Wann setzt der Nestbautrieb ein?
Auch wenn du nicht gleich an eine Hausgeburt denkst, gibt es Parallelen, schließlich wirst du auch bald ein Kind in diese Welt bringen. Bei Menschen gibt es zum „Nesting” oder dem Nestbautrieb nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen, wie eine Studie aus dem Jahr 2013, aber bekannt ist das Phänomen schon lange.
Viele Frauen berichten von einem plötzlichen Energieschub kurz vor der Geburt und dem plötzlichen Drang die Wohnung herzurichten. In den letzten Monaten der Schwangerschaft möchten sie unbedingt die Abstellkammer aufräumen oder das Regal anbringen, was schon ewig auf dem Boden steht. Meistens gibt es ja auch viel zu tun, bevor das Baby kommt. Nach der Geburt wird es sicher eine Weile dauern, bis man zum Beispiel Zeit für einen Großputz findet.
Woher kommt der Nestbautrieb?
Man geht davon aus, dass es sich beim „Nesting” um ein instinktives Bedürfnis handelt, das bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Es liegt nahe, dass die Hormone dabei eine große Rolle spielen. Übrigens lassen sich auch einige Männer vom Nestbautrieb ihrer Partnerinnen anstecken, sodass auch sie kurz vor der Geburt geschäftig die Wohnung kindersicher machen.
Anzeichen für den Nestbautrieb
Du bist hochschwanger und fühlst dich so rastlos, kommst nicht zur Ruhe und hast plötzlich den Drang, alle deine To-Dos abzuarbeiten oder die Wohnung umzugestalten? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du gerade mitten im Nestbau steckst.
Insbesondere kurz vor der Geburt spüren viele Frauen einen plötzlichen Tatendrang. Diese zusätzliche Energie kanalisiert sich in 1.000 neuen Ideen und einem starken Handlungsdrang, der von kleineren Erledigungen bis hin zu groß angelegten Renovierungsarbeiten reicht.
Hast du den Nestbautrieb gespürt, als du schwanger warst?
Schreibe uns gerne in die Kommentare, wie sich das Nesting bei dir geäußert hat. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Nestbautrieb: Darum willst du kurz vor der Geburt alles umräumen
Von
Lena Krause
19. Oktober 2022