Zaziki in der Schwangerschaft: erlaubt oder tabu?

Ob als Vorspeise mit Brot, zu gegrilltem Fleisch oder auch Fisch: Zaziki (oder auch Tsatsiki bzw. Tzatziki) gehört zu einem leckeren griechischen Essen einfach dazu. Und auch abgesehen von Gyros, Souvlaki und Co. ist die Knoblauch-Creme eine beliebte Beilage, auf die auch viele Schwangere nicht verzichten möchten. Aber müssen sie das überhaupt? Ob Zaziki in der Schwangerschaft erlaubt ist, und alles, was du sonst dazu wissen solltest, erklären wir dir hier.

1. Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Das Wichtigste zuerst: Zaziki ist in der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt.
  • Der leckere Knoblauch-Dip enthält keine Zutaten, die gefährlich für dich oder dein Baby werden könnten.
  • Es ist allerdings wichtig, dass du nur frisches Zaziki isst. Denn wenn die Knoblauch-Creme länger an der Luft steht, können sich gefährliche Bakterien wie Listerien bilden.
  • Am besten machst du dir dein Zaziki während der Schwangerschaft einfach selbst – ein leckeres Rezept findest du in unserem Text.

2. Darf ich Zaziki in der Schwangerschaft essen?

Ja, genau wie Aioli kannst du auch Zaziki während der Schwangerschaft ohne Bedenken essen. Prinzipiell enthält die beliebte Knoblauch-Creme nämlich keine Zutaten, die für Schwangere bedenklich sind. Dabei solltest du allerdings aufpassen, dass du nur wirklich frisches Zaziki isst. Denn wenn es länger an der Luft steht, können sich gefährliche Listerien darin bilden. Deshalb solltest du auch im Restaurant und an der Frischetheke im Supermarkt lieber darauf verzichten. Mit fertigem, industriell verarbeitetem Zaziki machst du nichts falsch. Oder du bereitest die Creme ganz einfach selber zu.

3. Was muss ich bei Zaziki in der Schwangerschaft beachten?

Wenn du einige, wenige Dinge beachtest, kannst du Zaziki ohne Bedenken essen, wenn du schwanger bist:

  • Achte unbedingt darauf, dass das Zaziki frisch ist. Sonst können sich eventuell Bakterien daran bilden.
  • Im Restaurant solltest du vorsichtshalber auf Zaziki verzichten, Du weißt nie, wie lange es schon an der Luft stand – und sicher ist sicher.
  • Das Gleiche gilt auch für Produkte von der Frischtheke im Supermarkt.
  • Stattdessen kannst du industriell gefertigtes Zaziki kaufen.
  • Du solltest es nach dem Öffnen unbedingt im Kühlschrank lagern und zeitnah verbrauchen.
  • Am besten ist es, wenn du dir dein Zaziki während der Schwangerschaft einfach selber machst. So weißt du genau, was drin ist, und wie lange es sich noch hält.

4. Darf ich auch beim Griechen Zaziki essen, wenn ich schwanger bin?

Prinzipiell schon – vorausgesetzt, dass Zaziki wurde frisch zubereitet. Das kannst du natürlich einfach nachfragen. Ob die Mitarbeiter allerdings genau wissen, wann es zubereitet wurde, und wie lange es schon an der Luft stand, ist fraglich. Deshalb wäre unser Tipp: Verzichte während der Schwangerschaft vorsichtshalber auf Zaziki im Restaurant.

5. Rezept: Zaziki für die Schwangerschaft selber machen

Wie gesagt: Mit selbst gemachtem Zaziki bist du in der Schwangerschaft auf der sicheren Seite – und mega lecker ist es auch. Probiere doch einfach mal dieses Rezept aus:

Diese Zutaten brauchst du für Zaziki:

Dafür benötigst du folgende Zutaten:

  • Zwei Gurken
  • 500 Gramm griechischen Jogurt (10 Prozent Fett)
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Handvoll frischen Dill (alternativ kannst du auch TK-Dill verwenden)
  • Salz
  • Pfeffer
  • je nach Geschmack etwas Minze
  • 1 Küchenhandtuch.

Und so geht’s:

  1. Gurke schälen, Kerne entfernen und den Rest klein raspeln.
  2. Die geraspelte Gurke mit etwas Salz bestreuen, auf das Küchentuch legen und eine Viertelstunde ziehen lassen.
  3. Dann das Geschirrtuch zusammenfalten und die Gurkenraspeln mehrmals gut auswringen.
  4. Knoblauch pressen, Dill hacken und beides mit dem griechischen Joghurt verrühren.
  5. Olivenöl und Zitronensaft dazugeben und gut verrühren.
  6. Jetzt die Gurkenraspeln dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Wenn du magst, kannst du noch etwas Minze dazugeben – fertig!

Wir wünschen guten Appetit und alles Gute für deine Schwangerschaft!

Mehr Tipps zum Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ bekommst du hier.

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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