So fühlen sich Wehen wirklich an! Echte Mamas erzählen

W-E-H-E-N. Schon beim Wort krampft sich bei mir alles zusammen. Eine Geburt ist alles andere als ein Zuckerschlecken und Wehen bedeuten für mich in erster Linie Schmerzen. Starke Schmerzen. Aber wie fühlen sich Wehen wirklich an?

Vor der Geburt meines ersten Kindes konnte ich mir nicht vorstellen, was Frauen während einer Geburt alles durchmachen müssen. Wie auch. Wehen sind einfach sehr schwer zu beschreiben, und keine Mama hat mit mir offen über ihre Geburt gesprochen.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alle froh waren, es nur hinter sich gebracht zu haben. Aber als Erstgebärende hätte ich gerne gewusst, was auf mich zukommt, wie ich die ersten Wehen überhaupt erkenne und wie Wehen sich wirklich anfühlen. Klar, jede Mama empfindet Schmerzen anders. Und jede Geburt ist anders.

Aber was haben ganz unterschiedliche Frauen während der Geburt gefühlt?

Wie fühlen sich Wehen wirklich an?

Kann man den Schmerz beschreiben und mit etwas vergleichen?

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Ein Beitrag geteilt von Alyssa Kellert Photo + Film (@alyssakellertphoto) am

Ich hätte mir vor der Geburt meines Sohnes mehr Offenheit zum Thema Wehen gewünscht, auch wenn diese nicht immer leicht zu ertragen ist.

Echte Mamas berichten: So fühlen sich Wehen an 

„Wie sich Wehen anfühlen? Wie 1.000.000 Messerstiche im Rücken und im Unterleib. Gleichzeitig.“

„Hätte ich nicht gewusst, dass ich schwanger bin, hätte ich am Anfang gedacht, ich bekomme meine Tage.“

„Wie man merkt, ob man Wehen hat? Glaub mir, du wirst es sofort wissen.“

„Ich finde, dass Wehen nicht mit Menstruationsschmerzen zu vergleichen sind. Wehen sind wahnsinnig starke Schmerzen. Als würde sich ein Luftballon in dir aufblasen, der dann versucht unten herauszukommen. Jeder hat aber ein anders Schmerzempfinden. Man sollte immer daran denken, für wen man das macht.“

„Wehen fühlen sich an wie Bauchkrämpfe bei Durchfall – und man hat keine Toilette in der Nähe. So hatte das meine Hebamme beschrieben und so war es auch bei mir. Ich hatte vor der Geburt totale Panik, würde aber heute sagen, dass die Angst schlimmer war als die Geburt selbst.“

„Super schmerzhaft! Ich dachte, dass ich sterben muss! In den Wehenpausen bin ich immer sofort vor Erschöpfung eingeschlafen.“

„Zum Glück kann man Wehen nicht beschreiben. Nein, Spaß. Sie fühlen sich wie starke Regelschmerzen an. Sehr starke Regelschmerzen.“

„Sehr schwer zu beschreiben. Aber als ich die ersten Wehen bekam, wusste ich sofort, dass das echte Wehen sind. Es fühlte sich einfach anders an als alles, was ich kannte. Ich hatte Schmerzen im Becken, die mich an meine Periodenschmerzen erinnerten.“

„Wie ein Krampf im Bauch. Du kennst doch bestimmt Wadenkrämpfe? Da merkt man ja, wie der Krampf kommt, genauso ist es bei Wehen. Und Presswehen fühlen sich an, als würde das Becken aus der Vagina fallen.“

 

Ein Beitrag geteilt von Birth Photography (@birth_photography) am

… und noch mehr ehrliche Berichte von Echten Mamas:

„Bei mir hat es sich untenrum so angefühlt, als wenn ich verbrenne. Und im Rücken war ein sehr unangenehmer Druck, da ich Rückenwehen hatte.“

„Ich dachte bei der Austreibungsphase, ich zerreiße innerlich… Es hat sich teilweise so angefühlt, als ob man ganz dringend sein großes Geschäft verichten müsste. Aber mit starker Verstopfung. Man drückt und drückt und – ich kann nur für mich sprechen – ich habe gedacht, ich muss eine Wassermelone kacken.“

„Ich war am Ende meiner Schwangerschaft mehrmals im Krankenhaus, immer weil ich dachte, ich hätte Wehen. Aber als es dann soweit war, wusste ich sofort, dass sie echt sind. Man spürt das einfach. Beim Pressen fühlt es sich die ganze Zeit so an, als ob man sein großes Geschäft macht. Und bei den Wehen habe ich überwiegend nur geweint. Es tat so unglaublich weh.“

„Jede Frau empfindet Wehen anders. Ich habe vor der ersten Geburt meine Mutter gefragt und sie meinte, dass sich Wehen wie starke Regelschmerzen anfühlen. Mensch, hab ich sie verflucht, als ich dann in den Wehen lag.“

„Übungswehen sind schön. Der Bauch wird nur hart, und man merkt einen leichten Druck. Senkwehen habe ich als immer wiederkehrenden Druck nach unten wahrgenommen. Eröffnungswehen waren richtig schlimm. Ungefähr so wie Unterleibschmerzen bei der Periode, nur 100 Mal stärker, und sie drücken auch nach unten. Im Rücken habe ich sie nicht gespürt. Presswehen sind auch der Wahnsinn. Wie starke Unterleibschmerzen bei gleichzeitiger Verstopfung.“

 

Ein Beitrag geteilt von Débora Silveira Fotografia (@deborasilveirafotografia) am

„Richtige Wehen kommen in kürzer werdenden Abständen. Sie werden intensiver und müssen nach einer gewissen Zeit veratmet werden. Der Bauch ist währenddessen hart.“

So fühlen sich Wehen an. Und Ja, Wehen tun weh, aber immer daran denken: Sie gehen vorbei und bringen das Schönste mit – dein Kind!

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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