„Ich dachte, ich habe mir den Magen an einem fragwürdigen Take-away-Essen verdorben.“
Im gemeinsamen Campingurlaub mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern wachte die Kindergärtnerin plötzlich nachts mit starken Schmerzen auf, erzählt sie im „Daily Star“. Ihr Unwohlsein führte sie zunächst auf das Hühnchengericht vom Vorabend zurück. „Ich dachte, es wären nur Bauchschmerzen, aber es wurde immer schlimmer. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Es war so viel Blut, dass ich dachte, ich hätte eine Fehlgeburt.“
Also stand sie auf und weckte ihren Mann, als sie das überwältigende Gefühl bekam, pressen zu müssen. Kaum war sie auf allen Vieren, sah ihr Mann auch schon das Köpfchen des Babys. „Er musste bei der Geburt im Zelt helfen, die Nabelschnur im Zelt durchtrennen und sie mit dem, was wir hatten, einwickeln. Ich habe das alles allein gemacht.
Ich kam mir vor wie Mutter Maria, die im Freien entbindet. Es war einfach so bizarr.“
Mama und die kleine Hayley (benannt nach ihrem Geburtsort Hayling Island) werden kurz darauf in ein Krankenhaus gebracht – alle sind gesund und wohlauf, nur ordentlich überrascht. „Ich weiß noch, dass ich dachte: ‚Was ist da gerade passiert‘. Ich dachte, wie konnte ich das nicht wissen? Alles, was ich in der Schwangerschaft nicht hätte tun sollen, habe ich getan.“
Zwar habe sie etwas an Gewicht zugelegt, das aber auf ihre abendlichen Snacks geschoben. Auch sei ihre Periode weiter gekommen, zwar etwas leichter als sonst, aber sie war auch ziemlich gestresst. Es gab keine Übelkeit, sie hatte keinen Heißhunger, niemand bemerkte ihren Bauch. Zwei Monate bevor die kleine Hayley kam, sei sie sogar noch in den Türkeiurlaub geflogen. „Ich fühle mich schrecklich, ich hätte sie im Ausland bekommen können. Ich war im siebten Monat schwanger, ohne es zu wissen.“
„Sie passt einfach perfekt dazu, als wäre es vorherbestimmt gewesen.“
Eigentlich habe sie immer noch ein weiteres Kind gewollt, aber weil ihr Mann Diabetiker ist, sagten die Ärzte, dass eine weitere Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich ist. Also setzte sie auch wieder die Pille ab, ohne sich viel dabei zu denken. „Sie war eine Riesenüberraschung und wird die tollste Geschichte erzählen können, wenn sie älter ist.“
Kein verdorbener Magen, sondern Wehen: Zoe war unbemerkt schwanger
Von
Jana Krest
10. März 2025