Mutter versieht Kinder mit GPS-Trackern: „Ich bin paranoid!”

Eine Mama löste auf TikTok eine Diskussion aus, weil sie ihre Kinder mit einem GPS-Tracker versah. Dass sie dafür im Internet als „crazy Mum” bezeichnet wurde, sei ihr egal. Doch viele fanden nicht die GPS-Tracker seltsam, sondern dass sie das Video ihrer kleinen Töchter mit dem Titel „Heute machen wir Hundetraining” veröffentlichte.

Vada Stevens aus North Carolina ist so begeistert von ihrer neusten Idee, dass sie sie gleich bei TikTok teilen will. Sie hat ihren Töchtern ein Armband bestellt, in welchem sie „Airtags” von Apple unterbringen kann. Ihre kleinen Töchter im Alter von zwei und vier Jahren halten die Armbänder in lila und rosa stolz in die Kamera.

„Ihr findet die Armbänder für den GPS-Tracker auf Amazon”, fügt Vada stolz hinzu. (Wir haben für euch danach gesucht, ihr findet die Armbänder HIER*) Für die Mama eine besonders tolle Funktion: Sie kann die GPS-Geräte über ihr Handy ansteuern und so nicht nur sehen, wo ihre Mädels gerade sind, sondern auch einen Signalton auslösen. „Nun müsst ihre eure Kinder nur noch trainieren”, lacht Vada.

Wie gut ihre Kids „trainiert” sind, demonstriert sie auch direkt.

Sie löst den Signalton aus und lässt ihre Töchter antanzen. Die Vierjährige fragt: „Du hast uns angeklingelt – was brauchst du?” Wow, die beiden Mädchen wissen schon genau, was von ihnen erwartet wird.

Vada erzählt TODAY.com, dass sie die Armbänder gekauft hat, damit ihre Töchter sie außerhalb des Hauses tragen können. „Ich bin extrem paranoid in Bezug auf alles, was mit Sicherheit zu tun hat“, sagt sie. „Ich fand die Armbänder genial.“

Die Reaktionen in den Kommentaren sind gemischt.

Viele stören sich an Vadas Formulierungen und finden es unpassend, die Übung mit ihren Kindern als „Hundetraining” zu bezeichnen. Jemand schreibt: „Das erinnert mich an diese Elektroschock-Halsbänder für Hunde.” „Das ist traurig”, befindet eine andere Person. Und eine dritte schreibt: „Das sind keine Hunde, verdammt!”

Doch es gibt auch Zuspruch unter dem Video. Viele Nutzer bekennen sich ebenfalls dazu, GPS-Tracker für ihre Kinder zu nutzen: „Ich habe das (den Tracker) in die Kleidung meiner Tochter gesteckt, damit es nicht sichtbar ist“, schreibt jemand. Und ein weiterer Kommentar lautet: „Eine großartige Idee, auch die Gurte. So ist nun mal die Welt, in der wir leben. Wenn es darum geht, die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten, sollten einem die negativen Urteile egal sein.

Was ist eure Meinung dazu, Kinder mit GPS-Trackern zu versehen?

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, eure Kinder mit einem GPS-Tracker auszustatten – oder nutzt ihr solche Tracker bereits? Wir freuen uns, wenn ihr eure Gedanken und Erfahrungen zum Thema mit uns teilt!

*Dieser Text enthält einen Affiliate-Link, der mit einem Sternchen gekennzeichnet ist. Das heißt: Wenn du etwas darüber bestellst, erhalten wir vom Verkäufer einen kleinen Obolus. Der Preis des Produkts ändert sich dadurch nicht. Für Produktlinks, die nicht mit Sternchen gekennzeichnet sind, erhalten wir keine Vergütung. Unsere Berichterstattung wird durch die Vergütung nicht beeinflusst.

Lena Krause
Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt. Auch wenn ich selbst keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz. Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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