger von den Händen in die Wunde übertragen werden. Anschließend reinigt du die Wunde und das angrenzende Hautareal mit klarem Wasser (Mineralwasser geht auch, wenn du gerade nichts anderes zur Hand hast). Wenn du in der Wunde einen Fremdkörper wie einen Splitter entdeckst, entferne ihn vorsichtig mit einer Pinzette. Besprühe dann die Wunde und angrenzende Hautpartien gleichmäßig und gründlich mit octenisept® Wund-Desinfektion Spray.

2. Wundgel: Effektive Schutzschicht gegen Keime

Nach 60 Sekunden kannst du zur optimalen Wundheilung eine dünne Schicht octenisept® Gel auftragen. Das heilungsfördernde Hydrogel zieht superschnell ein und brennt nicht. Das Gel bildet eine schützende Schicht gegen Keime und fördert so den Heilungsprozess aktiv. Zum einen befeuchtet das Gel die Wunde optimal, zum anderen schützt die Gelschicht vor Erregern. Eine feuchte Umgebung ist unerlässlich, damit die Wunde sich störungsfrei schließen kann. Die Schutzschicht verhindert, dass Keime eindringen.

Schon nach einer Minute macht das Gel Schmutz und fiese Erreger unschädlich! Beruhigend, oder? Zudem kühlt octenisept® Gel sonnengeschädigte Haut und lindert Juckreiz bei Mückenstichen. Ein echtes Multitalent also. Achte bei der Anwendung darauf, dass die Spitze der Tube nicht mit der Wunde oder einer anderen Oberfläche in Berührung gelangt, sonst können Erreger eindringen. Du kannst die Stelle auch mit einem Verband oder Pflaster abdecken, in der Regel ist das nicht erforderlich, da das Gel eine Barriere für Schmutz und Erreger ist. Das Gel kannst du nach Bedarf ein- bis zweimal täglich auftragen.

Wir wünschen allen kleinen Forschern und Entdeckern da draußen eine möglichst unfallfreie Zeit – und allen Mamas starke Nerven!


octenisept® Wund-Desinfektion
Antiseptikum zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft und freue mich, bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Hier schreibe ich über den bunten Alltag mit meinem Sohn (zwei Jahre) und die kleinen (und großen) Herausforderungen, die das Mamasein so mit sich bringt.

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