Muttermilch-Creme: SOS-Hilfe bei Windeldermatitis & Co.

Auf unsere Mamas ist Verlass: Gerade habe ich in unserer Community mal wieder einen super Tipp gelesen, den ich noch gar nicht kannte! Viele Mamas tauschen sich dort über selbstgemachte Muttermilch-Creme aus! Sie schwören auf diese Pflege – deswegen habe ich mal ein bisschen weiter recherchiert.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Muttermilch-Creme?

Muttermilch-Creme ist ein toller Tipp bei vielen Hautbeschwerden. Und zwar bei Kind und Mutter!

Muttermilchcreme wirkt Wunder bei:

  • wunden Pos: Einfach die gereizten Stellen bei jedem Wickeln und Säubern dünn eincremen. Am besten ohne Windel, mit blankem Popo, einziehen lassen.
  • Ekzemen: Die Creme kann bereits bestehende Entzündungen lindern. Bei Ekzemen oder Neurodermitis einfach drei mal täglich cremen.
  • Schrammen und Schnitte: Auch kleine Wunden heilen schneller durch die Salbe. Drei mal täglich cremen.
  • Insektenstiche: Muttermilch-Creme lindert den Juckreiz und heilt. Nach Bedarf auftupfen.
  • wunden Brustwarzen: Die Warzen damit einreiben und an der Luft trocknen lassen.
  • Baby-Akne: Zweimal täglich auftragen.

Wichtig: Bei ernsteren Erkrankungen wie Neurodermitis oder wenn sich die Probleme durch die Creme nicht verbessern oder gar verschlimmern, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

Was sind die Vorteile der Creme?

Muttermilch-Creme hat all die wunderbaren Vorteile der Muttermilch, sie lässt sich nur besser verteilen und pflegt die Haut durch das zugegebene Öl noch ein wenig besser. Und: Sie ist prima für unterwegs und – auch „Papa allein zu Haus“ kann sie verwenden. Denn die Salbe ist auch parat, wenn Mama inklusive ihrer Brüste unterwegs ist.

Wichtig: Für alle Probleme, die nicht die Haut betreffen (verklebte Augen, verstopfte Nasen, Ohrentzündungen…) ist nur die pure Muttermilch geeignet. Denn das der Creme zugefügte Öl sollte nicht IN den Körper oder auf die Schleimhäute gelangen.

Wie stelle ich Muttermilch-Creme her?

Nach all der Lobhudelei nun aber endlich die Fakten. Die der Begeisterung gar keinen Abbruch tun, denn die Muttermilch-Creme lässt sich tatsächlich ganz schnell und einfach herstellen.

Was du für die Muttermilch-Creme brauchst:

  1. 50 ml Muttermilch
  2. 100 ml hochwertiges, reines Öl (mehr Infos dazu siehe weiter unten)

Herstellung:

  1. Die Muttermilch zwei Minuten mit einem Pürierstab aufmixen.
  2. Dann gaaaanz langsam und tröpfchenweise das Öl einträufeln lassen, dabei durchgehend weitermixen.
  3. Weitermixen, bis die Creme eine angenehme Konsistenz hat.

Welches Öl sollte ich benutzen?

Das Öl sollte am besten Bioqualität haben.

Super für die Muttermilch-Creme geeignet sind vor allem diese Öl-Sorten:

  • Mandel-Öl: Es gilt als sanft, reizfrei und nicht allzu duftintensiv. Auch bei Neurodermitis geeignet.
  • Jojoba-Öl: Zieht schnell ein und stärkt die Hautschutzbarriere.
  • Johanniskraut-Öl: Beruhigt die Haut und wirkt wundheilend.
  • Sesam-Öl: Hält die Haut glatt und geschmeidig.

Wichtig: Die Öle, vor allem aber Jojoba- und Johanniskrautöl, sollten Babys nicht verzehren. Vermeide es also lieber, dass sich dein Kind ölige Finger in den Mund steckt.

Wie lange hält sich die Salbe?

Die Salbe ist im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Mach einfach den Geruchs- und Konsistenztest: Riecht sie noch wie direkt nach ihrer Zubereitung und hat noch eine homogene, geschmeidige Konsistenz? Prima, los geht´s!

Die Creme lässt sich allerdings auch in kleinen Portionen einfrieren und dann bei Bedarf auftauen – so hält sie sich mehrere Monate. Bitte langsam, bei Raumtemperatur auftauen.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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Kommentare

  1. Meine Muttermilch Creme wird nicht fest.
    Habe es jetzt schon zum 2. mal borniert und das Öl wirklich ganz langsam dazu gegeben.

    Hat jemand einen Tipp woran es liegen könnte?

  2. Liebe Sandra, danke für deinen Kommentar! Ich habe gerade nochmal ein wenig recherchiert und bin auf eine Idee gekommen: Schlägst du die Mqsse eventuell etwas zu kurz mit dem Pürierstab auf? Ich habe gelesen, dass man so lange weitermixen soll (auch, wenn das Öl schon untergerührt ist), bis die Masse fester wird.

    Vielleicht hat ja aber jemand noch eine andere Idee.

    Ich drücke die Daumen!

    Liebe Grüße,
    Laura

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