Ist Mousse au Chocolat in der Schwangerschaft erlaubt?

Wenn du schwanger bist, kommen einige wichtige Veränderungen auf dich zu. Eine davon betrifft deine Ernährung. Denn nicht alles, was du bisher vielleicht gern gegessen hast, ist auch gesund für dein Baby. Um es nicht unnötig in Gefahr zu bringen, solltest du deshalb auf einige Lebensmittel verzichten. Ob du Mousse au Chocolat während der Schwangerschaft essen darfst oder es lieber von deiner Liste streichen solltest, verraten wir dir hier.

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Klassisches Mousse au Chocolat enthält rohe Eier und in manchen Fällen Alkohol. Deshalb solltest du während der Schwangerschaft darauf verzichten.
  • Rohe Eier können nämlich Salmonellen enthalten. Wenn du dich damit infizierst, kann das für dein ungeborenes Baby gefährlich werden.
  • Industriell hergestellteMousse au Chocolat ist im Normalfall kein Problem.
  • Und auch Mousse au Chocolat ohne Ei kannst du ganz einfach und schnell selber machen.

2. Was ist Mousse au Chocolat?

Mousse au Chocolat ist ein sehr bekanntes, französisches Dessert. Es besteht aus Zartbitterschokolade, aufgeschlagener Sahne und frischen Eiern. Charakteristisch ist eine lockere und sehr cremige Mousse, die herrlich nach Schokolade schmeckt. Oft verfeinern die Franzosen die leckere Süßspeise mit etwas Likör oder Kaffee.

3. Darf ich Mousse au Chocolat in der Schwangerschaft essen?

Jein. Die klassische Mousse au Chocolat solltest du aufgrund der darin enthaltenen rohen Eier nicht essen. Sie können Salmonellen enthalten, die im schlimmsten Fall schwerwiegende Verdauungsstörungen wie Übelkeit oder Erbrechen auslösen. Normalerweise ist eine Infektion trotzdem nicht gefährlich – für dein ungeborenes Baby kann sie allerdings lebensbedrohlich werden.

Dazu kommt, dass Mousse au Chocolat in manchen Fällen zum Beispiel Likör und damit Alkohol enthält. Deshalb solltest du auch im Restaurant keine Mousse au Chocolat bestellen – und übrigens auch kein Tiramisu.

Die gute Nachricht ist allerdings: Industriell gefertigte, fertige Mousse au Chocolat aus dem Supermarkt enthält keine rohen Eier. Wenn du darauf achtest, dass sie ohne Alkohol hergestellt wurde, darfst du sie deshalb auch während der Schwangerschaft essen.

4. Ich bin schwanger und habe Mousse au Chocolat gegessen – und jetzt`

Falls du versehentlich Mousse au Chocolat gegessen hast, gilt erst einmal: Keine Panik! Nicht jedes Schoko-Mousse, das aus rohen Eiern hergestellt wurde, enthält automatisch auch Salmonellen. Im Normalfall machen sich Übelkeit und Durchfall schon nach kurzer Zeit bemerkbar. Wenn du also einige Stunden nach dem Essen nichts bemerkst, hast du dich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit Salmonellen infiziert. Und falls doch, sprich am besten so schnell wie möglich mit deiner Frauenärztin. Sie kann dir sagen, was in diesem Fall am besten hilft – und wie du dein Baby schützen kannst.

5. Rezept: Mousse au Chocolat ohne Ei selber machen

Du möchtest auch in der Schwangerschaft nicht auf die leckere Süßspeise verzichten und trotzdem nicht zu Fertigprodukten greifen? Kein Problem! Denn Mousse au Chocolat kannst du auch ohne Ei ganz einfach selber machen. Die Konsistenz ist dann zwar ein klein wenig anders, aber die Creme genauso lecker.

Für dein einfaches Rezept Mousse au Chocolat ohne Ei für zwei Personen brauchst du nur vier Zutaten:

Das brauchst du

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 25 Gramm Vollmilchschokolade
  • 100 ml Sahne (gut gekühlt)
  • 25 ml Milch

Und so einfach geht’s

  • Schokolade in kleine Stücke brechen.
  • Zusammen mit der Milch im Wasserbad schmelzen lassen und vom Herd nehmen.
  • Sahne so steif schlagen, dass du sie noch mit der Schokolade vermischen kannst.
  • Abgekühlte Schokomasse unter die Sahne rühren und in kleine Schüsseln füllen.
  • Mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Mit frischem Obst, Sahne oder zum Beispiel Orangenkeksen verzieren – fertig!

Noch ein Tipp: Da deine Mousse au Chocolat vor allem vom Geschmack der Zartbitterschokolade abhängt, solltest du eine hochwertige Schokolade verwenden.

Übrigens: Ein leckeres Dessert, das du ohne Bedenken auch in der Schwangerschaft essen kannst, ist Panna Cotta.

Wir wünschen dir guten Appetit – und eine schöne Kugelzeit!

Mehr Tipps zum Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ bekommst du hier.

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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