Spiele für die Kleinsten – Babylachen garantiert!

Die erste Zeit mit Baby zu Hause ist einfach wunderschön und erfüllend! Eigentlich reicht es uns schon, unsere kleinen Schätze einfach anzusehen – und unsere Herzen schmelzen dahin.

Nach den ersten Monaten dann, wenn sich die neuen Mitbewohner so richtig eingelebt haben, merken wir langsam, dass sie neugieriger werden und Lust haben, zu lernen. Sie entdecken ihre kleinen Füßchen, schärfen ihre Sinne und stecken sich alles, was sie greifen können, in den Mund. Die Zeiten, in denen unsere Babys nur geschlafen und getrunken haben, sind langsam vorbei – sie wollen mehr erleben, lernen und spielen!

Aber, was kann man mit so einem kleinen Schätzchen eigentlich spielen? Wir haben einige tolle Ideen zusammen gesucht:

Die Spielideen

1. Waschlappen: Babys lieben es, an einem nassen Waschlappen zu saugen – oder aber einen trockenen ordentlich anzusabbern. Mit wenig Aufwand kannst du aus einem normalen Waschlappen ein ganz besonderes Fühlspielzeug basteln. Zum Beispiel, indem du ein Stückchen Stoff oder Knisterfolie an- oder einnähst.

2. Grimassen schneiden: Halte dein Baby, mit 20 bis 35 cm Abstand, vor dein Gesicht und schneide einfache Grimassen – zum Beispiel kannst du deine Zunge rausstrecken oder die Augenbrauen hochziehen. Wenn du das ein paar mal wiederholst, wird dein kleiner Schatz versuchen, dich nachzuahmen.

3. Fühl mal: Dein Baby ist mit zunehmenden Alter immer neugieriger. Gib ihm immer mal wieder neue Materialien, die es fühlen kann. Im Sommer kann das auch einfach Gras an den nackten Füßchen sein – das kitzelt so schön!

4. Strecken und Rollen: Wenn dein Baby sein Köpfchen in Bauchlage schon anheben kann, dann probier es doch mal aus, einen kleinen Ball in sein Blickfeld zu rollen. Am Anfang wird es ihn nur anschauen, aber dann siegt die Neugierde und dein Schatz wird versuchen, durch strecken oder rollen an den Ball zu kommen. Das stärkt übrigens auch die Nacken-, Arm- und Beinmuskulatur.

5. Seifenblasen: Wer liebt sie nicht, die schimmernden Bläschen? Auch dein Baby wird fasziniert davon sein.

6. Alle Fahrgäste einsteigen, bitte! Für Baby sind die einfachsten Dinge oft die interessantesten. Ein Pappkarton zum Beispiel. Der kann ganz einfach zum Zug oder Schiff für die Lieblings-Stofftiere werden. Unsere Kleinen lieben das Ein- und Ausräumen und schieben ihre kuscheligen Freude gerne ein wenig durch die Gegend.

7. Tritt-Spielchen: Gerade, wenn dein Schatz seine Füßchen schon entdeckt hat, kannst du in die Nähe von seinen Füßen verschiedene Gegenstände hinlegen, die es wegtreten kann – zum Beispiel einen kleinen Schaumstoffball.

8. Kitzelige Fingerspiele: Nimm dein Baby auf den Schoß oder legt euch zusammen auf den Boden. Such dir einen kurzen Spruch aus, zum Beispiel „… Kälbchen hat ein Schwänzchen, macht didel didel dänzchen“ und streichle bzw. kitzle dein Baby sanft. Das funktioniert auch toll mit einer Feder.

9. Mach dich lang! Im Bauch war es kuschelig, aber auch ganz schön eng. Viele Babys rollen sich oft in die gewohnte Embryonalstellung zusammen. Zeig deinem Baby sanft, dass es jetzt Platz hat sich auszustrecken. Du kannst zum Beispiel die Arme von deinem Schatz vorsichtig ausbreiten und sie dann vor seiner Brust überkreuzen oder mit den kleinen Beinchen „Fahrrad fahren“. Ganz wichtig ist, dass du sehr behutsam und sanft dabei bist, damit du deinem Baby nicht wehtust.

10. Kuckuck: Wenn du deinem Schatz ein leichtes Tuch (zum Beispiel sein Schnuffeltuch) über seine Augen legst, es kurz im Dunkeln tappen lässt und dann mit einem erfreuten „Kuckuck“ das Tuch von den Augen zieht, wird es sich tierisch freuen und mit Sicherheit lachen. Vielleicht schafft es dein Baby auch schon, sich das Tuch selbst von den Augen zu ziehen?

Bei den Spielchen ist wichtig, dass du dein Baby nicht überforderst und ihr immer wieder Pausen macht, denn für die Kleinen ist es nicht nur spaßig zu spielen, sondern auch sehr anstrengend. Am besten dein Kind ist also ausgeschlafen, satt und frisch gewickelt.

Weitere Ideen findet ihr hier.

Was sind eure Ideen? Wir sind gespannt!

 

Wir danken Lisa Butschalowski für diesen Text!

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