Das Mobbing war an der Schule seit Monaten bekannt
Lucas Mutter hatte die seit Monaten andauernden homophoben Anfeindungen gegen ihren Sohn bei einem Elternabend angesprochen. Ende des Jahres beim zweiten Eltern-Lehrer-Gespräch sagten die Mutter und Lucas offenbar, dass die Dinge besser geworden seien und dass es Lucas gut gehe.
Doch in der Beschreibung, der für ihn eingerichteten Crowdfunding-Kampagne, klingt das anders: „Er konnte die Gerüchte, die Ungerechtigkeit, die Bosheit und die Untätigkeit gewisser Erwachsener, denen er sich anvertraut hatte, nicht länger ertragen.” Die eingenommenen Spenden sind für die Beerdigung gedacht, damit sie „der Liebe würdig” sei, die Familie und Freunde für Lucas empfinden.
Familie geht mit dem Fall bewusst an die Öffentlichkeit
Verschiedene Medien berichten, dass sich Lucas‘ Familie entschlossen hat, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. Damit will sie auf den homophoben Hintergrund und das allgegenwärtige Mobbing aufmerksam machen, dem Schwulen, Lesben und queere Menschen an französischen Schulen ausgesetzt sind.
Wir wünschen der Familie von Lucas ganz viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.
Auch Kinder können unter Suizidgedanken leiden, so wie es bei der Tochter einer Mama aus unserer Community der Fall war. Ihre Geschichte kannst du HIER nachlesen.
…das ist unfassbar traurig.
Seinen Eltern wünsche ich alle Kraft der Welt, um das zu überstehen. Dass sie sich an die Öffentlichkeit wenden und kämpfen, wird ihnen ein Stück dabei helfen. Alles Gute!!!