Die besten Spiele für Babys von 0-6 Monaten – von Mamas erprobt

Dein Baby ist da, ihr habt euch zuhause eingelebt und so langsam kehrt ein wenig Alltag ein. Endlich hast du Ruhe, um dein Baby richtig zu betrachten, es besser kennenzulernen, die ersten kleinen Spiele mit ihm zu spielen.

Damit du nicht lang suchen musst, haben wir ein paar Ideen für Spiele erfahrener Mamas aus unserer Community für dich zusammengetragen. Außerdem verraten wir dir, warum das Sprichwort „Weniger ist mehr“ bei Babys ersten Spielen perfekt zutrifft.

Alles neu: Für dein Baby ist jeder Tag ein Abenteuer

Liegt dein Baby satt und zufrieden in deinen Armen, in seiner Wiege, auf der Krabbeldecke oder im Kinderwagen, nimmt es seine Umwelt Tag für Tag ein wenig mehr wahr. Dabei ist alles, was es sieht, hört und fühlt, ganz neu für das kleine Geschöpf.

Mutter kuschelt mit Baby

Deine Nähe ist das Wichtigste für ein Baby – schließlich ist alles neu. Foto: Bigstock

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Alles erlebt es zum ersten Mal. Seine einzigen Konstanten sind Mama und Papa und der Alltag, den ihr für euer Baby gestaltet.

Neben den täglichen Still-, Schlaf-, Wickel- und Baderitualen helfen deinem Baby auch kleine Spiele dabei, seine Umwelt besser zu begreifen. Dabei ist gar kein großer Aufwand erforderlich. Je simpler die Spiele, desto besser. Denn Babys wollen Zusammenhänge begreifen, wollen Sachen wiedererkennen und so eine übergreifende Ordnung der Dinge entdecken. So lernen sie ihre Umwelt zu verstehen und sich zwischen all dem Neuen zu orientieren.

Das beste „Spielzeug“ für dein Baby: Du!

Du bist die wichtigste Person im Leben deines Babys. Deshalb sind Spiele, die du deinem Kind selbst vorspielst, das Allerschönste für deinen Schatz. Ganz am Anfang reicht dafür schon dein Gesicht, in dem du zum Beispiel die Mimik deines Babys spiegelst.

Du kannst dein Gesicht auch hinter einem Tuch oder deinen Händen „verschwinden“ und wieder auftauchen lassen. Ein einfaches Spiel, das dein Baby Monate später begreifen lässt, dass Dinge auch dann da sind, wenn man sie nicht sieht.

Vertrauter Klang aus dem Mutterleib: Deine Stimme

Dein Baby liebt nicht nur dein vertrautes Gesicht. Auch deine Stimme vermittelt ihm Geborgenheit, denn es kennt sie ja schon aus dem Mutterleib. Darum singe ihm viel vor, ganz egal ob dein Lieblingslied aus dem Radio oder ein Kinderlied. Die Vibration, die das Baby zudem spürt, wenn du es beim Singen im Arm hältst, beruhigt es zusätzlich.

Bewegungslieder, bei denen du dein Kind sanft schaukelst, hebst oder seine Ärmchen und Beinchen einbeziehst, regen gleich mehrere Sinne an und machen umso mehr Spaß. Auch Lieder oder Reime, bei denen du Fingerpuppen einsetzt, geben deinem Kind tolle Impulse.

Wiederholung hilft deinem Baby

Du brauchst keinen großen Musikschatz, um dein Baby gut zu unterhalten. Es reichen schon ein, zwei oder drei Lieder oder Fingerreime. Wiederholung ist für Babys nämlich alles andere als langweilig. Vielmehr beruhigt es sie, wenn sie etwas wiedererkennen.

Das gilt übrigens für alle Beschäftigungen in den ersten Monaten. Folgen sie einem Ritual, das immer gleich ausfällt, hilft dies deinem Baby, sich im Alltag zu orientieren. Es erkennt einen Rhythmus und kann erahnen, was in dieser neuen Umwelt als nächstes passieren wird. Nachvollziehbar, dass dies auf das Baby beruhigend wirken muss.

Grundstein für die Sprachentwicklung: Vorlesen

Lies deinem Baby vor. Auch hier ist der Inhalt egal. Lies aus einem Kinderbuch, dem Kochbuch oder aus deiner Nachttischlektüre vor. Dein Baby wird förmlich an deinen Lippen kleben und bereits jetzt fasziniert aufsaugen und verarbeiten, was für uns so selbstverständlich ist: die Sprache.

Wenn es mit Bewegung, Mimik oder Lauten auf deine Vorlesungen, Sing- und Mimikspiele reagiert, „antworte“ ihm. So zeigst du ihm, dass es etwas bewirken kann, dass es gesehen wird. Denn ja, auch dieses Gefühl und Bewusstsein ist ganz neu für dein Kind und du kannst hier schon den Grundstein für ein gesundes Selbstvertrauen legen.

Gib deinem Baby etwas zum Anschauen

Wenn dein Baby in seiner Wiege liegt, dann stelle sie am besten immer an denselben Ort. Damit dein Baby nicht an die weiße Zimmerdecke starren muss, befestige ein Mobile an der Wiege. Oder stelle die Wiege unter einen Baum, so dass dein Kind die Blätter im Wind beobachten kann.

Fühlen, tasten, Geräusche machen 

Lass dein Baby auch Dinge fühlen und erforschen, zum Beispiel Wasser, Sand, Erde oder Gras. Gib ihm Stoffe unterschiedlicher Texturen und Gegenstände mit verschiedenen Oberflächen in die Hand.

Spielzeuge*, die zugleich knistern, rasseln, klingeln und sich an verschiedenen Stellen unterschiedlich anfühlen, sorgen für lange Beschäftigungsphasen. Auch eine Taschentuchpackung, der Plastikeinsatz einer Pralinenschachtel oder ein Knistertuch haben diesen Effekt. Letzteres lässt sich übrigens aus Stoffresten und einem Stück knisternder Plastiktüte ganz leicht selbst zusammennähen.

Ganz fix selbstgemacht sind auch Rasseln aller Art. Einfach Reis, Bohnen, Perlen oder Ähnliches in eine saubere, trockene Plastikflasche füllen und diese fest verschließen.

Eine Mischung aus Wasser, Öl, Lebensmittelfarbe und Glitzer in einer transparenten Plastikflasche zieht dein Baby garantiert auch in den Bann.

Achte bei den Spielsachen der Marke „Eigenbau“ immer darauf, dass sich keine kleinen Teile ablösen lassen und dein Kind auf keinen Fall etwas verschlucken kann. Denn Babys erforschen nicht nur mit den Händen, wie sich ein Gegenstand anfühlt und wie er beschaffen ist, sondern vor allem auch mit Lippen und Zunge.

Spielzeuge als Motivation

Wenn dein Baby beginnt, sich auf die Seite zu rollen, sich aufzurichten oder gar zu robben, kannst du es mit Spielzeugen wie Rassel, Greifball*, Stapelturm oder Stehaufmännchen motivieren, die neue, jedoch anstrengende Mobilität noch ein wenig länger zu üben.

Weniger ist mehr – auch in der Spielzeugkiste

Du siehst, im ersten halben Jahr (und auch lange darüber hinaus) brauchen Babys keine überfüllten Kisten mit blinkenden, tutenden und ratternden Spielzeugen. Du selbst und ein kleiner Korb einfachster Gegenstände, welche dein Baby mit seinen Sinnen sprichwörtlich „begreifen“ kann, reichen völlig aus.

Von dieser Basis ausgehend, kannst du die Spielzeuge mit dem Älterwerden ganz nach Interesse und Bedarf deines Kindes erweitern. Beobachte, was dein Kind gern macht, was sein Interesse weckt und womit es sich freiwillig und konzentriert beschäftigt.

Suche dazu dann die nächste Stufe, seien es zum Beispiel Bauklötze, Klanghölzer*, Sortierboxen* oder einfache Puzzle*. So kannst du die Spielzeugkiste nach und nach ganz gezielt mit Dingen befüllen, die dein Baby bei seiner ganz individuellen Entwicklung unterstützen, seine Interessen vertiefen und mit denen es auch wirklich gern spielt.

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Anna Moniz

Vor zwei Jahren hat es mich mit meinem Mann und unserer Tochter vom hohen Norden nach Niederbayern verschlagen. Hier arbeite ich als Autorin für Echte Mamas sowie als freie Texterin und PR-Beraterin. Die Turbulenzen des echten Mamalebens halten mich dabei täglich auf Trab und machen mich gleichzeitig zum glücklichsten Menschen aller Zeiten.

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