Mythen über alleinerziehende Mamas

Alleinerziehend zu sein ist kein Zuckerschlecken, sondern sogar das genaue Gegenteil. Aber als wären der Stress und die ständige Verfügbarkeit nicht schon Belastung genug, machen den Single-Moms außerdem auch noch manche andere Eltern Probleme.

Denn Alleinerziehende bieten viel Angriffsfläche für allen möglichen Klatsch und Tratsch, der aber oftmals einfach nur Blödsinn ist.

Dem hat sich die Bloggerin Constance Hall, Mutter von sieben Kindern, angenommen. Ihre Mutter war alleinerziehend, sie selbst zwischendurch auch, deshalb weiß sie genau, wovon sie spricht. Sie hat sich sieben Mythen angenommen, mit denen sich Alleinerziehende konfrontiert sehen.

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Das M in Mama steht für müde ? Das andere M auch ?

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Natürlich startet sie mit dem Thema „Männer“. Die wollen Single-Mums ja schon manchmal, aber ganz anders, als man denkt, nämlich für sich: „Sie wollen keinen neuen Papa für die Kinder. Die Kinder haben einen Vater und in den Fällen, in denen sie keinen haben, können Königinnen den Job auch selbst übernehmen.“

Hört auf, über uns zu urteilen!

Gleich als nächstes nimmt sie sich explizit denen an, die gerne mal über Mütter ohne Mann lästern: „2. Ihre Kinder haben keine Nachteile. Der einzige Nachteil von Kindern von Alleinerziehenden ist, dass sie genau merken, dass man über ihre Mutter urteilt. Kinder sind schlau, die kapieren so was.“ Auch da können wir Constance Hall nur zustimmen. Kinder haben feine Antennen und merken viel mehr als das, was sie merken sollen. Außerdem beweisen Studien, dass es tatsächlich für die Entwicklung eines Kindes keinen Unterschied macht, ob sie ein oder zwei liebende Elternteile haben.

Was viel mehr Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat, ist die finanzielle Lage der Eltern. Und die kann bei Paaren genauso schlecht sein wie die von Alleinerziehenden gut sein kann: „3. Sie sind nicht immer pleite. Single-Mums arbeiten oft, machen einen großen Batzen Geld, manche trinken edlen Wodka und tragen Chanel, andere trinken Tütenwein und tragen wenig Kleidung, das nennt sich Vielfalt.“ Diesem Punkt können hierzulande allerdings eher weniger Frauen zustimmen, da die Gesellschaft es immer wieder schafft, Alleinerziehende an deren Rand zu drängen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in Deutschland gehören sie zur armutsgefährdeten Bevölkerungsschicht.

Kommen wir also zum nächsten Punkt: „4. Sie fühlen sich nicht unwohl unter Paaren. Sie fühlen sich nicht unwohl, wenn sie von Paaren, oder Hunden oder Feuerwehrautos oder Sandwiches umgeben sind. Merkwürdig, ich weiß.“

Sie trifft keine Schuld

„5. Sie haben nichts falsch gemacht. Jeder könnte morgen aufwachen und Alleinerziehend werden, ob man es sich aussucht oder nicht, jeder.“ Diesen Satz dürfen sich bitte alle auswendig lernen, denn das Vorurteil, dass man es bestimmt verdient habe, ohne Partner zu sein, ist eines der häufigsten. Jede Alleinerziehende hat es bestimmt schon mindestens ein, zwei Mal gehört und noch öfters zu spüren bekommen, dass jemand genau das denkt.

„6. Ihre Kinder sind nicht ihr Gepäck. Kinder sind wertvolle Schätze und Frauen, die sie alleine großziehen, haben sehr starke Instinkte. Sie werden sich nicht von einem Kerl um den Finger wickeln lassen, der denkt, ihre Kinder wären Gepäck. #dernächstebitte“ Auch hier bleibt nichts anderes, als Constance zuzustimmen.

Und nun, haltet euch fest, denn jetzt kommt der letzte und beste Punkt der ganzen Liste: „7. Sie wollen nicht eure Ehemänner.“ Stimmt genau und Constance führt sogar noch aus, warum: „Sie haben nicht die ganze Zeit damit verbracht, ihren eigenen loszuwerden und ihre Kinder zu unterstützen und ihre Hintern abzuarbeiten, um neben deinem furzenden, schnarchenden, dauergeilen Typen aufzuwachen. Er gehört ganz dir.“

Dann endet sie ihren Text mit einem riesigen Daumen-Hoch für alle Single-Moms: „Ich salutiere allen Single-Mums. Ich wurde von einer großgezogen, ich respektiere sie und ich bewundere sie so sehr.“

Dass in diesem Text nur von Müttern die Rede ist, ist übrigens Absicht. Ja, es gibt auch Single-Dads, nur haben diese kaum mit solchen Vorurteilen zu kämpfen.

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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