Wird mit jedem Toilettengang ein bisschen Gehirn weggespült, sobald man ein Baby erwartet?
Muss man deswegen so oft auf Klo? Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Wie sonst ist es zu erklären, dass ab dem Zeitpunkt meiner offiziell verkündeten Schwangerschaft alle Menschen um mich herum zu Experten mutierten und mich permanent mit ihrem Wissen vollblubberten? Ständig musste ich mich aus einem Haufen von ‚lieb gemeinten‘ Ratschlägen, Tipps und Anmerkungen befreien.
Es war kurios, wie spannend mein Leben plötzlich für andere zu sein schien. Besser noch, unser Umfeld glaubte plötzlich, unser Leben viel effizienter gestalten, unser Baby viel gesünder ernähren und pädagogisch wertvoller erziehen zu können. Mit der Aushändigung meines Mutterpasses wurde meine Gehirnfunktion offenbar in eine Art Standby-Modus gesetzt, denn alle um mich herum wollten nun das Denken für mich übernehmen.
Ich war keine typische Schwangere.
Solange es ging, trug ich High Heels, machte Sport und gehörte zu den, sagen wir mal, ‚Ticki-Tacki-Schicki-Micki-Schwangeren‘. Dadurch lieferte ich natürlich sehr viel Futter für mein Umfeld, das mich dauernd belehrte, wie schädlich hohe Schuhe und Sport in meinem Zustand seien.
Mein Baby lag ab dem siebten Monat in Steißlage in meinem Bauch und wollte sich nicht mehr drehen. In einem Geburtshaus ließen wir eine äußere Wendung durchführen, leider ohne Erfolg. Ich war etwas geknickt, aber mein Gefühl sagte mir, dass mein Baby schon einen Grund dafür hatte, warum es sich ausgerechnet diese Position für eine Geburt ausgesucht hatte. Im Geburtshaus wurde mir erklärt, dass natürliche Steißgeburten dort an der Tagesordnung seien und ich mir keine Sorgen machen solle.
Ich erzählte davon, wie gut ich mich mit dieser Entscheidung fühlte, eine spontane Geburt vorzuziehen und löste bei meinem Umfeld eine Lawine an Prophezeiungen aus.
Die Ärzte im Geburtshaus haben es mir dann noch mehrfach erklärt und meine, von den anderen, übergestülpte Unsicherheit war wieder verflogen. Am vierten Tag über meinem Geburtstermin platzte die Fruchtblase. Nach sechs Stunden Wehen, die nach zwei Stunden schon bei allen zwei Minuten lagen, hatte sich ein kleines Füßchen in mein Becken gemogelt und es wurde doch ein Kaiserschnitt gemacht.
Ich hatte unfassbare Angst vor der Spritze, schließlich wurden mir in der Schwangerschaft unendlich oft Horrorgeschichten davon erzählt. Während ich noch vor Angst zitterte und auf den Schmerz wartete, wurde mir von einer Schwester gesagt, ich solle mich nun wieder hinlegen, das wars. Wie? Und wo war da jetzt der Horror bei dieser Spritze? Nichts. Das war’s, ganz unspektakulär. Kaum Schmerzen.
Im Gegensatz zu sechs Stunden Wehen war die Spritze wie ein Friseurbesuch.
Und dann war es soweit, unser kleiner Sonnenschein erblickte das Licht der Welt. Ein bisschen zerknittert und verschrumpelt schaute er uns daumennuckelnd mit seinen großen dunklen Augen an. Er schrie nicht. Er schaute nur und hat uns, glaube ich, für gut befunden.
Wir waren in einem Familienzimmer und konnten die ersten drei Tage unsere neue kleine Familie erst einmal ganz für uns genießen. Ich wurde gefragt, ob ich stillen wollte. In meinem Kopf hörte ich die Stimmen der anderen: Nicht zu stillen wäre eine riesige Frechheit, was für eine schlechte Mutter wäre ich. Das wollte ich auf gar keinen Fall sein, also versuchte ich es, obwohl ich das tief in meinem Inneren nicht wollte.
Aber der Erwartungsdruck von meinem Umfeld und der Gesellschaft lösten einen inneren Zwang aus.
In den ersten Wochen besuchte uns die Hebamme jeden Tag, um nach uns zu sehen. Sie erklärte, zeigte und philosophierte über das Stillen, das Schlafverhalten und über ihre 30 Jahre lange Erfahrung. Ich versuchte, alles Wissen aufzusaugen, schließlich wollten wir es ja richtig machen.
Nach zwei bis drei Wochen hatte ich ein komisches Gefühl. Ich hatte den Eindruck, dass es meinem Baby nicht gut geht. Mein Instinkt sagte mir, dass mein Sohn durch das Stillen nicht richtig satt wurde. Als ich der Hebamme von meinem Gefühl erzählte, wurde ich als nix wissende Erstmama galant darauf hingewiesen, dass irgendein Gefühl jawohl nicht gegen lebenslange Erfahrung anstinken könne.
Ich sollte bloß nicht aufhören zu stillen, es sei eben das Beste für mein Baby.
Ich war total verunsichert und versuchte, mich an ihre Ratschläge zu halten. Nach weiteren Wochen Dauergeschrei und einem schlechten Gefühl im Magen, stieg ich einfach auf Fertigmilch um und das erste Mal hatte ich das Gefühl, mein Baby war satt. Ich konnte es nicht fassen, dass ich mein Baby tatsächlich unwissentlich hatte ‚hungern‘ lassen. Ich war am Boden zerstört, dass ich nicht auf mich selbst gehört hatte.
Doch das Dauergeschrei unseres Sohnes hörte nicht auf, alle zwanzig Minuten schrie der Kleine und dicke Kullertränen liefen über sein Gesicht. Ich erzählte Familie, Freunden und Bekannten von dem Dauergeschrei, doch neben unnötigen Sprüchen wie ‚da mussten wir alle mal durch‘ oder ‚du bist müde und überfordert, übertreibe mal nicht so‘, kamen nur Tipps und Ratschläge, die mich überhaupt nicht weiterbrachten.
Schon nach kurzer Zeit lernt man als Mama und Papa, das Weinen des Babys grob zu unterscheiden.
Da gibt es zum Beispiel das Hunger-Weinen, das Meine-Windel-ist-voll-und-das-finde-ich-eklig-Weinen, das Mir-ist-langweilig-bespaßt-mich-ihr-Narren-Weinen, das Ich-möchte-nicht-allein-sein-Weinen und das Es-tut-mir-was-weh-Weinen. Es ist nicht einfach, all das genau zu unterscheiden, aber am Ende ist das erste Gefühl meist das richtige. Mein Gefühl hörte immer mehr das Es-tut-mir-was-weh-Weinen heraus. Und dieses ungute Gefühl ließ mich nicht mehr los.
Also ging ich mit unserem Sohn zum Kinderarzt. Als ich seine Frage, ob es mein erstes Kind sei, mit einem Ja beantwortete, schickte er mich mit der Aussage, es seien Dreimonatskoliken wieder nach Hause – ohne meinen Sohn überhaupt anzuschauen. Wir wechselten die Milch, kauften Cremes, machten Massagen, kauften eine Federwiege und etliches Zeug, das meinem Sohn angeblich helfen sollte.
Aber es wurde nicht besser.
Ich fuhr zu einer Orthopädin, in eine Kinderklinik und holte mir auch eine Zweitmeinung bei einem anderen Kinderarzt. Aber es war immer das gleiche: Ich beantwortete die Frage, dass es mein erstes Kind war mit ‚Ja‘ und schon ging es los. Ich wurde von den Ärzten in eine Schublade gesteckt, an der ‚hysterische, überforderte Vollidiotin‘ stand und wurde mit schwachsinnigen Kommentaren wieder nach Hause geschickt.
Niemand hat sich die Mühe gemacht, meine Vermutung, mein Kind habe Schmerzen, auch nur ansatzweise ernst zu nehmen, geschweige denn meinen Sohn daraufhin zu untersuchen. Unser Sohn schrie, weinte und krallte sich an mir fest. Die Tränen liefen und ich war verzweifelt. Ich weinte ununterbrochen und erklärte immer, dass mein Bauchgefühl mir sagt, es stimmt was nicht.
Physiotherapie, eine Aufbaukur für den Darm, Beruhigungsbäder und diverse Globuli gegen Luft im Bauch hatten überhaupt keine Wirkung.
Tag und Nacht alle zwanzig Minuten weinte unser Sohn und wir waren langsam mit unserer Kraft am Ende. ‚Sie haben ein Schreibaby‘, war die häufigste Antwort von Ärzten, die meinen Sohn noch nicht einmal untersucht hatten. Nach sechs Monaten lag das Problem dann laut Ärzten bei mir. Ich sei schuld. Schließlich sei ich zu nervös, übermüdetet und leicht hysterisch.
Natürlich war ich übermüdet und gestresst. Ich hatte über sieben Monate nicht eine einzige Stunde am Stück geschlafen. Mittlerweile brachte ich sieben Kilo weniger auf die Waage als vor meiner Schwangerschaft.
Mein Instinkt schrie mich Tag und Nacht an, auf ihn zu hören, aber niemand hörte mir zu.
Nachdem ich meinem Umfeld immer wieder von meinem Ärzte-und Heilpraktiker-Marathon erzählte, wurde ich von ihnen plötzlich auch als hysterisch, sogar als zickig und besserwisserisch abgestempelt. Keiner verstand, warum ich auf meiner Vermutung beharrte, wenn schon zig Mediziner mir ein Schreibaby diagnostiziert hatten. Unter Tränen und immer kurz vor einem Zusammenbruch überlegte ich nonstop, ob die anderen wirklich recht hatten.
Ich zweifelte immer mehr an meinem Mamafähigkeiten und an meinem Verstand. War ich einfach eine schlechte Mutter? War ich denn die einzige Erstmama, die ihr Kind nicht beruhigen konnte? Zerrissen von Selbstzweifeln, Verzweiflung und Kraftlosigkeit war ich auf meinen Mann angewiesen, der mich, so gut es ging, wieder aufbaute.
Er sagte, er vertraut mir.
Wenn ich mir sicher wäre, dann würde er so lange mit mir gemeinsam nach der Lösung suchen, bis wir dem Baby geholfen haben. Dieses Vertrauen in meine Mamaintuition stärkte mich so sehr, dass ich, verbissen wie eine Löwin, dafür kämpfte, dieses Gefühl aufzuklären.
In der Hoffnung, ich könnte irgendeinen Anhaltspunkt für das Dauerweinen finden, schrieb ich ein Schlafprotokoll. Ich nannte es das Folterprotokoll, denn 16-mal in einer Nacht aufstehen, das Baby schaukeln, Tränen trocknen und wieder hinlegen, war im Vergleich zu anderen Nächten eine ‚gute‘ Nacht. Ich vermutete schließlich eine Milcheiweißallergie und stellte den Ernährungsplan meines Sohnes komplett um.
Unverständnis machte sich in unserem Umfeld breit.
Als nix wissende Erstmama möge ich doch einige Tipps beachten: Das Baby solle bei uns im Bett schlafen – er brauche Nähe. Dann: Das Baby solle lernen, allein zu schlafen. Ihr stört euch gegenseitig. Macht das Licht an, der Kleine hat bestimmt Angst. Dann: Licht aus, so sieht er keine Schatten. Gerne auch: Musik an, Musik aus etc. Und wenn das alles nicht hilft, na, dann machen wir wohl was falsch. Aber was genau das ist, tja, das konnte uns am Ende auch niemand sagen.
Der Druck meines Umfeldes wurde so stark, dass ich mich immer weiter zurückzog. Ich konnte diese Ratschläge und Kommentare nicht mehr ertragen und isolierte mich immer mehr. Irgendwann landete ich bei einer Heilpraktikerin, die mich endlich ernst nahm. Ich erzählte von der Luft im Bauch und meiner Vermutung mit der Unverträglichkeit und den Schmerzen.
Sie hörte mir zu und gab mir mit der Milchunverträglichkeit recht.
Außerdem sollte ich drei weitere Lebensmittel weglassen. Gesagt, getan. Und siehe da: Das ständige Krampfen und Strampeln hörten auf. Mein Kleiner schlief jetzt sogar manchmal ein bis zwei Stunden am Stück. Am Stück! Das war für uns ein enormer Fortschritt. Dennoch waren wir uns einig: Das Schreien und die dicken Kullertränen hatten eine andere Ursache.
Nach elf Monaten fand ich einen weiteren Osteopathen. Ohne mir große Hoffnungen zu machen, fuhr ich mit meinem Sohn dort hin, weil ich nichts unversucht lassen wollte. Mein Gefühl wusste, dass ich die Einzige bin, die meinem Baby helfen kann, indem ich niemals aufgebe. Der Osteopath nahm seinen kleinen Kopf in seine Hände und – ja, was genau er da machte, wusste ich nicht.
Mir fiel aber auf, wie entspannt mein kleiner Sohn von Minute zu Minute wurde.
Nach einer Stunde war er fertig. Ich erzählte von meinem Bauchgefühl, mein Sohn habe Schmerzen und als er meine Aussage mit ‚Ja, Sie haben vollkommen recht‘ beantwortete, sackte ich weinend zusammen. Ich konnte nicht glauben, was ich hörte. Ich als Erstmama sollte Recht haben? Es stellte sich heraus, dass unser Sohn eine verschobene untere Schädelbasis hatte. Der Osteopath habe nun das Problem behoben und forderte uns auf, nach zwei Wochen noch einmal zu kommen.
Ich fuhr nach Hause und erzählte meinem Mann davon. Natürlich hatten wir das schon zigmal durchgemacht und immer große Hoffnung gehabt. Aber am nächsten Tag schlief unser Sohn plötzlich mittags drei Stunden am Stück. Ich war so erschrocken und schaute nach 30 Minuten nach, ob er noch atmete. Aber alles war gut.
In der folgenden Nacht machten mein Mann und ich durch.
Aber nicht, weil unser Sohn weinte und wach war. Unser Sohn hat elf Stunden am Stück geschlafen! Wir konnten es nicht glauben und schauten ihn die ganze Nacht an. War es ein Zufall? Glück? Nein, war es nicht. Es gab einen Menschen, der mich als Erstmama und meine Intuition ernst nahm. Mir zuhörte, wirklich nach der Ursache gesucht und schließlich die Lösung gefunden hatte.
Seitdem schläft unser Sohn zwischen elf und dreizehn Stunden am Stück und sogar tagsüber macht er einen zwei- bis dreistündigen Mittagsschlaf. Wir sind so dankbar, dass unser Sohn jetzt endlich schlafen darf!
Rückblickend kann ich sagen: auch wenn die Situation ausweglos erscheint – gebt nicht auf!
Oftmals liegt die Lösung nicht ausschließlich in der Schulmedizin, so wie in unserem Fall. Manchmal erfordert es auch mehrere Besuche bei den gleichen Berufsgruppen, bis man die richtige Fachkraft findet. Glaubt an euch und an euer Gefühl – für euer Baby. Geht euren Weg, lasst Familie, Freunde und Bekannte ruhig an eurem Leben teilhaben, aber lasst sie nicht über euch bestimmen!
Hört auf euer Herz, ganz egal, was andere sagen und wie steinig der Weg ist. Ein kleiner Mensch ist auf euch angewiesen.”
Liebe Serafina, vielen Dank, dass du uns deine Geschichte anvertraut hast. Wir wünschen dir und deiner Familie alles Liebe für die Zukunft!

Ihr möchtet noch mehr von Serafina lesen? Sie hat ihre Geschichte in einem Buch veröffentlicht: „Nix wissende Erstmama – Wenn man als Erstlingsmutter von der Gesellschaft automatisch nicht ernst genommen wird”
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Erstmal herzlichen Glückwunsch, dass es nun besser klappt und es dem Baby wieder besser geht! Als Ärztin muss ich trotzdem einmal dazu schreiben: Eine „verschobene untere Schädelbasis“ kann es einfach nicht gewesen sein, dann wäre er wohl entweder querschnittsgelähmt oder tot gewesen. Auch zum „KISS-Syndrom“ gibt es keine hinreichenden wissenschaftlichen Untersuchungen. Unabhängig davon können natürlich zum Beispiel Verspannungszustände des Rückens oder Nackens vorliegen, insbesondere nach der Geburt. Und da helfen Massagen oder manuelle Therapie ja auch Erwachsenen. 😉 Sowas wie „Halswirbelsäule einrenken“ sollte man aber auf jeden Fall vermeiden, das ist wirklich sehr gefährlich – egal in welchem Alter. Dass vorher niemand eine entsprechende Physiotherapie oder auch osteopathische Behandlung empfohlen hat, wundert mich sehr, das passiert sehr oft sehr früh. Weiterhin viel Erfolg!
Wie wahr, liebe Serafina! Sogar bei Kind Nunmer 4 scheinen andere Leute oftmals besser Bescheid zu wissen, als man selbst als Mama. Manche lieb gemeinten Tipps sind so etwas von anmaßend, dass ich auch schon „Freunden“ den Rücken zugedacht und einfach weggegangen bin.
Ich war sehr froh, dass wir unser erstes Kind bekommen haben, als wir im Ausland gelebt haben und somit unser normales soziales Umfeld nichts mitbekommen hat und sich somit auch keine Meinung bilden konnte. Wir konnten einfach als kleine Familie ohne viele Einflüsse von Außen (zusammen)wachsen.
Liebe Serafina! Es tut mir wirklich leid so etwas zu lesen Ich bin 32 und auch zum ersten Mal Mama. In meiner Schwangerschaft habe ich auch so manch „gut gemeinte“ Ratschläge ertragen müssen. Aber als unsere Kleine das Licht der Welt erblickt hat, wurde es besser. Ich für meinen Teil musste erst lernen auf meinen Mamainstinkt zu hören, aber sowohl meine Hebamme als auch meine Kinderärztin haben mich dabei unterstützt und meine Anliegen wurden bisher immer ernst genommen.
Es tut mir so unendlich leid für dich, dass du hier andere Erfahrungen machen musstest und ich bin schockiert, dass dein Sohn trotz deiner Bedenken nicht untersucht wurde!
Ich wünsche eurer Familie alles Gute!
Und an alle Mamas; lasst euch nicht einreden ihr könnt das nicht oder ihr übertreibt, hört auf euren Instinkt!
Mir ist es wirklich ein Rätsel, wie manche Kinderärzte Nachts schlafen können in dem Wissen, dass sie eine Mama mit schreiendem Baby alleine lassen und obendrauf noch ihr die Schuld zuschieben und als unfähig abtun. Beruf einfach total verfehlt!
Es gibt einfach Berufe, bei denen ist hauptsächlich Berufung das Wichtige! Und da zählen sämtliche Berufe, die mit Kindern zu tun haben, meiner Meinung nach dazu.
Scheint aber in der Realität wohl eher Glücksache zu sein, wenn man einen solchen Kinderarzt (oder Lehrer, oder whatever) findet.
Liebe Mamas, wenn ihr das Gefühl habt von eurem Kinderarzt nicht ernst genommen zu werden, sucht euch wenn möglich einen anderen! Der Kinderarzt muss euch als Eltern unterstützen, damit ihr für euer Baby sorgen könnt. Sprich, ihr müsst alle am gleichen Strang ziehen. Dieses *Gott in Weiss“-Gehabe ist in einer Kinderarzt-Praxis völlig fehl am Platz.
Zur Beitragsstellerin und auch den Kommentatorinnen: WOW, ihr seid alle so tolle Löwenmamas! Was wieder mal beweist, ihr seid die besten Mamas für euer Kind. Wenn wir Eltern uns nicht für unsere Kinder stark machen, macht es sonst keiner. Und ihr habt mit euren Geschichten bewiesen, wie wichtig das ist. Ihr seid alle so toll! <3