Gummibärchen in der Schwangerschaft – darf ich?

Gummibärchen sind echte Zuckerbomben, aber manchmal können wir einfach von ihnen die Finger nicht lassen. Jetzt, wo du ein Kind erwartest, fragst du dich vielleicht, ob du Gummibärchen in der Schwangerschaft auch weiterhin genießen darfst. Wie viele Gummibärchen absolut unbedenklich sind, welche gesunden Alternativen es gibt und wann du Gummibärchen aus deiner Ernährung streichen solltest, verraten wir dir hier.

1. Das Wichtigste zu Gummibärchen in der Schwangerschaft

  • Gummibärchen sind in der Schwangerschaft unbedenklich.
  • Aufgrund ihres hohen Zuckergehalts solltest du sie jedoch nur in Maßen naschen und, falls du Schwangerschaftsdiabetes hast oder übergewichtig bist, gänzlich auf sie verzichten.

2. Darf ich Gummibärchen in der Schwangerschaft naschen?

Ja, anders als Lakritz enthalten Gummibärchen keine bedenklichen Inhaltsstoffe. Du kannst sie also auch in der Schwangerschaft naschen.
Gummibärchen können sogar in der Schwangerschaft hilfreich dein. Nämlich, wenn der Blutzucker absinkt und du das Gefühl hast du schwächeln oder zittern zu müssen. Das kann durchaus häufig in der Schwangerschaft passieren, da die Hormonumstellung auch zu einer Unterzuckerung führen kann. Ein paar Gummibärchen können hier Abhilfe schaffen und den Blutzucker wieder regulieren.

3. Ist die Gelatine in den Gummibärchen in der Schwangerschaft gefährlich?

Gummibärchen bestehen aus 90 Prozent Gelatine, Zitronensäure und Zucker. Gelatine ist ein natürliches Geliermittel. Es wird aus der Haut sowie den Knochen von Schweinen und Rindern hergestellt. Gelatine besteht wiederum zu 90 Prozent aus Protein. Keine Sorge, du kannst von der Gelatine keine Toxoplasmose bekommen. Mögliche Erreger werden schon bei der Produktion der Gummibärchen abgetötet.

4. Ist das enthaltende Saflor in den Gummibärchen bedenklich?

Gummibärchen werden mit Saflor gefärbt, um ihre bunte Farbe zu erhalten. Saflor ist eine Heilpflanze und kann zu Krämpfen in der Gebärmutter führen. Allerdings brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn du Gummibärchen isst. Denn Saflor, auch Färberdistelöl genannt, scheint bei oraler Einnahme während der Schwangerschaft unbedenklich zu sein. Außerdem ist die Menge, die zum Färben von Gummibärchen verwendet wird, minimal.

5. Welche Alternativen gibt es für Vegetarierinnen?

Heute musst du auch als Vegetarier nicht auf Gummibärchen verzichten. Es gibt eine Vielzahl von Gummibärchen, die statt tierischer Gelatine, pflanzliche verwenden.
Wenn du auf deinen Zuckerkonsum in der Schwangerschaft achten musst, solltest du Gummibärchen im Reformhaus kaufen, die zuckerfrei hergestellt werden. Ihre Süße verdanken sie der gesünderen Alternative Fruchtzucker.

6. Wie viele Gummibärchen darf ich in der Schwangerschaft essen?

Wie bei den meisten Lebensmitteln gilt auch bei Gummibärchen: Bitte in Maßen. Zu viele Gummibärchen können Übergewicht begünstigen und ein Schwangerschaftsdiabetes provozieren. Denn Gummibärchen enthalten eine Menge Zucker. In Zahlen: 100 Gramm enthalten 45,6 Gramm Zucker – das sind fast 50 %.
Grundsätzlich solltest du deswegen auch auf Gummibärchen verzichten, wenn du Schwangerschaftsdiabetes hast oder bereits übergewichtig bist. Wenn du deinen Heißhunger auf Gummibärchen nicht kontrollieren hast, nasche die zuckerfreie Alternative aus dem Reformhaus.

Mehr Tipps zum Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ bekommst du hier.

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Ilona Utzig

Ich bin Rheinländerin, lebe aber seit vielen Jahren im Hamburger Exil. Mit meiner Tochter wage ich gerade spannende Expeditionen ins Teenager-Reich, immer mit ausreichend Humor im Gepäck. Wenn mein Geduldsfaden doch mal reißt, halte ich mich am liebsten in Küstennähe auf, je weiter nördlich, desto besser.

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