Babybrei aus Zucchini: gesund und gut bekömmlich

Wenn der Beikoststart ansteht und Baby seinen ersten Brei bekommen soll, stehen viele Mamas vor der Frage: Welches Gemüse nehme ich denn dafür am besten? Die Klassiker sind Möhren, Pastinaken oder Kürbis. Aber auch Zucchini ist super für die ganze Kleinen geeignet. Warum das Gemüse so gesund ist, und wie du Babybrei aus Zucchini ganz einfach zubereiten kannst, verraten wir dir hier.

1. Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Babybrei aus Zucchini ist perfekt für den Beikoststart geeignet.
  • Zucchini hat einen neutralen bis süßlichen Geschmack und eine weiche Konsistenz
  • Sie ist reich an Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin C und A und stärkt das Immunsystem deines Babys.
  • Die meisten Nährstoffe sitzen in der Schale, deshalb solltest du sie unbedingt mitverarbeiten.
  • Auch als Fingerfood ist Zucchini optimal geeignet.

2. Darum ist Babybrei aus Zucchini so gesund

Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie kann bis zu 1 Meter lang werden, wird aber normalerweise geerntet, wenn sie noch unreif ist, mit 15 bis 20 cm Länge. Dann ist ihr Fruchtfleisch am zartesten. Obwohl Zucchini oft als Gemüse angesehen wird, ist sie strenggenommen ein Fruchtgemüse. Es gibt sie in mehreren Sorten, die sich u.a. in ihrer Farbe unterscheiden und von tiefgelb bis dunkelgrün reichen.

Zucchini enthält einen hohen Gehalt an Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin C und A. Gekochte Zucchini ist besonders reich an Vitamin A. Das stärkt das Immunsystem deines Babys und ist gut für seine Augen. Die höchsten Werte sind in der Haut der Frucht enthalten, deswegen solltest du die Zucchini immer gründlich waschen und mit Haut verarbeiten. Der hohe Wassergehalt ist außerdem gut für Babys Verdauung.

Nährwerte pro 100 g Zucchini

Brennwert: 80 kJ / 19 kcal
Kohlenhydrate: 2,2 g
Eiweiß: 1,6 g
Fett: 0,4 g
Ballaststoffe: 1,1 g

3. Ab wann darf mein Baby Zucchini essen?

Wenn dein Baby etwa 6 Monate alt ist, kannst du ihm Babybrei mit Zucchini anbieten. Das ist ungefähr der Zeitpunkt, der auch für den Beikoststart empfohlen wird. Durch ihre weiche Textur und seinen neutralen bis süßlichen Geschmack eignet sich Zucchini ideal für die ganz Kleinen, und ist auch als Fingerfood sehr gut geeignet.

Wie bei vielen Obst- und Gemüsesorten sitzen auch bei Zucchini die meisten Nährstoffe in der Schale. Deshalb solltest du sie immer mitverarbeiten. Wichtig ist, dass du sie vorher gründlich wäschst.

Sobald die Zucchini einen bitteren Geschmack hat, solltest du sie deinem Baby nicht mehr anbieten. Die Bitterstoffe („Cucurbitacine“) können nämlich eine Magen- und Darmverstimmung hervorrufen, und dein Baby kann Erbrechen und Durchfall bekommen.

4. Wieviel Zucchini darf ich meinem Baby geben?

Bei Babys ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Das heißt, dass du ihm natürlich Zucchini anbieten kannst, sie sollte aber nicht der einzige Bestandteil seines Ernährungsplanes sein.

Durch ihren hohen Wassergehalt wirkt Zucchini übrigens verdauungsfördernd – genau das Richtige für den empfindlichen Babymagen.

5. Zucchini im Babybrei oder als Fingerfood

Babybrei mit Zucchini ist eine optimale Wahl für den ersten Brei, den dein Schatz bekommt. Denn das Gemüse ist gut bekömmlich, leicht verdaulich und hat einen neutralen bis süßlichen Geschmack.

Alternativ kannst du deinem Kind Zucchini auch als Fingerfood anbieten. Gegrillte Zucchini Streifen oder roh in dicken Streifen – es gibt eine Vielzahl an Rezepten, die du unbedingt ausprobieren solltest.

Übrigens, sollte dein Baby zu Blähungen und Verstopfung neigen, kannst du ihm mit gutem Gewissen trotzdem Zucchini geben. Denn das Fruchtgemüse hilft den Stuhlgang zu regulieren.

6. Rezept: Babybrei mit Zucchini zubereiten

Du kannst Babybrei mit Zucchini auf die gleiche Art und Weise zubereiten wie Breisorten mit anderem Gemüse oder Obst. Wichtig ist, dass du die Haut mitverwendest, denn darin stecken die guten Vitamine und Nährstoffen, die dein Baby für seine gesunde Entwicklung braucht. Ansonsten ist die Zubereitung wirklich sehr einfach – und du brauchst nur 3 Zutaten dafür.-

Das brauchst du für den Zucchini-Brei

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • Wasser
  • einige Tropfen Rapsöl oder Olivenöl

Und so einfach geht’s:

  • Wasche die Zucchini gründlich unter fließendem Wasser.
  • Schneide die Enden ab und die Zucchini in Scheiben.
  • Dämpfe in deinem Babynahrungszubereiter oder in einem mittelgroßen Topf mit Dämpfeinsatz die Zucchini für ein paar Minuten, bis sie weich sind.
  • Gib die gedämpfte Zucchini in eine Küchenmaschine oder nutze die Mixer-Funktion deines Babynahrungszubereiter und püriere sie, bis die Masse glatt ist.
  • Da Zucchini einen hohen Wassergehalt hat, bekommt der Brei im Normalfall die optimale Konsistenz, ohne dass du zusätzliches Wasser hinzufügst.
  • Zum Schluss gibst du einige Tropfen Rapsöl oder Olivenöl hinzu, damit dein Baby die guten Nährstoffe der Zucchini besser aufnehmen kann.
  • Jetzt noch gut umrühren – fertig!

Wir wünschen deinem Baby guten Appetit!

Mehr Infos zum Thema Babyernährung findest du hier >>>

Hast du deinem Baby auch schon Zucchinibrei gekocht? Oder welchem Babybrei gab‘s bei euch zum Beikoststart? Erzählt doch mal – in den Kommentaren oder in unserergeschlossenen Facebook-Gruppe.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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