Nie wieder Chaos im Küchenschrank!

Team Chaos oder Team Struktur? Jede Familie kennt die Challenge: Wie organisiere ich meine Küchenschränke und -schubladen so, dass alle schnell die Lebensmittel finden, die sie suchen? Wir geben Tipps, wie du euren Stauraum optimal organisieren kannst. Denn was zuerst mit ein wenig Arbeit verbunden ist, erleichtert später ganz enorm den Alltag.

Es gab da so einen Aha-Moment: Meine Freundin bot sich an, den Kindern Kekse aus unserem Küchenschrank zu holen, weil ich selbst gerade mit meinem Kleinen zu tun hatte. Ihr glaubt nicht, wie schnell ich an ihr vorbei war, um das selbst zu erledigen! Nicht, weil ich eine perfekte Gastgeberin sein wollte. Sondern einzig deshalb, weil ich Angst hatte, es könnten Kekspackungen und angefangene Gummibärchentüten auf sie herabregnen! Dieses Durcheinander, das mir unglaublich peinlich gewesen wäre, kennt wahrscheinlich jede. Aber das hilft am Ende auch nicht weiter. Immer gibt es da einen Schrank oder eine Schublade, in der ein wildes Chaos herrscht. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich schon oft Dinge wie Sesam oder Gewürze doppelt gekauft habe. Einfach deshalb, weil ich schlicht vergessen hatte, dass ich die gleichen Lebensmittel irgendwo verstaut und in meinem chaotischen Sammelsurium schnell den Überblick verloren hatte.

Am Anfang kommt der Abschied

Aufräumen und Ordnung halten befreit! Und ist angesagt, seit berühmte Expertinnen wie Marie Kondo einen Trend daraus gemacht haben. Doch während wir uns hingebungsvoll unseren Kleiderschränken widmen, kommt besonders die Küche oft zu kurz. Das fällt mir spätestens immer dann ein, wenn ich nach den rund zehn Zutaten suche, die ich brauche, um mein Lieblingsgranola zu machen. Nervig! Wie man das ändern kann? Wie immer geht es nicht ohne Aufräumen. In diesem Fall also „AUSräumen“, denn nur so bekommst du einen Überblick, was da alles so schlummert.

Chaotischer Küchenschrank

Sieht das bei euch genauso aus? Zeit für den Durchblick! Foto: Echte Mamas

Beim Aufräumen kannst du nicht nur ausmisten, sondern auch gleich Schränke und Schubfächer auswischen. Wetten, dass du dich jetzt schon besser fühlst?

Und so kommt System in den Schrank

Was genau führt eigentlich dazu, dass uns der Blick in unsere Schränke ganz kribbelig macht? Genau! Dass sich da so viele verschiedene, angebrochene Packungen und Tüten stapeln und drängeln, und wir jede einzelne in die Hand nehmen müssen, um zu wissen, was es ist. Ein einheitliches Bild ist also hilfreich, deshalb überlege dir, welches Aufbewahrungssystem dir gefallen könnte. Ich habe gerade erst die Optima-Serie von Emsa für mich entdeckt. Besonders gut gefällt mir das klare Design der Dosen, die es in unterschiedlichen Formaten gibt – für Spaghetti genauso wie für Cornflakes. Bis auf den weißen Deckelrand sind die Vorratsdosen nämlich durchsichtig. Stehen sie oben im Regal, kann ich genau sehen, was drin ist. Auch, wenn ich mehrere Exemplare übereinandergestapelt habe. Und stehen die Behälter in der Schublade, dann muss ich nicht erst den Deckel öffnen, um zu sehen, was sich darin versteckt. Ein Traum!
Außerdem ist es sinnvoll, die Vorratsdosen nach Themen zu sortieren, beispielsweise nach Backen, Trockenobst & Nüsse oder Gewürze. So hat alles seinen festen Platz.

Mega-Tipp: Beschriften mit Flüssigkreide!

Mit durchsichtigen Behältern findet man natürlich viel schneller, was man sonst ewig gesucht hat. Doch wie lange waren die Hirseflocken jetzt noch haltbar? Mit flüssigen Kreidestiften lässt sich zum Beispiel das MHD auf die Dosen schreibenoder die Kochzeit von Nudeln & Co. – und später wieder abwischen.

Natürlich kannst du dafür auch ganz klassisch Etiketten verwenden. Vor allem bei Gewürzen reicht der Blick ins Glas nicht aus, um zu wissen, ob es jetzt Curry oder Kurkuma ist, Paprika oder Cayenne-Pfeffer. Alle, die es kreativ mögen, können sich hier hübsche Etiketten zum Beschriften von Nudeln und Co. herunterladen.


Organisierter Küchenschrank mit Vorratsdosen

Tada! Sieht doch direkt ganz anders aus. Hier geht es zu den Vorratsdosen von Emsa. Foto: Echte Mamas

Das Allerbeste: Gibt es erst einmal eine Struktur, ist das Ordnunghalten plötzlich ganz einfach! Und bei mir ist es so, dass ich mittlerweile sogar bewusster einkaufe. Auf übertrieben große Vorratspackungen verzichte ich lieber.
Natürlich solltest du unbedingt auch deine Familie mit ins Boot holen! Die Küche als gemütliches Herzstück deines Zuhauses kann nämlich nur dann organisiert bleiben, wenn alle mitmachen.

Kleiner Tipp: Haltet ab dem 27. Juli aufmerksam nach unserem Live-Gewinnspiel auf Facebook Ausschau, da verlosen wir acht Mal ein 7er-Set der Optima-Serie von Emsa.

Alma Ettwig

Ich bin Mutter zweier Söhne (2010 und 2015 geboren) – und oft ist es nicht so einfach, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wie gut, dass ich das, was ich tue, so sehr liebe! Schreiben ist immer auch Ausgleich für mich. Für Abwechslung sorgt außerdem unser Labradoodle Kalle, der uns freudig zu Ausflügen an Alster, Elbe und Ostsee begleitet. Der vierte Mann im ohnehin ziemlich lebendigen Haus. Aber ich find’s herrlich!

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