Kindersicher wohnen? „Nö, meine Kinder sollen ihre Grenzen erfahren!“

Lasst mich mal überlegen… Kantenschutz, Steckdosen-Einsätze, Schubladen-Sicherungen, hochgestellte Deko und LED-Teelichter. Das waren und sind meine Maßnahmen zu Hause, seid ich Mama bin. Und ihr so 😉 ?

Die Wohnung kindersicher zu machen, dafür gibt es unzählige Ideen und Produkte.

Das ist ein großes Thema – aber nicht für alle. In der Daily Mail hat eine (zu der Zeit Zweifach-, inzwischen Dreifach-) Mama darüber gesprochen, dass sie es gar nicht einsieht, ihre Wohnung kindersicher zu machen. Abbey Plested aus Auckland/Neuseeland hatte zu der Zeit des Interview einen dreijährigen Sohn und eine drei Monate alte Tochter.

Sie ist der Ansicht, dass ihre Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen müssen – und so aus Fehlern lernen sollen. Das würde wohl jede Mama so unterschreiben.

 

 

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Doch dieses Vorhaben zieht sie sehr konsequent durch.

Konsequenter, als es sich die meisten Eltern vorstellen können. Und so gab es auch eine Menge wütender Kommentare, als Abbey gegenüber der Daily Mail erklärt: „Ich habe noch nie Babygitter in meinem Haus angebracht. Ich finde, es ist wichtig, dass die Kinder ohne diese Gitter ihre Grenzen kennen lernen!“ Für viele Eltern einfach nur unverantwortlich.

Besser wird das auch nicht, als die Mama erzählt, dass sie auch ihre Wohnung nicht umräumen wird. Ein großer Kaktus beispielsweise ist trotz kleiner Kinder nicht weggeräumt worden. Und? Natürlich hat ihr Sohn einmal in die dicken Stacheln hineingefasst: „Jetzt geht er nicht einmal mehr in die Nähe eines Kaktus“, sagt sie. Verständlich, oder? Autsch.

Abbey gibt aber auch zu bedenken: „Natürlich muss man die Kinder dann mehr beobachten. Aber das sollte man ja sowieso tun.“ Sie achte natürlich auch darauf, dass alle Regale und Schränke gut befestigt sind, Dinge, die eine wirklich große Gefahr sind also.

 

 

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Ja, natürlich sollte man seine Kinder im Auge behalten…

Aber ganz ehrlich, wir alle wissen doch, dass man das nicht 24 Stunden am Tag, ohne kurze Unterbrechungen, hinbekommt. Und manchmal reichen eben auch Sekunden, damit ein schlimmer Unfall passiert.

Was sagt ihr denn dazu? Hat Abbey Recht oder handelt sie unverantwortlich?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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