Mamas, achtet auf euch selbst! Warum das so wichtig ist….

Als Mama ist man gefühlt im Dauer-Stress. Zwischen Haushalt und KiTa und manchmal auch noch Job und Mann bleibt kaum Zeit, auch an sich selbst zu denken.

Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Entspannung und Auszeiten kennen die meisten Mütter nur vom Hörensagen, oder wenn überhaupt, von ein, zwei Stunden im Monat. Dabei wären genau diese Dinge so wichtig, sind sich Ärzte und Psychologen einig. Denn nicht nur im Hier und Jetzt erleichtern sie den Alltag, auch im Alter rächt sich deren Abwesenheit.

 

Gesundheits-Risiko Mutter-Dasein

Frauen haben beispielsweise ein höheres Risiko als Männer, an einem Herzinfarkt zu sterben. Die Tatsache, dass Frauen jahrelang unter Dauerstrom stehen, senken dieses Risiko nicht gerade. Die Symptome sind außerdem meist nicht so typisch wie bei Männern und Männer rufen schneller die Rettung – Frauen hingegen nehmen Atemnot, Übelkeit und Schmerzen im linken Arm oft nicht ernst und warten erstmal ab.

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Das M in Mama steht für müde 😴 Das andere M auch 😅

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Aber auch Autoimmunerkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose oder Lupus sind meist Frauensache. Drei Viertel aller Erkrankten sind Frauen. Dass Stress eine der Ursachen dafür ist, dass der Körper sich selbst angreift, ist längst bekannt. Schlechte Essensgewohnheiten tragen ebenfalls dazu bei.

 

Bewegung und gutes Essen

Das ist eine Baustelle bei Müttern, der sich Fiona Sutherland verschrieben hat. Die australische Ernährungswissenschaftlerin versucht, Mamas dazu zu bringen, sich besser zu ernähren und – vor allem – die Finger bzw. den Gaumen von Diäten zu lassen. Stattdessen sollen sie das machen, was sie ihren Kinder predigen: Gemüse und Obst essen, und das regelmäßig. Und auch mal die Schokolade, wenn es hilft.

„Versuche, deinen Körper regelmäßig zu bewegen und Essen zu dir zu nehmen, dass dich dazu bringt, dich gut zu fühlen, und nicht das, das deinen Körper dazu bringt, sich zu verändern“, erklärte sie in einem Interview. „Folge einfach deinem Hausverstand und überesse dich nicht.“

 

Mentale Probleme

Nicht nur körperliche Beschwerden, auch psychische Probleme sind bei Müttern inzwischen fast schon normal. Depressionen, Burn-Out und Angstzustände haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, was auch die Zahl derer zeigt, die Mutter-Kind-Kuren in Anspruch nehmen.

Schuld dafür sei das moderne Frauenbild: Mamas müssen nicht nur ihre Kinder großziehen und den Haushalt führen, sondern auch noch nebenbei Karriere machen, und das trotz oftmals unfairer Behandlung durch Arbeitgeber und unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Kein Wunder, dass das auf die Psyche schlägt!

Fangen bei Frauen die psychischen Probleme an, suchen sie sich oft erst Hilfe, wenn es schon fast zu spät ist, denn viele suchen die Schuld bei sich selbst. Davor warnt Dagmar Ziegler, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes: „Die Belastungen von Müttern sind gesellschaftlich bedingt und die Erkrankung kein individuelles Versagen.“

 

Mamas, achtet auf euch und holt euch Hilfe!

Damit es gar nicht erst so weit kommt, hilft nur eines: Auf sich selbst achten! Nur eine glückliche und entspannte Mama kann gut für ihre Kinder sorgen.

Experten empfehlen deshalb, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, jede Woche mindestens  vier Mal mindestens eine halbe Stunde lang den Partner/die Oma/die KiTa einspannen. In dieser Zeit weder an Haushalt noch an Job denken, sondern sich selbst verwöhnen und entspannen – und auch sonst nicht alles selbst und perfekt zu machen, sondern sich Hilfe und Unterstützung im Alltag zu holen.

 

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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